AT345923B - Antennensteckdose fuer gemeinschafts- antennenanlagen - Google Patents

Antennensteckdose fuer gemeinschafts- antennenanlagen

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AT345923B
AT345923B AT513674A AT513671A AT345923B AT 345923 B AT345923 B AT 345923B AT 513674 A AT513674 A AT 513674A AT 513671 A AT513671 A AT 513671A AT 345923 B AT345923 B AT 345923B
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Siemens Ag
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Antennensteckdose für Gemeinschaftsantennenanlagen, mit einem   Dosenkörper   und zwei Wandungsteilen, die aus leitendem Material oder aus einem mit einer leitenden Schicht versehenen Material bestehen und einen allseitig mit leitendem Material umgrenzten Hohlraum als Bauteilekammer bilden, wobei ein erster Wandungsteil als Abdeckung für den zweiten Wandungsteil dient und mindestens eine Öffnung aufweist, die bei einem in einen koaxialen Anschluss der Dose eingeführten empfängerseitigen Anschlussstecker nach aussen hochfrequenzdicht verschlossen ist und mindestens ein hochfrequenzdichter Anschluss für ein antennenseitiges koaxiales Kabel vorgesehen ist. 



   Eine Antennensteckdose mit einem derartigen Aufbau wurde bereits vorgeschlagen. Die Ausführungsformen dieser Antennensteckdose sind so gestaltet, dass entweder der einen der Wandungsteile bildende Dosenkörper selbst mit den koaxialen empfängerseitigen Anschlüssen   für die Anschlussstecker   der   Empfängeranschlusskabel   ausgebildet ist oder die   Aussenleiterbuchsen   der koaxialen Anschlüsse einem Blechbiegeteil angeformt sind, der als Einsatz in einem topfförmigen Wandungsteil angeordnet ist, welcher seinerseits als einer der Wandungsteile in den Dosenkörper eingesetzt ist. Bei beiden Möglichkeiten sind die koaxialen empfängerseitigen Anschlüsse der Dose bezüglich der   Aussen- und   Innenleiterkontaktierung also dem Dosenkörper zugeordnet.

   Der andere zweite Wandungsteil bildet im wesentlichen nur die Abdeckung für den ersten Wandungsteil bzw. für den Dosenkörper und ist auf den Dosenkörper bzw. den ersten Wandungsteil und die dem Dosenkörper zugeordneten Aussenleiterbuchsen der koaxialen Anschlüsse gesteckt. 



   Bei diesen Ausführungen sind somit ausser den Übergangsstellen im   Verbindungs- und Kontaktbereich   zwischen den Wandungsteilen untereinander auch noch Übergangsstellen im Verbindung-un Kontaktbereich zwischen den Wandungsteilen und den koaxialen empfängerseitigen Anschlüssen vorhanden. 



   Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Vereinfachung und einen sowohl in elektrischer als auch in mechanischer Hinsicht günstigeren Aufbau der Dose zu erzielen. 



   Diese Aufgabe wird bei einer Antennensteckdose nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der die Abdeckung für den zweiten Wandungsteil bildende erste Wandungsteil für jeden koaxialen empfängerseitigen Anschluss der Dose eine Aussenleiterbuchse aufweist und dass die Innenleiter der koaxialen empfängerseitigen Anschlüsse zumindest teilweise und isoliert von der jeweiligen Aussenleiterbuchse des ersten Wandungsteiles in einem zumindest an seinem äusseren Umfang leitenden, am zweiten Wandungsteil angeordneten Zapfen aufgenommen oder in einem in der Aussenleiterbuchse des ersten Wandungsteiles angeordneten Isolierteil gehalten sind. 



   Die Erfindung, Weiterbildungen und nähere Einzelheiten werden zusammen mit den erzielbaren Vorteilen an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im folgenden genauer beschrieben. Die Fig.   l   zeigt in perspektivischer Darstellung eine Antennensteckdose für Gemeinschaftsantennenanlagen im Schnitt durch eine Symmetrieachse der Dose. In Fig. 2 ist in vergrösserter genauer Darstellung der Einzelheiten die Seitenansicht auf eine Schnittfläche gezeigt, welche durch eine Symmetrieachse gemäss Fig. l verläuft, wobei die Antennensteckdose in ein aus Isoliermaterial bestehendes Unterputzwandgehäuse eingebaut ist. 



