AT35219B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ruß. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ruß.Info
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Description
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Nach dem vorliegenden Verfahren ist es möglich. nicht nur grosse Mengen von Russ mit wenigen Arbeitskräften zu erzeugen, sondern man ist auch in der Lage, durch Verwendung bestimmter Kohlenwasserstoffe den Russ in jeder gewünschten Besc@affenheit herzustellen, ausser- dem sind die Herstellungskosten weit geringer als bisher.
Genaue Berechnungen haben ergeben, dass beispielsweise der Russ aus Olgas gegenüber demjenigen aus Acetylen um das sechsfache billiger und trotzdem noch besser ist.
Versuche, die von Sachverständigen vorgenommen wurden, haben ferner ergeben, dass ein Russ, welcher z. B. aus 60 Prozent Olgas und 40 Prozent Acetylen erzeugt wurde, spezifisch leichter war, als Acetylen-Russ.
In beiliegender Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung beispielsweise dargestellt und zwar zeigt :
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werks und F g. 7 einen Schnitt durch das untere Absperrventil des Spaltapparates.
Die Einrichtung besteht aus dem Spaltzylinder 1 und dem Russsammler 2, die durch ein Übergangsrohr 3 miteinander in Verbindung stehen. Der aus Stahlguss hergestellte Spaltzylidnr 1 ist wie die Fig. 2 und 4 erkennen lassen, mit einem Hohlmantel 4 versehen, in welchen oben und unten je ein Stutzen 5 und 6 einmündet. Oben ist der Spaltzylinder I durch einen Stahlgussdeckel 7 und unten durch einen Stahlgussboden 8 abgeschlossen. Am Deckel 7 ist der Gaseinlasskopf 9 befestigt, welcher, wie besonders aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, einerseits die Zünd- vorrichtungen und andererseits die Gaseinlass- bezw. Gasauslass-Ventile trägt.
An dem Gaseinlasskopf 9 sind die Stutzen 10 und ? 2 vorgesehen und an den ersteren ist ein Stutzen 77 angeschlossen. Die Mündungen der Stutzen 10 und 12 können durch Ventile 22, 23 abgesperrt werden, wobei die Betätigung der letzteren durch Räder 24, ; !, j erfolgt. Da die Räder in ziemlicher Höhe angebracht sind, so werden sie zweckmässig durch Riemen 26 mir leicht erreichbaren Rädern 27 gekuppelt (Fig. 1 und 2). Die Zündvorrichtung besteht aus der in einem Stutzen 14 untergebrachten, mit Stromzuleitung 15 versehenen Zündkerze 13, welche von einer Isolierhülse 76 umschlossen ist.
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versteift werden.
Dieses Rührwerk dient dazu, den bei der Zersetzung des Kohlenwasserstoffgases gebildeten
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georndet ist.
Das Ventilgehäuse 38 ist als Hahnkgegel ausgebildet. auf welchem sich der Stutzen
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eingefüllt.
Hierbei ist noch einzuschalten, dass die Bewegung des erwähnten Presskolbens 49 sowohl von Hand als auch maschinell erfolgen kann. Sobald der Kolben sich in seiner tiefsten Lage befindet, schliesst er den Sammler 2 dicht ab, so dass kein Wasserstoff entweichen kann. Ein Zutritt von Luft in den Sammler kann nicht in Betracht kommen, da infolge des Unterschiedes des spezifischen Gewichtes zwischen Luft und Wasserstoff nur Wasserstoff entweichen aber keine Luft mehr zutreten kann.
Durch eine entsprechende Vorrichtung ist es möglich, die Fässer mit Wasserstoff zu füllen, bezw. die Luft aus denselben zu verdrängen, bevor man den Kolben 49 hebt.
Zu diesem Zwecke würde es genügen, wenn man oben und unten, seitlich am Fass 45 ein kleines Loch anbringen und dieses Loch mit der Wasserstoffleitung in Verbindung bringen würde, so dass die Luft von oben nach unten aus dem Fass verdrängt würde.
Die Bedienung sämtlicher Organe an den Apparaten kann von beliebiger Stelle aus erfolgen : es ist also nicht erforderlich, dass sich Arbeiter in demselben Raume befinden, in dem die Einrichtung aufgestellt ist.
Ausserdem könnte die Einrichtung auch so eingerichtet sein, dass sie automatisch arbeitet. damit nicht jede Manipulation von Hand ausgeführt zu werden braucht.
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1. Verfahren zur Herstellung von Russ durch die durch Zündung erfolgende Zerlegung von Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu zerlegenden Kohlenwasserstoffe vorgewärmt und gleichzeitig einem mit steigender Temperatur verringerten Druck unterworfen werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den erst bei höheren Temperaturen durch Zündung zersetzbaren Kohlenwasserstoffen solche Gase zumengt, weiche sich schon bei niedriger Temperatur durch Zündung zersetzen und zwar mit grösseren Mengen beginnend und diese mit steigender Temperatur des Zersetzungsgefässes allmählich verringernd, bis die zur Zersetzung der unvermischten Kohlenwasserstoffe erforderliche Temperatur erreicht ist.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorwärmung des ligase. die aus den Explosionen im Spaltapparat frei werdende Wärme benutzt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anheizen des Spaltapparates Dampf verwendet wird. der besonders zugeführt und durch die durch Explosionen von Kohlenwasserstoffen freiwerdende Wärme noch mehr erhitzt wird. so dass man den Ao- fangsdruck wieder reduzieren kann. EMI4.3 stoff nach stattgefundener Explosion unter Benützung des freigewordenen Wasscrstoffs in einen Sammler gejagt wird, von wo er in Fässer abgefüllt werden kann.6. Zur Ausführung des unter 1 bis 5 bezeichneten Verfahrens eine Vorrichtung, gekenn- zeichnet durch einen allseitig geschlossenen zylindrischen Spaltapparat 1, welcher ein Rühr- werk enthält und durch ein absperrbares Ubergangsrohr (3) mit einem Kohlenstoff- . sammler in Verbindung steht, welcher eine Einrichtung zum direkten Einfüllen des amorphen Kohlenstoffs in Fässer besitzt. EMI4.4 rohr (32) besteht, uni den an der Zylinderwandung hängengebliebenen Kohlenstoff wegzuschaben.9. Vorrichtung nach Anspruch H und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Rührwerks als Hohlachse (34) ausgebildet ist, auf welcher ein an einem Wasserstoffbehälter an geschlossener Ventikörper (38) beweglich ist, der ein nach Nachlassen des Druckes im Spaltzylinder sich selbsttätig öffnendes Rückschlagventil (39) besitzt, wodurch Wasserstoff in das Rührwerk gelangt, um den hängengebliebenen Kohlenstoff fortzublasen.10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Deckel (7) des : -'paltzylindNs (1) ein Gaskopf (9) angebracht ist, der einerseits die absperrbaren Gaszuleitungen (10. 11) und die ebenfalls absperrbare Gasableitung (12) besitzt, während im Spaltzylinder vor dem Haupteinlass die von einer Isoleirbüchse (16) umschlossene Zündkerze (13) angebracht EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
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