AT348897B - Sicherungseinrichtung fuer verlegte minen - Google Patents

Sicherungseinrichtung fuer verlegte minen

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AT348897B
AT348897B AT527777A AT527777A AT348897B AT 348897 B AT348897 B AT 348897B AT 527777 A AT527777 A AT 527777A AT 527777 A AT527777 A AT 527777A AT 348897 B AT348897 B AT 348897B
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mines
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Oregon Ets Patentverwertung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B23/00Land mines ; Land torpedoes
    • F42B23/24Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungseinrichtung für verlegte Minen, deren Auslösung durch Bewegung einer Auslösevorrichtung erfolgt, wobei sowohl am Gehäuse als auch an der Auslösevor- richtung je mindestens eine Fläche, etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Auslösevorrichtung verläuft. 



   Allgemein sind Minen aller Art, beispielsweise Tretminen, Springminen usw. für die Verlegung im
Gelände mit oder ohne angeschlossene Stolperdrähte mit einer Sicherungseinrichtung versehen, die das unbeabsichtigte Auslösen der Mine verhindern sollen. Derartige Sicherungseinrichtungen bestehen meisten aus einem Sicherungsstift oder Splint, der Minengehäuse und Auslösevorrichtung so verbindet, dass die
Bewegung der Auslösevorrichtung (Bewegung durch Zug und/oder Druck entlang einer Achse oder um eine Achse der Mine oder der Auslösevorrichtung) verhindert wird. Beispielsweise kann ein derartiger
Splint durch fluchtende Bohrungen des Gehäuses und des Zündkörpers geführt werden. 



   Nach der Verlegung der Minen wird der Sicherungsstift entfernt und die Mine ist einsatzbereit. 



   Manchmal kann es jedoch erforderlich sein, bereits verlegte Minen in ihrer Lage zu verändern,
Stolperdrähte nachzuspannen usw. Das nochmalige Einsetzen der entfernten Sicherungsstifte ist jedoch im allgemeinen gefährlich und umständlich, manchmal auch unmöglich, da die Lage der Mine dazu verändert werden muss, ein erheblicher Kraftaufwand nötig sein kann bzw. die Bohrungen nicht mehr genau fluchten usw. 



   Die Aufgabe der Erfindung geht nun dahin, eventuell erforderliche nachträgliche Änderungen an den verlegten Minen oder an den Stolperdrähten so gefahrlos als möglich zu machen. 



   Erfindungsgemäss wird nun diese Aufgabe an einer Mine der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die Sicherungseinrichtung als lose auf die Mine aufsetzbare Haube ausgebildet ist, die etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Auslösevorrichtung sich erstreckenden Sperrflächen aufweist, von denen zumindest eine an einer senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufenden Fläche des Gehäuses und eine zweite an einer gleichgerichteten Fläche der Auslösevorrichtung zur Anlage kommt. 



   Nahezu jede Mine weist eine gehäusefeste und eine mit der Auslösevorrichtung sich bewegende Fläche auf, die senkrecht zur Bewegungsrichtung bei der Auslösung verlaufen. 



   Da die   erfindungsgemässe   Sicherungseinrichtung nur vorübergehend an der Mine angebracht bzw. auf sie aufgesetzt wird, sind Sicherungsvorkehrungen gegen Erschütterungen, Verlust usw., wie sie für Sicherungsstifte gefordert werden, um die Minen gefahrlos transportieren und handhaben zu können, nicht notwendig und auch nicht wünschenswert. 



   Nach dem Aufsetzen der erfindungsgemässen Sicherungseinrichtung liegen die Sperrflächen an den senkrecht zur Bewegungsrichtung der Auslösevorrichtung verlaufenden Flächen am Gehäuse und an der Auslösevorrichtung an und verhindern dadurch die Bewegung der Auslösevorrichtung. Die bereits verlegte Mine kann daher ohne Schwierigkeiten in ihrer Lage eingerichtet werden, schlecht gespannte Stolperdrähte können gespannt werden, und es ist gegebenenfalls auch möglich, die Mine durch Anbringen des Sicherungsstiftes wieder zu entschärfen. Nach Vollendung der Tätigkeit kann die nur lose aufgesetzte Sicherungseinrichtung wieder abgenommen werden, und die Mine ist wieder einsatzbereit. 



   Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht dabei vor, dass die aufsetzbare Haube mit Krallen versehen ist, deren Sperrflächen an Vorsprüngen des Gehäuses und der Auslösevorrichtung zur Anlage kommen. 



   Eine derartige Haube lässt sich besonders vorteilhaft und einfach herstellen, wozu ein Blechstück etwa sternförmig gestanzt und die abstehenden Teile zu Krallen abgebogen werden. 



