AT350372B - Stuetzeinheit fuer die transportbahn wie sieb, filz od.dgl. von fliesen aus breiigem material - Google Patents

Stuetzeinheit fuer die transportbahn wie sieb, filz od.dgl. von fliesen aus breiigem material

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AT350372B
AT350372B AT362373A AT362373A AT350372B AT 350372 B AT350372 B AT 350372B AT 362373 A AT362373 A AT 362373A AT 362373 A AT362373 A AT 362373A AT 350372 B AT350372 B AT 350372B
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Bartelmuss Heinrich Ing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • D21F1/483Drainage foils and bars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/38Pads

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  • Finishing Walls (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Stützeinheit für die Transportbahn wie Sieb, Filz   od. dgl.   von Vliesen aus breiige Material, z. B. Papierfaserstoff, bestehend aus einem starren Träger und mit der Transportbahn in Berührung stehenden platten-oder streifenförmigen Elementen aus Hartmaterial, insbesondere Metalloxyden, gegebenenfalls mit Schlitzen, Löchern oder Durchbrüchen versehen, zur Befestigung an einem Maschinenteil. Als Metalloxyde finden bevorzugt Aluminiumoxyd und Zirkonoxyd Verwendung. Stützeinheiten der erwähnten Art finden beispielsweise Verwendung für Siebtische, Stütztische, Deflektoren, Rohrsauger, Flachsauger, Foils, Nasssauger, Formungstische, Abstreifer, sowie Leisten und Beläge in Zweisiebmaschinen   u. dgl.   in Papiermaschinen.

   Hiebei ist es wesentlich, den Träger starr auszubilden und die Verbindung zwischen dem Träger und den satt anliegenden, sich oben befindlichen Hartmaterialelementen so fest zu gestalten, dass ein Abheben der Hartmaterialelemente nicht stattfinden kann. Erreicht wird dies gemäss der Erfindung dadurch, dass bei einer Stützeinheit der eingangs erwähnten Art der beispielsweise aus Zementbeton, Magnesit, Polyester od. dgl. Kunstharzen oder Gemischen der angegebenen 
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 durch chemisch-physikalische Mittel, beispielsweise Klebstoff, Kunstharze, vulkanisierfähige Stoffe   od. dgl.   verbunden ist, wobei eine Relativbewegung zwischen den Hartmaterialelementen und dem Träger in der Ebene der Fuge zwischen Träger und Hartmaterialelementen möglich ist, ein Abheben der Hartmaterialelemente am Träger jedoch durch die Verankerungsmittel vermieden ist. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Stützeinheit erlaubt eine elastische Verformung der Haltemittel, wodurch die Haltemittel einerseits zwar eine feste Verbindung mit den Hartmaterialelementen und anderseits mit dem Träger besitzen, jedoch eine Relativbewegung in der Ebene der Fuge zwischen Träger und Hartmaterialelementen möglich ist.

   Zu Verbindungszwecken können Vertiefungen in den 
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 welche zwar mit den Hartmaterialelementen fix verbunden sind, jedoch eigene Elemente darstellen, ragen in den Träger hinein, werden von diesem umschlossen und gegebenenfalls durchdrungen und bilden nach
Aushärtung der Trägermasse mit der harten Hartmaterialoberfläche eine untrennbare Einheit, die zwar eine absolute Verschiebung der Hartmaterialelemente auf dem Träger verhindert, jedoch eine Relativbewegung entsprechend der geringfügigen Verformbarkeit der Verbindungselemente gestattet. 



   An Stelle von harten Verankerungsmitteln können ohne weiteres auch gewebestrukturartige Faserstoffe, z. B. Textilien, insbesondere auch Glasfasern oder auch Asbestfasern Verwendung finden ; besonders dann, wenn das Hilfsmittel Polyester oder Epoxydharze zur Versteifung der Fadenstruktur dienen, stellen sich hervorragende Ergebnisse der Verbindung zwischen den Hartmaterialelementen und dem Träger ein. Insbesondere genügt für eine einwandfreie Verbindung unter Zuhilfenahme bestimmter Gewebestrukturen oder Fadenstrukturen eine stark unregelmässige,   riefige, keramische   Unterseite der Hartmaterialplatten, so dass sich in diesen die Fasern einbetten können. Die zweiten Enden dieser Fasern ragen dann in die Trägermasse hinein und schaffen so die Verbindung zwischen den beiden wesentlichen Körpern. 



   Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass grosse Einbaueinheiten fix und fertig montierbar geliefert werden können und dass trotz grosser Baulänge keine Befürchtung wegen der unterschiedlichen Ausdehnungswerte zu bestehen braucht, da das Trägermaterial samt den Bindegliedern aus Nieten, Schrauben, Bolzen oder auch Fäden, verstärkt oder unverstärkt mit Kunststoffen eine relative Beweglichkeit zueinander gestattet, ohne eine absolute Trennung (Abheben) der beiden Teile zu erlauben. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig.   l   zeigt eine erste Ausführungsform in Draufsicht, und die Fig. 2 bis 6 in Seitenansicht bzw. im Schnitt weitere Ausführungsformen. 



