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Die Erfindung bezieht sich auf eine Damenstrumpfhose, deren beide Beinteile über einen schlauchförmigen Abschnitt, der wie die Beinteile aus Maschenware besteht, den Rumpfteil bildet und beim Tragen an den Hüften anliegt, miteinander zu einem Ganzen verbunden sind, und die im Schrittbereich des Rumpf teiles eine Öffnung aufweist.
Damenstrumpfhosen haben gegenüber Strümpfen, welche bekanntlich zu ihrer Fixierung irgendwelcher am Körper fest anliegender Bänder oder Gürtel bedürfen, vor allem den Vorteil angenehmer Trageigenschaften, da durch die grosse Fläche, mit der der Rumpf teil der Strumpfhose im Hüftbereich am Körper anliegt, auch mit verhältnismässig geringem Auflagedruck ein guter Halt der Strumpfhose am Körper erzielt wird. Durch diesen geringen Auflagedruck ergibt sich dabei ein angenehmes Tragen, und es wird die Entstehung von Druckstellen, wie sie unter Strumpfbändern oder Strumpfgürteln häufig auftreten, verhindert.
Dennoch sind aber die Trageigenschaften üblicher Strumpfhosen, bei denen der Schrittbereich geschlossen ist, wobei an dieser Stelle meist ein Zwickel eingesetzt ist, nicht optimal. Es ergeben sich nämlich beim Tragen im Schrittbereich Spannungen, die einerseits einen starken Verschleiss in dieser Zone herbeiführen und anderseits ein ständiges Hinabziehen der Strumpfhose im Zuge des Gehens bewirken. Man hat deshalb, wie der FR-PS Nr. 1. 574. 252 entnehmbar ist, auch bereits Strumpfhosen konzipiert, bei denen an jener Stelle, an der bei den üblichen bisher gebräuchlichen Strumpfhosen der Zwickel sitzt, eine der Zwickelgrösse entsprechende Öffnung vorliegt.
Eine solche Öffnung wirkt nun zwar einem Materialverschleiss im Zwickelbereich und dem Entstehen von Spannungen, welche den Sitz der Strumpfhose beeinträchtigen können, entgegen, aber sie kann auch den Tragkomfort mindern. Es treten nämlich die unmittelbar im Schrittbereich liegenden Ränder der verhältnismässig kleinen Öffnung unangenehm in Erscheinung, so dass die Notwendigkeit besteht, unter einer solchen Strumpfhose eine Hose zu tragen.
Es ist nun ein Ziel der Erfindung, eine Strumpfhose eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der ein möglichst hoher Tragkomfort vorliegt und die Nachteile der bekannten Strumpfhosen ausgeschaltet sind.
Die erfindungsgemässe Strumpfhose eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die im Schrittbereich vorgesehene Öffnung mindestens zwei handbreit hoch ist, und mindestens eine Handbreite breit ist, und sich dabei einerseits über die Innenseite der Beinteile unter den Schritt und anderseits sowohl auf der Gesäss-als auch auf der Unterbauchseite über den Schritt in den beim Tragen an den Hüften anliegenden Rumpfteil erstreckt, wobei der Rumpfteil ausserhalb dieser Öffnung in den seitlich am Körper anliegenden Partien geschlossen ist.
Durch die bei der erfindungsgemässen Strumpfhose vorgesehenen Ausbildung der im Schrittbereich liegenden Öffnung wird nicht nur jedweder erhöhte Verschleiss im Schrittbereich hintangehalten und dem Entstehen von Spannungen, welche den guten Sitz beeinträchtigen könnten, wirksam entgegengewirkt, sondern auch jegliche Beengung oder Druckeinwirkung, wie sie an den Rändern einer kleinen Öffnung entstehen kann, hintangehalten.
