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Die Erfindung betrifft einen Aschenbecher mit einem als Sammelbehälter dienenden Unterteil und einem abnehmbaren Oberteil mit einer mittig angeordneten Einwurföffnung, wobei unterhalb der
Einwurföffnung eine, in einer Richtung verlaufende Abgleitfläche für durch die Einwurföffnung eingeworfene Zigarettenreste angeordnet ist.
Es sind bei Aschenbechern bereits Konstruktionen bekanntgeworden (GB-PS Nr. 370, 489), die eine nur in einer Richtung verlaufende Abgleitfläche besitzen, die durch Stabelemente entweder am Einwurf- schacht oder an der Innenwand des Unterteiles des Aschenbechers fixiert sind. So gehaltene Abgleit- flächen stellen ein Hindernis im Inneren des Behälters dar, wobei Verschmutzungsgefahr ausser an der dem Einwurfschacht zugewandten Seite, auch an der dem Einwurfschacht abgewandten Seite besteht. Die
Abgleitfläche ist dabei auch an der dem Einwurfschacht abgewandten Seite Raucheinwirkungen ausgesetzt.
Durch die stabartigen Haltelemente der Abgleitfläche ist die Abgleitfläche bei der Reinigung Ortsver- änderungen ausgesetzt, d. h. es besteht die Gefahr, dass die Stabelemente bei der Reinigung verbogen werden, oder gar brechen. Bei dem bekannten Aschenbecher überragt die Abgleitfläche die Schacht- öffnung seitlich kaum.
Aschenbecher mit nur in einer Richtung verlaufender Abgleitfläche sind auch aus der US-PS
Nr. 2, 026, 169 bekanntgeworden. Jedoch wird bei dieser Ausführungsform die Abgleitfläche direkt von einer der beiden Schrägflächen der Einwurföffnung gebildet. Diese Ausführung bringt bei der Gestaltung des
Oberteiles des Aschenbechers Schwierigkeiten, da ungleich lange Schrägflächen für den Einwurf vorgesehen werden müssen. Eine Schrägfläche des Einwurfs bildet dabei eine Art Rutsche vor der dann eine weitere Rampe angeordnet ist. Die Ausbildung dieser Rampe erfordert einen eigenen Einsatz im
Unterteil und führt zur Ausbildung eines Leerraumes zwischen der Rampe, den daran angrenzenden
Seitenwandungen des Behälters und dem Behälterboden.
Durch die Umlenkung der Bewegung des in den
Aschenbecher eingeworfenen Zigarettenrestes ist ein sicheres Abgleiten der Zigarettenreste in den
Behälterunterteil nicht gewährleistet.
Bei Aschenbechern, die aus den AT-PS Nr. 105202 und Nr. 165725 bekannt wurden, sind Abgleitflächen in Form von Kegelflächen vorhanden. Die Kegelspitze liegt hiebei an der Achse des Einwurfschachtes. Solche Ausgestaltungen lassen nur eine unvollkommene Abdeckung der Einsicht in das Behälterinnere zu, d. h., wenn eine vollkommene Abdeckung gewünscht werden sollte, dann müsste die Kegelspitze sehr hochgezogen werden, womit dann aber der Durchtritt zwischen Abgleitkegel und Einwurfschacht vermindert wird. Überhaupt kann die Kegelspitze das Einfallen von Zigarettenresten in das Innere des Aschenbechers verhindern.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der vorerwähnten, bekannten Aschenbecher zu vermeiden. Die Erfindung schlägt hiezu vor, dass bei einem Aschenbecher der eingangs erwähnten Art die Abgleitfläche auf einem zylindrischen oder zylinderähnlichen Körper ausgebildet ist, der mittig vom Boden des Unterteiles aufragt, wobei die Einwurföffnung sich trichterförmig gegen die Abgleitfläche erstreckt und der zylindrische Körper eine Weite besitzt, die grösser ist als der Mündungsquerschnitt des Trichters. Durch die Ausbildung der Abgleitflächen an einem zylindrischen Körper kann hiebei weder die Form noch die Lage der Abgleitfläche des Aschenbechers verändert werden. Die Mündung des konischen Einwurfschachtes ist dabei kleiner als die Abgleitfläche bzw. der sie tragende Körper.
Damit ist hinreichende seitliche Überdeckung der Schachtmündung gegeben.
Obwohl bei der erfindungsgemässen Ausführung eines Aschenbechers eine Einwurfrichtung gegenüber andern Richtungen im Vergleich zu einer konischen Abgleitfläche bevorzugt wird, wird dadurch kein Nachteil bei der Verteilung der Zigarettenreste im Innenraum des Aschenbechers erzielt, insbesondere wenn im Behälterunterteil eine Flüssigkeit vorhanden ist, in der die Zigarettenreste schwimmen können und gleichmässig im Behälterunterteil verteilt werden. Die Flüssigkeit kann auch mit Geruchsstoffen und Reinigungsstoffen angereichert sein.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert : Es zeigt Fig. l einen Längsmittenschnitt durch einen erfindungsgemässen Aschenbecher und Fig. 2 den der Fig. 1 zugeordneten Grundriss.
Der Aschenbecher weist einen Unterteil --2-- auf, der als Sammelbehälter für Zigarettenreste dient.
Der Unterteil trägt einen abnehmbaren Oberteil --1-- mit einer mittig angeordneten Einwurföffnung. Am Oberteil --1-- sind Mulden --lb-- zur Auflage des Rauchgutes vorgesehen. Unterhalb der Einwurföffnung ist eine nur in einer Richtung verlaufende Abgleitfläche --2b-- für die durch die Einwurföffnung
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eingeworfenen Zigarettenreste angeordnet. Als Trägerkörper für die Abgleitfläche --2b-- ist ein zylindrischer oder zylinderähnlicher Körper --2a-- vorgesehen. Dieser Körper ragt mittig vom Boden des Unterteiles--2--auf.
Die Einwurföffnung-la--erstreckt sich trichterförmig gegen die Abgleitfläche --2b-. Der zylindrische Körper --2a-- besitzt eine Weite, die grösser ist als der Querschnitt des Trichters an seiner Mündung in den Unterteil --2-- des Behälters. In den Behälterteil --2-- kann eine Flüssigkeit gefüllt werden, die mit Geruchs- und Reinigungsstoffen angereichert ist.
PATENTANSPRÜCHE : l. Aschenbecher mit einem als Sammelbehälter dienenden Unterteil und einem abnehmbaren Oberteil, mit einer mittig angeordneten Einwurföffnung, wobei unterhalb der Einwurföffnung eine, in einer Richtung verlaufende Abgleitfläche für durch die Einwurföffnung eingeworfene Zigarettenreste angeordnet ist,
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zylinderähnlichen Körper (2a) ausgebildet ist, der mittig vom Boden des Unterteiles (2) aufragt und dass die Einwurföffnung (la) sich trichterförmig gegen die Abgleitfläche (2b) erstreckt und dass der zylindrische Körper (2a) eine Weite besitzt, die grösser ist als der Mündungsquerscbnitt des Trichters.