AT339997B - Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung - Google Patents

Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung

Info

Publication number
AT339997B
AT339997B AT14773A AT14773A AT339997B AT 339997 B AT339997 B AT 339997B AT 14773 A AT14773 A AT 14773A AT 14773 A AT14773 A AT 14773A AT 339997 B AT339997 B AT 339997B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
output
circuit
switching unit
voltage
inductance
Prior art date
Application number
AT14773A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA14773A (de
Inventor
Alexandr Ivanovich Martyashin
Andrei Elizarovich Morozov
Eduard Konstantinovich Shakhov
Viktor Mikhailovich Shlyandin
Original Assignee
Penzen Politekhn I
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Penzen Politekhn I filed Critical Penzen Politekhn I
Priority to AT14773A priority Critical patent/AT339997B/de
Publication of ATA14773A publication Critical patent/ATA14773A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT339997B publication Critical patent/AT339997B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/26Measuring inductance or capacitance; Measuring quality factor, e.g. by using the resonance method; Measuring loss factor; Measuring dielectric constants ; Measuring impedance or related variables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf die elektrische Messtechnik und betrifft insbesondere eine digitale Enrich- tung zur Messung der Induktivität sowie der Kapazität einer   LC-Parallelschaltung,   mit einer torgesteuerten
Zähleinrichtung. 



   Die erfindungsgemässe Messeinrichtung ist in erster Linie für Messungen von Parallel-Resonanzkreisen verschiedenartiger elektronischer Bauteile der Nachrichtentechnik vorgesehen. Sie kann auch   für Messungen   von   LC-Dünnschichtelementen   und für die Messung der Signale von LC-Gebern und LC-Mikrogebern benutzt werden. 



   Zwar ist aus der USA-Patentschrift Nr. 3,480, 857 eine Einrichtung zur   Induktivitäts- oder   Kapazitäts- messung durch Vergleich mit einer weitaus grösseren Normalinduktivität bzw. Normalkapazität bekannt, welche einen mit Hilfe des bekannten und anschliessend mittels des unbekannten Schaltelementes abgestimm- ten Oszillator aufweist, dessen jeweilige Ausgangsfrequenz mit einem torgesteuerten Zähler festgestellt wird, wobei die Differenz der Frequenzen   dem Verhältnis   der beiden Schaltelemente entspricht. Der Schaltungsaufbau zur Induktivitätsmessung unterscheidet sich jedoch erheblich von demjenigen zur Kapazitätsmes- sung, sodass jeweils nur ein Schaltelement messbar und die Einrichtung wegen der Resonanzeigenschaften einer LC-Parallelschaltung zu deren Messung ungeeignet ist. 



   Ferner beschreibt die DDR-Patentschrift Nr.   84 878 eine digitale Messanordnung zur   Messung von Induktivitäten oder Kapazitäten, mit einer Messbrücke und einer Phasenmesseinrichtung, deren Ausgang mit einer Vergleichsspannung einem die Messanordnung speisenden Regelkreis zugeführt wird, dessen Speisespannung frequenzmässig durch einen Impulszähler erfasst wird. Nachteilig dabei ist, dass der Phasenunterschied der Messbrückenspannungen in definiertem Verhältnis zum Blindwiderstand des Messobjektes stehen und die Phase zwischen den Spannungen unabhängig vom Wert der zu messenden Induktivität bzw. Kapazität konstant gehalten werden muss.

   Auch die Anordnung ist zur Messung eines LC-Parallelkreisesnichtgeeignet, da in diesem Fall die vorhin genannten Bedingungen nicht mehr eingehalten we rdenund der Phasenwinkel der Ausgangsspannung der Messanordnung der Parallelschaltung als ganzes, nicht aber deren einzelnen Schaltelementen   entspräche.   



   Schliesslich ist der deutschen   Offenlegungsschrift. 1952985   ein digitales Kapazitätsmessinstrument entnehmbar, bei welcher der zu messende Kondensator periodisch geladen und entladen wird. Dieses kompliziertaufgebaute Instrument ist ebenfalls zur Messung von   LC-Parallelschaltungen   ungeeignet, da hiebei die Charakteristik des Entladevorgangs stark verändert würde und Schwingungen aufträten, was die Messung stark verfälschte. 



   Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer   digitalenMesseinrichtung,   mit der die einzelnen Schaltelemente einer LC-Parallelschaltung gemeinsam gemessen werden können. 



    Dieses ZielwirdmiteinerdigitalenEinrichtungdereingangsgenanntenArterreicht, welche'Einrichtung    erfindungsgemäss gekennzeichnet ist, durch eine Schalteinheit mit vier Eingängen, von denen der erste aneine 
 EMI1.1 
 anderseits mit einer digitalen Zeitmesseinrichtung verbunden ist, welche als Zähleinrichtung zwei über jeweils eine Torschaltung an einenimpulsgenerator angeschlossene Impulszähler aufweist, wobei die Schalteinheit durch Anlegen des Startsignales aus ihrem Ausgangszustand in einen   erstenSchaltzustand   umgeschaltet ist, in dem auf ihrem ersten Ausgang die linear veränderliche Spannung liegt sowie die Normalinduktivität mit der ersten Gleichspannungsquelle verbunden ist,

   bei Ansprechen der Vergleichsschaltung über die Steuerschaltung die eine Torschaltung durchgeschaltet und zugleich die Schalteinheit in einen zweiten Schaltzustand versetzt ist, in dem ihr erster Ausgang an Erdpotential gelegt und die   Normalinduktivität mit der   zweiten Gleichspannungsquelle verbunden ist, wobeiferner bei neuerlichem Ansprechen der Vergleichsschaltung über die Steuerschaltung diese Torschaltung gesperrt ist und nach einem vorbestimmten Zeitintervall die Schalteinheit mittels des Zeitgebers in einen dritten Schaltzustand überführt ist, in dem ihr erster Ausgang mit der ersten Gleichspannungsquelle verbunden ist sowie die Normalinduktivität an Erdpotential liegt und zugleich die andere Torschaltung durchgeschaltet ist,

   und bei nochmaligem Ansprechen der Vergleichsschaltung die Schalteinheit mittels der Steuerschaltung in ihren Ausgangszustand, in dem ihr erster Ausgang an   Erdpotential liegt, rückgeschaltetund zugleich   die andere Torschaltung gesperrt ist, wobei der der einen Torschaltung entsprechende Impulszähler der zu messenden Kapazität und der der andern Torschaltung entsprechende Impulszähler der zu messenden Induktivität der   LC-Parallelschaltung   zugeordnet ist. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Messung der Induktivität sowie der Kapazität einer LC-Parallel- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schaltung ermöglicht die Messung der genannten Grössen während eines geringen Zeitintervalls mit hoher Ge- nauigkeit und zeichnet sich durch einfache Konstruktion und kleine Abmessungen aus. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines konkreten Ausführungsbeispiels und der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemässen Einrichtung und
Fig. 2 den Verlauf a, b,   c   der Spannungen U1, U2, U3 am ersten und zweiten Ausgang der Schalteinheit so- wie am Ausgang des Gleichspannungsverstärkers. 



   Die erfindungsgemässe Messeinrichtung enthält eine   Schalteinheit --1-- (Fig. 1)   mit vier   Eingängen --6,  
7,8, 9-- die elektronische   Schalter --2,   3,4 und   5-- aufweist, vonwelchen   jeder auf bekannte Art mit zwei
Transistoren ausgeführt ist. Hiebei entsprechen dem ersten   Eingang --6-- der Schalteinheit --1-- der   Ein- gang des   Schalters --2--,   dem zweiten   Eingang --7-- der Schalteinheit --1-- die   parallel geschalteten Ein- gänge der Schalter-3 und 4--, dem dritten Eingang --8-- der Schalteinheit --1-- der andere Eingang des
Schalters--4--, dem vierten Eingang --9-- der Schalteinheit --1-- der andere Eingang des Schalters --2--, der mit dem Eingang des Schalters --5-- in Verbindung steht. 



   Die schalteinheit --1-- weist zwei Ausgänge --10, 11-- auf, von denen der erste Ausgang --10-- dem Ausgang des Schalters --3-- und der zweite Ausgang --11-- des Schalters --5-- entsprechen. Der Ausgang des Schalters --2-- ist mit dem andern Eingang des   Schalters --3-- und   der Ausgang des   Schalters --4--   mit dem andern Eingang des Schalters --5-- verbunden. 



