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Taschentelephon.
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leitungsnetze von Städten u. s. w. wesentlich verallgemeinern und erleichtern soll.
Der Gedanke, der vorliegender Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, dass die bisher gebräuchlichen, ortsfesten Tclephonapparate durch transportable Taschentelephone ersetzt werden.
Die Anschlüsse vermittels deren man die Taschentelephone an das Leitungsnetz anschliesst. werden in möglichst grosser Zahl in der ganzen Stadt in den Etablissements u. s. w. an geeigneten, dem Publikum bequem zugänglichen Orten bequem angebracht, sodass der Besitzer eines Taschentelephons sich überall sofort an das Leitungsnetz anschliessen kann.
Transportable Telephone sind bekannt, doch haben die b isher benutzten Apparate den Nachteil. dass mit ihnen eine Kontrolle der Benutzung oder die Erhebung einer Taxe für die Benutzung df'r Leitungsnetze nicht durchzuführen ist. Die vorliegende Erfinduug soll nun ermöglichen, den Bes. tzer eines Taschentelephons zu regelmässigen, etwa jährlichen Abgaben an die Telephon-
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Diese Schlüssel tragen geeignete Kontakte, die auf entsprechende Kontakte der Anschlussstücke passen. Ändert man die Kontakte der Anschlussstücke, dann bewirken die Schlüssel keinen
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In den ZeIChnungen Fig. 1-21 ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht. Fig. 1 zeigt das ortsfeste in ein Gehäuse eingeschlossene Anschlussstück des Leitungsnetzes in Verbindung mit einem Taschentelephon. Fig. 4-8 betreffen Einzelheiten des Telephons, Fig. 2. 3,9, 10 zeigen e. ine andere Ausführungsform des Taschentelephons. Fig. 11-21 betreffen verschiedene Aus- fiihrungsforlllen der ortsfesten Anschlussvorrichtungen des Fernleitungsnetzes.
In Fig. 1 be- deutet das Gehäuse des ortsfesten Anschlussstückes. Derartige Gehäuse werden vorteilhaft au den verschiedensten bequem zugänglichen Orten der Stadt, wie Hausfluren von Hotels, Kaufhäusern, Restaurants verteilt angebracht. 6 ist eine Öffnung im Gehäusedeckel, in die das Leituugsstück des Taschentelephons 1, 2,. 3 mit dem schlüsselartig ausgebildeten Kontaktteil 3 eingesteckt wird. In dem uhrähnlichen Gehäuse 3 ist der Sprecher und Hörer vereinigt. Auf der
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Unten am Gehäuse 3 sitzt eine Hülse 16 fest angeschraubt. In dieser Hülse steckt ein Isolationskörper 17, der vier Löcher trägt, in denen seitliche Aussparungen 21 sich befinden. In den vier Löchern enden die inneren Drähte 21, die nach dem Sprecher und Hörer führen. Die Drahtenden 20 sind als Nadeln ausgebildet, mit, den Aussparungen 21 entsprechenden Auskrümmungen.
Diese Auskrümmungen verhindern eine Längsverschiebung der Enden 20 in -dem Isolations- körper 11. Die Enden 20 ragen aus dem Teil 12 nach aussen etwas heraus. Das Isolationsstück 18
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Abonnementserlleuerung der Schlüssel i ausgewechselt werden, dann brauchen nur die Schräubchen 19 gelöst und das Kabel 4 sowie der Schlüssel 5 gegen entsprechend andere Teile ausgewechselt zu werden.
Eine andere Ausbildung des Taschentelephons ist in Fig. 2, 3,9 und 10 dargestellt. Danach sind Sprecher und Hörer in zwei getrennten, schmalen Gehäusen 8 und 10 untergebracht, die vermittels der brillenartige Zwischenstücke 9 zusammengeklappt (Fig. 3) und auseinander gezogen werden können (Fig. 2). In der Stellung Fig. 2 wird das Telephon benutzt. Die Stellung, Fig. 3 entspricht dem Zustand, in welchem das Telephon in der Tasche getragen wird. Das Zulettungs- kabel mag bei dieser Anordnung aus nur zwei Drähten bestehen, die dem Hörertelephon 10 zu-
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eines Uhrbügelä 23, 24 ausgebildet.
Der eine Zuleitungsdraht ist direkt an dem Bügel 23 und dadurch an das Gehäuse selbst angeschlossen ; der andere Draht ist isoliert durch den Knopf 24 in das Gehäuse geführt. Der Knopf 24 ist ganz ähnlich wie der Isolierkörper 18 mit einem isolierten Röhrchen versehen, er ist gleichfalls in das Uhrgehäuse 10 einsteckbar und mit einem Schräubchen zu befestigen. Eine entsprechende Nadelspitze der inneren Leitung kommt dabei in Kontakt mit dem isolierten Röhrchen. Bei dem Hörer in Fig. 9 und 10 ist 25 der Elektromagnet, 26 die Spule, 27 die Schallmembrane. Die zu den Taschentelephonen gehörenden, ortsfesten Anschlussstücke des Fernleitungs-
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Zahnräder 38, 38, 32 trägt.
Das mittlere Rad 32 besitzt einen geschlitzten, hülsenartigen Ansatz 31, 111 den der Etnsteckschlüssel 5 des Auschlusskabels 4 eingeführt werden kann. Durch Drehung des Schlüssels 5 kann das Zahnrad 32 um 900 gedreht werden. Durch Schlitz 49 und Anschlag 48
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Die Schrauben 45 dienen gleichzeitig zur Befestigung der Platte 30 an der Uehäuserückwand 28.
