AT339529B - Kinderwagenaufsatz - Google Patents

Kinderwagenaufsatz

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AT339529B
AT339529B AT772675A AT772675A AT339529B AT 339529 B AT339529 B AT 339529B AT 772675 A AT772675 A AT 772675A AT 772675 A AT772675 A AT 772675A AT 339529 B AT339529 B AT 339529B
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Georg Gesslein
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Georg Gesslein
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/10Perambulator bodies; Equipment therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen aus Wagenkasten und Verdeck bestehenden Kinderwagenaufsatz, dessen eines Ende einen insbesondere erhöhten Sichtteil aufweist und der gegebenenfalls mit einem Bodenfach versehen ist, und bei dem an dem Ende, das dem Sichtteil gegenüberliegt, im Boden des Aufsatzes eine abdeckbare, quer über den Boden reichende Vertiefung vorhanden ist, die einen wannenartigen Einsatz aufnimmt, nach Patent Nr. 328648. 



   Nach dem Patent Nr. 328648 ist der Aufsatz eines Bauchliege-Sichtkinderwagens durch die im wesentlichen quer über den Boden reichende Vertiefung gegenüber herkömmlichen Modellen stark verbessert. Die Füsse des liegenden Kindes finden insbesondere mit dem Vorderteil in der Vertiefung Platz, so dass Fussbehinderungen und - erkrankungen weitestgehend vermieden werden. 



   Die Erfindung hat zum Ziel, einen Kinderwagenaufsatz nach dem Patent Nr. 328648 noch weiter auszugestalten und zu verbessern, so dass bei einfacher Fertigung und bequemer Montage eine optimale
Verwendbarkeit gegeben ist, wobei sowohl medizinischen Gesichtspunkten als auch dem Bewegungsbedürfnis und dem Wachstum des Kleinkindes Rechnung getragen wird. 



   Gemäss der Erfindung ist bei einem Kinderwagenaufsatz der oben genannten Art vorgesehen, dass der
Einsatz gepolstere Auflageteile für den Unterkörper des Kleinkindes aufweist. Dieses kann dadurch in der
Bauchlage so ruhen, wie es der Körperbau verlangt. Auf dem flachen Matratzenteil liegt der Oberkörper des
Kleinkindes. Im Einsatz haben seine Beine Platz. Insbesondere in der Leistenbeuge und am Fussoberteil beider
Beine ist eine körpergerechte Abstützung gegeben, die eine optimale Entwicklung des Kindes und sein
Wohlbefinden sicherstellen. 



   Die Auflageteile können in Längsrichtung des Aufsatzes zueinander beweglich sein, so dass es leicht möglich ist, Verstellungen vorzunehmen, wenn das Kind grösser wird. Bewegliche Auflageteile kommen ausserdem dem Bewegungsbedürfnis des Kindes entgegen, das im jedenfalls zunächst unbewussten Spiel an solchen beweglichen Teilen eine erste gefahrlose Betätigungsmöglichkeit findet. 



   Erfindungsgemäss kann wenigstens ein Auflageteil als frei drehbare Polsterrolle ausgebildet sein, auf der die
Beine ausruhen können oder an der sich die Füsse des Kleinkindes abstützen. Günstig ist es insbesondere, wenn auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander zwei Polsterrollen gelagert sind. Wegen der unabhängigen
Drehbarkeit hat dann jeder Fuss "seine" Rolle, die frei vor und zurück bewegt werden kann. 



   Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Rollenachse in Lochreihen der Einsatzseitenwände umsteckbar gehaltert sein, welche vorzugsweise gegenüber dem Einsatzrand einspringend und elastisch ausgebildet sind. Bei herausgenommenem Einsatz kann daher eine Seitenwand nach aussen gebogen und die Rollenachse aus dem Lagerloch herausgezogen werden. Der Einsatz kann dann ohne die Polsterrolle verwendet werden. Es ist aber auch möglich, die Rollenachse in andere beiderseits zugeordnete Löcher einzustecken, welche in verschiedenen   Längs- und/oder   Höhenabständen in den Seitenwänden angebracht sind. Der schnellen und sicheren Befestigung eines Einsatzes ist es dienlich, wenn er eine Rastkante aufweist, die einen Rahmenteil des Wagenkastens   über- oder   hintergreift und den Einsatz dadurch in seiner Lage sichert. 



   Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass ein Auflageteil in der Wagenkastenmitte angeordnet ist. 



  Er erstreckt sich bevorzugt über die ganze Breite des Wagenkastens und dient hauptsächlich dazu, das Kleinkind in der Leistenbeuge weich aufzufangen. Zweckmässig schliesst an den mittig angeordneten Auflageteil am freien Ende des Einsatzes an einen den restlichen Boden bedeckenden Matratzenteil gleichmässig an. Letzterer kann versteift und mit Steckteilen versehen sein, die in Steckaufnahmen des Kastenbodens einsteckbar sind, so dass dieser Matratzenteil eine an der stirnseitigen Oberkante des erhöhten Sichtteiles abgestützte Lehne bildet. Ein grösseres Kind kann dann im Wagenkasten sicher sitzen und sich mit den Füssen an den Auflageteilen abstützen, deren Beweglichkeit dem Kind eine   Betätigungs- bzw.   Spielmöglichkeit verschafft. 



   Bei einem Kinderwagenaufsatz der eingangs genannten Art kann ferner erfindungsgemäss vorgesehen sein, dass die Vertiefung und/oder der Einsatz, gegebenenfalls samt Stützteil, mehrteilig ausgebildet ist. Infolgedessen lassen sich Veränderungen der Lage des Kleinkindes berücksichtigen, dessen Füssen ein variabler Raum mit verschiedenen Stützteilen zur Verfügung steht. Indem mehrere (zumindest zwei) Wannen vorhanden sind, ist sichergestellt, dass jeder Vorderfuss unbehindert Aufnahme findet, u. zw. unabhängig davon, welche Stellung das auf dem Bauch liegende Kleinkind gerade einnimmt. Die Vertiefungen bzw.

   Einsätze können auch in diesem Falle quer über den ganzen Boden reichen und mittels einer Abdeckung, eines Matratzenteiles   od. dgl.   vorübergehend oder dauerhaft geschlossen werden, so dass ein normaler Kinderwagen mit durchgehendem Boden entsteht. 



   Nach einer wichtigen Ausgestaltung der Erfindung können in nebeneinander befindliche Teile eines zweiteiligen Einsatzes getrennte Stützteile einsetzbar sein. Dadurch erreicht man, dass für jeden Fuss ein getrennter Aufnahmeraum und eine gesonderte Stützfläche zur Verfügung steht. Dies ist für die frühkindliche Entwicklung bedeutsam, wenn das Klinkind seine"Übungen"aufnimmt, durch die es seine Muskulatur kräftigt. 



  Das wird noch wesentlich gefördert, wenn gemäss weiterer Spezialisierung der Erfindung die Einsatzteile in der Vertiefung in bezug auf den Boden oder zueinander beweglich sind. Infolgedessen ist ein je nach Stellung und Bewegung des Kleinkindes veränderlicher Bewegungs-Widerstand vorhanden, der ausserordentlich zum Wohlbefinden des Kleinkindes beiträgt. 

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   Die Einsatzteile können nach der Erfindung schwenkbar angeordnet sein, beispielsweise um eine in der
Bodenlängsmitte befindliche vertikale Achse, die körperlich von einem Zapfen gebildet oder durch eine geeignete
Formung von Vertiefung und Einsatzteilen ersetzt sein kann. Eine andere erfindungsgemäss vorgesehene
Möglichkeit besteht darin, dass Führungen für die Einsatzteile am bzw. im Boden angebracht oder mit ihm einstückig sind. Solche Führungen können als waagrechte Profilschienen ausgebildet sein, die von Schenkeln der
Einsatzteile zumindest teilweise gleitbeweglich übergriffen werden. Hiebei ist es konstruktiv günstig, wenn parallel zu zwei nahe den Aussenseiten des Bodens befindlichen Führungsschienen ein Führungsmittelsteg die Vertiefung durchsetzt, so dass die Einsatzteile beiderseits aufruhend geführt sind. 



