AT33643B - Apparat zur ununterbrochenen Elektrolyse von Lösungen der Alkalichloride. - Google Patents
Apparat zur ununterbrochenen Elektrolyse von Lösungen der Alkalichloride.Info
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Description
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den betreffenden Stellen unterbrochen, wodurch natürlich der Widerstand erhöht und die Anode ungleichmässig beansprucht wird. Man kann nun das Herabsinken des frischen Elektrolyten vormeiden und ausserdem noch die Ansammlung von Chlor an der Unterseite der Anode unmöglich machen, wenn man als 18 Anode einen Rost, wie er in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, verwendet. Dieser Rost besteht aus einer grösseren Anzahl dreikantiger Kohlenstäbe J, 5, die durch zwei gemeinsame Längsleisten festgehalten und gleichzeitig leitend miteinander verbunden werden.
Durch die
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Herstellung der Anoden verbilligt und durch die leichte Ersetzbarkeit der einzelnen Teile wird ein weiterer Vorteil geboten.
Ferner bietet, wie schon erwähnt, die Art, wie der Abfluss der Kathodenlauge zu gestalten ist, Schwierigkeiten. Lässt man nämlich die Kathodenlauge aus einem grösseren Gefässe durch ein einziges Loch abfliessen, so werden in der Flüssigkeit Strömungen entstehen, die der Ausbildung der Schichten entgegenwirken. Auf diese Schwierigkeiten ist unter anderem auch schon in dem D. R. P. Nr. 142245 und 107917 hingewiesen worden, und es wurde der Vorschlag gemacht, die Kathodenlauge durch mehrere an dem Apparate symmetrisch verteilte A) flussöffnungen abfliessen zu lassen. Durch eine solche Vorrichtung ist zweifellos ein bedeutender Vorteil geboten.
Aber vollkommen wird dadurch der Zweck, nämlich schädliche Strömungen in der Flüssigkeit zu
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also schädliche Strömungen in der Kathodenlauge vermeiden, wenn man, wie in Fig. 9 sowie Fig. 3 und 4 dargestellt ist, als Abfluss ein Rohr 9 einlegt, welches an seiner Oberseite mit einer grösseren Anzahl symmetrisch verteilter Löcher 10 versehen ist und in seiner Länge etwa der Länge des Gefässes, aus welchem die Lauge abgeführt werden soll, entspricht.
Endlich liegt in der ungleichmässigen Stromdichte, welche sich an der Anode und in der F. iissigkeit des Anodenraumes einstellt, eine Erscheinung vor, welche den Betrieb ungünstig
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leicht ersieht, ist der Weg von dem einen Ende der Anode a zu der Kathode k ein viel kürzerer. als von dem anderen Ende der Anode.
Die Folge wird sowohl eine ungleichmässige Stromdichte an der Anode wie auch im Elektro- lyten sein. Da aber bekanntlich die Wanderung der Ionen von dem an jeder Stelle herrschenden
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ein verschieden rasches Wandern der Hydroxilionen gegen die Anode in den verschiedenen Teilen des Anodenraumes bewirken und so die Schichtenbildung stören. Auch hier sind verschiedene Veresserungsvorschläge gemacht worden. Gewöhnlich hilft man sich dadurch, dass man die Anoden wie die Anodenglocken in langer, rechteckiger Form herstellt. Ist die Anode bzw. der Anodenraum sehr schmal, so werden natürlich die früher erwähnten Wegdifferenzen kleiner.
Diese geringe Grösse der Anoden bringt aber den Nachteil mit sich, dass man, um eine genügend grosse Elektrodenfläche zu erhalten, entsprechend mehr Glocken bzw. Zellen verwenden muss.
