AT343813B - Verfahren zur herstellung neuer erythromycinderivate - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer erythromycinderivate

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AT343813B AT281677A AT281677A AT343813B AT 343813 B AT343813 B AT 343813B AT 281677 A AT281677 A AT 281677A AT 281677 A AT281677 A AT 281677A AT 343813 B AT343813 B AT 343813B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Erythromycinderivate der allgemeinen Formeln 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sowie ihrer physiologisch verträglichen Säureadditionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren. 



   In den obigen allgemeinen Formeln (I), (la) und   (Ib)   bedeutet R die Hydroxygruppe, die Phenoxygruppe, eine Phenylalkoxygruppe mit   1 bis   3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkoxy-, Alkoxyalkoxy-, Dialkyl-   aminoalkoxy-oder Alkoxycarbonylalkoxygruppe   mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil und 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, die Mereaptogruppe, die Phenylmercaptogruppe, die gegebenenfalls durch Methyl-, Methoxy-, Äthoxy-,   Isopropoxy- oder   Propoxygruppen substituiert sein kann, eine Phenylalkylmercaptogruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine geradkettige oder verzweigte Alkylmercaptogruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die Cyclohexylmereaptogruppe, eine   Hydroxyalkylmercapto-,

     Dialkylaminoalkylmereapto-, Alkoxycarbonylalkylmercapto- oder eine   Cyanalkylmercaptogruppe   mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylen- und Alkylteil, eine Aminogruppe der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 in der R2 und   R,   die gleich oder voneinander verschieden sein können, Wasserstoffatome, Phenylgruppen, Phenylalkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen, wobei die Alkylgruppen zusammen mit dem dazwischenliegenden Stickstoffatom einen 5-oder 6-gliedrigen monocyclischen, heterocyclischen Ring bilden können, der gegebenenfalls durch ein Sauerstoffoder Schwefelatom oder ein weiteres Stickstoffatom unterbrochen sein kann ;

   einen Acyloxyrest der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in der   R4   eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die Benzyl- oder Phenylgruppe bedeutet ; eine Amidogruppe der allgemeinen Formel   -NH-CO-R,   in der    R   eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch ein oder 2 Halogenatome oder eine Cyangruppe substituiert sein kann, eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, die gegebenenfalls im Phenylrest durch 1 bis 2 Halogenatome oder eine Methoxygruppe und imAlkylenteil durch ein Halogenatom substituiert sein kann, einen Phenoxyalkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine Phenylalkenylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkenylenteil, eine Phenylgruppe,

   die gegebenenfalls durch eine oder mehrere Methyl-, Hydroxy-, Methoxyoder Nitrogruppen oder Chloratome substituiert sein kann, bedeutet ; R bedeutet des weiteren eine Pyridyl-, Furyl-,   Fluorfuryl- oder   Thienylgruppe, den N-Phenylearbamoylrest, einen Carboxamidomethyloxyrest der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 in der   RundR, die   gleich oder voneinander verschieden sein können, die Methyl-, Äthyl-, Propyl-oder Isopropylgruppe bedeuten, oder eine   Dialkylphosphonogruppe   der allgemeinen Formel 
 EMI2.4 
 in der R8 eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt ;

   eine Sulfonamidogruppe der allgemeinen Formel -   NH-SO-R,   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 in der    RiO eine   Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituierte Phenylgruppe bedeutet. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formeln (I), (Ia) und   (Ib)   lassen sich wie folgt herstellen :
Durch katalytische Hydrierung und gleichzeitige Decarboxylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 in der Rund RiS wie oben definiert sind und    ruz   die Hydroxy-, Alkoxy- oder Dialkylaminogruppe bedeutet, gewinnen. Die Umsetzung erfolgt in einem organischen Suspensions- oder Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen 0 und   150oC,   vorzugsweise zwischen 20 und   120 C.   Als Lösungs- oder Suspensionsmittel dienen 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Alkohole wie Äthanol, Dioxan, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd oder Gemische dieser Lösungmittel. 



   Die ungesättigten Ester der allgemeinen Formel (III), in der    R14   die Hydroxygruppe bedeutet, können durch Kondensation von Essigsäureestern der allgemeinen Formel 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
   R13Fop. : 110C    d) N-[2-(2-Dimethylamino)-äthoxy-2-carbobenzyloxyl-vinyl-erythromycylamin aus 1-(2-Dimethylamino)-äthoxy-2-hydroxyacrylsäurebenzylester und Erythromycylamin   Fp. : 100 bis 1050C    e) N-   [2-     (N'-o-Methoxybenzoyl)-amino-2-carbobenzyloxy] -vinyl-erythromycylamin   aus 1-[N-(o-Methoxy)-benzoyl]-amino-2-hydroxyacrylsäurebenzylester und Erythromycylamin
Fp. : 140 bis 1440C 
 EMI5.2 
 [2- (N'-A cetyl)-amino-2-carbobenzyloxy]-vinyl-erythromycylaminFp. : 125 bis 1310C   Beispiel B :