   Wenn gemäss einer andern Weiterbildung der Erfindung der Einsatz bzw. jeder Einsatzteil mit dem zugehörigen Stützteil einstückig ist, vereinfacht und verbilligt sich nicht nur die Fertigung, sondern man erzielt auch den zusätzlichen Vorteil, dass die Stützteile sich von den Einsatzteilen nicht ungewollt lösen können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Einsatz bzw. Einsatzteil samt Stützteil als vorzugsweise aus
Kunststoff bestehendes Winkelstück ausgebildet und mit seitlichen Kufen versehen sein, die in Nuten der
Führungen gleitbar sind. Derartige Winkeleinsätze lassen sich mühelos vor-und zurückschieben, wie es die jeweilige Stellung des Kleinkindes und seiner Beine erfordert. 



   Eine weitere Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Einsatzteile in den Vertiefungen bzw. entlang den
Führungen zwar in der Bodenebene beweglich, senkrecht zu dieser jedoch gehaltert sind,   z. B.   durch eine Art
Schnappbefestigung, wobei die Führungen und Nuten mit den Schenkeln und Kufen gleitbeweglich verrastet sind. 



   Gemäss noch einer andern Ausgestaltung der Erfindung können die Führungen in bezug auf die
Längsrichtung des Aufsatzes schräg oder nach aussen gekrümmt verlaufen, insbesondere derart, dass eine
Rückbewegung eines Einsatzteiles zu dessen Festsetzung an dem andern Einsatzteil oder dem Boden führt. 



   Dadurch ergibt sich ein zunehmender Bewegungswiderstand, je weiter ein Einsatzteil nach hinten bewegt wird, was günstiger ist als eine von vornherein starre bzw. lageunveränderliche Vertiefung mit oder ohne Stützfläche. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einsatzteile miteinander gegenläufig gekoppelt sind, so dass durch
Versetzung eines Einsatzteiles der andere Einsatzteil entgegengesetzt bewegt wird, wodurch eine automatische
Anpassung an die Bewegung des Kleinkindes erfolgt. Hiezu kann konstruktiv vorgesehen sein, dass die Einsatzteile miteinander gelenkig verbunden sind, vorzugsweise mittels einer Kurbelführung, eines Schwenkhebels   od. dgl.    



   Eine bedeutsame Massnahme der Erfindung besteht darin, dass der Einsatz bzw. jeder Einsatzteil elastisch-nachgiebig ausgebildet ist. Dies schafft mit einfachsten Mitteln selbsttätig die beste Anpassung an die
Stellung der Füsse des Kleinkindes, die zugleich an Stelle härterer   Anschlag- oder Auflageflächen   ein weiches Widerlager erhalten. Zu diesem Zweck kann der Einsatz bzw. jeder Einsatzteil aus einem Maschenwerk, einer Folie od. dgl. bestehen und Halterungen für wenigstens einen Stützteil aufweisen, soferne dieser nicht einstückig mit dem Einsatz bzw. Einsatzteil ist. Zumindest am oberen Rand des Einsatzes kann ein Keil- oder Ringpolster vorgesehen sein, wie es auch möglich ist, dass die Stützteile feste Ränder mit daran befestiger Bespannung oder Polsterung aufweisen, die namentlich in ihrem Mittelstück nachgiebig ist.

   Wahlweise oder zusätzlich können die Polster- und Stützteile elastisch ausgebildet sein, insbesondere durch Kissen oder mit Hilfe von Blattfedern, die um eine waagrechte Querachse biegbar sind, so dass eine Art Federpedal dem Fuss des Kleinkindes elastischen Widerhalt bietet. 