   Der erste   Eingang --6-- der Schalteinheit --1-- ist   an den Ausgang einer Spannungsquelle-12- mit linear veränderlicher Spannung, der zweite Eingang --7-- an eine Gleichspannungsquelle --13-- und der dritte Eingang --8-- an eine Gleichspannungsquelle --14-- von entgegengesetzter Polarität angeschlossen, während der vierte Eingang --9-- geerdet ist. Die Spannungsquelle --12-- mit linear veränderlicher Spannung ist auf bekannte Art als Gleichspannungs-Integrierverstärker ausgeführt; die Gleichspannungsquellen -   13-und-14-sind   auf bekannte Art mit Halbleiterbauelementen ausgebildet. 



   Der erste   Ausgang --10-- der Schalteinheit --1-- ist   mittels der zu messenden Parallelschaltung aus einer Induktivität --15-- und einem Kondensator --16-- an den Eingang eines Gleichspannungsverstärkers - mit Widerstandsgegenkopplung (die durch Einschalten eines Widerstandes --18-- in den Gegenkopplungskreis dieses   Verstärkers --17-- erreicht   wird) angeschlossen. Der zweite   Ausgang --11-- der Schalt-     einheit --1-- ist   über die Normalinduktivität --19-- gleichfalls an den Eingang des   Verstärkers --17-- ge-   legt. Der Ausgang des   Verstärkers --17-- ist   seinerseits an den einen Eingang einer Vergleichsschaltung - angeschlossen, dessen anderer Eingang geerdet ist. 



   Der   Gleichspannungsverstärker --17-- und   die Vergleichsschaltung --20-- stellen eine integrierte Mikroschaltung dar. 



   Die Einrichtung ist ferner mit einer   Steuer schaltung --21-- versehen,   die aus   Flip-Flops --22,   23,24, und 25--, einem   Zeitgeber--16--,   wobei als solcher bei der gegebenen Ausführungsvariante eine auf bekannte Art ausgeführter monostabiler Multivibrator benutzt ist, und einem auf bekannte Art ausgebildeten Taktverteiler --27-- mit zwei Flip-Flops,   deren Ausgänge mit einer   Diodenmatrix zur Entschlüsselung ihres Zustandes verbunden sind. 



   Der erste   Ausgang--28--des   Taktverteilers --27-- ist mit dem Rücksetzeingang des   Flip-Flops--22--   und dem Setzeingang des   Flip-Flops--25--verbunden.   Der zweite   Ausgang-29-desTaktverteilers-27-   ist mit dem Rücksetzeingang des   Flip-Flops--25--und   dem Eingang des Zeitgebers --26-- verbunden, dessen Ausgang mit dem Setzeingang des Flip-Flops --23-- und dem Rücksetzeingang des Flip-Flops --24-- in Verbindung steht. Der dritte Ausgang --30-- des Taktverteilers --27-- ist mit dem Rücksetzeingang des Flip-Flops-23-- verbunden. 



   An die Setzeingänge der   Flip-Flops --22   und 24-- wird ein Startsignal angelegt. 
 EMI2.1 
 --22-- ist5-- in Verbindung stehen. 



   Die Einrichtung ist weiters mit einer   Zeitmesseinrichtung --31-- versehen,   die einen auf bekannte Art mit Halbleiterbauelementen aufgebauten Quarzimpulsgenerator --32--, Torschaltungen --33 und 34--, von welchen jede einen Transistor aufweist und   Impulszähler --35 und36--,   wobei als solche hochfrequente Dezimalimpulszähler vorgesehen sind, enthält. Der Ausgang des Impulsgenerators --32-- ist mit den Eingängen der   Torschaltungen --33   und 34-- verbunden, deren Ausgänge jeweils mit den Eingängen der Impulszähler   - 35   und 36-- verbunden sind. Die Steuereingänge der   Torschaltungen --33   und 34 sind jeweils mit den Ausgängen der   Flip-Flops --23   und 25-- verbunden. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Messung der Induktivität sowie Kapazität einer LC-Parallelschaltung funktioniert wie folgt. 