   Gemäss Fig. 1 werden   Hartmaterialelemente --13-- von Kunststoffstreifen --12-- umschlossen.   Durch   Löcher --14-- der   Hartmaterialelemente dringt Kunststoff hindurch. In den Fig. 2 und 3 sind in Seitenansicht mehrere Mann an Mann verlegte Hartmaterialelemente --13-- dargestellt, die als Verankerungsmittel mit dem nicht dargestellten Träger mit rechteckigen Fortsätzen bzw. trapezförmigen   Ansätzen --15--   versehen sind. Aus   Fig. 4   ist die Anordnung einer Klebstoffschicht --16-- zwischen den Hartmaterialelementen --13-- und dem   Träger --17-- ersichtlich.

   Fig. 5   zeigt die Verankerung der mit schwalben- 

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 schwanzförmigen   Ansätzen --15-- versehenen Hartmaterialelemente --13-- im Träger --17--.   Aus Fig. 6 ist ersichtlich, in welcher Weise die Hartmaterialelemente --13-- durch Fäden oder Gewebe --18-- zusammengehalten werden, wobei das Gewebe bzw. die Fäden in den   Träger --17-- eingegossen   werden. 



   Der Vorgang der Verbindung zwischen den Kunststoffträgermaterialien bzw. sonstigen Trägerstoffen und den Oxydkeramikplatten oder Streifen erfolgt durch chemische, physikalische oder mechanische Methoden oder kombinierte Massnahmen,   z. B.   durch Kleben, Verschweissen, Vulkanisieren od. dgl. Die Platten an sich werden entweder fugenlos dicht aneinandergefügt, oder gegebenenfalls mit Verbindungsmitteln, wie Klebstoffen,   z. B.   auf Kunststoffbasis gegeneinander abgedichtet. Für die Haftung zur Unterlage, also auf dem Träger, können im Bedarfsfalle auch rein mechanische Hilfsmittel zusätzlich verwendet werden, z. B. Fortsätze, die in die Trägermasse eindringen, oder Löcher, in die die Trägermasse hineinragt. 



   Zusätzlich zu mechanischen Verankerungsmitteln können auch chemisch-physikalische Mittel, wie Klebstoffe, Kunstharze, vulkanisierfähige Stoffe od. dgl. Verwendung finden, die einerseits die Hartmaterialelemente mit dem Träger verbinden und anderseits nach der Aushärtung eine gegebenenfalls mit Faserstoffen   (z. B.   Glasfasern) versetzte Kunstharz- oder sonstige Verbindungsschicht, die sich auch an den mechanischen Verbindungselementen, wie Schrauben, Nieten, Klammern, Bügel   od. dgl.   festhält und somit eine innigere Verbindung, infolge Ausbildung eines kastenförmigen Hüllstoffes um das Innere des Trägermaterials herstellt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Stützeinheit für die Transportbahn wie Sieb, Filz   od. dgl.   von Vliesen aus breügem Material, z. B. Papierfaserstoff, bestehend aus einem starren Träger und mit der Transportbahn in Berührung stehenden   platten- oder streifenförmigen   Elementen aus Hartmaterial, insbesondere Metalloxyden, gegebenenfalls mit Schlitzen, Löchern oder Durchbrüchen versehen, zur Befestigung an einem Maschinenteil,   dadurch gekennzeichnet,   dass der beispielsweise aus Zementbeton, Magnesit, Polyester od. dgl.

   Kunstharzen oder Gemischen der angegebenen Materialien bestehende Träger 
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 stärkte Kunstharzfäden   od. dgl.   und gegebenenfalls, wie an sich bekannt, durch chemisch-physikalische Mittel, beispielsweise Klebstoff, Kunstharze, vulkanisierfähige Stoffe   od. dgl.   verbunden ist, wobei eine Relativbewegung zwischen den Hartmaterialelementen und dem Träger in der Ebene der Fuge zwischen Träger und Hartmaterialelementen möglich ist, ein Abheben der Hartmaterialelemente am Träger jedoch durch die Verankerungsmittel vermieden ist.

Claims (1)

  1. 2. Stützeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wesentliche Teile der Verankerungsmittel zwischen den Hartmaterialelementen und dem Träger in das Trägermaterial hineinragen und von dem Trägermaterial umschlossen sind.
    3. Stützeinheit nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Gewebe oder die Fäden kunstharzgetränkt und ausgehärtet die Verbindung zwischen den Hartmaterialelementen und dem Träger herstellen.
AT362373A 1969-05-29 1969-05-29 Stuetzeinheit fuer die transportbahn wie sieb, filz od.dgl. von fliesen aus breiigem material AT350372B (de)

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