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Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine mit wenigstens einem um eine zumindest annähernd lotrechte Achse umlaufenden Rechenrad, das über wenigstens ein Stützglied, insbesondere Stützrad, am Erdboden abgestützt ist und an dessem Umfang mehrere Gruppen von, insbesondere federnden, Rechzinken schwenkbar gelagert sind, die aus ihrer Betriebsstellung, in der sie sich etwa radial zur Drehachse des Rechenrades nach aussen erstrecken, in eine Ruhestellung etwa parallel zur Drehachse des Rechenrades verschwenkbar sind, wobei die mit dem Stützglied versehene Achse des Rechenrades oder ein mit dieser fest verbundener Bauteil aus wenigstens zwei über eine vorgegebene Strecke in etwa lotrechter Richtung gegeneinander verschieblichen, gegebenenfalls unter Federkraft stehenden, Teilen gebildet ist,
von denen der eine unverschiebliche Teil mit einem mit dem Rechenrad umlaufenden Drehkörper verbunden ist, der Anschlüsse für Lenker aufweist, die mit die Rechzinken tragenden Kipphebeln gekuppelt sind, denen wenigstens ein mit dem verschieblichen Teil verbundenes Schaltelement zum Verschwwenken der Rechzinken zugeordnet ist.
Es sind verschiedene Heuwerbungsmaschinen mit radial angeordneten Rechzinken bekannt, die etwa parallel zum Boden oder leicht geneigt zum Boden angeordnet sind. Die Rechzinken sind hiebei zumeist auf einem abnehmbaren Ring befestigt, welcher auf einer um eine etwa lotrechte Achse umlaufenden Scheibe festklemmbar ist. Diese Maschinen haben den Nachteil, dass die Zinken bei Strassenfahrt nicht wegschwenkbar sind (deutsche Patentschrift Nr. 1054264, österr. Patentschrift Nr. 298137). Da die Heuwerbungsmaschine für die Strassenfahrt eine gewisse Breite nicht überschreiten darf, können solche Maschinen nur nach Abnahme des Zinkenringes auf der Strasse gefahren werden.
Weiters sind Kreiselrechen bekannt, bei denen die etwa radial angeordneten Zinken durch die Zentrifugalkraft, die bei der Rotation der Rechenkörper auf die Zinken einwirkt, in die Arbeitsstellung ausgeschwenkt und bei Stillstand des Rades nach oben eingeschwenkt werden. Gleichzeitig sind Einrichtungen vorgesehen, um die Zinken, welche bei einer Umlaufbewegung auf einen Widerstand auftreffen, aufzurichten (deutsche Offenlegungsschriften 2027316 und 2100768). Nachteilig an diesen Geräten ist der Umstand, dass die Zinken erst nach Erreichen einer bestimmten Drehzahl ausschwenken und in Arbeitsstellung kommen. Während dieses Vorganges hat der Rechen jedoch schon eine kleine Wegstrecke zurückgelegt, ohne im Bodeneingriff zu stehen. Dies bedeutet, dass beim Anfahren ein bestimmter Bereich unbearbeitet bleibt. Hiedurch kann es auch zu Haufenbildungen kommen.
Von Heuwerbungsmaschinen wird ausserdem verlangt, dass die Zinken etwa bodenparallel bzw. leicht geneigt zum Boden angeordnet sind, um eine einwandfreie Aufnahme des Gutes zu erreichen. Bodenunebenheiten machen es jedoch erforderlich, dass die Zinken im geringen Bereich auch nach unten nachgeben sollen, bis ein Anschlag ihre Neigung begrenzt. Daraus ergibt sich die weitere Notwendigkeit, wenigstens eine begrenzte Bodenanpassung des Rechenrades vorzusehen. Bei Rechen mit Zinken, die durch Fliehkraft ausgeschwenkt werden und bei Stillstand nach oben aufklappen, kann daher die Einstellung der Bodenanpassung nur während der Arbeit, also bei ausgeschwenkten Zinken, vorgenommen werden.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist eine Kreiselheuwerbungsmaschine mit gegensinnig angetriebenen Rechenrädern vorgeschlagen worden, bei der die Zinken aus einer etwa radial nach aussen weisenden Betriebsstellung in eine Ruhestellung schwenkbar sind, in der sie sich etwa parallel zur Drehachse des Kreisels nach oben erstrecken und unter Federbelastung in dieser Stellung gehalten werden. Hiebei können die Zinken bei Stillstand allerdings nur einzeln von Hand ausgeschwenkt werden. Möglicherweise würden diese Zinken bei Rotation des Rechenrades auch selbsttätig ausschwenken, aber bei Stillstand sodann nicht selbsttätig in ihre Ausgangsposition, etwa parallel zur Drehachse nach oben gerichtet, zurückkehren (deutsche Auslegeschrift 1757768).
