AT362671B - Segmentfoermige klinge - Google Patents

Segmentfoermige klinge

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D71/00Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor
    • B23D71/02Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor for filing or rasping machines or devices
    • B23D71/025Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor for filing or rasping machines or devices for rubber-like material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine segmentförmige Klinge für ein zylindrisches Drehwerkzeug zur
Bearbeitung von elastischem Material, insbesondere von Gummiluftreifen für Fahrzeuge, mit am konvexen Aussenrand angeordneten spitzen, dreieckförmigen Zähnen, die durch Radialschnitte unter- teilt sind, wobei die Zähne gegeneinander versetzt sind. 



   Aus der DE-PS Nr. 1165843 ist eine solche Klinge bekannt, die jedoch durch die erwähnten, bis unter den Zahnfuss reichenden Radialschnitte M-förmige Zähne mit Doppelzacken und einer kräf- tigen Wurzel aufweist, wodurch eine hohe Sicherheit gegen Ausbrechen einzelner Zähne gewährlei- stet sein soll. Eine aus dieser Patentschrift ebenfalls bekannte Klinge weist dreieckförmige Zähne auf, die nicht geschlitzt aber dafür abwechselnd nach verschiedenen Seiten der Klinge abgebogen sind. 



   Für das Aufrauhen des Gummibelages abgenutzter Fahrzeugreifen zwecks Runderneuerung stehen somit Reifenraspeln bestückt mit den bekannten Klingen mit M- oder dreieckförmigen Zähnen zur
Verfügung, wobei sich infolge der Verschränkung der einzelnen Zähne eine besonders grosse Angriffs- breite der Zahnungen ergibt, die für eine starke Aufrauhung der Reifenoberfläche vorteilhaft ist. 



   Zum Aufrauhen der Seitenwände eines Luftreifens verwendet man aber bei der Runderneuerung auch Rauhkörper, welche mit Nadeln bestückt sind. Um das unter einer nur dünnen Gummischichte liegende Kordmaterial an den Seitenwänden des Reifens nicht zu verletzen, setzt man auch Werk- zeuge mit Drahtbürsten ein, welche zwar ein feines Aufrauhen der Gummischichte gewährleisten, aber nicht immer voll einsatzfähig sind, weil sich die Borsten nach verhältnismässig kurzer Zeit umlegen. Eine ungewöhnlich hohe Wärmeentwicklung hat dabei schon zu Bränden geführt. 



   Schliesslich hat man auch schon Stahlscheiben mit am Umfang verankerten Splittern aus
Wolframkarbid zum Aufrauhen der Reifenseitenwände verwendet, wobei jedoch der erforderliche hohe
Anpressdruck eine ebenfalls hohe unerwünschte Arbeitstemperatur hervorruft. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs erwähnte Klinge so auszubilden, dass ihre Zähne wie die bekannten Drahtbürsten ein feines Aufrauhen der Gummischichte an den Seitenwänden eines Luftreifens ermöglichen, ohne dass eine hohe Arbeitstemperatur in Kauf genommen werden muss. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung bei der erwähnten Klinge in erster Linie dadurch gelöst, dass sich jeder Radialschnitt nur bis zum jeweiligen Zahnfuss erstreckt und dass durch einen oder mehrere Radialschnitte aus einem dreieckförmigen Zahn mindestens zwei dreieckförmige Zahnteile mit gegenüber dem ursprünglichen Zahn wesentlich schlankeren Spitzen gebildet sind. 



   Durch die nur bis zum Zahnfuss reichenden Radialschnitte innerhalb der dreieckförmigen Zähne einer solchen Klinge ergeben sich pro Zahn mindestens zwei Zahnteile mit Spitzen, die eine den erwähnten Nadeln und Bürsten ähnliche Wirkung beim Aufrauhen der Gummireifenoberfläche haben und ein feines für die Vulkanisation des aufzubringenden Rohlaufstreifens besonders günstiges Rauhbild liefern. Die Arbeitstemperatur bleibt dabei so niedrig, dass die früher gefürchteten Brände ganz vermieden werden. 



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Klinge liegt in ihrer verhältnismässig langen Verwendungszeit, die sich daraus erklärt, dass die durch die Radialschnitte erhaltenen Zahnteile wesentlich spitzer als die bekannten Dreieckzähne sind und daher infolge ihres kleineren Querschnittes wesentlich tiefer abgenutzt werden können. Schliesslich erreicht man mit der erfindungsgemässen Klinge, welche ja gegenüber der herkömmlichen mindestens die doppelte Anzahl von Zähnen hat, praktisch auch die doppelte Arbeitsleistung. 



   Die Erfindung besteht auch darin, dass bei zwei gleich grossen Zahnteilen diese in an sich bekannter Weise auf verschiedene Seiten aus der Klingenebene herausgebogen sind, oder dass ein Zahnteil in der Klingenebene liegt und der andere Zahnteil aus der Klingenebene herausgebogen ist. Es liegt auf der Hand, dass die Herstellung solcher Klingen nicht komplizierter als bei bekannten mit breiten Dreieckzähnen versehenen Klingen ist, denn das Unterteilen der Einzelzähne ist mit einem gewöhnlichen Schneidwerkzeug durchzuführen, wobei nicht alle Zahnteile aus der Klingenebene herausgebogen werden müssen. 



