AT359713B - Bauplatte, sowie verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Bauplatte, sowie verfahren zu deren herstellung

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AT359713B AT49379A AT49379A AT359713B AT 359713 B AT359713 B AT 359713B AT 49379 A AT49379 A AT 49379A AT 49379 A AT49379 A AT 49379A AT 359713 B AT359713 B AT 359713B
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    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/26Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials composed of materials covered by two or more of groups E04C2/04, E04C2/08, E04C2/10 or of materials covered by one of these groups with a material not specified in one of the groups
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    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bauplatte, bestehend aus miteinander unter Zwischenlage von Geweben, insbesondere Glasfasergeweben verklebten Einzelplatten. Ferner ist Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Bauplatte. 



   Vielfach werden für tragende Bauteile Platten aus armiertem Beton, auch   Kunststoffbeton,   verwendet, die jedoch den Nachteil aufweisen, dass sie ein hohes Gewicht besitzen. 



   Es sind auch schon Spanplatten verschiedener Stärke bekanntgeworden, die jedoch, auch wenn sie mehrschichtig verleimt werden, keine grösseren Biegemomente aufnehmen können. 



   Gemäss der DE-OS 1659173 wird eine Schaumstoffplatte beidseitig mit Polyesterschichten versehen, die   z. B.   durch Glasfasergewebe armiert sind. Darüber wird noch eine insbesondere keramische Verkleidung angeordnet. Die Armierungen sind bei dieser bekannten Bauplatte innerhalb der Polyesterschichten bzw. der Schaumstoffplatte angeordnet, so dass deren Anbringung aufwendig ist. 



   Eine Platte gemäss der DE-OS 2237257 weist eine mittlere Korkplatte auf, auf die beidseitig unter Zwischenlage eines Glasseidengewebes je eine Aussenplatte geklebt ist. Hiebei liegt demnach das verstärkende Gewebe in der Klebschicht. Allerdings erfolgt die Verklebung mit Hilfe eines verhältnismässig teuren hitzehärtbaren Bindemittels. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine aus miteinander verklebten Einzelplatten bestehende Bauplatte der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei verhältnismässig geringem Gewicht hohe Biegemomente aufnehmen kann und trotzdem einfacher und billiger als die bekannten Platten herstellbar ist. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, dass die Einzelplatten in an sich bekannter Weise mittels Sorelzement miteinander verklebt sind. Es hat sich gezeigt, dass trotz der Verwendung dieses billigen Bindemittels eine sehr hohe Festigkeit der Bauplatten erreichbar ist. 



  Die Herstellung einer erfindungsgemässen Bauplatte ist dabei weitaus billiger als die Herstellung der bekannten Platten. 



   Sorelzement besteht aus Magnesiumoxyd und Magnesiumsalzen, wie Magnesiumchlorid, Magnesiumnitrat, Magnesiumsulfat, Magnesiumacetat und es ist bereits bekannt, ihn als Kitt für die verschiedensten Materialien,   z. B.   Metall und Glas zu verwenden. Durch die bekannte Verwendung von Geweben erhalten die hergestellten Bauplatten jedoch eine enorme Steifigkeit. Selbst wenn eine Einzelplatte bricht, hält das Gewebe die gesamte Platte noch zusammen und sichert trotz der billigen Verklebung einen immerhin wesentlichen Teil der ursprünglichen Festigkeit. Überdies ist es möglich, bei Verwendung von feuerfesten Einzelplatten zufolge der Verklebung mit Sorelzement und der Verwendung eines Glasfasergewebes eine feuerfeste Gesamtplatte zu erhalten. 



   Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung bestehen die Einzelplatten in an sich bekannter Weise aus magnesiumgebundenen Spanplatten. Derartige Bauplatten sind mittels Hartmetallsägen teilbar und sind für eine hohe Belastung geeignet. Die Belastbarkeit ist in der Plattenebene in jeder Richtung gleich, so dass verschieden geformte Bauteile aus den Bauplatten gesägt werden können. In besonders vorteilhafter Weise sind die erfindungsgemässen Bauplatten als Stufenplatten verwendbar. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bestehen die Einzelplatten aus Steinplatten, z. B. Marmorplatten. Es entsteht dadurch eine hoch belastbare und auf Biegung berechenbare Bauplatte, welche bei Überbeanspruchung durch Schlag oder Druck zwar im Marmorgefüge brechen kann, bei der jedoch die verklebte Gewebeschicht die Platte zusammenhält. Ausser Marmor können aber auch alle Natursteine zu Bauplatten verklebt werden. Auch ist die Verklebung von Asbestzementplatten möglich. 