Bei einer bekannten Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art sind zur Verbindung der die Rechglieder tragenden Gelenkstücke mit dem Drehkörper auf der Rechenradachse starre Stangen vorgesehen.
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nicht oder nur schlecht anpassen können (deutsche Offenlegungsschrift 2253560).
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Heuwerbungsmaschine zu schaffen, bei welcher bei der Strassenfahrt ein selbsttätiges Verschwenken der Rechzinken in die Ruhestellung und gegebenenfalls ein selbsttätiges Rückstellen der Rechzinken in die Arbeitsstellung, und gleichzeitig aber eine gute Bodenanpassung in der Arbeitsstellung gewährleistet wird.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einer Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Lenker aus wenigstens zwei, insbesondere teleskopartig, gegeneinander verschieblichen Teilen gebildet sind, die mittels'einer Druckfeder oder eines andern elastischen Elementes gegenseitig abgestützt sind, und dass den vorzugsweise höhenverstellbar gelagerten Kipphebeln bzw. dem Schaltelement zur Begrenzung des Hubes der gegeneinander verschieblichen Teile der Achse wenigstens ein, vorzugsweise einstellbarer, Anschlag zugeordnet ist.
Bei dieser Ausbildung wird vor Beginn der Strassenfahrt, beim Anheben der Heuwerbungsmaschine mittels des Hubwerkes der Zugmaschine, eine Relativbewegung zwischen dem Rechenrad und dem Stützglied hervorgerufen, da der mit dem Stützglied verbundene Teil der Achse infolge seines Gewichtes bzw. des Gewichtes des Stützgliedes, allenfalls durch die Federkraft unterstützt, eine möglichst bodennahe Stellung
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einnimmt. Diese Relativbewegung wird dazu benutzt, um die Rechzinken in die Ruhestellung etwa parallel zur Drehachse des Rechenrades zu verschwenken. Die Rechzinken können dabei wahlweise nach oben oder nach unten gerichtet werden. Die Zinken werden in jedem Fall jedoch gemeinsam verschwenkt.
Durch die gegeneinander verschieblichen Lenker, die unter Zwischenschaltung einer Feder gegeneinander abgestützt sind, wird eine gute Bodenanpassung der Zinken in der Arbeitsstellung gewährleistet.
Bei einer bevorzugten Bauform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anschlag als ringförmige, vorzugsweise unterbrochene, Leiste ausgebildet ist, die am Umfang des Rechenrades im Schwenkbereich der die Rechzinken tragenden Kipphebel angeordnet ist.
Bei einer andern bevorzugten Bauform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Anschlag aus einem am Rechenrad schwenkbar gelagerten Hebel mit darauf verschieblich sowie in zwei oder mehreren Stellungen feststellbar angeordneter Muffe gebildet ist, die mit wenigstens einem Teil des Schaltelementes gelenkig verbunden ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Heuwerbungsmaschine, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. l, in vergrössertem Massstab, wobei sich die Zinken der Heuwerbungsmaschine in Arbeitsstellung befinden, Fig. 3 einen Schnitt analog Fig. 2, wobei sich die Zinken in Ruhestellung befinden, Fig. 4 einen Schnitt analog Fig. 2 durch eine andere erfindungsgemässe Heuwerbungsmaschine, bei der sich die Zinken in Arbeitsstellung befinden, und Fig. 5 einen Schnitt durch die Heuwerbungsmaschine gemäss Fig. 4, wobei sich die Zinken in Ruhestellung befinden.