   Zur allgemeinen Förderung der Bauchlage schlägt die Erfindung ferner vor, dass die Matratze oder ein Teil des Einsatzes im Bereich der Kastenmitte an oder nahe der Vertiefung erhöht ist,   z. B.   durch eine angehobene oder verdickte Bodenauflage, durch eine aufwärts gewölbte Einsatzverlängerung mit weicher Polsterung   od. dgl.   



   Eine weitere wichtige Massnahme kann darin bestehen, dass der Boden und/oder die Matratze von der Vertiefung zum Sichtteil hin flach ansteigt. Man kann dies konstruktiv dadurch erreichen, dass der Aufsatz und/oder die Matratze mit in Längsrichtung zu-bzw. abnehmender Höhe gestaltet sind, indem beispielsweise der Wagenkasten vom Sichtteil zu der Vertiefung hin an Tiefe zunimmt. Wahlweise oder zusätzlich kann die Matratze, gegebenenfalls zusammen mit dem Einsatz bzw. den Einsatzteilen, einen Längskeil bilden, der eine vorhandene Neigung des Bodens auszugleichen vermag oder seine Neigung erzeugt bzw. verstärkt. Eine andere, erfindungsgemäss in Betracht gezogene Möglichkeit besteht darin, einen Aufsatz gleichförmiger Tiefe auf einem Gestell anzubringen, dessen Oberteil oder Aufsatzhalterung in Längsrichtung flach ansteigt.

   Alle diese Gestaltungen können dazu beitragen, eine Kopflastigkeit des Kinderwagens merklich zu mindern. In jedem Falle werden durch die Möglichkeit einer flachen Neigung der Liegefläche die medizinisch günstigsten Bedingungen für die Bauchlage des Kleinkindes hergestellt. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. Darin zeigen Fig. l einen schematisierten Längsschnitt durch einen   erfindungsgemässen   Kinderwagenaufsatz, Fig. 2 eine Schrägansicht eines Einsatzes für den Aufsatz von   Fig. l, Fig. 3   eine vergrösserte Längsschnittansicht des Einsatzes von Fig. l und 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Boden eines Aufsatzes ähnlich   Fig. l, Fig. 5   eine Draufsicht auf den Boden eines andern Kinderwagenaufsatzes ähnlich   Fig. l, Fig. 6   einen Ausschnitt aus einer ähnlichen Draufsicht bei einer andern Ausführungsform, Fig. 7 

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 eine Schrägansicht eines Einsatzteiles, Fig.

   8a eine Schrägansicht einer andern Ausführungsform eines Einsatzteiles, Fig. 8b eine gekürzte Schrägansicht einer Führung für einen Einsatzteil nach   Fig. 7, Fig. 8c   eine gekürzte Schrägansicht einer Führung für einen Einsatzteil gemäss Fig. 8b und Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Einsatz gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. 
 EMI3.1 
 vorzugsweise etwa die gleiche Tiefe wie ein   Bodenfach--8--hat.   Dieses ist über eine Klappe--9-zugänglich, welche mit einem Verschluss--10--an der Unterseite des Bodens--4--festsetzbar ist. 



   Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist der Einsatz--7--ein im Tiefziehverfahren hergestellter Kunststoffteil, der eine Wanne --11-- bildet und in der einen Richtung eine Verlängerung --12-- mit weicher Polsterung hat. Am andern Ende des Einsatzes--7--ist ein Randansatz--16--vorhanden, der eine Rastkante--56--aufweist, die in eine Hohlkelle --34'-- hinter dem Rahmen --34-- engreifen kann und den Einsatz --7-- in bezug auf den Wagenkasten --2-- dadurch festlegt. Die Seitenwände --53-- des   Einsatzes--7--sind   steif-flexibel ausgebildet und infolge einer   Randwölbung--54--ein   wenig zum Inneren des   Wagenkastens--2--versetzt. Hinter-und/oder   übereinander können in den   Seitenwänden--53--   Lochreihen --55-- angebracht sein.

