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Die Erfindung betrifft eine zweiteilige Wäscheklammer, deren beide Haltebacken um einen zylindrischen
Zapfen verschwenkbar sind, wobei in den Backen je eine Durchbrechung für eine Zugfeder vorgesehen ist, deren
Enden mit Hilfe von zwei quer über den Mündungen der Durchbrechungen liegenden Stiften gehalten sind.
Es sind bisher Wäscheklammern aus Holz oder Kunststoff bekannt, bei welchen die Haltekraft mit Hilfe einer Torsionsfeder bewirkt wird. Die Windungen der Torsionsfeder dienen gleichzeitig als Drehpunkt beider
Klammerteile. Die Windungen der Torsionsfeder sind an beiden Enden armartig verlängert, wobei die Arme an den beiden Haltebacken anliegen und dadurch die nötige Haltekraft erzeugen. Beide Backen der bekannten
Klammern weisen gewöhnlich die Form von einem oder von zwei Halbkreisausschnitten auf, derart, dass sich die beiden Backen nur an einem oder an zwei Punkten berühren.
Die Nachteile der bekannten Wäscheklammern liegen darin, dass man mit ihnen schwere und/oder nasse
Wäsche nicht genug fest halten kann, insbesondere bei Wind, welcher eine zusätzliche Belastung darstellt. Durch die Torsionsfeder allein ist es nämlich nicht möglich, eine genügend grosse Haltekraft zu schaffen, weil sich bei einer zu starken Vorspannung beide Arme-der Feder krümmen. Ausserdem sind beide Haltebacken ungünstig belastet, weil die Kraftangriffspunkte verhältnismässig weit vom Drehpunkt der Backen entfernt sind, was insbesondere bei den Klammern aus Kunststoffen einen Bruch der Klammer an der Stelle herbeiführen kann, wo der Arm der Torsionsfeder anliegt.
Ein weiterer Nachteil dieser Klammern liegt darin, dass bereits bei einer kleinen Querbelastung beide Arme der Torsionsfeder aus den in den Backen vorgesehenen Rinnen herausspringen und die Klammer dadurch auseinanderfällt.
Es sind aber auch Wäscheklammern bekanntgeworden, bei denen die beiden Haltebacken um einen runden
Zapfen drehbar sind und wobei in einem durch beide Backen laufenden Loch eine Zugfeder angeordnet ist, die mit Hilfe von zwei über dem Loch querliegenden Stiften gehalten wird. Beide Teile der Klammer sind dabei in der Weise gezahnt, dass sich die beiden Backen an mehreren Stellen berühren. Diese Wäscheklammern haben die Nachteile, dass entweder die Wäsche, z. B. auf einer Wäscheleine, nicht stark genug festgehalten wird, oder dass beim Einbau einer sehr kräftigen Feder eine Betätigung mittels der Finger einer Hand schwierig wird.
Die oben genannten Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die die Enden der Feder festhaltenden Stifte zum Klemmende der Backen hin zusammenlaufen und dass die von den Durchbrechungen gebildete, die Feder aufnehmende Kammer in Längsrichtung der Klammer eine grössere Gesamterstreckung hat als der Durchmesser der Feder, so dass sich diese entlang der Stifte innerhalb der Kammer verschieben kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Wie zu erkennen ist, sind die Stifte--4, 4'--im Hinblick auf die Mittelachse--X--schräg eingesetzt.
Wird mit dieser Klammer ein Wäschestück--6--auf einer Wäscheleine--7--festgehalten, s. voll eingezeichnete Arbeitsstellung, so kommt die Feder--3--an der eingezeichneten Stelle der Kammer--8-, nämlich nahe der Wäscheleine--7--, zu liegen. Es ist dann die Feder--3--vom Zapfen--2-- verhältnismässig weit entfernt (Strecke--a--). Zufolge der Hebelverhältnisse zwischen Zapfen--2--und Lage der Feder --3-- und Wäscheleine --7-- kommt ein grösserer Teil der Kraft der Feder--3--an der Leine --7-- zum Festhalten des Wäschestückes--6--zur Wirkung.
In der Offenstellung, strichpunktiert gezeichnet, rutscht die Feder--3--innerhalb der Kammer --8-- selbsttätig zufolge der schräg eingesetzten Stifte--4, 4'-- in die strichpunktiert eingezeichnete andere Endlage. Es ist dann die Kluppe zufolge der entsprechenden Hebelverhältnisse (Strecke--b--) mit den Fingern einer Hand leichter offen zu halten, was beim Aufspannen der Wäschestücke auf einer Leine vorteilhaft ist.
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