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Induktormaschine.
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der ineinander laufenden magnetischen Kraftlinien, wodurch erzielt wird, dass diese Kraftlinien an keiner Stelle und in keinem Zeitpunkte umgekehrt werden, und so ist die Anordnung der Spulen besonders wirksam. So lässt sich ein Stromerzeuger bauen, bei welchem sich billige und einfache Konstruktion mit einem besonders hohen Wirkungsgrade vereint.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Wechselstromerzeuger soll weiter unten ausführlich beschrieben werden. Hiebei wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug ge- nommen, welche den Gegenstand der Erfindung beispielsweise darstellen and bei welchen gleiche Bezugszeichen überall gleichen Teilen entsprechen.
Fig. l ist eine Seitenansicht des Stromerzeugers, Fig. 2 ist eine Vorder-oder Kanten-
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des in Fig. 8 und 9 gezeichneten Stromerzeugers, Fig. 11 ist ein senkrechter Längsschnitt einer abgeänderten Form des Stromerzeugers, welche die äusseren Pole zeigt, Fig. 12 ist eine Fig. 11 entsprechende Abbildung der inneren Polvorsprünge. Fig. 13 ist eine diagrammatische Abbildung
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Weise befestigt sein ; vorzugswe se aber werden sie mit gegenüberliegendne Bolzenaugen 11 versehen, durc welche Befestigungsbolzen 12 hindurchgesteckt werden können. Das Gestell ist mit. einer Reihe von radial angeordneten Polvorsprüngen 13 und 7. T' ausgestattet, welche ab- wechselnd lang und kurz sind, wie es deutlich in Fig. 1 dargestellt ist.
Das Gestell wird zweck-
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Walzeisen hergestellt sein.
Wie in den Fig. 1---3 dargestellt ist, enthalten die Polvorsprünge, welche hohl und nach innen o : ffen sind, die Feldspule. 4, welche an der äusseren Wand der verschiedenen Polteile 7J und 13a angeordnet ist und die beiden Teile B der Stromspule. Diese Spulen A und B besitzen passende Abführungen a und b.
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kürzeren Polen zu befinden, wie in Fig. 9 dargestellt, so liegt das magnetische Feld vollständig ausserhalb der Stromspule B. Es geht durch das Gestell 7, die kurzen Polvorsprünge 13a und das äussere Verbindungsstück 14 auf den Speichen des Ankers.
In dieser Lage durchdringt keine der magnetischen Kraftlinien die Stromspule B.
Bewegt sich aber der Anker vorwärts, so dass die Speichenenden zwischen den längeren Polvorsprüngen 13 liegen, wie in Fig. 8 dargestellt, so geht das magnetische Feld durch die längeren Pole 7. ? und die inneren Verbindungsstücke 14 an den Speichen 16 des Ankers. In dieser Stellung laufen alle magnetischen Kraftlinien durch die Stromspule B, sowohl als auch durch die Feldspule A. Während also der Anker aus der Fig. in 9 gezeigten Stellung in diejenige der Fig. 8 übergeht, treten alle magnetischen Kraftlinien in die Stromspule B ein und erzeugen hiedurch in dieser einen elektrischen Strom. Beim weiteren Fortschritt yon der in Fig. 8 gezeigten Stellung zur folgenden gemäss Fig. 9, verschwinden alle Kraftlinien. innerhalb der Stromspule B und erzeugen hiedurch einen elektrischen Storm von umgekehrter Richtung wie der vorhergenannte.
Da der Anker beständig sich dreht, werden also bei einer Umdrehung so viel wechselnde elektrische Strom- stösse erzeugt, als Pole vorhanden sind oder zweimal so viel, als der Anker Speichen hat. Die Anzahl der Perioden ist gleich derjenigen der Anzahl der Speichen. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Stromerzeuger mit 16 Speichen und 16 langen und 16 kurzen Pol- vorsprüngen vorgesehen, welcher infolgedessen auch 32 Stromstösse pro Umdrehung erzeugt.
Bei der abgeänderten Form der Erfindung dreht sich der Anker zwischen gegenüberstehenden
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auf dem inneren Teil, die Spule B auf dem äusseren Teil des Gestelles angebracht. Die äusseren und inneren Polvorspriinge ragen verschieden weit vor, wie in Fig. 6 deutlich dargestellt ist.
Der Anker (siehe Fig. 7) ist mit Speichen 16 versehen, welche Verbindungsstücke 21 tragen. die gegenüber den Polen 19 laufen und ferner Verbindungsstücke 218., welche den Polen 20 gegen- über laufen. Bei dieser Bauart erzeugen die beiden Hälften der Feldsule A ein magnetisches Feld, welches durch die Nabe des Ankers und den zentralen Teile 10a der Maschine hindurchgeht und rund um die Aussenseite durch die Polvorsprünge und Verbindungsstücke an den Speichen
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Kf'lcn alle Kraftlinien durch die inneren Pole 20 und die inneren Verbindungsstücke 21a des Ankers. Sie beinden sieh also vollständig zwischen der Welle und den stormspulen B und wenn der Anker vorwärts in die durch Fig. 11 dargestellte Lage gebracht wird.
geht das Feld vollständig durch dip äusseren Pole 19 und die äusseren Verbindungsstücke 21 auf den Speichen des Ankers. Auch hier werden so viele vollständige Perioden pro Umdrehung des Ankers vorhanden sein, als letzterer Speichen hat oder als Polvorsprünge jeder Art vorhanden sind. Bei dem dargestellten Aus- führungsbeispiel sind deren sechs angenommen. Ihre Anzahl lässt sich vergrössern bzw. ver- kleinern.
Use vorliegende Erfindung ist ausserordentlich einfach und es hat sich erwiesen, dass die getroffenen Anrodnung eine stormerzeuger von sehr hohem Wirkungsgrad darstellt.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Induktormaschine mit konzentrisch angeordneten Feld- u nd Ankersulen, dadurch ge- kennzeichnet. dass am Maschinengestell verschieden weit gegen das Zentrum vorspringende. radial angeordnete Doppelpole (13, 13a) vorgesehen sind, gegenüber welchen derart angeordnete Verbindungsstücke (14) rotieren, dass das magnetische Feld abwechselnd durch die Feldspule allein und gemeinsam durch Feld-und Ankerspule geht.