Die Heuwerbungsmaschine gemäss den Fig. 1 bis 3 umfasst zwei um lotrechte Achsen --1-- umlaufende Rechenräder--2--, die über Stützräder --3-- am Erdboden abgestützt sind. Zum Antrieb der Rechenräder --2-- sind zwei miteinander gekuppelte Zahnradgetriebe--4--vorgesehen, die an einem gemeinsamen Rahmen --5-- angeordnet sind, der mit Dreipunkt-Anschlüssen --6,7-- zum Anbau an das Hubwerk einer nicht näher dargestellten Zugmaschine versehen ist. Jedem Rechenrad --2-- ist hiebei ein Schwadformer - 8-- zugeordnet; diese Schwadformer-8-sind an dem Rechenrad --5-- einstellbar gelagert. Die
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Erdboden annähernd parallele, gegebenenfalls höhenverstellbare, Achsen schwenkbar gelagert sind.
Diese Kipphebel --10-- sind als Winkelhebel ausgebildet, wobei einer der Arme zur Halterung der Rechzinken --9-- und zum Anschluss eines Lenkers --11-- dient. Jedem Kipphebel --10-- ist dabei ein mit dem
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unterbrochen ausgebildet wird.
Die mit dem Stützrad --3-- verschene Achse --1-- jedes Rechenrades --2-- besteht aus zwei in etwa lotrechter Richtung gegeneinander verschieblichen Teilen--12, 13--, die unter Zwischenschaltung einer Druckfeder --14-- gegeneinander abgestützt sind. Der mit dem Stützrad --3-- unverschieblich verbundene
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--12-- der Achse --1-- istStreben --21-- versteift ist, angebracht. Dieses Schaltelement --20- wirkt mit den Kipphebeln-10zusammen.
Da die Heuwerbungsmaschine sowohl zum Zetten und Wenden als auch zum Schwadenziehen verwendet wird, sind die Zinken-9-in bezug auf ihre Radialstellung in einem begrenzten Bereich verstellbar ausgebildet, so dass beim Zetten und Wenden die Zinkenenden in Richtung des Drehsinnes eine voreilende Stellung und beim Schwadenziehen eine nacheilende Stellung einnehmen können. Auf einfache Weise wird dies dadurch erreicht, dass der Drehkörper --16--, auf welchem die Enden der Lenker --10-- mit den Kugeloder Kreuzgelenken--18--angelenkt sind, gegenüber dem Rechenrad--2--verschwenkbar und feststellbar ausgebildet ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Lagerkörper --16-- mit einem Zahnsegment--23-- versehen, in welches ein kleines Ritzel--24--, welches an einem Ausleger--25--des Rechenrades--2-gelagert ist, eingreift und mittels eines Hebels--26--, der in einer Raste geführt ist, verschwenkt werden kann.
Fig. 2 zeigt die Heuwerbungsmaschine in Arbeitsstellung, wobei die Zinken --9-- radial ausgeschwenkt sind und im Bodeneingriff stehen. In dieser Stellung werden die Zinken --9-- infolge der Fliehkraft an den Boden gedrückt. Die Schwenkachse der Zinken ist hiebei etwa tangential am Rechenrad--2--angeordnet. Die
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Fliehkraft drückt die Zinken 9 an den Boden. Je nach Lage des Drehpunktes in bezug auf die Zinkenlängsachse kann die Wirkung der Fliehkraft grösser oder kleiner ausgelegt werden. Es ist jedoch auch möglich, den Drehpunkt verstellbar anzuordnen. Auch die Feder --14-- kann einstellbar ausgebildet sein, wobei der Federdruck so wählbar ist, dass dieser in der ausgeschwenkten Stellung der Zinken unwirksam oder sehr gering ist.
Gleichzeitig könnte mittels der Lenker bzw. des Ringes die tiefste Stellung der Zinken durch Anschlag begrenzt werden.
In Fig. 3 ist die Heuwerbungsmaschine im ausgehobenen Zustand, d. h. in Strassenfahrtstellung, dargestellt.
