AT36024B - Taschentelephon. - Google Patents

Taschentelephon.

Info

Publication number
AT36024B
AT36024B AT36024DA AT36024B AT 36024 B AT36024 B AT 36024B AT 36024D A AT36024D A AT 36024DA AT 36024 B AT36024 B AT 36024B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
key
pocket
telephone
parts
phone
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nuchim Leib Weingott
Original Assignee
Nuchim Leib Weingott
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nuchim Leib Weingott filed Critical Nuchim Leib Weingott
Application granted granted Critical
Publication of AT36024B publication Critical patent/AT36024B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Taschentelephon. 
 EMI1.1 
 leitungsnetze von   Städten   u. s. w. wesentlich verallgemeinern und erleichtern soll. 



   Der Gedanke, der vorliegender Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, dass die bisher   gebräuchlichen,   ortsfesten   Tclephonapparate   durch transportable Taschentelephone ersetzt werden. 



  Die Anschlüsse vermittels deren man die   Taschentelephone   an das Leitungsnetz   anschliesst.   werden in möglichst grosser Zahl in der ganzen Stadt in den Etablissements u. s. w. an geeigneten, dem Publikum bequem zugänglichen Orten bequem angebracht, sodass der Besitzer eines Taschentelephons sich überall sofort an das Leitungsnetz anschliessen kann. 



   Transportable Telephone sind bekannt, doch haben die b isher benutzten Apparate den Nachteil. dass mit ihnen eine Kontrolle der Benutzung oder die Erhebung einer Taxe für die Benutzung   df'r Leitungsnetze nicht durchzuführen   ist. Die vorliegende Erfinduug soll nun ermöglichen, den   Bes. tzer eines Taschentelephons zu regelmässigen, etwa jährlichen   Abgaben an die Telephon- 
 EMI1.2 
 



  Diese Schlüssel tragen geeignete Kontakte, die auf entsprechende Kontakte der Anschlussstücke passen. Ändert man die Kontakte der   Anschlussstücke,   dann bewirken die Schlüssel keinen 
 EMI1.3 
 



   In den   ZeIChnungen Fig. 1-21 ist   der Erfindungsgegenstand veranschaulicht. Fig. 1 zeigt das ortsfeste in ein Gehäuse eingeschlossene   Anschlussstück des Leitungsnetzes in Verbindung   mit einem Taschentelephon. Fig. 4-8 betreffen Einzelheiten des Telephons, Fig. 2. 3,9, 10 zeigen   e. ine andere Ausführungsform des Taschentelephons.   Fig. 11-21 betreffen verschiedene Aus-   fiihrungsforlllen   der ortsfesten Anschlussvorrichtungen des Fernleitungsnetzes.

   In Fig. 1 be-   deutet das Gehäuse   des ortsfesten   Anschlussstückes.   Derartige Gehäuse werden vorteilhaft au den verschiedensten bequem zugänglichen Orten der Stadt, wie Hausfluren von Hotels,   Kaufhäusern,   Restaurants verteilt angebracht. 6 ist eine   Öffnung   im Gehäusedeckel, in die das   Leituugsstück   des   Taschentelephons 1, 2,.   3 mit dem schlüsselartig ausgebildeten Kontaktteil 3 eingesteckt wird. In dem uhrähnlichen Gehäuse 3 ist der Sprecher und Hörer vereinigt. Auf der 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



  Unten am Gehäuse 3 sitzt eine Hülse 16 fest angeschraubt. In dieser Hülse steckt ein Isolationskörper   17,   der vier   Löcher trägt,   in denen seitliche Aussparungen 21 sich befinden. In den vier Löchern enden die inneren Drähte 21, die nach dem Sprecher und Hörer führen. Die Drahtenden 20 sind als Nadeln ausgebildet, mit, den Aussparungen 21 entsprechenden Auskrümmungen. 



     Diese Auskrümmungen   verhindern eine   Längsverschiebung   der Enden   20   in -dem Isolations-   körper 11.   Die Enden   20   ragen aus dem Teil 12 nach aussen etwas heraus. Das   Isolationsstück   18 
 EMI2.2 
   Abonnementserlleuerung   der Schlüssel   i   ausgewechselt werden, dann brauchen nur die Schräubchen 19 gelöst und das Kabel 4 sowie der Schlüssel 5 gegen entsprechend andere Teile ausgewechselt zu werden. 



   Eine andere Ausbildung des Taschentelephons ist in Fig. 2, 3,9 und 10 dargestellt. Danach sind Sprecher und Hörer in zwei getrennten, schmalen Gehäusen 8 und 10 untergebracht, die vermittels der brillenartige Zwischenstücke 9 zusammengeklappt (Fig. 3) und auseinander gezogen werden können (Fig. 2). In der Stellung Fig. 2 wird das Telephon benutzt. Die Stellung, Fig. 3 entspricht dem Zustand, in welchem das Telephon in der Tasche getragen   wird. Das Zulettungs-   kabel mag bei dieser Anordnung aus nur zwei Drähten bestehen, die dem   Hörertelephon   10   zu-   
 EMI2.3 
 eines   Uhrbügelä     23, 24   ausgebildet.

