AT363260B - Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens

Info

Publication number
AT363260B
AT363260B AT840276A AT840276A AT363260B AT 363260 B AT363260 B AT 363260B AT 840276 A AT840276 A AT 840276A AT 840276 A AT840276 A AT 840276A AT 363260 B AT363260 B AT 363260B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
systems
carrying
transducer
sound
reception
Prior art date
Application number
AT840276A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA840276A (de
Original Assignee
Kretztechnik Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kretztechnik Gmbh filed Critical Kretztechnik Gmbh
Priority to AT840276A priority Critical patent/AT363260B/de
Publication of ATA840276A publication Critical patent/ATA840276A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT363260B publication Critical patent/AT363260B/de

Links

Landscapes

  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Verfahrens zur Durchführung von Ultraschall- untersuchungen unter Verwendung von zwei Schwingersystemen, wobei mit dem einen Schwingersystem ein in das zu untersuchende Objekt einzuleitendes Schallbündel gesendet und mit dem andern System empfangen wird, wobei Schwingersysteme mit verschieden geformten Schallfeldern verwendet, auf
Deckung der Hauptachsen dieser Schallfelder im untersuchten Bereich ausgerichtet und auf Deckung der Hauptkeulen der Schallabstrahlung eingestellt werden, bei denen zumindest die ersten Neben- keulen   (z. B.   die Nebenkeulen 1. bis 3. Ordnung) so verlaufen, dass die Maxima der Nebenkeulen des einen Systems annähernd an Stellen liegen, wo die Nebenkeulen des andern Systems ein Minimum aufweisen, nach Patent Nr. 354780. 



   Ferner betrifft die Erfindung einen Schallkopf zur Durchführung dieses Verfahrens, in dem zwei als Sender und Empfänger dienende Schwingersysteme untergebracht sind. 



   Es war an und für sich bekannt, bei Ultraschalluntersuchungen zwei Schwingersysteme zu verwenden, wobei nach einer bevorzugten Ausführungsform ein kreisförmiger mittlerer Schwinger und ein diesen umgebender ringförmiger Schwinger vorgesehen wurde. Bei einer bekannten
Anwendung wurde der ringförmige Schwinger durch Wölbung fokussiert und ein im Verhältnis zu diesem Schwinger kleiner Mittelschwinger verwendet. Die beiden Schwinger weisen hier stark ab- weichende Geometrien der Schallfelder auf. Der äussere Schwinger wird als Sender und der innere
Schwinger als Empfänger betrieben. Durch Abstimmung der Empfindlichkeitskeulen kann ein Tiefen- ausgleich erzielt werden, also die Schallschwächung bei zunehmender Eindringtiefe teilweise kompensiert werden. 



   Es ist auch bekannt, eine Vielzahl von konzentrischen, kreisringförmigen Schwingern vorzu- sehen und diese zwar gleichzeitig aber phasenverschoben zu erregen, um auf diese Weise eine
Fokussierung des Schallbündels trotz der Verwendung planer Schwinger zu erzielen. Die Phasenschiebeglieder können in den Schallkopf selbst eingebaut sein. Ferner sind sogenannte Multielementschallköpfe bekannt, bei denen jeweils nur einzelne Gruppen der in einer Vielzahl vorhandenen Einzelschwinger durch Parallelschaltung erregt werden.

   Dadurch, dass man bei solchen Schwingern, die meist eine langgestreckte Form aufweisen, die am Rand der Gruppe liegenden Schwinger an der einen Seite ab-und an der andern zuschaltet, kann man erreichen, dass jeweils das von einer Gruppe parallel geschalteter Schwinger abgegebene Schallbündel über die Schwingerlänge wandert, so dass man beispielsweise die für eine Schnittbilddarstellung benötigte Verstellung des Schallbündels über die Schnittfläche erzeugen kann, wobei die Grösse eines Einzelelementes die Grösse des Verstellschrittes des Schallbündels bestimmt. 