Eine so grosse Zahl von Anodenräumen, deren jeder seinen eigenen Elektrolytenzufluss haben muss, verursacht bedeutende technische Schwierigkeiten bei der genauen Regulierung dieser vielen kleinen Zuläufe. Auch an der Kathode tritt in der in den beiden Fig.] und 2 angedeuteten Anordnung natürlich sehr verschiedene Stromdichte auf, die ihrerseits wieder eine Widerstands-
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dass die Projektion der unteren Kante der schiefen Wand noch nicht ganz auf die Mitte der Anode fällt. Durch diese Anordnung wird, wie aus den Abbildungen leicht ersichtlich, die Stromdichte
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richtung, welche im D. R. P. Nr. 142245 beschrieben ist.
Dort wird die die Anode enthaltende Glocke an ihrem unteren Ende teilweise durch poröse geneigte Wände geschlossen und die Kathode in ähnlicher Weise wie bei dem hier beschriebenen Apparate angeordnet. Durch eine solche plötzliche Verengung der Anodenglocke muss aber, wie leicht einzusehen, die gleichmässige Flüssigkeit- strömung durch die Glocke in einer der Ausbildung und Erhaltung der Schichten schädlichen Weise beeinflusst werden. Ferner wird dadurch die Übereinstimmung der Stromlinien mit der Strömung, die ebenfalls, wie schon oben erwähnt, zu einer guten Schichtenbildung erforderlich ist, unmöglich gemacht.
Es dürfte daraus hervorgehen, dass die hier beschriebene Apparatanordnung mit schwach geneigten Wänden keinesfalls dieselbe ist, wie der im genannten Patente beschriebene teilweise Verschluss der Anodenglocke mit einem porösen Materiale.
Die beim vorliegenden Apparate zur Verwendung kommenden Neuerungen sind demnach die folgenden :
Die Verwendung eines Rostes aus dreikantigen nach unten mit der scharfen Kante gekehrten Kohlenstäben, um sowohl eine gründliche Mischung des zufliessenden Elektrolyten mit der schon vorhandenen Anodenlauge zu bewirken wie auch schädliche Chloransammlungen an der Unterseite der Anode zu vermeiden. Weiter die Verwendung eines an seiner Oberseite mit nach oben g & kehren, symmetrisch verteilten Öffnungen versehenen Rohres zur Abführung der Kathodenlauge. Endlich die Begrenzung des Anodenraumes durch schiefe Wände und die damit zusammen- hängende Anordnung der Kathode.
PATENT ANSPRUCHE.
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Claims (1)
- Apparat zur ununterbrochenen Elektrolyse von Alkalichloridlösungen nach dem bekannten Verfahren, welches auf der durch das verschiedene spezifische Gewicht der Anodenlauge und der Kathodenlauge bedingten Trennung dieser Laugen in übereinander gelagerten Schichten beruht, dadurch gekennzeichnet 1. dass die den Anodenraum von dem Kathodenraum trennende undurchlässige Scheidewand schräg gestellt ist, u. zw. in einem solchen Winkel zur Lotrechten, dass selbst bei grösserer Breite der Anode eine genügend gleichmässige Stromdichte, sowohl in der Anode wie auch an der im Anodenraum befindlichen Trennungsebene der Flüssigkeitsschichten gewährleistet wird ;2. dass in demselben als Anode ein Kohlenkörper zur Verwendung gelangt, welcher aus einem Roste dreikantiger, mit der scharfen Kante nach unten liegender Stäbe in solcher Anordnung gebildet wird, dass sowohl Chlorblasen, wie Flüssigkeit, sich zwischen den einzelnen Stäben hin- durch bewegt, n können, ohne dabei einen allzu grossen Widerstand zu finden, und ausserdem durch die mit den scharfen Kanten nach unten gestellten Stäbe die Möglichkeit irgendwelcher Cas- ansammlungen an der Unterseite der Anode ausgeschlossen erscheint ;3. dass in demselben die Abflussvorricbtung für die Kathodenlauge aus einer mit mehreren symmetrisch verteilten nach oben gerichteten Öffnungen versehenen Röhre besteht, zwecks Ver- meidung des Auftetens schädlicher Strömungen in der Kathodenlauge. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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