Es ergibt sich bei der erfindungsgemässen Strumpfhose auch ein gutes Anliegen der seitlich der Öffnung liegenden Partien des Rumpfteiles am Körper, was zu einem guten Sitz der Strumpfhose beiträgt. Überdies ergibt sich der ganz wesentliche Vorteil, dass durch die spezielle erfindungsgemässe Ausbildung der im Schrittbereich vorgesehenen Öffnung auch die Notwendigkeit wegfällt, beim Benutzen einer Toilette die Strumpfhose hinabzuziehen, was einen erheblichen Gebrauchsvorteil darstellt. Man kann dabei, falls man eine zusätzliche Hose zu tragen wünscht, diese über der Strumpfhose tragen, so dass der vorstehend an letzter Stelle erwähnte Vorteil der erfindungsgemässen Strumpfhose auch beim Tragen einer zusätzlichen Hose ungeschmälert erhalten bleibt.
Es hat sich als günstig erwiesen, vorzusehen, dass die im Schrittbereich vorgesehene Öffnung annähernd um eine Handbreite unter den Schritt reicht. Weiter ist es günstig, wenn die im Schrittbereich vorgesehene Öffnung bis auf etwa Handbreite unter den oberen Rand des den Rumpfteil bildenden schlauchförmigen Abschnittes nach oben reicht. Eine solche Ausbildung der Öffnung ergibt dabei einerseits eine sehr weitgehende Freiheit im Schrittbereich und anderseits auch einen ausreichend guten Sitz der Strumpfhose.
Die Erfindung wird nun an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Beispiels weiter erläutert.
In den Zeichnungen zeigt dabei die Fig. 1 ein Beispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Damenstrumpfhose in Ansicht von vorne und die Fig. 2 zeigt dieses Beispiel einer erfindungsgemässen Strumpfhose in einer Ansicht von hinten, wobei jeweils die Fussabschnitte dieser Strumpfhose nicht dargestellt sind.
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Bei der in den Zeichnungen dargestellten Damenstrumpfhose sind die beiden Beinteile 2--über einen schlauchförmigen Abschnitt, der wie die Beinteile aus Maschenware besteht, miteinander zu einem Ganzen verbunden. Es kann dabei der schlauchförmige Abschnitt, der den Rumpfteil --3-- bildet und beim Tragen an den Hüften der Trägerin --4-- anliegt, aus einem Stück gestrickt sein oder aber auch mittels einer Mittelnaht zusammengefügt sein. Im Schrittbereich des Rumpfteiles--3--ist eine Öffnung - vorgesehen, welche bei dem in den Zeichnungen dargestellten Beispiel gemäss den Fig. 1 und 2 etwas weniger als zwei Handbreiten breit ist. Diese Öffnung--5--erstreckt sich einerseits über die Innenseite der Beinteile 2--unter den Schritt --6-- und reicht hiebei annähernd um eine Handbreite unter den Schritt.
Vom Schritt --6-- nach oben erstreckt sich die Öffnung--5--sowohl auf der Gesäss- als auch auf der Unterbauchseite in den beim Tragen an den Hüften anliegenden Rumpfteil --3-- und reicht hiebei bis auf etwa eine Handbreite unter den oberen Rand --7-- des den Rumpfteil --3-- bildenden schlauchförmigen Abschnittes der Strumpfhose nach oben, wodurch im Schrittbereich eine grosse freie Zone geschaffen ist, und so jegliche Spannungen beim Gehen völlig eliminiert sind und auch weitgehendste Freiheit beim Benutzen einer Toilette erzielt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Damenstrumpfhose, deren beide Beinteile über einen schlauchförmigen Abschnitt, der wie die
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aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Schrittbereich vorgesehene Öffnung (5) mindestens zwei handbreit hoch ist, und mindestens eine Handbreite breit ist, und sich dabei einerseits über die Innenseite der Beinteile unter den Schritt (6) und anderseits sowohl auf der Gesäss-als auch auf der Unterbauchseite über den Schritt (6) in den beim Tragen an den Hüften anliegenden Rumpfteil (3) erstreckt, wobei der Rumpfteil ausserhalb dieser Öffnung (5) in den seitlich am Körper anliegenden Partien geschlossen ist.