   Andere bekannte Anordnungen mit zwei oder mehreren Schwingersystemen können bei der Fehlerortung oder bei der Ortung einer Reflexionsfläche verwendet werden. Hier werden die einzelnen Systeme aber nicht auf Deckung der Hauptachse ihrer Schallfelder im untersuchten Bereich ausgerichtet. 



   Gegenüber den bekannten Verfahren, bei denen zwei Schwingersysteme mit verschieden geformten Schallfeldern verwendet und auf Deckung der Hauptachsen dieser Schallfelder im untersuchten Bereich ausgerichtet werden, besteht der Grundgedanke des Stammpatentes darin, dass man durch Verwendung von Sende- und Empfangssystemen mit unterschiedlicher, versetzter Anordnung zumindest der ersten Nebenkeulen der Schallabstrahlung, denen auch die Empfindlichkeitskeulen   entsprechen   eine weitgehende, gezielte Unterdrückung der Auswirkung dieser Nebenkeulen für den Empfang erzielen kann, so dass man näherungsweise einen Empfang erzielen kann, der jenem entspricht, welcher bei Sendern und Empfängern auftreten würde, die keine bzw. keine wesentlichen Nebenkeulen besitzen.

   Es ergibt sich dadurch eine wesentliche Verbesserung des Seitenauflösungsvermögens von Ultraschalluntersuchungen und eine Verbesserung der ausnützbaren Empfindlichkeit, da der sonst durch die Nebenkeulen gegebene Störpegel herabgesetzt wird. Die verschiedene Verteilung der Nebenkeulen wird nach der einen Variante, die im Stammpatent beschrieben wurde, durch verschieden grosse Flächen der beiden Schwingersysteme oder nach der andern Variante dadurch erzielt, dass man Schwingersysteme verwendet, die aus zwei oder mehreren symmetrisch zur Hauptachse der Hauptkeule angeordneten Schwingern aufgebaut sind. Bevorzugt wird auch hier der an sich bekannte Aufbau aus zwei konzentrischen Ringschwingern, die aber die genannten Bedingungen der Verteilung der Nebenkeulen der Schallabstrahlung erfüllen müssen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der Ausführung nach dem Stammpatent wird das eine System grundsätzlich nur für das
Senden und das andere nur für den Empfang betrieben. Dies setzt voraus, dass das Ultraschall- gerät, mit dem die Systeme betrieben werden, einen getrennten Betrieb von Sender und Empfänger ermöglichen muss, wozu gegebenenfalls ein Umbau des Gerätes notwendig wird. 



   Ausgehend von dem Verfahren nach dem Stammpatent besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass Schwingersysteme verwendet werden, von denen das eine Bestandteil des andern ist und für den Sendevorgang beide Systeme eingeschaltet, für den Empfang aber nur das eine System empfindlich geschaltet wird oder umgekehrt. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren wird der Aufwand gegenüber dem im Stammpatent be- schriebenen Verfahren verringert, wobei selbstverständlich weiterhin die grundsätzlichen Be- dingungen der Anordnung der ersten Nebenkeulen beim sendenden und empfangenden System weiter- hin eingehalten werden. Für den Sendevorgang kann bei der bevorzugten Variante die ganze vor- handene Schwingerfläche ausgenutzt werden. In Sonderfällen ist es auch möglich, beide Systeme für den Empfang zu verwenden und nur mit dem einen System zu senden. 



   Zur Durchführung des Verfahrens wird ein Schallkopf der genannten Art vorgesehen, bei dem die beiden Systeme für den Sendevorgang, wie an sich bekannt, parallelgeschaltet sind und für den Empfang eine nur das eine System mit der Auswertungsstufe des Gerätes verbindende Sperre vorgesehen ist oder umgekehrt. Für den Empfang wird meist das zweite System abgeschaltet. Dies ist mit Hilfe elektronischer Schalter mit einer zwangsweisen Steuerung durch entsprechende Impulse leicht möglich, bedingt jedoch immer noch einen gewissen Aufwand an Schaltmitteln und einen Ein- griff in bereits vorhandene Geräte. Es wird angestrebt, die sich durch die Erfindung ergebenden
Vorteile auch ohne Eingriff in das Gerät auszunutzen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Sperre im Schallkopf selbst eingebaut ist und aus elektronischen Sperrgliedern, z. B. 



