AT357036B - Kamera - Google Patents

Kamera

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Publication number
AT357036B
AT357036B AT659878A AT659878A AT357036B AT 357036 B AT357036 B AT 357036B AT 659878 A AT659878 A AT 659878A AT 659878 A AT659878 A AT 659878A AT 357036 B AT357036 B AT 357036B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
camera
handle
optical axis
camera according
lens
Prior art date
Application number
AT659878A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Dipl Graph Zwerger
Original Assignee
Eumig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of AT357036B publication Critical patent/AT357036B/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/56Accessories
    • G03B17/563Camera grips, handles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Kamera, vorzugsweise Kinokamera, mit einem an einer Gehäusewand angeordneten Objektiv und mit einem an dieser oder einer weiteren Gehäusewand schwenkbar gelagerten Handgriff, dessen Längsachse in einer Gebrauchslage zur optischen Achse des Objektivs geneigt, in einer Ruhelage hingegen etwa parallel zur optischen Achse gerichtet ist. 



   Aus der DE-AS 1284283 ist eine Kamera bekanntgeworden, die einen am Gehäuseboden ausschwenkbar angebrachten Haltegriff aufweist. Die Schwenkachse des Haltegriffs ist an der ihn tragenden Gehäusewand geneigt angeordnet, wobei in der Ruhelage des Griffes dieser eine zum Gehäuseboden parallele Lage einnimmt, in seiner Gebrauchslage hingegen nach unten wegsteht. 



   Dieser Konstruktion haftet der Nachteil an, dass bei der Handhabung der Kamera die Arme und auch die Hände des Bedienenden eine anatomisch ungünstige Haltung einnehmen. So muss nicht nur die Hand - egal ob Rechts- oder Linkshänder, zur Körpermitte und nach oben in die Höhe des Auges geführt werden, sondern auch das Handgelenk selbst muss in eine annähernd senkrechte und für diese Winkellage des Armes unnatürliche Lage gedreht werden. Ist eine derartige Haltung eingenommen, besteht die Gefahr des Verwackelns, dass seitliche Stösse auf die Kamera nicht mehr gedämpft und aufgenommen werden können. 



   Durch die Erfindung soll eine Kamera geschaffen werden, die bei natürlicher Arm-bzw. Handhaltung stabil handzuhaben ist und ausserdem im Nichtgebrauchszustand geringsten Platzbedarf beansprucht. Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass-gesehen in die zur   Lichteinfallsrichtung   im Objektiv entgegengesetzte Richtung - einerseits die Schwenkachse für den Handgriff nach vorne unten und vorzugsweise windschief zur optischen Achse verläuft und anderseits die Längsachse des Griffes in dessen Gebrauchslage seitlich nach hinten oben verläuft, und dass der Handgriff mit einem das Schwenklager und den die Längsachse des Handgriffes definierenden Teil verbindenden   Zwischenstück   versehen ist. 



   Soll die Kamera sowohl für Rechtshänder als auch Linkshänder ausgelegt sein, sind im wesentlichen zwei Alternativen anwendbar. Bei der ersten wäre die Anordnung des Schwenklagers in einer etwa mittig auf der Kamerafrontwand vorgesehenen Muffe denkbar. Der Kameragriff könnte in diesem Fall an jeder 
 EMI1.1 
 den Handgriff asymmetrisch zur optischen Achse des Objektivs an der Kamerafrontwand angeordnet ist. In diesem Fall wird für die Anpassung bei der Handhabung für Links- oder Rechtshänder das Schwenklager verstellbar und beispielsweise in einer Muffe angeordnet sein, welche Muffe in zwei jeweils einer Längswandung des Kameragehäuses angenäherte Lagen verrastbar ist. 



   Schliesslich wird zur bequemeren Haltung im Betrieb der Kamera vorgeschlagen, dass die optische Achse des Kamerasucher, zumindest aber die der   Einblicksöffnung   des Suchers ebenfalls nach vorne unten verläuft. Durch diese konstruktive Ausbildung ist es möglich, die Arme am Körper angewinkelt zu halten und dadurch der Kamera eine stabile Unterlage zu bieten. 



   Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich an Hand der Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Die Fig. 1A, 1B bzw. 2A und 2B zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung. Bei den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Beispielen ist der Kamerahandgriff in einer verstellbaren Muffe gelagert. 



   Die   Kamera --1-- aus Fig. 1A   weist eine Frontwand --2-- auf, aus der das   Objektiv --3-- ragt.   Vom Objektiv --3-- wird die optische Achse --4-- definiert. Etwa an der Kante zwischen Frontwand --2-- und 
 EMI1.2 
 Griffes, in der sich seine   Längsachse --9-- etwa parallel   zur optischen Achse --4-- bzw. auch zur Längsachse der   Kamera --1-- erstreckt.   Dadurch beansprucht die nicht im Gebrauch befindliche Kamera geringsten Platzbedarf. 



   Gemäss Fig. 1B ist der   Handgriff --7-- in   seine Gebrauchslage um die   Achse --8-- geschwenkt. Der     Griff-7-- ragt   infolge des   Zwischenstückes --10-- seitlich   am   Kamera1örper   hinaus. Dabei ist zu erkennen, dass die Längsachse --9-- des Griffes im Vergleich zur optischen Achse --4-- einen leicht nach oben hinten ansteigenden Verlauf hat, wodurch das Erfassen und das stabile Halten der Kamera beim Betrieb erleichtert ist. Die Anordnung des   Auslösers --11-- am rückwärtigen   Ende des Griffes --7-kommt zusätzlich der problemlosen Bedienung entgegen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die im wesentlichen selbe Lage des Griffes wie in den Fig.   lA,   1B ergibt sich bei der Ausführung gemäss Fig.   2.   Der Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Variante besteht jedoch darin, dass das Schwenklager --21-- direkt an der   Gehäusefront --20-- U. zw.   an in einer Mulde --22-- angeordnet ist. 