   Die Antennensteckdose besitzt einen   Dosenkörper --1--,   der topfförmig gestaltet und mit einem den Rand des Topfes --2-- umgebenden Tragring --3-- ausgebildet ist. Der   Dosenkörper --1-- weist   an der empfängerseitigen Vorderseite eine Bauteilekammer --4-- zur Aufnahme elektrischer Bauteile auf. Die Bauteilekammer --4-- ist aus zwei topfförmigen Wandungsteilen und   6--zusammengesetzt,   von denen der zweite Wandungsteil von dem Topf --2-- des Dosenkörpers selbst gebildet wird, so dass der Boden   --5-   des   Dosenkörpers --1-- bzw.   des Topfes --2-- gleichzeitig den Boden für diesen Wandungsteil bildet. Der andere, erste Wandungsteil --6-- dient als Abdeckung für den zweiten Wandungsteil --2--. 



  Die Wandungsteile sind mit ihren offenen Seiten ineinandergesteckt und derart ausgebildet und einander zugeordnet, dass sie einen allseitig mit leitendem Material umgrenzten Hohlraum als   Bauteilekammer --4--   bilden. Der die Bauteilekammer enthaltende   Dosenkörper --1-- mit   dem als Wandungsteil --2-- dienenden Topf und der erste Wandungsteil --6-- bestehen in bevorzugter Weise aus einem galvanisierbaren Kunststoff, insbesondere aus unter dem Gattungsbegriff ABS-Polymeren bekanntgewordenen Kunststoffen. Unter dieser   Abkürzung - wie   auch unter der Abkürzung ABS-Kunststoffe oder ABS- (Pfropf- oder Ter-) Polymerisate-wird eine Klasse von thermoplastischen Kunststoffen zusammengefasst, die als monomere Grundbausteine Acrylnitril, Butadien und Styrol enthalten.

   Derartige, gut geeignete thermoplastische Kunststoffe lassen sich chemisch und anschliessend galvanisch gut und wirtschaftlich 

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 metallisieren. Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Dosenkörper --1-- ist durch Galvanisierung vollständig,   d. h.   an allen Innen- und Aussenflächen, zumindest jedoch an den die Bauteilekammer --4-- umgrenzenden Innenflächen, welche also den einen Wandungsteil der Bauteilekammer bilden, mit einer leitenden Schicht, insbesondere mit einer Metallschicht, überzogen, die   z. B.   aus einer chemisch und/oder galvanisch aufgebrachten Kupferschicht als Grundlage, einer Nickelschicht als Zwischenschicht und einer Chromschicht als Oberschicht aufgebaut sein kann und in bevorzugter Weise eine Gesamtschichtdicke von etwa 30 bis 40   pm   aufweisen kann.

   In der zeichnerischen Darstellung ist die Verwendung eines galvanisierten Kunststoffteiles für den Dosenkörper --1-- dadurch kenntlich gemacht, dass die Wanddicke des Dosenkörpers mit einer Schraffur gekennzeichnet ist, die den galvanisierbaren Kunststoff --7-darstellt, während die in den Zeichnungen dick ausgezogenen Umrisslinien des Dosenkörpers die leitende, durch Galvanisierung aufgebrachte Metallschicht --8-- markieren. Die Wandungsteile können auch aus metallenen Gussteilen oder aus Blechteilen bestehen. 



   Die Antennensteckdose ist an der Vorderseite mit zwei koaxialen empfängerseitigen   Anschlüssen--9   und   10-- für Anschlussstecker   von koaxialen Anschlusskabeln ausgebildet, welche ein   Hörfunk- und   ein Fernsehempfangsgerät an die Dose anschliessen. Die koaxialen Anschlüsse --9 und 10--bestehen aus den Aussenleiterbuchsen-11 und 12-- sowie aus den koaxialen Innenleitern --13 und 14--, die als im Durchmesser verjüngter   Stift --13-- für   die Innenleiterhülse des entsprechenden   Anschlusssteckers   bzw. als   Hülse --14-- für   den Innenleiterstift des andern   Anschlusssteckers   ausgebildet sind.