Die entsprechenden zwei Zungen. ? des unteren Zahnrades 38 sind durch dIe biegsamen Drähte 47, die Bügel J6 und die Klemmschrauben 45 mit je einem der beiden übrigen Drähte des Kabels 4 verbunden. Wird das Zahnrad 32 vermittels des Einsteckschlüssels 5 um 90"in der Pfellrlchtung gedreht, dann drehen sich gleichzeitig die Zahnräder 38 und Achsen 37 um einen entsprechenden Winkel, wobei die Kontaktzungen 36 in die strichpunktierte Stellung herumschwenken ; in dieser Stellung drücken sie die ihnen entsprechenden, gleichfalls federnden vier Zungen 39 aus der ausgezogenen in die strichpunktierte Stellung. Die Zungen 39 sind an Vertikal-
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aus dem Kamm herausgeführt, vergl. Fig, 15 und 16.
Die Punkte, an denen die Leitungsteile aus den Kammschmalseiten heraustreten, müssen in ihrer Höhenlage den Lagen der Kontakt-
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in ihren Führungssäulen 44 höher oder tiefer einzustellen und dementsprechend die Zungen 36 auf den Achsen 37 zu verschieben. Dann passen bereits die Enden 3 der Leitungsdrähte 4 des 8chlüsselkammes 5 nicht mehr in die Kontaktlappen 43 und es ist notwendig, einen neuen Schlüssel mit anderer Verteilung der Drähte 4 im Kamm 5 zu verwenden.
Eine andere Ausführungsform des ortsfesten Auschlussapparates stellen die Figuren 17-19 dar. Die gleichen Bezugszeichen der Fig. 11-16 und der Fig. 18,17 und 19 stellen gleiche Apparatteile dar. Bei der vorliegenden Anordnung schiebt das Zahnrad 32 die in Schlitzen und Anschlägen geführten, seitlich angeordneten beiden Zahnstangen 50 gemdlimg hin und her. An jeder der
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in der Pfeilrichtung gedreht, dann schieben sich die auf der Platte 30 schleifenden Enden der Bügel M, 52 cubez die Kontakte 45, 53, die in der Platte 30 angeordnet sind. Gleichzeitig gelangen die in den Schlitzen 55 geführten, hochgebogenen Bügelenden 52 an das innere Ende der Schlitze 55 und ragen etwas daraus hervor.
Der in die Vertikalrichtung gedrehte Schlüssel legt sich dabei mit seinen Leitungsdrähte 4 gegen die hervorragenden Enden der Bügel 52. Auf diese Weise ist das Kabel 4 des Taschentelephons an die, bei den Klemmschrauben 45 zugeführten Drähte des Fernleituugsiietzes angeschlossen. Fig. 17 und 18 zeigen die Kontaktbügel il, 52 ausser Emgriff, Fig. 19 dagegen im Eingriff mit dem Eunsteckschlüssel 5. Auch diese Anordnung gewährt onlut cnicn Schutz der Koiitaktteile gegen Missbrauch und gestattet weiterhin eine bequeme Verstellung der mneren Kontakte zu den oben genannten Zwecken. Es braucht hierzu nur die Iluhcnlagc der Isolationswände 33 an den Säulen 56 etwas verändert zu werden.
Dabei gelangen gleichzeitig die federnd ausgebildeten hochgebogenen Enden der Bügel 51, 52 in andere Höhenlagen und geben keinen Kontakt mit den vorher verwendeten Schlüsseln mehr.
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Der Verkehr mit der Fernsprechzentrale gestaltet sich für vorliegende Erfindung ganz ähnlich, wie bei anderen Telephonapparaten. Durch Einstecken des Schlüssels wird die Centrale durch ein Klingelzeichen oder ein aufleuchtendes Lämpchen aufmerksam gemacht und vermittelt darauf das gewünschte Ceaprach in der üblichen Weise.
Dadurch, dass jedermann sein eigenes Taschentelephon jederzeit zur Hand hat und überall sich ohne weiteres an die Fernleitung anschliessen kann, wird zweifelsohne der Telephonverkehr durch die vorliegende Erfindung erleichtert und verallgemeinert werden. Ausserdem erscheint es vom Standpunkt der Hygiene und der Sauberkeit als ein grosser Fortschritt, dass jedermann sein nur von ihm benutztes Telephon besitzt und nicht mit beliebig ! vielen Menschen einen Apparat gemeinsam zu benutzen gezwungen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taschentelephon zur Herstellung telefonischer Verbindungen an Fernspreehleitungsnetzen, dadurch gekennzeichnet. dass das Mikrophon und Telephon ein ausweehsetbares Kabel- stück besitzt, an dessen Ende mit dem Mikrophon bezw. Telephon verbundene Kontakte in Form eines Schlüssels angeordnet sind, derart, dass bei Herstellung einer Verbindung mit dem Amt der Schlüssel in eine Art Schloss eingesteckt wird, in welchem die mit dem Amt verbundenen Kontakte derart verstellbar angebracht sind, dass zu jeder Kontaktanordnung em besonderer
Schlüssel nötig ist, zu dem Zwecke, eine Kontrolle über die Benutzung der Leitung zu ermöglichen.