AT33237B - Deckel für elektrische Öfen. - Google Patents

Deckel für elektrische Öfen.

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  Deckel für elektrische'Ofen. 



   Die Erfindung betrifft eine Abänderung an Deckeln für elektrische Ofen, bei welchen einer der Pole an der Ofensohle angeordnet ist. Diese Deckel bestehen in bekannter Weise aus einem Metallring, der mittels zwischengelagerten, isolierten, feuerfesten Ziegeln ein inneres Gussstück trägt, welches einer oder mehreren Elektroden den Durchtritt gestattet. Da letztere die gleiche Polarität besitzen, so können dieselben bei ihrem Durchtritt durch das Gussstück völlig gasdicht befestigt werden, ohne dass das Entstehen von Kurzschlüssen zu befürchten wäre. Zufolge dieser Adjustierung können die Luft und die oxydierenden Gase, welche in der Nähe der Elektroden vorhanden sein könnten, nicht um die Elektroden an jener Stelle, wo sie noch rotglühend sind, strömen.   Diese Elektroden nützen   sich daher nur an der Berührungsstelle mit dem Bad ab. 



   Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass, um nicht nur das Schmelzen des   Gussstückes   zu verhindern, sondern auch jede Gefahr einer Explosion des Ofens im Falle eines Bruches des   Gussstückes   zu beseitigen, letzteres durch ein Wasserzirkulationssystem gekühlt wird, welches vom mechanischen Standpunkt aus unabhängig vom Gussmaterial ist. Es werden nämlich in die Form zum Giessen des   genannten   Gussstückes Eisenrohre an den beabsichtigten   Kühlstellen   des Deckels eingelegt und das Gussmaterial um diese Rohre herumgegossen, welche letztere sodann die Wasserzirkulationskanäle bilden. Wenn nun der Fall vorkommt, dass das Gussmaterial springt, bleiben doch die Eisenrohre intakt und jede Gefahr einer Explosion durch das Ausfliessen des Kühlwassers ist somit vermieden.

   In dem Deckel sind für den Gasaustritt Löcher vorgesehen, und da das Gas, welches durch dieselben ausströmt, sehr hohe Temperatur besitzt, so müssen die Wände dieser Löcher gleichfalls gekühlt werden. Aus diesem Grunde umgibt dasselbe Wasser-   zirkulationssystem   auch diese Löcher. In dem Augenblick, als die   Beschickungs-oder   Abstichkanäle geöffnet werden, kann man mittelst selbsttätiger Kugelventile oder geeigneter VerschlussVorrichtungen anderer Art die genannten Löcher verschliessen, wodurch der Zutritt jedes schädlichen Luftstromes zu dem Schmelzherd vermieden wird.

   Das vollständige Abschliessen des Deckels ist sehr wichtig und kann in der Praxis, wenn mehrere Elektroden vorhanden sind, in vollkommener und sicherer Weise nur dann erzielt werden, wenn diese Elektroden von gleicher Polarität sind und dieser Bedingung wird eben nur in dem Falle entsprochen. wenn einer der Pole im Innern des Ofens sich befindet. In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist eine bespielsweise Ausführungsform eines der 
 EMI1.1 
 und verhindert nicht allein das Schmelzen des Gussstückes, sondern   kühlt   auch jenen Teil der Elektrode, welcher den Deckel durchdringt. Im Gussstück 29 sind ferner Öffnungen 32 für den Austritt der Gase aus dem Ofen vorgesehen.

   Diese Öffnungen   3. 2 können im gewünschten Augen-   blick etwa durch Kugelventile bekannter Art geschlossen werden, um den Eintritt von Luft 
 EMI1.2 
 allen Elektroden gemeinsamen   Gussstück angeordnet werden.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : Deckel für elektrische Ofen mit für den Durchtritt einer oder mehrerer Elektroden in einem EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT33237D 1906-12-14 1906-12-14 Deckel für elektrische Öfen. AT33237B (de)

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