   Beide Innenleiter   - 13   und 14-- sind bei den in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen an dem zweiten Wandungsteil, also an dem   Boden --5-- des Dosenkörpers --1-- bzw.   des Topfes --2-- angebracht und in Zapfen-15, 16-- eingesteckt, die an dem   Dosenkörper-l-angeordnet   sind. Diese Zapfen--15 und   16-- bestehen   dabei zusammen mit dem zweiten Wandungsteil und somit mit dem Dosenkörper aus einem einzigen Kunststoffspritzteil, wobei die leitende Beschichtung --8-- des Kunststoffdosenkörpers --1-- auch an dem äusseren Umfang der Zapfen --15 und 16-- vorgesehen ist.

   Zur Isolierung der in den Kunststoffzapfen --15, 16-- aufgenommenen und gehaltenen   Innenleiter --13, 14-- gegenüber   den auf die Zapfen aufsteckbaren   Aussenleiterbuchsen --11   und 12-- ist an den Stirnseiten --17 und   18-- der Zapfen --15   und 16-- deren leitende Beschichtung dagegen unterbrochen, wie durch die dünn ausgezogenen, die Stirnseiten der Zapfen abgrenzenden Linien zu erkennen ist. Die Durchmesser der Innenleiter --13 und 14--,   d. h.   der   Aussendurchmesser   des Innenleiterstiftes --13-- in dessen verjüngtem Bereich und der Innendurchmesser der   Innenleiterhülse --14--,   sind zweckmässigerweise der IEC-Norm entsprechend mit   2, 4 mm   gewählt. 



   Die Aussenleiterbuchsen der koaxialen   Anschlüsse--9   und 10-der Dose sind an dem Wandungsteil - vorgesehen, wobei der die Abdeckung für den zweiten Wandungsteil --2-- bildende, die Bauteilekammer hochfrequenzdicht abschliessende erste Wandungsteil --6-- für jeden koaxialen empfängerseitigen   Anschluss-9, 10-der   Dose eine Aussenleiterbuchse --11 bzw. 12-- aufweist. Hiebei bestehen der erste   Wandungsteil --6-- und   die   Aussenleiterbuchsen-11, 12-- aus   einem Teil   u. zw.   in bevorzugter Weise, wie oben näher beschrieben, aus galvanisierbarem Kunststoff.

   Der als Abdeckung dienende Wandungsteil --6-- ist hier so mit den Aussenleiterbuchsen gestaltet, dass diese nur wenig an der Vorderseite der Dose hervorstehen und mit dem grösseren Teil ihrer Länge in das Innere der Dose ragen. 



  Ausserdem ist die eine Aussenleiterbuchse, nämlich die Buchse --12--, für die Aufnahme eines innen in die Aussenleiterbuchse einführbaren Anschlusssteckers eines Empfängeranschlusskabels ausgebildet, während die andere   Aussenleiterbuchse --11-- des   ersten Wandungsteiles --6-- derart von einem Ring --19-umschlossen ist, dass ein die   Aussenleiterbuchse-11-von aussen   übergreifender   Anschlussstecker   eines Empfängeranschlusskabels kontaktierend zwischen der Innenwand des   Ringes --19-- und   der Aussenwand der   Aussenleiterbuchse --11-- gehalten   ist.

   Hier ist der Ring --19--an der   Aussenleiterbuchse --11--   vorgesehen, die demjenigen koaxialen empfängerseitigen   Anschluss --9-- der   Dose zugehört, welcher zum Anschluss des zu einem Fernsehempfänger führenden Anschlusskabels dient. Die Vorteile dieser Ausführungsformen der Aussenleiterbuchsen liegen darin, dass durch die verschiedenartige Ausbildung der beiden Anschlussbuchsen eine unverwechselbare Anschlussmöglichkeit für die Anschlussstecker geschaffen ist.