  Dioden, Zenerdioden od. dgl., besteht, die das eine, nur beim Sendevorgang einzuschaltende System mit dem andern System bzw. dessen Anschlussleitung verbinden und deren Anlaufspannung kleiner als die Spannung des Sendeimpulses, aber grösser als die von den Echos im abzuschaltenden System erzeugbaren Spannungen gewählt ist. 



   Derartige Sperrglieder können, wie erwähnt, unmittelbar in den Schallkopf eingebaut werden, der dann wie ein herkömmlicher Einzelschallkopf für Senden und Empfangen im Impuls-Echoverfahren bei den entsprechenden nicht abzuändernden Geräten Verwendung finden kann und sich gegenüber den konventionellen Schallköpfen durch sein besseres Auflösungsvermögen und den niedrigeren Störpegel auszeichnet. In der Praxis sind die von einem Schwingersystem aus empfangenen Echos erzeugten Spannungen um einige Zehnerpotenzen kleiner als die Spannung des zur Erregung verwendeten Sendeimpulses, so dass z. B. bei Verwendung von zwei antiparallel geschalteten Dioden als Sperrglieder deren Anlaufspannung nur einen ganz kleinen Bruchteil der Spannung des Sendeimpulses beträgt, so dass die Dioden für den Sendeimpuls in beiden Richtungen voll leitend sind.

   Im Sonderfall könnte man auch nur eine Diode verwenden, so dass dann nur Halbwellen des Sendeimpulses auch vom zweiten System abgestrahlt werden. Die von den Echos erzeugte Spannung liegt unter der Anlaufspannung der Dioden, so dass das über die Dioden angeschlossene System für den Empfang unwirksam bleibt. Die wirksame Empfangscharakteristik hängt davon ab, welches der beiden Systeme dauernd angeschaltet bleibt. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein erfindungsgemässer Schallkopf schematisch im Schnitt dargestellt. 
 EMI2.1 
 
S,, fürLeitungen --1 und 2-- liegen zwei antiparallel geschaltete   Dioden --D, und D2 --.   



   Erfolgt der Anschluss des Schallkopfes an ein Ultraschallgerät über den   Anschluss --A 1 --,   dann werden beim Sendeimpuls die Systeme S, und S2 erregt, da die Spannung des Sendeimpulses wesentlich höher ist als die Anlaufspannung der   Dioden --D,   und D2--. Die Echos von diesem Sendeimpuls werden zwar von beiden Systemen S, und S2 empfangen, doch liegt die Echospannung am System   S   wesentlich unter der Anlaufspannung der Dioden   und   und   2--' So   dass zum Anschluss   - A ;-   nur die Echospannungen des Systems S, über die   Leitung-l-gelangen können.   Wird umgekehrt am Anschluss --A 2 -- angeschlossen, dann werden nur die vom System S2 erzeugten Echospannungen der Auswertung zugeführt.

   Besitzen die beiden Systeme S, und S stark unterschiedliche 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Empfangscharakteristika, kann man im Schallkopf einen Umschalter vorsehen, der wahlweise die Verbindung   mit --A, oder A 2 - herstellt,   so dass jeweils die günstigste Empfangscharakteristik gewählt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Durchführung von Ultraschalluntersuchungen unter Verwendung von zwei Schwingersystemen, wobei mit dem einen Schwingersystem ein in das zu untersuchende Objekt einzuleitendes Schallbündel gesendet und mit dem andern System empfangen wird, wobei Schwingersysteme mit verschieden geformten Schallfeldern verwendet, auf Deckung der Hauptachsen dieser Schallfelder im untersuchten Bereich ausgerichtet und auf Deckung der Hauptkeulen der Schallabstrahlung eingestellt werden, bei denen zumindest die ersten Nebenkeulen   (z. B.   die Nebenkeulen 1. bis 3.