  Die   Schwenkachse --23-- verläuft   wieder schräg nach vorne unten-relativ zur optischen Achse --25--. 



  Da das   Zwischenstück --24-- in   der Ruhelage des Griffes (Fig. 2A) etwa in der Ebene der Frontwand - liegt, ist es zur Erzielung der seitlich vom Kameragehäuse abstehenden Gebrauchslage des Griffes notwendig, dass einerseits die Schwenkachse --23-- windschief zur optischen Achse verläuft und dass anderseits das Schwenklager sich auf einen   Fortsatz --26-- abstützt,   dessen Frontfläche normal zur Schwenkachse verläuft. Ein derartiger Fortsatz ist in den Fig. 3 und 4 einzeln dargestellt und weiter unten noch näher beschrieben. Die Kamera weist auch, wie die Kamera aus den Fig. 1 einen Kamerasucher - auf, dessen optische Achse ebenfalls nach vorne unten verläuft. Dadurch ist es möglich, die Kamera etwa in Brusthöhe zu halten, wodurch die Stabilität in der Gebrauchslage noch weiter unterstützt wird. 



   Während in den beiden bisher dargestellten Auführungsbeispielen die Art der Lagerung des Handgriffes jeweils Rechtshänder bevorzugte, wird in den Fig. 3 und 4 eine Variante der Erfindung dargestellt, die für Links- wie auch für Rechtshänder gleich komfortabel ist. 



   Die von vorn schematisch dargestellte   Kamera --30-- gemäss Fig. 3   zeigt in stark ausgezogenen Linien den für Rechtshänder vorbereiteten Griff in der Ruhelage, die strichliert gezeichnete Stellung entspricht der Gebrauchslage des Griffes für Linkshänder. Zum Zweck der Anpassung an den jeweiligen Kamerabedienenden ist eine Lagermuffe --31-- mit einem in Fig. 3 nicht näher dargestellten Zahnritzel verbunden, welches mit der   Zahnstange --32-- kämmt.   Die Längsrichtung der Zähne verlaufen parallel zur Schwenkachse --33-- des Griffes. Die Lagermuffe ist zur besseren Handhabung bei der Verstellung mit einem Rändel versehen. In beiden Endlagen ist der Muffe eine   Rast --34-- für   deren Fixierung zugeordnet. 



   Das in den Fig. 4A und 4B dargestellte Beispiel zeigt eine Lagermuffe --40--, die etwa mittig an der Frontseite der Kamera angeordnet ist und die um etwa   180    verschwenkbar ist. Zur Fixierung der Muffenlagen ist wieder eine Rast --41a, b-- vorgesehen. 



   Die Erfindung kann auf viele Arten realisiert werden und ist nicht auf die dargestellten Beispiele eingeschränkt zu verstehen. So wäre es beispielsweise möglich, den Handgriff selbst als einen Bestandteil des Kameragehäuses auszubilden, der in seiner Gebrauchslage um die Schwenkachse gemäss der Erfindung bewegt werden kann. Zusätzlich kann das Schwenklager mit elektrischen Durchführungen versehen sein, insbesondere dann, wenn im Kameragriff die Batterien und/oder der Auslöser angeordnet ist. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Kamera, vorzugsweise Kinokamera, mit einem an einer Gehäusewand angeordneten Objektiv und mit einem an dieser oder einer weiteren Gehäusewand schwenkbar gelagerten Handgriff, dessen Längsachse in einer Gebrauchslage zur optischen Achse des Objektivs geneigt ist, in einer Ruhelage 
 EMI2.1 
 dass-gesehen in die zur Lichteinfallsrichtung im Objektiv (3) entgegengesetzte Richtung - einerseits die Schwenkachse (8,23, 33) für den Handgriff (7) nach vorne unten und vorzugsweise windschief zur optischen Achse (4,25) verläuft und anderseits die Längsachse (9) des Griffes in dessen Gebrauchslage seitlich nach hinten oben verläuft, und dass der Handgriff (7) mit einem das Schwenklager (6,21) und den die Längsachse des Handgriffes definierenden Teil verbindenden Zwischenstück (10,24) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wie an sich bekannt, eine den Handgriff in seiner seitlichen, vom Gehäuse abgeschwenkten Gebrauchslage haltende Rast (34,41a, b) vorgesehen ist.
    3. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager für den Handgriff asymmetrisch zur optischen Achse des Objektivs an der Kamerafrontwand angeordnet ist (Fig. 1, 2). EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 einem Zahnkranz versehen ist, der mit einer etwa parallel zur Breitseite der Kamera verlaufenden Zahnstange (32) im Eingriff ist.
    6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager in einer etwa mittig auf der Kamerafrontwand angeordneten Muffe (40) vorgesehen ist, die vorzugsweise um etwa 180 verschwenkbar ist. EMI3.2 verläuft.
    8. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, daduch gekennzeichnet, dass an dem dem Zwischenstück gegenüberliegenden Ende des Handgriffes in an sich bekannter Weise der Kameraauslöser (41) vorgesehen ist.
AT659878A 1978-09-13 1978-09-13 Kamera AT357036B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2520126A1 (fr) * 1982-01-19 1983-07-22 Victor Company Of Japan Dispositif de prise de vues presentant une partie de maintien

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