   Ausserdem besteht bei Verwendung eines   Empfängeranschlusskabels,   an dessen einem an der Dose anzuschliessenden Ende ein die entsprechende koaxiale Anschlussbuchse der Dose, insbesondere für den Fernsehempfang, aussen übergreifender Anschlussstecker vorgesehen ist und an dessen anderem an dem Empfangsgerät, insbesondere an dem Fernsehempfänger, anzuschliessenden Ende ein in das Innere der 

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 entsprechenden Buchse des Empfangsgerätes einführbarer Stecker angeordnet ist, die Möglichkeit, zwei derart ausgebildete Empfängeranschlusskabel zusammenzustecken und so ein in gleicher Weise sowohl am Empfangsgerät als auch an der Dose anzuschliessendes verlängertes Anschlusskabel zu bilden. 



   Die Durchmesser der   Aussenleiterbuchsen-11   und 12-- sind entsprechend der IEC-Norm gewählt, 
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 h.Ein- oder Aufstecken des   Anschlusssteckers   ausgebildet, derart, dass die Aussenleiterbuchsen die gleiche Stecktiefe aufweisen. Dieser Anschlag wird bei der   Aussenleiterbuchse --11-- von   der Verbindungsring-   fläche --20-- zwischen   dem Ring --19-- und der Buchse --11-- und bei der Aussenleiterbuchse --12-- von dem Grund --21-- der topfförmigen Buchse --12-- gebildet.

   Ferner weist jede Aussenleiterbuchse   --11, 12-- des   ersten Wandungsteiles --6-- an der der Bauteilekammer --4-- zugekehrten Innenseite des Wandungsteiles --6-- einen im Durchmesser abgesetzten hülsenartigen Ansatz --22, 23-- auf, der - wie der gesamte Wandungsteil --6-- - an seiner   Innen-und Aussenfläche   leitend beschichtet und auf den Zapfen --15 bzw. 16-- des zweiten Wandungsteiles --2-- gesteckt ist.

   Dadurch entsteht in diesem Verbindungsbereich zwischen den hülsenartigen   Ansätzen --22, 23-- und   den Zapfen --15, 16-- eine leitende Verbindung, wobei die Öffnungen des ersten   Wandungsteiles --6-- für   den empfängerseitigen Anschluss, also die Aussenleiterbuchsen-11 und 12--, bei in die koaxialen   Anschlüsse-9   und 10-- der Dose eingeführten empfängerseitigen Anschlusssteckern nach aussen hochfrequenzdicht verschlossen sind. 



  Die hülsenartigen ansätze --22, 23-- jeder Aussenleiterbuchse sind zur Durchführung der Innenleiterverbindung der koaxialen empfängerseitigen   Anschlüsse-9, 10-in   die Bauteilekammer --4-- mit einem Längsschlitz --24, 25-- ausgebildet, durch den - wie in den   Fig. 1   und 2 zu sehen ist-zur Innenleiterverbindung jeweils eine   Anschlussfahne --26   bzw.   27-- geführt   ist. Schliesslich kann es, wie in Fig. 2 bei dem Zapfen --16-- des Dosenkörpers --1-- dargestellt ist, im Hinblick auf die beim Auf-oder Einstecken der Anschlussstecker auf bzw. in die Aussenleiterbuchsen --11 bzw.   12-- auftretenden Kräfte   vorteilhaft sein, wenn die   Zapfen-15, 16-mit Anschlägen   für die Aussenleiterbuchsen ausgebildet sind.

   Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass der Durchmesser der Zapfen,   z. B.   des Zapfens --16--, stufenartig derart abgesetzt ist, dass er im Bereich seiner Stirnseite --18-- dem Innendurchmesser des hülsenartigen Ansatzes --23-- und in den übrigen Bereichen dann   z. B.   dem Aussendurchmesser des   Ansatzes --23-- entspricht,   so dass der Ansatz --23-- beim Ineinanderstecken des   Dosenkörpers --1-- und   des Wandungsteiles --6-- an dem Durchmesserabsatz-28-- anliegt. 