   Ordnung) so verlaufen, dass die Maxima der Nebenkeulen des einen Systems annähernd an Stellen liegen, wo die Nebenkeulen des andern Systems ein Minimum aufweisen, nach Patent Nr. 354780, dadurch gekennzeichnet, dass Schwingersysteme verwendet werden, von denen das eine Bestandteil des andern ist und für den Sendevorgang beide Systeme eingeschaltet, für den Empfang aber nur das eine System empfindlich geschaltet wird oder umgekehrt.

Claims (1)

  1. 2. Schallkopf zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, in dem zwei als Sender und Empfänger dienende Schwingersysteme untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Systeme (Sl, S z) für den Sendevorgang, wie an sich bekannt, parallelgeschaltet sind und dass für den Empfang eine nur das eine System (S,) mit der Auswertungsstufe verbindende Sperre (D"D,) vorgesehen ist oder umgekehrt.
    3. Schallkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre im Schallkopf selbst EMI3.1
AT840276A 1976-11-11 1976-11-11 Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens AT363260B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT840276A AT363260B (de) 1976-11-11 1976-11-11 Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT840276A AT363260B (de) 1976-11-11 1976-11-11 Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA840276A ATA840276A (de) 1980-12-15
AT363260B true AT363260B (de) 1981-07-27

Family

ID=3605134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT840276A AT363260B (de) 1976-11-11 1976-11-11 Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT363260B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA840276A (de) 1980-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2401791C3 (de) Verfahren bzw. Einrichtung zur Erzeugung einer Schallstrahlung vorgegebener Richtcharakteristik und veränderbarer Richtung
DE2920826C2 (de) Ultraschall-Abbildungssystem mit einer Anordnung ringförmiger Wandler
DE3829999C2 (de)
DE10262408B3 (de) Blockschalten bei Ultraschallabbildung
DE2920828A1 (de) Ultraschall-abbildungssystem
DE2502929A1 (de) Mehrfrequenz-ultraschalluntersuchungseinheit
DE2920920A1 (de) Ultraschall-abbildungsgeraet
DE2655274B2 (de)
DE2920852A1 (de) Ultraschall-abbildungsanordnung
DE102004043600A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur harmonischen Bildgebung von Gewebe mit natürlich (durch Gewebe) decodierter codierter Anregung
DE69017220T2 (de) Vorrichtung basierend auf einer gruppe von abgestimmten paraboloidförmigen elektroakustischen wandlern zur tiefseebodenprospektion.
DE3641576C2 (de)
DE3206111A1 (de) Wandler mit verbesserter aufloesung systeme und verfahren fuer die aussendung und/oder den empfang von durch schwingungen ausgebteiteten wellen
DE10350437A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Harmonischen-Bildgebung unter Verwendung vieler Sendungen
EP0150452A2 (de) Sender-Empfänger-Vorrichtung für ein Ultraschall-Bildgerät
AT363260B (de) Verfahren zur durchfuehrung von ultraschalluntersuchungen unter verwendung von zwei schwingersystemen und schallkopf zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE3008553A1 (de) Schallkopf fuer untersuchungen mit ultraschall nach dem impuls-echoverfahren und mit diesem schallkopf ausgestattetes ultraschallgeraet
DE2615973C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verringerung der Echos von außerhalb der Brennlinie liegenden Reflektoren bei einem Echolotverfahren
DE2732090B2 (de) Einrichtung zur volumetrischen Ultraschall-Prüfung der Wände von Behältern und Rohren
DE69106209T2 (de) Aufsichtsvorrichtung.
DE3221209C2 (de) Gerät zur Untersuchung von Körpern durch Abtastung mittels Ultraschall
DE1190845B (de) Einrichtung zum Feststellen von schallreflektierenden Koerpern, insbesondere von Fischen
DE944599C (de) Echolotsende- und -empfangsgeraet, insbesondere fuer Echolotung mit Unterwasserschall
DE4208294C2 (de) Verfahren zur Ultraschall-Detektion
DE3217519C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee