AT348901B - Sonde fuer eine ortungseinrichtung zur suche von fehlern in form von einschnuerungen an insbesondere in beton vergossenen installationsrohren aus kunststoff od. dgl. - Google Patents

Sonde fuer eine ortungseinrichtung zur suche von fehlern in form von einschnuerungen an insbesondere in beton vergossenen installationsrohren aus kunststoff od. dgl.

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AT348901B
AT348901B AT159877A AT159877A AT348901B AT 348901 B AT348901 B AT 348901B AT 159877 A AT159877 A AT 159877A AT 159877 A AT159877 A AT 159877A AT 348901 B AT348901 B AT 348901B
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Karl Stocek
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Elin Union Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/08Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die die Aufgabe löst, schwer zugängliche, nicht genau bekannte bzw. unbekannte Fehlerstellen von insbesonders in Beton eingegossenen, aus Isolierstoff od. dgl. bestehenden Rohren auf einige Zentimeter genau zu orten. Die genannten Rohre werden bei aus Fertigteilen oder im Betongiessverfahren hergestellten Bauobjekten in die Schalung eingelegt und an den Betoneisen vor dem Eingiessen des Betons festgebunden. 



   Fertigteile durchwandern am Laufband einen Dampftunnel, um das Abbinden des Betons zu beschleunigen. Beim Ortbetonverfahren werden Tunnelschalungen aus Metall verwendet, die mit Infrarotstrahlern aufgeheizt werden. Beim Aufheizvorgang kommt es häufig vor, dass die für die Rohre zulässige Höchsttemperatur überschritten wird und die Rohre dadurch dauernde Verformungen in Form von Einschnürungen aufweisen. 



   Ein Einziehen von Drähten oder Kabeln wird dadurch unmöglich gemacht. Beim Betonieren der Decken verursachen die mit dem Betonieren beschäftigten Arbeiter ausserdem sehr oft mechanische Beschädigungen an den Rohren. Werden   z. B.   aus einer Deckendose zwei oder mehrere Rohrenden herausgerissen, verändern die Rohre ihre Lage beim Betoniervorgang und werden an den Enden mit Beton ausgegossen bzw. verschlossen. Ein Aufstemmen des Eisenbetons wird an diesen Fehlerstellen erforder- 
 EMI1.1 
 und war sehr umständlich, nahm viel Zeit in Anspruch und war vor allem sehr ungenau. 



   Es wurde bereits eine Ortungseinrichtung vorgeschlagen, die aus einem ein   inhomogenes   Magnetfeld erzeugenden Sender und einer frei beweglichen, eine Magnetspule mit offenem Eisenkreis (Stabkernspule) tragenden Sonde (Sensor) als Empfänger besteht mit einem über eine beliebig lange Leitung angeschlosse- nem Indikator (Lautsprecher, Lampe, Messgerät   od. dgl.).   



   Die Erfindung betrifft nun die Ausbildung dieser Sonde (Sensor), welche   erfindungsgemäss   einen im wesentlichen zylinderförmigen Drehteil aus Eisen aufweist, dessen Durchmesser kleiner ist als der
Innendurchmesser der zu untersuchenden Kunststoffrohre, wobei dieser Drehteil eine äussere Abdrehung besitzt, die eine insbesondere durch eine Abdeckung geschützte Wicklung trägt, wobei weiters der Drehteil eine gegen das Kopfende zu abgesetzte Mittelbohrung aufweist, in der das Ende einer hohlen, beliebig langen Stahldrahtspirale eingelötet ist, mit deren Hilfe die Sonde in dem zu untersuchenden Kunststoffrohr verschiebbar ist, wobei in der hohlen   Stahlrohrspirale   eine isolierte Cu-Litze od. dgl.

   eingezogen ist, deren eines Ende durch die abgesetzte Mittelbohrung am Kopfende des Eisendrehteiles isoliert ausgeführt und mit dem Spulenanfang leitend verbunden ist, während das Spulenende mit dem Eisendrehteil leitend verbunden ist, und das andere Ende der Litze sowie das andere Ende der Stahldrahtspirale, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines regelbaren Verstärkers, an das Anzeigeelement (Lautsprecher, Lampe, Messinstrument od. dgl.) angeschlossen ist. 



   Als Vorteile der   erfindungsgemässen   Ortungseinrichtung sind   aufzuzählen :  
Zum Arbeiten mit dieser Einrichtung wird nur ein Mann benötigt. Die zu suchenden Fehlerstellen werden in kürzester Zeit gefunden und vor allem auf einige Zentimeter genau geortet. Die Ortung funktioniert auch bei 30 cm dicken Eisenbetonwänden einwandfrei, wenn man den Verstärker entsprechend nachregelt. 



   Bei Verwendung der erfindungsgemässen Ortungseinrichtung werden   z. B.   die Endpunkte von aus einer Deckendose herausgerissenen Rohren durch Einführen der Sonde in jedes der herausgerissenen Rohre von der andern zugänglichen Seite her genau geortet. Es ist sodann nur ein Ausstemmen der Endpunkte erforderlich, an die Rohre werden neue Rohre angeschlossen und auf der Rohdecke zu den gewünschten Stellen verlegt. In ähnlicher Weise geht man bei Einschnürungen der Rohre vor. Die Ortungseinrichtung bringt dadurch eine sehr grosse Einsparung an Stemmarbeiten in Beton gegenüber der herkömmlichen Methode. Die optimale Länge der Sonde kann zwischen 6 bis 10 m Länge schwanken. Bei einer normalen Installation findet man mit diesen Längen das Auslangen. Entsprechend längere Sonden funktionieren genau so gut, werden aber nur selten gebraucht. 



   Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt an Hand der Zeichnungen, in denen Fig. 1 das schematische Schaltbild der Ortungseinrichtung zeigt und Fig. 2 die konstruktive erfindungsgemässe Gestaltung der Sonde. 



   In Fig. 1 ist mit --5-- der Sender bezeichnet, der im wesentlichen aus dem Elektromagnet mit offenem   Eisenkreis --1--,   dem Schutzwiderstand --2--, der der Strombegrenzung für den Lichtregler und die 

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 Spule dient, dem in das Sendergehäuse eingebauten handelsüblichen   Lichtregler-3-,   dessen Triac so gesteuert ist, dass er mit den Perioden der angelegten Wechselspannung verlöscht und wieder zündet, so dass sich am eingebauten Elektromagnet-l-ein inhomogenes Magnetfeld aufbaut.   Mit --4-- ist   der eingebaute 2-pol. Ausschalter bezeichnet.

   Dieser dient dem Ein- und Ausschalten der angelegten 
 EMI2.1 
 Lötverbindung des ersten   Zuleitungsdrahtes-15-   (Autolitze 0, 5 mm2) mit dem Spulendrahtanfang der   Spule --14-- ist mit --11-- bezeichnet.   Das Ende des Spulendrahtes ist bei --17-- mit dem Eisenkern -   verlötet.   Die Spule --14-- ist in einer Abdrehung des als Drehkörper ausgebildeten Eisenkernes - untergebracht und mit der Schutz bietenden   Vergussmasse --13-- abgedeckt.   In die gegen das Kopfende zu abgesetzte Mittelbohrung des Eisenkernes --12-- ist die beliebig lange Stahldrahtspirale -   eingelötet.   Die Lötverbindung der Stahldrahtspirale --16-- mit dem Eisenkern --12-- ist mit --18-bezeichnet.

   In dieser Stahldrahtspirale --16-- befindet sich die isolierte erste   Zuleitung --15--,   die zweite Zuleitung --19-- ist am Ende der Drahtspirale mit dieser durch die   Lötverbindung --9-- verbunden.   Beide Litzenenden --15 und 19-- sind an den Eingang des zweistufigen regelbaren Transistorverstärkers als Indikator   (Fig. 1, Pos. 8)   angeschlossen. Das Kopfende der Sonde ist mit der Vergussmasse-10ausgegossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sonde für eine Ortungseinrichtung zur Suche von Fehlern in Form von Einschnürungen an insbesondere in Beton vergossenen Installationsrohren aus Kunststoff od. dgl. in Form einer frei beweglichen Magnetspule mit offenem Eisenkreis als Empfänger zur Aufnahme des von einem Sender erzeugten inhomogenen Magnetfeldes, mit einem über eine beliebig lange Leitung angeschlossenen Anzeigelement in Form eines Lautsprechers, einer Lampe, eines Messinstrumentes od.
    dgl., da- EMI2.2 Drehteil (12) aus Eisen aufweist, dessen Durchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der zu untersuchenden Kunststoffrohre, dass dieser Drehteil (12) eine äussere Abdrehung besitzt, die eine insbesondere durch eine Abdeckung (13) geschützte Wicklung (14) trägt, dass der Drehteil (12) eine gegen das Kopfende zu abgesetzte Mittelbohrung aufweist, in der das Ende einer hohlen, beliebig langen Stahldrahtspirale (16) eingelötet ist, mit deren Hilfe die Sonde (7) in dem zu untersuchenden Kunststoffrohr verschiebbar ist, wobei in der hohlen Stahlrohrspirale (16) eine isolierte Cu-Litze (15) od. dgl.
    eingezogen ist, deren eines Ende durch die abgesetzte Mittelbohrung am Kopfende des Eisendrehteiles (12) isoliert ausgeführt und mit dem Spulenanfang (11) leitend verbunden ist, während das Spulenende mit dem Eisendrehteü (17) leitend verbunden ist und das andere Ende der Litze (15) sowie das andere Ende der Stahldrahtspirale (16), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines regelbaren Verstärkers (8), an das Anzeigeelement angeschlossen ist.
AT159877A 1977-03-10 1977-03-10 Sonde fuer eine ortungseinrichtung zur suche von fehlern in form von einschnuerungen an insbesondere in beton vergossenen installationsrohren aus kunststoff od. dgl. AT348901B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0467202A3 (en) * 1990-07-17 1992-11-04 Gao Gesellschaft Fuer Automation Und Organisation Mbh Arrangement for testing of objects with magnetic properties

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EP0467202A3 (en) * 1990-07-17 1992-11-04 Gao Gesellschaft Fuer Automation Und Organisation Mbh Arrangement for testing of objects with magnetic properties

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ATA159877A (de) 1978-07-15

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