   Der Ausgangszustand der   Flip-Flops --22,   23,   24 und 25-- der Steuereinrichtung-21-- ist   der Nullzustand. Hiebei halten die von diesen an die   Schalter --2,   3,4 und 5-- der Schalteinheit --1-- angelegten Potentiale dieselben in solchen Zuständen, bei welchen der erste Ausgang --10-- und der zweite Ausgang 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 --11-- der Schalteinheit --1-- an ihren vierten Eingang --9-- (Erdpotential) gelegt sind. 



   Bei Anlegen des Startsignales an die Setzeingänge der   Flip-Flops --22   und   24--kippen   diese in den Zu-   stand "1"   Die Potentiale an den Ausgängen dieser   Flip-Flops --22   und 24-- ändern ihre Grösse, so dass die Schalter --2, 4 und 5-- umgeschaltet werden.

   Hiebei wird der erste ausgang --10--d er Schalteinheit --1-an ihren ersten Eingang --6-- und der zweite Ausgang --11-- der Schalteinheit --1-- an ihren zweiten Ein-   gang --7-- angeschlossen.   Dies führt dazu, dass die Parallelschaltung der   Induktivität-15-mit demihduk-   tivitätswert L und des Kondensators --16-- mit der Kapazität C mit der linear veränderlichen Spannung - kt (k ist die Steilheit der veränderlichen Spannung) von der Spannungsquelle --12--, die ebenfalls durch das Startsignal ausgelöst wird, gespeist wird, während auf die   Normalinduktivität --19-- mit   dem Induktivitätswert   Lo   eine Gleichspannung +Eo der Gleichspannungsquelle --13-- gelegt wird. 



   Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der Messeinrichtung sind in Fig. 2 die Verläufe a, b, c, der Spannungen U1, U2, U3 am ersten Ausgang --10-- der Schalteiheit --1--, an ihrem zweiten Ausgna g--11-und am Ausgang des Gleichspannungsverstärters --17-- dargestellt. Die   Spannungen-kt und +E.   sind in den Verläufen a und b dargestellt. 



   Die Spannung U3 am Ausgang des   Gleichspannungsverstärkers --17--,   in dessen Gegenkopplungskreis der Widerstand --18-- mit dem Widerstandswert E0 liegt, steigt sprunghaft an und sinkt dann allmählich ab, wobei für das ordnungsgemässe Arbeiten der Einrichtung die Erfüllung der Bedingung 
 EMI3.1 
 erforderlich ist. Erreicht diese Spannung U 3 den Wert Null, so gibt die Vergleichsschaltung --20-- en Sig- 
 EMI3.2 
 womit die Messung des ersten Zeitintervalls t, (Fig. 2, c) beginnt.

   Ausserdem schaltet der Impuls vom ersten Ausgang --28-- des Taktverteilers --27-- das Flip-Flop --22-- in den   Zustand "0" zurück.   Folglich werden die Schalter-2 und 4-umgeschaltet, sodass der erste ausgang --10-- der Schalteinnheit --1-- an ihren vierten Eingang --9-- und der zweite   Ausgang--11-- der Schalteinheit --1-- an   ihren dritten Eingang -   -8-- angeschlossen   werden. Dies führt dazu, dass an die Parallelschaltung --15, 16-- Erdpotential (Fig. 2, 
 EMI3.3 
 sprunghaft ab und steigt dann linear an. 



   Hat diese Spannung    U   erneut den Wert Null erreicht, so gibt die Vergleichs schaltung --20-- ein weite- 
 EMI3.4 
    Ausgang --29-- des Taktverteilers --27-- ein"1" überführt   und das   Flip-Flop-24-- in   den Zustand "0" rücksetzt. Hiebei wird die Torschaltung --33-geöffnet und der   Impulszähler --35-- beginnt   die Messung des zweiten Zeitintervalls t2 (Fig. 2, c). Ausserdem werden die Schalter --3 und 5-- umgeschaltet und somit der erste Ausgang --10-- der Schalteinheit - an ihren zweiten Eingang --7-- gelegt, während der zweite Ausgang --11-- der Schalteinheit --1-- mit ihrem vierten Eingang --9-- verbunden wird.

   Dies führt dazu, dass an der LC-Parallelschaltung die Gleichspannung +Eo (Fig. 2, a) der ersten Gleichstromquelle --13-- und an die   Normalinduktivität --19-- das   Erdpotential (Fig. 2, b) angelegt wird. Die Ausgangsspannung   U 3 des Gleichspannungsverstärkers --17-- beginnt   zu sinken, und in dem Augenblick, in dem diese Spannung   U3   erneut den Wert Null erreicht, gibt die Vergleichsschaltung --20-- ein drittes Signal ab, wodurch am dritten Ausgang --30-- des Taktverteilers - ein Impuls auftritt, der das Flip-Flop --23-- in den Ausgangszustand zurückbringt. Der Schalter - wird umgeschaltet und die Torschaltung--33--gesperrt. An die LC-Parallelschaltung --15, 16-- wird das Erdpotential gelegt und der Impulszähler --35-- beendet die Messung des Zeitintervalls t 2.

   Die Messeinrichtung ist in den Ausgangszustand zurückversetzt. 



   Aus dem gemessenen   Zeitintervallenti   und t2 kann man eindeutig die Werte der Kapazität C und der Induktivität L der Parallelschaltung --15, 16-- ableiten: 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Messung einer   LC-Parallelschaltung   verfügt über hohe Messgeschwindigkeit, hat einen weiten Anwendungsbereich und hohe Messgenauigkeit. 



   Bei der Messung sichert die Messeinrichtung hohe Messgenauigkeit durch Beseitigung von durch parasitäre Kapazitäten der Spulen und parasitäre Induktivitäten der Kondensatoren, durch die Unstabilität der Ansprechschwelle der Vergleichs schaltung sowie durch die Unstabilität der Speisequellen bedingten Fehler. 



   Die Einrichtung bietet die Möglichkeit, die Verlustleistung der Parallelschaltung zu verringern, wodurch es möglich ist, die Induktivität sowie die Kapazität von LC-Dünnschichtelementen zu messen und die Signale von LC-Mikrogebern in Zeitintervalle umzuwandeln. Ausserdem zeichnet sich die Einrichtung durch einfache Konstruktion und geringe Abmessungen aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI4.2 einer torgesteuerten Zähleinrichtung, gekennzeichnet durch eine Schalteinheit (1) mitvier Eingängen (6,7, 8,9), von denen der erste (6) an eine durch ein Startsignal auslösbare Spannungsquelle (12) mit linear veränderlicher Spannung, der zweite (7) an eine Gleichspannungsquelle (13), der dritte (8) an eine Gleichspannungsquelle (14) von entgegengesetzter Polarität und der vierte Eingang (9) an Erdpotential ange- schlossen ist, und mit zwei Ausgängen (10, 11), von denen der erste (10) mit der zu messendenLC-Parallel- schaltung (15,16) verbindbar und der zweite (11) mit einer Normalinduktivität (19) verbunden ist, durch einen Gleichspannungsverstärker (17) mit Widerstandgegenkopplung, an dessen Eingang die LC-Parallelschaltung (15,16) anschliessbar sowie die Normalinduktivität (19)
    angeschlossen ist und dessen Ausgang mit einer bei Null betragenden Ausgangsspannung (U g) des Gleichspannungsverstärkers (17) ansprechenden Vergleichssehaltung (20) verbunden ist, und durch eine an dieselbe angeschlossene, mit einem Zeitgeber (26) versehene Steuerschaltung (21), die einerseits mit der Schalteinheit (1) und anderseits mit einer digitalen Zeitmesseinrichtung (31) verbunden ist, welche als Zähleinrichtung zwei über jeweils eine Torschaltung (33, 34) an einen Impulsgenerator (32) angeschlossene Impulszähler (35,36) aufweist, wobei die Schalteinheit (1) durch Anlegen des Startsignales aus ihrem Ausgangszustand in einen ersten Schaltzustand umgeschaltet ist, in dem an ihrem ersten Ausgang (10) die linear veränderliche Spannung liegt sowie die Normalinduktivität (19)
    mit der ersten Gleichspannungsquelle (13) verbunden ist, bei Ansprechen der Vergleichsschaltung (20) über die Steuerschaltung (21) die eine Torschaltung (34) durchgeschaltet und zugleich die Schalteinheit (1) in einen zweiten Schaltzustand versetzt ist, in dem ihr erster Ausgang (10) an Erdpotential gelegt und die Normalinduktivität (19) mit der zweiten Gleichspannungsquelle (14) verbunden ist, wobei ferner bei neuerlichem Ansprechen der Vergleichsschaltung (20) über die Steuerschaltung (21) diese Torschaltung (34) gesperrt ist und nach einem vorbestimmten Zeitintervall (To) die Schalteinheit (1) mittels des Zeitgebers (26) in einen dritten Schaltzustand überführt ist, in dem ihr erster Ausgang (10) mit der ersten Gleichspannungsquelle (13) verbunden ist sowie die Normalinduktivität (19)
    an Erdpotential liegt und zugleich die andere Torschaltung (33) durchgeschaltet ist, und bei nochmaligem Ansprechen der Vergleichsschaltung (20) die Schalteinheit (1) mittels der Steuerschaltung (21) in ihren Ausgangszustand, in dem ihr erster Ausgang (10) an Erdpotential liegt, rückgeschaltet und zugleich die andere Torschaltung (33) gesperrt ist, wobei der der einen Torschaltung (34) entsprechende Impulszähler (36) der zu messenden Kapazität (16) und der der andern Torschaltung (35) entsprechende Impulszähler (35) der zu messenden Induktivität (15) der LC-Parallelschaltung zugeordnet ist.
AT14773A 1973-01-08 1973-01-08 Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung AT339997B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT14773A AT339997B (de) 1973-01-08 1973-01-08 Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT14773A AT339997B (de) 1973-01-08 1973-01-08 Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA14773A ATA14773A (de) 1977-03-15
AT339997B true AT339997B (de) 1977-11-25