   Schliesslich besteht die Erfindung auch darin, dass vor und hinter der Zahnspitze eines Dreieckzahnes mit breitem Fuss je ein oder zwei Radialschnitte verlaufen, dass der mittlere lange Zahnteil auf der einen Seite der Klingenebene gekröpft ist und dass die andern kurzen Zahnteile zur andern Seite der Klingenebene abgebogen sind oder in der Klingenebene liegen, wobei vorzugsweise 

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 alle Zahnspitzen in einer gedachten bogenförmigen Ebene enden. Mit einer Dreiteilung eines drei- eckigen Zahnes mit breitem Fuss wird erreicht, dass der mittlere kräftigere Zahnteil die grösste abtragende Wirkung hat, die beiden andern schwächeren Zahnteile dagegen für eine besonders feine Aufrauhung des zu bearbeitenden Gummimateriales sorgen. Wenn eine mehrfache Aufteilung eines Zahnes,   z.

   B.   in vier oder fünf Zahnteile erfolgt, so wird mit einer solchen Klinge ein ähnli- cher Effekt wie mit einer Drahtbürste erreicht, nämlich ein feines Aufrauhen der Gummischichte des Reifens ohne dass grosskörnige Gummiteilchen entfernt werden und hohe Arbeitstemperaturen ent- stehen. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einiger schematischer Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht. 



   Es   zeigen : Fig. l   eine herkömmliche Klinge in Seitenansicht, Fig. 2 ein Schnittbild nach der
Linie II-II in Fig. l, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Klinge in Seitenan- sicht, Fig. 4 ein Schnittbild nach der Linie IV-IV nach Fig. 3, Fig. 5 eine erfindungsgemässe Klinge nach einem andern Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, Fig. 6 ein Schnittbild nach der Linie VI-VI aus Fig. 5 und Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung der erfindungsgemässen Klinge aus Fig. 5 ab- gebrochen. 



   Aus Fig. l ist zu entnehmen, dass die herkömmlichen, mit dreieckigen   Zähnen-l-versehenen     Klingen --2-- segmentförmig   gestaltet sind und an der konvexen Aussenkante die   Zähne-l-tra-   gen, wobei zwischen den dreieckförmigen Zähnen   Zahnlücken --3-- bestehen,   so dass die Zähne - voneinander einen Abstand --4-- aufweisen, der etwa gleich der   Zahnhöhe --5-- ist.   Die   Zähne --1-- der Klinge --2-- sind,   wie Fig. 2 zeigt, in abwechselnder Folge aus der Klingenebene in abwechselnde Richtungen herausgebogen. 



   Die Erfindung geht von der in den Fig. l und 2 dargestellten Zahnform aus und unterteilt gemäss Fig. 3 einen solchen Zahn --6-- durch einen etwa radialen Einschnitt --7-- in zwei Tei-   le --8   und 9--, wobei gemäss Fig. 4 der Teil --8-- aus der Klingenebene --10-- nach links und der Teil --9-- nach rechts herausgebogen sind. 



   Die durch den Radialschnitt --7-- entstehenden Kanten --11, 12-- haben je nach Arbeitsrich- tung --13 oder 14-- eine besonders aggressive abtragende Wirkung, die jedenfalls grösser ist als diejenige der Kanten --15 und 16--, welche mit der Radialebene --17-- einen Winkel --18-- einschliessen. 



   Aus der Darstellung gemäss Fig. 3 ist leicht zu erkennen, dass die Klinge --10-- infolge der Zahnteilung doppelt so viel   Zähne --6-- wie die Klinge --2-- aufweist,   so dass auch in der Praxis eine doppelt so grosse Leistung mit der Klinge --10-- erzielbar ist. 



   Infolge der oben erwähnten aggressiven Wirkung der Zahnteile --8, 9-- der einzelnen Zähne --6-- kann der Anpressdruck des solche Klingen --10-- tragenden zylindrischen Werkzeugs an dem zu bearbeitenden Material wesentlich herabgesetzt werden, so dass einerseits bei der Bearbeitung von Gummimaterial ein sehr feines aufgerauhtes Oberflächenbild erzielt wird und anderseits eine so niedrige Arbeitstemperatur erreicht wird, dass ein Brand des bearbeiteten Gummimateriales mit Sicherheit vermieden wird. 



   Da ferner die vergleichbaren Zahnquerschnitte in einer bestimmten Höhe zwischen den Zähnen --6 und 1-- verschieden gross sind, können die Zähne --6-- der Klinge --10-- gemäss Fig. 3 wesentlich tiefer, d. h., über einen längeren Zeitraum abgenutzt werden, bevor sie stumpf und nicht mehr verwendbar sind. Dies bedeutet aber, dass die Klinge --10-- eine wesentlich längere Lebensdauer als die herkömmliche   Klinge --2-- gemäss Fig. l   hat. 