   Der die Bauteilekammer --4-- an der dem Empfänger zugewandten Seite der Dose hochfrequenzdicht abschliessende, als Abdeckung für den zweiten Wandungsteil --2-- dienende erste Wandungsteil --6-- ist ferner mit einem in den zweiten   Wandungsteil --2-- hineinragenden ringförmigen Rand --29-- ausgebildet   und mit dem gesamten Rand, dessen Höhe etwa der halben Tiefe des Topfes --2-- des zweiten Wandungsteiles gewählt ist, in diesen Wandungsteil hineingesteckt, so dass der Rand --29-- kontaktierend an der Innenwand des Dosenkörpers anliegt. Der Aussendurchmesser des zur Erzielung einer gewissen Elastizität gegebenenfalls mit Längsschlitzen ausgebildeten ringförmigen Randes --29-- ist etwas grösser gewählt als der eigentliche Innendurchmesser des Topfes --2--.

   Dessen Innendurchmesser ist jedoch in dem gemeinsamen Steckbereich der beiden Teile dem Aussendurchmesser des ringförmigen Randes des   Wandungsteiles --6-- angepasst,   so dass ein Absatz --30-- entsteht, der als ein das Ineinanderstecken der Wandungsteile --2 und 6-- begrenzender Anschlag dient. Ausserdem ist der Rand --29-- derart an dem ersten Wandungsteil --6-- angeordnet, dass seitlich des Randes ein auf dem Tragring --3-- des zweiten Wandungsteiles --2-- aufliegender ringförmiger   Flansch --31-- gebildet   ist. Auf diese Weise entsteht ein weiterer, das Ineinanderstecken der Wandungsteile begrenzender   Anschlag-32-.   



   Die Antennensteckdose ist somit im zusammengefügten Zustand der Wandungsteile --2 und   6-- im   Verbindungsbereich der Wandungsteile untereinander und im Steckbereich zwischen den hülsenartigen   Ansätzen --22, 23-- der   Aussenleiterbuchsen des ersten Wandungsteiles --6-- und den Zapfen --15, 16-des zweiten Wandungsteiles --2-- bei eingeführten Anschlusssteckern an der empfängerseitigen Vorderseite nach aussen hochfrequenzdicht abgeschlossen,   d. h.   der elektrisch dichte Anschluss ist für den jeweils zu übertragenden Frequenzbereich hochfrequenzdicht. Der Vorteil der erfindungsgemässen Ausgestaltung des als Abdeckung für den zweiten Wandungsteil dienenden ersten Wandungsteiles liegt vor allem darin, dass eine Vereinfachung und ein günstigerer Aufbau der gesamten Dose erreicht wird.

   Durch die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Weiterbildungen und Einzelheiten des ersten Wandungsteiles werden weitere wesentliche 

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 Vorteile erzielt. So wird bei der Verbindung der beiden Wandungsteile zu einem allseitig mit leitendem Material umgrenzten Hohlraum als Bauteilekammer eine im Hinblick auf die Übergangsstellen im   Verbindungs-und Kontaktbereich zwischen   den Wandungsteilen untereinander und den Wandungsteilen und den koaxialen empfängerseitigen Anschlüssen in mechanischer und elektrischer Hinsicht günstige Gestaltung der Wandungsteile ermöglicht. Dabei sind in vorteilhafter Weise möglichst wenig Übergangsstellen gebildet, was in bezug auf die elektrischen Eigenschaften sehr günstig ist.

   In mechanischer Hinsicht ergibt sich der Vorteil, dass die Verbindung zwischen den Wandungsteilen untereinander besonders stabil ist, da die Wandungsteile über einen grossen Bereich ineinandergesteckt werden können. 



  Zudem lässt sich an den entsprechenden Stellen durch die Steckverbindungen im Verbindungsbereich der Wandungsteile untereinander und im Verbindungsbereich zwischen den hülsenartigen Ansätzen der Aussenleiterbuchsen und den Zapfen ein hochfrequenzdichter Abschluss der Dose an deren Vorderseite in besonders einfacher und zuverlässiger Weise herstellen. 