Family

ID=3482773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT14773A AT339997B (de) 1973-01-08 1973-01-08 Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT339997B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA14773A (de) 1977-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2003071233A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum auslesen einer differentialkapazität mit einer ersten und zweiten teilkapazität
DE4237879A1 (de) Auswerteschaltung für einen Induktivsensor
DE2230621A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Kapazitätsänderungen
DE2430652A1 (de) Analog-digital-wandler
DE3722334C2 (de)
AT339997B (de) Digitale einrichtung zur messung der induktivitat sowie der kapazitat einer lc-parallelschaltung
DE2158057A1 (de) Analog-Digital-Wandler
DE4340481C1 (de) Kapazitiver Sensor
DE2612764C2 (de) Spannungs-Frequenz-Wandler
EP0012985B1 (de) Dual-Slope-Integrator
DE1942554A1 (de) Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung von Phasenkorrekturen
DE4221304C1 (de)
DE3732756A1 (de) Schaltungsanordnung zur messung kleiner kapazitaetsdifferenzen
AT338923B (de) Einrichtung zur messung der parameter eines lc-schwingkreises
DE2451571A1 (de) Elektrische schaltungsanordnung zum fuehlen der frequenz von eingangssignalen
DE2057903A1 (de) Impulsfrequenzteiler
DE2531945C3 (de) Schaltung zur Erzeugung von Gleichspannungen
AT349100B (de) Einrichtung zur messung von parametern der elemente eines komplexen rl- oder rc-kreises
DE4434338C2 (de) Ausleseschaltung für einen kapazitiven Sensor
DE2300503C3 (de) Einrichtung zur Messung der Parameter der Bauelemente von Parallel-LC-Kreisen
AT335566B (de) Einrichtung zur messung der parameter eines einen komplexen widerstand aufweisenden zweipoles
DE102012200191A1 (de) Kapazitiver Drucksensor
DE2300503A1 (de) Einrichtung zur messung der parameter der bauelemente von parallel-lc-kreisen
DE2209640C2 (de) Digital-Analog-Umsetzer
DE2227741A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur genauen Messung der Frequenz eines elektronischen Signals. . Anm: Honeywell Information Systems Inc., Waltham, Mass. (V.StA.)

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
REN Ceased due to non-payment of the annual fee