   Den Fig. 5 bis 7 ist zu entnehmen, dass der einzelne Zahn --19-- der Klinge --20-- durch zwei vor und hinter der   Zahnspitze --21-- geführte Radialschnitte --22, 23-- in   drei Zahnteile   - -24,   25,   26-- aufgeteilt   ist, wobei der mittlere, verhältnismässig starke Zahnteil --25--, wie Fig. 6 zeigt, auf der einen Seite der   Klingenebene --20-- herausgekröpft   ist, wogegen die beiden andern kürzeren Zahnteile --24, 26-- auf die andere Seite der Klingenebene --20-- lediglich abgebogen sind. 
 EMI2.1 
 die mittleren   Zahnteile-25, 33- (Fig. 6)   auf verschiedenen Seiten der Klingenebene --20-- gekröpft sind. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   In Fig. 6 ist sowohl der gekröpfte mittlere   Zahnteil-25-des Zahnes-19-als   auch der nach der andern Seite gekröpfte mittlere   Zahnteil --33- des   darauffolgenden Zahnes --21-- zu erkennen. Besonders deutlich ist die Zahnstellung in Fig. 7 dargestellt, die die   Klinge --20- im   Schaubild zeigt, wobei der mittlere gekröpfte   Zahn -34-- des Zahnes -35-- auf   der rechten Seite der   Klingenebene -20- gekröpft   ist und seine beiden Zahnteile-36, 37-zur linken Seite der Klingenebene -20-- abgebogen sind.

   Beim darauffolgenden Zahn-38-ist es umgekehrt, wobei nämlich der auf der linken Seite der   Klingenebene -20-- gekröpfte   mittlere Zahnteil --39-- dem 
 EMI3.1 
 
Nach der Erfindung ist es auch möglich, dass die in Fig. 7 gezeigten Zahnteile --36, 37 und
40, 41-in der Klingenebene --20- liegen können oder dass ein Teil in der Klingenebene verbleibt und die andern Zahnteile abgebogen werden. Vorteilhaft befinden sich die Spitzen aller dieser
Zahnteile --34 bis 41-in einer gedachten, der segmentförmigen Klinge entsprechend gekrümmten gemeinsamen Ebene, so dass die Zahnteile gleichzeitig zum Einsatz kommen.

   Dabei übernimmt der meist kräftigere mittlere Zahnteil jedes   Zahnes --35, 38- der Klinge -20- die   Hauptabtragarbeit, wogegen die beiden andern schwächeren Zahnteile --36, 37,40,   41-für   das feine Aufrauhen des zu bearbeitenden Gummimateriales sorgen. 



   Wenn ein dreieckförmiger Zahn für die erfindungsgemässe Klinge mit einem besonders breiten Fuss gewählt wird, so kann auch eine vier-oder fünffache Unterteilung des Zahnes vorgenommen werden, wobei die einzelnen Zahnteile wieder so gegeneinander gekröpft und abgebogen werden, dass ihre Spitzen in einer gemeinsamen gekrümmten Ebene liegen und eine einzige erfindungsgemässe Klinge so viele Zahnspitzen aufweist wie die bisher verwendete Stahlbürste Borsten hat. 



   Wie erwähnt, können die Schnitte zur Unterteilung eines dreieckigen Zahnes radial ausgeführt werden. Wenn jedoch ein Radialschnitt durch die Zahnspitze des dreieckigen Zahnes gelegt wird, so können die Schnitte links und rechts neben dem Radialschnitt auch parallel zu diesem verlaufen oder ebenfalls in radialer Richtung ausgeführt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Segmentförmige Klinge für ein zylindrisches Drehwerkzeug zur Bearbeitung von elastischem Material, insbesondere von Gummiluftreifen für Fahrzeuge, mit am konvexen Aussenrand angeordneten spitzen, dreieckförmigen Zähnen, die durch Radialschnitte unterteilt sind, wobei die Zähne gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeder Radialschnitt nur bis zum jeweiligen Zahnfuss erstreckt und dass durch einen oder mehrere Radialschnitte aus einem dreieckförmigen Zahn mindestens zwei dreieckförmige Zahnteile (8,9) mit gegenüber dem ursprünglichen Zahn wesentlich schlankeren Spitzen gebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Klinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei gleich grossen Zahnteilen (8,9) diese in an sich bekannter Weise auf verschiedene Seiten aus der Klingenebene (10) herausgebogen sind oder dass ein Zahnteil in der Klingenebene liegt und der andere Zahnteil aus der Klingenebene herausgebogen ist (Fig. 3, 4). EMI3.2 Dreieckzahnes mit breitem Fuss je ein oder zwei Radialschnitte (22,23) verlaufen, dass der mittlere lange Zahnteil (25) auf der einen Seite der Klingenebene (20) gekröpft ist und dass die andern kurzen Zahnteile (24,26) zur andern Seite der Klingenebene (20) abgebogen sind oder in der Klingenebene liegen, wobei vorzugsweise alle Zahnspitzen in einer gedachten bogenförmigen Ebene enden (Fig. 6, 7).
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