   Ein zweckmässiges Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Bauplatte zeichnet sich dadurch aus, dass eine Einzelplatte mit Sorelzement bestrichen, anschliessend eine Gewebematte in die Sorelzementschicht eingedrückt, daraufhin die Gewebematte mit Sorelzement bestrichen und schliesslich eine weitere Einzelplatte auf diese Sorelzementschicht gepresst wird, wobei diese Schritte so oft wiederholt werden, als Einzelplatten aneinanderzufügen sind. Als Füllstoffe können dem Sorelzement Steinmehl, Marmormehl, Holzmehl und Kieselgut zugesetzt werden. Zur Erreichung grösserer Härte können dem Sorelzement auch   Quarz-und/oder   Glasmehl zugesetzt werden. Extrem harte Verbindungen werden durch Zusatz von Naxos und/oder Karborundum und/oder Siliziumkarbid erreicht. 



   Nachstehend wird an Hand eines Beispieles die Herstellung einer erfindungsgemässen Bauplatte 

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 beschrieben. 



   Eine Holzspanplatte wird mit Sorelzement bestrichen. Ein die gleiche Grösse wie die Spanplatte aufweisendes Glasfasergewebe, das unter der Bezeichnung   Glasfaserroving   vertrieben wird, wird satt in den Sorelzementkleber mittels Rollen eingewalzt, derart, dass eine völlige Benetzung der Glasfasern eintritt. Das Glasfasergewebe wird daraufhin mit Sorelzement bestrichen und auf diese Klebeschicht wird die nächste magnesiumgebundene Spanplatte gepresst. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Stärke und die gewünschte Biegesteifigkeit der Bauplatte erreicht ist. Es können z. B. Plattenbruchstücke auf einer ebenen Unterlage aufgelegt werden, und diese mit entsprechend eingefärbtem Sorelzementkleber eben vergossen werden. Auf diese verklebten Platten wird in einem weiteren Arbeitsgang eine Schicht Sorelzementkleber aufgebracht.

   In diese noch feuchte Sorelzementklebeschicht wird ein Glasrovinggewebe eingelegt und mit Rollen eingepresst, darauf wird wieder Sorelzement aufgebracht und eine weitere Schicht   Marmorbruohstücke   eingebettet und wieder mit eingefärbtem Sorelzement vergossen. 



   Dieser Schichtenaufbau kann so oft wiederholt werden, bis die gewünschte Plattenstärke erreicht ist. 



   Die so verklebten Bauplatten sind statisch belastbar und können im Gegensatz zu andern Natursteinen auf Biegezug beansprucht werden. 



   Wie bereits angedeutet, können auch Natursteine zu Bauplatten verklebt werden. Es ist daher nicht notwendig, dass die Einzelplatten einstückig ausgebildet sind. Es können vielmehr Natursteine, 
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 platte geklebt werden. Es entstehen dadurch Bauplatten, deren Mittelschicht und deren Aussenschicht aus verschiedenen Materialien bestehen. 



   Als Gewebe können auch Kohlenstoffasergewebe, Aramidfasergewebe, Propylen und Kunststofffasergewebe verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bauplatte, bestehend aus miteinander unter Zwischenlage von Geweben, insbesondere Glasfasergeweben verklebten Einzelplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelplatten in an sich bekannter Weise mittels Sorelzement miteinander verklebt sind.

Claims (1)

  1. 2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelplatten in an sich bekannter Weise aus magnesiumgebundenen Spanplatten bestehen.
    3. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelplatten aus Steinplatten, z. B. Marmorplatten bestehen.
    4. Verfahren zur Herstellung einer Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einzelplatte mit Sorelzement bestrichen, anschliessend eine Gewebematte in die Sorelzementschicht eingedrückt, daraufhin die Gewebematte mit Sorelzement bestrichen und schliesslich eine weitere Einzelplatte auf diese Sorelzementschicht gepresst wird, wobei diese Schritte so oft wiederholt werden, als Einzelplatten aneinanderzufügen sind.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sorelzement Steinmehl, Marmormehl, Holzmehl oder Kieselgur zugesetzt werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sorelzement Marmor-, Quarz-und/oder Glasmehl zugesetzt wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sorelzement Naxos und/oder Karborundum und/oder Siliziumkarbid zugesetzt wird.
AT49379A 1979-01-24 1979-01-24 Bauplatte, sowie verfahren zu deren herstellung AT359713B (de)

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