   l-Methoxy-2-hydroxyacrylsäurebenzylester   
Zu   1,     15g   (0, 05 Mol) Natriumstaub in 50 ml absolutem Toluol wurde unter heftigem Rühren ein Gemisch aus 8, 4g (0, 05 Mol) Methoxyessigsäurebenzylester und   7, 5g (0, 055   Mol) Ameisensäurebenzylester in 10 ml absolutem Toluol bei Raumtemperatur in 1, 5 h zugetropft. Die klare Lösung wurde mit 80 ml Äther verdünnt und die organische Phase mit 100 ml Wasser ausgeschüttelt. Die wässerige Phase wurde bei PH 5 und 7 mit dreimal 30 ml Äther extrahiert und die Extrakte bei PH 5 verworfen. Aus dem Extrakt bei PH 7 wurden   1,   2g eines farblosen Öls erhalten. 



     Rf : 0, 3 (Silicagel,   Chloroform/Methanol = 40 : 1)
Auf dieselbe Weise wurden die folgenden Verbindungen dargestellt : a) 1-Dimethylamino-2-hydroxyacrylsäurebenzylester aus Dimethylaminoessigsäurebenzylester und Ameisensäurebenzylester
Schwach gelbes Öl.   Rf :

   0, 7 (Silicagel,   Äthanol) b) 1-Morpholino-2-hydroxyacrylsäurebenzylester aus   Morpholinoessigsäurebenzylester   und Ameisensäurebenzylester   Fp. :   109 bis   110 C   c)   1- Phenoxy-2-hydroxyacrylsäurebenzylester   aus Phenoxyessigsäurebenzylester und Ameisensäurebenzylester
Gelbes Öl. d) 1-(2-Dimethylamino)-äthoxy-2-hydroxyacrylsäurebenzylester aus 2-Dimethylaminoäthoxyessigester und Ameisensäurebenzylester
Braunes Öl. 
 EMI5.3 
    Methoxybenzoyl) -amino-2-hydroxyacrylsäurebenzylesterFp. :   67 bis   69 C   f) 1-Acetylamino-2-hydroxyacrylsäurebenzylester aus Acetylaminoessigsäurebenzylester und Ameisensäurebenzylester Öl. Rf : 0, 2 (Silicagel, Chloroform/Methanol = 13 : 1) Beispiel zur Herstellung der Endprodukte : 
 EMI5.4 
 hydriert.

   Anschliessend wurde der Katalysator abfiltriert und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wurde in Äther aufgenommen, filtriert und das Filtrat mit Petroläther versetzt. Man erhielt 600 mg eines weissen Pulvers   (85%   der Theorie) vom Schmelzpunkt   191 C.   



   C40H12N2O13 (791,05) 
 EMI5.5 
 
<tb> 
<tb> Ber. <SEP> : <SEP> C <SEP> 60, <SEP> 73 <SEP> H <SEP> 9, <SEP> 43 <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 54 <SEP> 
<tb> Gef. <SEP> : <SEP> C <SEP> 60, <SEP> 70 <SEP> H <SEP> 9, <SEP> 43 <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 61 <SEP> 
<tb> 
 
Das aus der freien Base erhaltene Hydrochlorid zersetzt sich ab 193 C, das Laurylsulfat besitzt einen Schmelzpunkt von   132 C.   



   Auf dieselbe Weise wurden die folgenden Verbindungen erhalten : 
 EMI5.6 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
Erythromycylamin- KondensationsproduktFp. : 1410C   c) Phenoxyacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt   aus N-   (2-Phenoxy-2-carbobenzyloxy)-vinyl-erythromycylamin  
Fp. :

   115 bis 1200C d)   2-Dimethylaminoäthoxyacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsproduld   aus N-   [2-   (2-Dimethylamino)-äthoxy-2-carbobenzyloxyl-vinyl-erythromycylamin   Fp. :   160 bis 1650C e) (o-Methoxybenzoyl)aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt aus N-   [2-     (N'-o-Methoxybenzoyl)-aminocarbobenzyloxy]-vinyl-erythromycylamin     Fp. :   148 bis 1500C f) Acetylaminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt aus N-   [2-   (N'-Acetyl)-aminocarbobenzyloxyl-vinyl-erythromycylamin   Fp. :   143 bis 1470C g)   n-Butoxyacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt  
Fp. : 92 bis   960C   (Zers. ) 
 EMI6.2 
 : 96 bis 1000C (Zers.)Fp. :

   125 bis 1300C (Zers. ) z) N-[(2-Brom-2-phenyl)-acetyl]-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt   Fp. :   117 bis 1210C (Zers. ) 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 aa)   N- (2-Phenoxyacetyl)-aminoaoetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt     Fp. : 120 bis 1250C (Zers.)    bb) N-   [2- (o-Chlorphenyl)-acetyl]-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt  
Fp. : 135 bis 1400C (Zers. ) 
 EMI7.1 
    (o, o'-Dichlorphenyl)-acetyl]-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-KondensationsproduktFp. : 138 bis 1450C   (Zers. ) ee) N- (o,   o'-Dimethoxybenzoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt     Fp.:

   145bis 150 C (Zers.)    ff) N- (m,   m', p-Trimethoxybenzoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt  
Fp. : 184 bis 1860C (Zers. ) gg)   N- (p-Methoxybenzoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt     Fp. : 140 bis 1450C (Zers.)    
 EMI7.2 
    (p-Toluyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-KondensationsproduktFp. :   148 bis   150 C   (Zers. ) kk)   N- (2-Fluorfuroyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt  
Fp. : 134 bis 138 C (Zers. ) 11) N-(2-Thienoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt
Fp. : 150 bis 1520C (Zers. ) mm)   N- (Nicotinoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-Kondensationsprodukt  
Fp. :

   154 bis 1560C (Zers. ) 
 EMI7.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. (Cinnamoyl)-aminoacetaldehyd-Erythromycylamin-KondensationsproduktFp. : 122 bis 1260C (Zers. ) Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) lassen sich in an sich bekannter Weise in die üblichen pharmazeutischen Zubereitungsformen, z. B. in Lösungen, Suppositorien, Tabletten, einarbeiten. Die Einzeldosis beträgt für Erwachsene bei peroraler Applikation 50 bis 500 mg, die bevorzugte Einzeldosis 100 bis 250 mg, die Tagesdosis 0, 5 bis 4 g, die bevorzugte Tagesdosis 1 bis 2 g.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung der neuen Erythromycinderivate der allgemeinen Formeln <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 <Desc/Clms Page number 9> in der R die Hydroxygruppe, die Phenoxygruppe, eine Phenylalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkoxy-, Alkoxyalkoxy-, Dialkylaminoalkoxy- oder Alkoxycarbonylalkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil und 1 bis 3 EMI9.1 men darstellen, wobei die Alkylgruppen zusammen mit dem dazwischenliegenden Stickstoffatom einen 5-oder 6-gliedrigen monocyclischen, heteroeyelischen Ring bilden können, der gegebenenfalls durch ein Sauerstoffoder Schwefelatom oder ein weiteres Stickstoffatom unterbrochen sein kann ;
    eine Amidogruppe der allgemeinen Formel - NH - CO - R5' in der R eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch 1 oder 2 Halogenatome oder eine Cyangruppe substituiert sein kann, eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, die gegebenenfalls im Phenylrest durch 1 bis 2 Halogenatome oder eine Methoxygruppe und im Alkylenteil durch ein Halogenatom substituiert sein kann, einen Phenoxyalkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine Phenylalkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkenylenteil, eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls durch eine oder mehrere Methyl-, Hydroxy-, Methoxy- oder Nitrogruppen oder Chloratome substituiert sein kann, bedeutet ;
    EMI9.2 Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituierte Phenylgruppe bedeutet, und von deren Säure- additionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Erythromycinderivat der allgemeinen Formel EMI9.3 <Desc/Clms Page number 10> in der R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt und R13 einen durch Hydrieren abspaltbaren Rest bedeutet, zwischen 0 und 1500C hydriert und gleichzeitig decarboxyliert wird, und gewünschtenfalls die erhaltene Verbindung der Formeln (1), (Ia) bzw. (Ib) nachträglich in ihre Säureadditionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren übergeführt wird.
    2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von neuen Erythromycylaminderivaten der allgemeinen Formeln EMI10.1 <Desc/Clms Page number 11> EMI11.1 in denen R die folgenden Bedeutungen besitzt : die Mereaptogruppe, die Phenylmercaptogruppe, die gegebenenfalls durch Methyl-, Methoxy-, Äthoxy-, Isopropoxy- oder Propoxygruppen substituiert sein kann, eine Phenylalkylmercaptogruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenteil, eine geradkettige oder verzweigte Alkylmercaptogruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die Cyclohexylmercaptogruppe, eine Hydroxyalkyl- EMI11.2 gruppe mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylen-und Alkylteil ;
    einen Acyloxyrest der allgemeinen Formel EMI11.3 in der R4 eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die Benzyl- oder Phenylgruppebedeutet, denN-Phenylcarbamoylrest; einen Carboxamidomethyloxyrest der allgemeinen Formel EMI11.4 in der R und R7 die gleich oder voneinander verschieden sein können, die Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Isopropylgruppe bedeuten, oder eine Dialkylphosphonogruppe der allgemeinen Formel EMI11.5 in der R8 eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt, und von deren Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Erythromycinderivat der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 in der R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt und R einen durch Hydrieren abspaltbaren Rest bedeutet, zwischen 0 und 150 C hydriert und gleichzeitig decarboxyliert wird, und gewünschtenfalls die erhaltene Verbindung der Formel (I), (Ia) bzw. (lob) nachträglich in ihre Säureadditionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren übergeführt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung mit einem Edelmetallkatalysator in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels erfolgt.
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