   Diese Ausführung eignet sich insbesondere zur Sicherung verlegter und verspannter Springminen nach der AT-PS Nr. 334786. Die dort gezeigten Springminen weisen drei im Winkel von   1200   zueinander angeordnete um den Mittelpunkt drehbare Auslösehebel zum Anschluss von Stolperdrähten auf, wobei die Auslösehebel diametral angeordneter Fortsätze aufweisen, die Nocken am Gehäuse hintergreifen. 



   Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles zur Sicherung einer Springmine näher beschrieben, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen angeführten Bezugszeichen keine Einschränkung bedeuten, sondern dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Zeichnungen. Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Oberteiles einer Springmine mit aufzusetzender erfindungsgemässer Sicherungseinrichtung, die Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fig. 1 und die Fig. 3 eine Schrägansicht einer erfindungsgemässen Sicherungseinrichtung. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die als Haube --2-- ausgebildete erfindungsgemässe Sicherungseinrichtung eine Deckplatte --17--, mit einem daran angeordneten Handgriff --16-- sowie sternförmig abstehende Teile auf, die zu Krallen --13-- nach unten abgebogen sind. Die Seitenflächen der Krallen --13-- dienen als   Sperrflächen --4, 5-- und   erstrecken sich etwa senkrecht zur Bewegungs-   richtung --A-- der Auslösevorrichtung --2-- der Mine --1--.    



   Beim Aufsetzen der erfindungsgemässen Haube --2-- auf die Mine --1-- kommen die Sperrflächen   - -4, 5-- der Krallen --13-- an   ebenfalls etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung --A-- der Auslösevor-   richtung --3-- verlaufende Flächen --6, 7--,   am   Gehäuse --8-- der Mine --1-- sowie   an gleichgerichteten   Flächen --9, 10-- an   der Auslösevorrichtung --3-- zur Anlage und verhindern die Bewegung der Auslösevorrichtung --3-- und somit die Auslösung des Zünders der Mine.

   Die   Flächen --6, 7-- sind   am   Gehäuse --8-- an   etwa radial sich erstreckenden   Vorsprüngen --14-- ausgebildet,   während die Flächen   --9, 10-- an   ebenfalls etwa radial sich erstreckenden   Vorsprüngen --15-- der Auslösevorrichtung --3--   ausgebildet sind, die die   Vorsprünge     --14-- des Gehäuses --8-- hintergreifen.   Die Auslösevorrichtung - weist im gezeigten Ausführungsbeispiel   Auslösehebel --11-- auf,   an deren Enden   Ösen --12-- zur   Befestigung von Stolperdrähten ausgebildet sind. Durch Drehung in Richtung --A-- werden die 
 EMI2.1 
 gerichtet, wobei gleichzeitig der Schlagbolzen freigegeben wird.

   Diese Drehung kann jedoch wie bereits ausführlich beschrieben, durch Aufsetzen der Haube --2-- verhindert werden, wenn beispielsweise Stolperdrähte von bereits verlegten Minen nachgezogen werden müssen. Nach Beendigung dieser Tätigkeit kann die Haube --2-- wieder abgenommen werden und die Mine --1-- ist wieder einsatzbereit. Die schwierigere und mit der Gefahr der ungewollten Auslösung verbundene Einführung eines Sicherheitstiftes in die Bohrung --18-- des Gehäuses erübrigt sich. 



   Im Rahmen der Erfindung sind selbstverständlich eine Reihe von Abwandlungen denkbar. Die konkrete Ausgestaltung der erfindungsgemässen Sicherungseinrichtung muss sich nach der Formgebung der Mine bzw. deren Auslösevorrichtung richten, so dass für jede Minenart eine andere Gestaltung der Sicherungseinrichtung erforderlich sein wird. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Sicherungseinrichtung für verlegte Minen, deren Auslösung durch Bewegung einer Auslösevorrichtung erfolgt, wobei sowohl am Gehäuse als auch an der Auslösevorrichtung je mindestens eine Fläche, etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Auslösevorrichtung verläuft,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet, dass   die Sicherungseinrichtung als lose auf die Mine   (1)   aufsetzbare Haube (2) ausgebildet ist, die etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung (A) der Auslösevorrichtung (3) sich erstreckende Sperrflächen (4,5) aufweist, von denen zumindest eine an einer senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufenden Fläche (6,7) des Gehäuses (8) und eine zweite an einer gleichgerichteten Fläche (9,10) der Auslösevorrichtung (3) zur Anlage kommt.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die aufsetzbare Haube (2) mit Krallen (13) versehen ist, deren Sperrflächen (4,5) an Vorsprüngen (14,15) des Gehäuses (8) und der Auslösevorrichtung (3) zur Anlage kommen.
AT527777A 1977-07-21 1977-07-21 Sicherungseinrichtung fuer verlegte minen AT348897B (de)

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