   Wie insbesondere in Fig. 2 zu sehen ist, besitzt die Dose an der der Wand zugekehrten Rückseite noch zwei Anschlüsse für antennenseitige koaxiale Kabel, die in Bohrungen--33 und 34--des   Dosenkörpers --1-- eingeführt   sind und von denen das eine die Antennenenergie zuführt und das andere dieselbe weiterleitet. Der Kabelanschluss ist dabei in hier nicht näher dargestellter Weise selbstverständlich so vorgenommen, dass sich   z. B.   über eine Klemmeinrichtung --35-- zusammen mit dem Aussenleiter eines Kabels und dem entsprechenden Wandungsteil des Dosenkörpers ein nach aussen hochfrequenzdichter Anschluss ergibt. 



   Schliesslich ist die Antennensteckdose empfängerseitig noch mit einer üblichen Kunststoffplatte --36-abgedeckt, während die zusätzliche   Abdeckplatte --37-- die   Platte einer Dosenkombinationsanordnung bildet. 



   In Abwandlung der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnung ist es auch möglich, wenn der Innenleiter wenigstens eines koaxialen empfängerseitigen Anschlusses zumindest teilweise in dem entsprechenden Zapfen aufgenommen ist und teilweise oder aber auch ganz an dem ersten Wandungsteil - angebracht ist. Dabei kann der an dem ersten Wandungsteil --6-- angebrachte Innenleiter eines koaxialen empfängerseitigen Anschlusses in einem in der betreffenden Aussenleiterbuchse des ersten Wandungsteiles befestigten Isolierteil gehalten werden. Auf diese Weise lassen sich auch beide Innenleiter der koaxialen Anschlüsse mittels Isolierteilen im Inneren der hülsenartigen Ansätze der Aussenleiterbuchsen anordnen. 



   In Fig. 3 ist in perspektivischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Antennensteckdose im Schnitt durch eine Symmetrieachse der Dose gezeigt. Bei dieser Ausführungsform wird der erste Wandungsteil von dem an der empfängerseitigen Vorderseite der Dose angeordneten   Dosenkörper --40--   selbst gebildet. Dieser weist einen sich nahezu über die gesamte Tiefe der Dose erstreckenden, einen Topf formenden   Rand --41-- auf, U. zw.   derart, dass seitlich des Randes ein Flansch --42-- entsteht.

   Der erste Wandungsteil --40-- bildet die Abdeckung für den zweiten   Wandungsteil --43--, welcher   an der der Wand zugekehrten Rückseite der Dose die von den beiden Wandungsteilen --40 und 43-- gebildete   Bauteilekammer-44-hochfrequenzdicht abschliesst,   indem er mit seinem Rand --45-- in den ersten Wandungsteil --40-- gesteckt ist und kontaktierend an der Innenwand des Wandungsteiles --40-- bzw. dessen Randes --41-- anliegt, wobei der   Flansch --46-- des Wandungsteiles --43-- an   der Stirnseite   - -47-- des Wandungsteiles --40-- anschlägt.   Beide Wandungsteile sind auch hier topfförmig gestaltet und bestehen in bevorzugter Weise, wie bei den oben näher beschriebenen Ausführungsbeispielen, aus galvanisiertem Kunststoff. 



   Der erste Wandungsteil --40-- ist mit zwei gegenüber der Aussenfläche des Bodens --69-- des Topfes - nahezu ganz versenkten   Aussenleiterbuchsen --48, 49-- für   die koaxialen empfängerseitigen   Anschlüsse --50, 51-- der   Dose ausgeformt   u. zw.   in der Weise, dass die Aussenleiterbuchsen im Prinzip wie die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 vorgesehenen Aussenleiterbuchsen aufgebaut sind,   d. h.   bei der   Aussenleiterbuchse-48-werden   die fünf Kontaktlappen, von denen hier die Lappen --52, 53 und 54-- sichtbar sind, von aussen von einem Anschlussstecker übergriffen, der dann zwischen dem äusseren Ring --55-- und den Kontaktlappen kontaktierend gehalten ist.