   Je zwei gegenüberliegende Löcher dienen zur Aufnahme der Achsstummel einer Achse -31-- für eine Polsterrolle--27--, die aus einem   Aussenpolster--26--,   einer 
 EMI3.2 
 (Fig. 3).Einsatz --7-- schliesst mit den Wänden des Wagenkastens --2-- dicht ab, wobei die   Randwölbung--54--   auch die Enden der   Rollenachse--31--abdeckt,   so dass nur glatte bzw. gepolsterte Teile von oben zugänglich sind und jegliche Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist. 



   Die gepolsterte Verlängerung --12-- und die Rolle --27-- bilden Auflageteile für den Unterkörper des 
 EMI3.3 
 Kindes eine Abstützung zu vermitteln. Die Polsterrolle --27-- kann so eingestellt werden, dass sich die Füsse des Kleinkindes mit der Sohle an dieser abstützen, doch ist erfindungsgemäss auch eine solche Einstellung möglich, dass der Fussoberteil,   d. h.   der Rist und das Schienbein, auf der Rolle --27-- aufliegen kann. Die mehrschichtige Polsterung--26, 28, 29--gibt dabei genügend Widerhalt und eine ausreichende Auflagefläche, so dass ein unangenehmer punktueller Druck verhindert wird. 



   Aus   Fig. l   und 3 ist ersichtlich, dass das   Bodenfach--8--durch   eine Fachfolie--35--abgeschlossen ist. Der Wagenkasten ist mittels Schienen--30, 30'--an einem (nicht dargestellten) Fahrgestell befestigbar. 



   Eine andere Ausführungsform ist aus Fig. 4 ersichtlich. Der Einsatz ähnelt hiebei jenem des der Ausführungsform von Fig. 1 bis 3, doch sind auf einer gemeinsamen Rollenachse--31--zwei Rollen--27' und 27"--nebeneinander vorgesehen, die beide frei drehbar sind. An ihnen finden die Füsse des Kleinkindes daher unabhängige   Abstütz- und Betätigungsmöglichkeiten.   Ferner ist aus Fig. 4 zu entnehmen, dass der an den   Einsatz--7--nach vom   anschliessende Matratzenteil--23--mit Bandeisen--25--versehen sein kann, die an einer rückseitigen Versteifung des   Matratzenteiles--23--befestigt   sind und dessen Aufstellung 
 EMI3.4 
 Anlage kommt.

   Hiedurch ist für das etwas grössere Kind eine gute Sitzgelegenheit geschaffen, wobei die Polsterrollen--27', 27"--auch in dieser Anordnung sowohl der Abstützung als auch der spielenden Betätigung des Kindes dienen. Der Bodenraum zwischen dem Einsatz--7--bzw. seiner   Polsterverlängerung--12--und   dem schräg aufgestellten   Matratzenteil--23--kann   durch ein geeignet bemessenes, schmales Matratzenstück ausgefüllt werden. Indem man die Matratze bevorzugt dreiteilig ausbildet, kann schliesslich auch die Aussparung bzw. Vertiefung --6-- bei herausgenommenem Einsatz --7-- durch einen dritten Matratzenteil abgedeckt werden, so dass insgesamt eine gewöhnliche Liegewanne mit flachem Matratzenboden gebildet ist. 
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 gepolstert, so dass die Füsse des Kleinkindes eine bequeme, angenehme Auflage finden.

   Demselben Zweck dient eine Polsterung des oberen Randes --48-- am vorderen Teil des Einsatzes--7--. Die Vertiefung oder 

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 Aussparung--6--kann unten durch die Bodenplatte, eine (nicht dargestellte) Abdeckung, ein Netz, eine Folie   od. dgl.   verschlossen sein. 



   Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 6. Hiebei hat die Vertiefung oder Aussparung   - -6-- zumindest   in der Mitte des   Bodens --4-- einen   durchgehenden Abscschluss in Form einer Rippe, einer Leiste od. dgl., die einen   Zapfen --38-- aufweist.   Dieser bildet ein Drehlager für den Einsatz-7-, dessen Einsatzteile--37, 37"-durch das Mittelstück --46-- fest miteinander verbunden sind. Stützplatten   - -17', 17"--,   welche an ihrer Vorderseite mit   Polsterteilen--27', 27"--versehen   sind, können in verschiedenen Abständen in schematisch angedeutete Rillen-20', 20"-gesteckt werden.

   Wie man sieht, ist es dabei möglich, verschiedene Abstände für die beiden Füsse zu wählen, denen ausserdem durch die Drehbarkeit des   Einsatzes --7-- eine   Betätigungsmöglichkeit mit weich gepolstertem Widerhalt gegeben ist. 



   Die Eomsatzteile --37-- können nach der Erfindung mit den Stützplatten --17-- einteilig sein, wie das aus Fig. 7 und 8a ersichtlich ist. Im Beispiel der Fig. 7 bildet der   Einsatzteil --37-- eine   vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Wanne, deren flach gewölbter   Boden--50--hinten   in die Stützplatte --17-- übergeht, welche seitliche Vorsprünge mit einer   Polsterung --45-- hat.   Die Führung derartiger Einsatzteile--37-geschieht mittels seitlicher   Schenkel-41--,   die mit ihren Aussenteilen in Nuten--40-- (Fig. 8b) der zugehörigen seitlichen Führungen --39-- eingreifen und mit ihren Kufen--42--in den Nuten oder   Schlitzen--40--vor-und   zurückfahren   können.   Wie man aus Fig.

   86 ersieht, können die   Führungen --39--   
 EMI4.1 
 Art von Fig. 8c vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Führungen --39-- als Form oder Profilteil auszubilden, dessen Befestigung zweckmässig an der Unterseite des (nicht gezeichneten) Rahmens erfolgt, der den Boden --4-- trägt. An die Stelle der   Nuten--40--treten   in diesem Falle abgebogene Schenkel--41'--, welche von dem zugehörigen   Schenkel --41-- der Einsatzteile --37-- übergriffen   werden. 



   In Fig. 8a ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines   Einsatzteiles --37-- dargestellt,   dessen Wanne einen nach hinten geneigten oder abfallenden Boden--50--aufweist. Dieser geht einstückig in die Stützplatte --17-- über, welche einen festen oder versteiften   Rand --44-- hat,   der von einer   Polsterung --45-- mit   einem elastisch-nachgiebigen   Mittelteil --52-- abgedeckt   ist. Der   Boden --50-- sowie   die Schenkel - sind mit einer Polsterung--49--versehen. Bei dieser Ausführungsform ist der geneigte oder gewölbte   Boden --50-- vorteilhaft,   der dem Fuss des Kleinkindes eine weitere verbesserte Auflagemöglichkeit bietet. 



   Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 9 gezeigt. Hiebei hat der   Einsatz--7--die   Form einer einteiligen Wanne aus einem Maschenwerk das am oberen   Rand --48-- befestigt   ist, der einen Ringpolster --49-- trägt Die Stützplatte--17--, welche an ihrer Vorderseite einen Polsterteil--27--hat, sitzt in Halterungen--47', 47"--einer Leiste-45--, die auf und in den   Einsatz--7--gesetzt   werden kann. Dies kann an verschiedener Stelle in Längsrichtung des Bodens--4--geschehen, und die Leiste --45-- kann am Rand --48-- beispielsweise nach Art von Federclips lösbar befestigt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aus Wagenkasten und Verdeck bestehender Kinderwagenaufsatz, dessen eines Ende einen insbesondere erhöhten Sichtteil aufweist und der gegebenenfalls mit einem Bodenfach versehen ist, und bei dem an dem Ende, das dem Sichtteil gegenüberliegt, im Boden des Aufsatzes eine abdeckbare, quer über den Boden reichende Vertiefung vorhanden ist, die einen wannenartigen Einsatz aufnimmt, nach Patent Nr. 328648, 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1
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