   Der eine Zuleitungsdraht ist direkt an dem Bügel 23 und dadurch an das Gehäuse selbst angeschlossen ; der andere Draht ist isoliert durch den Knopf 24 in das Gehäuse geführt. Der Knopf   24   ist ganz ähnlich wie der Isolierkörper 18 mit einem isolierten Röhrchen versehen, er ist gleichfalls in das Uhrgehäuse 10 einsteckbar und mit einem Schräubchen zu befestigen. Eine entsprechende Nadelspitze der inneren Leitung kommt dabei in Kontakt mit dem isolierten Röhrchen. Bei dem Hörer in Fig. 9 und 10 ist 25 der Elektromagnet, 26 die   Spule, 27 die Schallmembrane.   Die zu den Taschentelephonen gehörenden, ortsfesten   Anschlussstücke   des Fernleitungs- 
 EMI2.4 
 Zahnräder 38,   38, 32   trägt.

   Das mittlere Rad   32   besitzt einen geschlitzten, hülsenartigen Ansatz 31, 111 den der   Etnsteckschlüssel   5 des Auschlusskabels 4 eingeführt werden kann. Durch Drehung des   Schlüssels   5 kann das Zahnrad   32 um 900 gedreht   werden. Durch Schlitz 49 und   Anschlag 48   
 EMI2.5 
 



  Die Schrauben 45 dienen gleichzeitig zur Befestigung der Platte   30   an der   Uehäuserückwand 28.   



  Die entsprechenden zwei   Zungen. ?   des unteren Zahnrades 38 sind durch dIe biegsamen Drähte   47,     die Bügel J6 und die Klemmschrauben 45 mit je einem der beiden übrigen Drähte des Kabels 4 verbunden. Wird das Zahnrad 32 vermittels des Einsteckschlüssels 5 um 90"in der Pfellrlchtung   gedreht, dann drehen sich gleichzeitig die Zahnräder 38 und Achsen 37 um einen entsprechenden Winkel, wobei die Kontaktzungen 36 in die strichpunktierte Stellung herumschwenken ; in dieser Stellung   drücken   sie die ihnen entsprechenden, gleichfalls federnden vier Zungen 39 aus der ausgezogenen in die strichpunktierte Stellung. Die Zungen 39 sind an Vertikal- 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 aus dem Kamm herausgeführt, vergl. Fig, 15 und 16.

   Die Punkte, an denen die Leitungsteile aus den Kammschmalseiten heraustreten, müssen in ihrer Höhenlage den Lagen der Kontakt- 
 EMI3.2 
 in ihren   Führungssäulen 44   höher oder tiefer einzustellen und dementsprechend die Zungen 36 auf den Achsen 37 zu verschieben. Dann passen bereits die Enden 3 der Leitungsdrähte 4 des   8chlüsselkammes   5 nicht mehr in die Kontaktlappen 43 und es ist notwendig, einen neuen Schlüssel mit anderer Verteilung der Drähte 4 im Kamm 5 zu verwenden. 



   Eine andere Ausführungsform des ortsfesten Auschlussapparates stellen die Figuren 17-19 dar. Die gleichen Bezugszeichen der Fig.   11-16   und der Fig. 18,17 und 19 stellen gleiche Apparatteile dar. Bei der vorliegenden Anordnung schiebt das Zahnrad 32 die in Schlitzen und   Anschlägen     geführten,   seitlich angeordneten beiden Zahnstangen 50 gemdlimg hin und her. An jeder der 
 EMI3.3 
 in der Pfeilrichtung gedreht, dann schieben sich die auf der Platte 30 schleifenden Enden der Bügel   M, 52 cubez   die Kontakte 45, 53, die in der Platte 30 angeordnet sind. Gleichzeitig gelangen die in den Schlitzen 55 geführten, hochgebogenen Bügelenden 52 an das innere Ende der Schlitze 55 und ragen etwas daraus hervor.

   Der in die Vertikalrichtung gedrehte Schlüssel legt sich dabei mit seinen Leitungsdrähte 4 gegen die hervorragenden Enden der Bügel 52. Auf diese Weise ist das Kabel   4   des Taschentelephons an die, bei den Klemmschrauben 45 zugeführten Drähte des   Fernleituugsiietzes   angeschlossen. Fig. 17 und 18 zeigen die Kontaktbügel   il,     52   ausser Emgriff, Fig. 19 dagegen im Eingriff mit dem Eunsteckschlüssel 5. Auch diese Anordnung gewährt   onlut cnicn Schutz   der Koiitaktteile gegen Missbrauch und gestattet weiterhin eine bequeme Verstellung der mneren Kontakte zu den oben genannten Zwecken. Es braucht hierzu nur die   Iluhcnlagc   der Isolationswände 33 an den Säulen 56 etwas verändert zu werden.