   Dagegen wird bei der mit äusseren Kontaktlappen ausgebildeten   Aussenleiterbuchse --49--,   bei der die Lappen --63, 64 und   65-- sichtbar   sind, der entsprechende Anschlussstecker, wie bei der   Aussenleiterbuchse --12-- in Fig. 2   und infolge des analogen Prinzips innen in die Buchse eingeführt. Beim Einstecken der Anschlussstecker dienen die 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6>
    4. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - n e t, dass die Zapfen (15,16) und der von dem ersten Wandungsteil (6) abgedeckte zweite Wandungsteil (2) aus einem Teil bestehen.
    5. Antennensteckdose nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenartige Ansatz (22,23) jeder Aussenleiterbuchse (11,12) des ersten Wandungsteiles (6) zur Durchführung der Innenleiterverbindung des koaxialen empfängerseitigen Anschlusses (9,10) in die Bauteilekammer (4) mit einem Längsschlitz (24,25) ausgebildet ist.
    6. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - net, dass jede Aussenleiterbuchse (11,12, 48,49) des ersten Wandungsteiles (6,40) mindestens einen Anschlag (20,21, 66,67) für das Ein-oder Aufstecken des Anschlusssteckers aufweist, derart, dass die Aussenleiterbuchsen (11,12, 48,49) die gleiche Stecktiefe besitzen.
    7. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - net, dass die am zweiten Wandungsteil (2) angeordneten Zapfen (15,16) mit Anschlägen (28) für das Aufstecken der Aussenleiterbuchsen (11,12) des ersten Wandungsteiles (6) ausgebildet sind.
    8. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass die Wandungsteile (2,6, 40,43) aus metallenen Guss teilen bestehen.
    9. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d g e k e n n z e i c h net, dass die Wandungsteile (2,6, 40,43) aus Blechteilen bestehen.
    10. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d g e k e n n z e i c h net, dass die Wandungsteile (2,6, 40,43) aus einem galvanisierbaren Kunststoff (7), insbesondere aus einem ABS-Polymerisat, bestehen und mit einer leitenden Schicht, insbesondere mit einer Metallschicht (8), überzogen sind.
    11. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a u r c h g e k e n n - zeichnet, dass beide Wandungsteile (2,6, 40,43) topfförmig und mit ihren offenen Seiten ineinander steckbar ausgebildet und dass an den Wandungsteilen (2,6, 40,43) das Ineinanderstecken der Wandungsteile (2,6, 40,43) begrenzende Anschläge (30,32, 45,46, 47) vorgesehen sind.
    12. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der erste Wandungsteil von dem an der empfängerseitigen Vorderseite der Dose angeordneten Dosenkörper (40) gebildet ist und einen sich nahezu über die gesamte Tiefe der Dose erstreckenden Rand (41) aufweist.
    13. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der erste Wandungsteil (6) einen weit in den zweiten Wandungsteil (2) hineinragenden Rand (29) aufweist, dass die Höhe des Randes (29) des ersten Wandungsteiles (6) etwa der halben Tiefe des Topfes (2) des zweiten Wandungsteiles entsprechend gewählt ist und dass der Rand (29) derart am ersten Wandungsteil (6) angeordnet ist, dass seitlich des Randes (29) ein auf dem zweiten Wandungsteil (2) aufliegender ringförmiger Flansch (31) gebildet ist.
    14. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 13, d a u r c h g e k e n n - zeichnet, dass bei einem ersten Wandungsteil (6,40) mit zwei Aussenleiterbuchsen (11,12, 48,49) die eine Aussenleiterbuchse (12,49) für die Aufnahme eines innen in die Aussenleiterbuchse (12,49) einführbaren Anschlusssteckers eines Empfängeranschlusskabels ausgebildet ist und dass die andere Aussenleiterbuchse (11,48) des ersten Wandungsteiles (6,40) derart von einem Ring (19,55) umschlossen ist, dass ein die Aussenleiterbuchse (11,48) von aussen übergreifender Anschlussstecker eines Empfänger- anschlusskabels kontaktierend zwischen der Innenwand des Ringes (19,55) und der Aussenwand der Aussenleiterbuchse (11, 48) gehalten ist und dass der Ring (19,55) an der Aussenleiterbuchse (11,48) vorgesehen ist,
    die demjenigen koaxialen empfängerseitigen Anschluss (9,48) der Dose zugehört, welcher zum Anschluss des zu einem Fernsehempfänger führenden Anschlusskabels dient.
AT513674A 1970-12-11 1971-11-25 Antennensteckdose fuer gemeinschafts- antennenanlagen AT345923B (de)

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