   Dabei gelangen gleichzeitig die federnd ausgebildeten hochgebogenen Enden der Bügel 51, 52 in andere Höhenlagen und geben keinen Kontakt mit den vorher verwendeten Schlüsseln mehr. 
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Der Verkehr mit der Fernsprechzentrale gestaltet sich für vorliegende Erfindung ganz ähnlich, wie bei anderen Telephonapparaten. Durch Einstecken des Schlüssels wird die Centrale durch ein   Klingelzeichen   oder ein aufleuchtendes Lämpchen aufmerksam gemacht und vermittelt darauf das   gewünschte Ceaprach   in der üblichen Weise. 



   Dadurch, dass jedermann sein eigenes Taschentelephon jederzeit zur Hand hat und überall sich ohne weiteres an die Fernleitung anschliessen kann, wird zweifelsohne der Telephonverkehr durch die vorliegende Erfindung erleichtert und verallgemeinert werden. Ausserdem erscheint es vom Standpunkt der Hygiene und der Sauberkeit als ein grosser Fortschritt, dass jedermann sein nur von ihm benutztes Telephon besitzt und nicht mit beliebig ! vielen Menschen einen Apparat gemeinsam zu benutzen gezwungen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Taschentelephon zur Herstellung telefonischer Verbindungen an Fernspreehleitungsnetzen, dadurch gekennzeichnet. dass das Mikrophon und Telephon ein   ausweehsetbares Kabel-     stück   besitzt, an dessen Ende mit dem Mikrophon bezw. Telephon verbundene Kontakte in Form eines Schlüssels angeordnet sind, derart, dass bei Herstellung einer Verbindung mit dem Amt der Schlüssel in eine Art Schloss eingesteckt wird, in welchem die mit dem Amt verbundenen Kontakte derart verstellbar angebracht sind, dass zu jeder Kontaktanordnung   em   besonderer
Schlüssel nötig ist, zu dem Zwecke, eine Kontrolle über die Benutzung der Leitung zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stromschliessenden Kontaktteile (z. B. 36 Fig. 11 und 12 ; 51, 52 Fig. 17-19) in ihrer Ruhelage ausserhalb des Wirkungsbereiches des Schlüssels liegen und erst durch vom Schlüssel mittelbar oder unmittelbar EMI4.1 zu schützen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Schlüssel vor und nach der Herstellung des Fernsprechanschlusses zu bewegenden oder die seine Formgebung bedingenden Teile des Schlossgehäuses oder beide Arten von Schliesstelien in beliebiger Zusammenstellung auf festen Bolzen (z. B. 37, Fig. 11 und 12 oder 56 Fig. 17-19 oder 59 Fig. 20 und 21) des Schlosses verschiebbar und ebendaselbst zweckmässig mittels Schrauben in beliebigen Lagen feststellbar sind.
AT36024D 1907-12-16 1907-12-16 Taschentelephon. AT36024B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36024T 1907-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT36024B true AT36024B (de) 1909-01-25

Family

ID=3552780

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT36024D AT36024B (de) 1907-12-16 1907-12-16 Taschentelephon.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT36024B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602005006381T2 (de) Klappbares und tragbares Funkkommunikationsgerät mit einem doppelwirkenden Gelenk
DE2301121A1 (de) Uebertragungssystem mit tragbaren adaptereinheiten, welche ueber einen uebertragungskanal mit einem rechner zum informationsaustausch verbunden sind
EP0527463B1 (de) Blockierungselement für eine Klinkenbuchse
DE60002196T2 (de) Schutzrelais und geschützte steuereinheit mit stirnverkabelung
EP2199750A1 (de) Zusatzgerät für eine Stromzähleranschlussinstallation, insbesondere für eine Kommunikation mit dem Stromzähler
DE69433610T2 (de) Einrichtung zum Anschliessen eines Endgerätes mit einer Teilnehmerfernsprechleitung
DD295292A5 (de) Telefon
DE69627789T2 (de) Verzweigungsweiche
AT36024B (de) Taschentelephon.
DE102013017157A1 (de) Vorrichtung zur Montage mindestens eines als Steckmodul ausgebildeten Überspannungsschutzgeräts
DE2355666A1 (de) Fernsprechapparat
DE3015050B1 (de) Bediengeraet fuer ein Mobilfunkgeraet
DE19628132C1 (de) Gehäuse zur Aufnahme elektrischer Bauteile und/oder Baugruppen
DE3149061C2 (de)
DE19802175C2 (de) Transformationseinrichtung
DE3214435C1 (de) Sprechstelle für eine Sprechanlage
DE2155487B2 (de) Telefongerät
DE29807615U1 (de) Druckübertragungselement für eine Anschlußklemme
DE3405272A1 (de) Zentralgeraet fuer sprechanlagen
DE2250624C3 (de) Signal- und Anzeigeeinrichtung
DE3246405A1 (de) Mehrfachsteckdose mit kodiertem abdeckrahmen
DE29908950U1 (de) Telekommunikationseinrichtung für Sprach- und/oder Datenübertragung
DE7718715U1 (de) Teilnehmer-endgeraet
DE3530261C2 (de)
DE133532C (de)