Beim Ausheben glitt das Stützrad --3-- mit dem Teil --12-- der Stützradachse --1-- durch das Eigengewicht und noch unterstützt durch die vorgespannte Druckfeder --14- um eine vorbestimmte Strecke
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Abwärtsbewegung des Stützrades--3--auf die kurzen Hebelarme der die Zinken --9-- tragenden Kipphebel-10-, wodurch diese eine Schwenkbewegung ausführen und die Lenker --11-- zwangsweise über den Kippunkt des Gelenkdreiecks bewegen. Die bei dieser Zwangsbewegung vorgespannten Federn-19der Lenker --11-- bringen die Zinken-9-in die endgültige Ruhestellung, wobei diese etwa parallel zur Drehachse--l--nach oben gerichtet liegen.
Die Federn Lenker-11--drücken die Kipphebel - hiebei gegen die Anschläge -22--. Gleichzeitig verhindert das Schaltelement -20-- ein Ausschwenken der Zinken bei unbeabsichtigtem Laufenlassen des Rechenrades.
Beim Absetzen der Heuwerbungsmaschine wird das Stützrad --3-- mit dem Schaltelement--20wieder nach oben geführt, wobei jedoch die Zinken-9--in ihrer Ruhestellung bleiben. Erst beim Einschalten des Antriebes werden die Zinken--9--infolge der einwirkenden Fliehkraft radial ausgeschwenkt.
Die Heuwerbungsmaschine nach den Fig. 4 und 5 umfasst gleichfalls zwei um lotrechte Achsen-31umlaufende Rechenräder--32-, die über Stützräder-33-am Erdboden abgestützt sind. Am Umfang
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verschieblichen Teilen--36, 37--. Der mit dem Stützrad --33-- fest verbundene Teil-36-ist als Schaft ausgeführt, der in dem hohl ausgebildeten Teil--37-gleitbar gelagert ist, und trägt an seinem oberen Ende einen Bund--38-, an dem eine Druckfeder --39-- abgestützt ist, die andernends an einem Getriebeteil anliegt. Auf dem mit dem Stützrad --33-- unverschieblich verbundenen Teil--36--ist weiters unter Zwischenschaltung eines Wälzlagers --40-- ein Drehkörper --41-- gelagert, der mittels Anschlägen --42-- auf dem Teil--36-in axialer Richtung unverschieblich gehalten ist.
Der ebenso wie der Teil -36-- als Bestandteil eines Schaltelementes dienende Drehkörper-41--weist radial schräg nach oben abstehende Arme -43-- auf, an deren äussersten Enden Lenker --44-- angelenkt sind, die mit den die Zinken --34- tragenden Kipphebeln --35-- gekuppelt sind. Die Lenker --44-- sind beispielsweise aus Laschen mit beidseitigen Gabelstücken gebildet und bestehen aus teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen, die mittels einer Druckfeder gegenseitig abgestützt sind. Auch eine Anordnung von starren Laschen mit elastischen Elementen, wie Blatt- oder Druckfedern, wäre möglich.
Zur Begrenzung der Relativbewegung zwischen Stützrad und Rechenrad ist ein einstellbarer Anschlag vorgesehen. Dieser Anschlag besteht aus einem am Rechenrad --32- schwenkbar gelagerten Hebel--45--, auf dem eine Muffe -46-- verstellbar gelagert ist, die mit einer Verlängerung an einem der Arme--43- gelenkig verbunden ist.
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schwenkbar angelenkten Kipphebel--35--mit den Zinken --34- sind über die Lenker--44--mit dem Stützrad-33-so verbunden, dass die Zinken-34-in dieser Stellung eine etwa parallel zur Drehachse - 31-oder trichterförmig zur Drehachse --31-- mit den Enden nach unten weisende Stellung einnehmen.
Beim Aufsetzen der Heuwerbungsmaschine auf den Boden wird das Stützrad durch das Eigengewicht des Gerätes bis zu dem einstellbaren Anschlag nach oben versetzt. Bei der dabei eintretenden Relativbewegung zwischen Stützrad --33-- bzw. mit dem Stützrad ortsfest verbundenen Teilen und dem Rechenrad-32--, werden die Zinken --34-- etwa radial ausgeschwenkt und wieder in ihre Arbeitsstellung (Fig. 4) gebracht. In dieser den Boden berührenden Lage werden die Zinken--34--mittels leichter, eventuell einstellbarer Federkraft an den Boden gedrückt. Treffen die Zinken --34-- auf ein Hindernis auf, so können diese entgegen der leichten Federkraft nach oben ausweichen.
Die auf die Zinken --34-- einwirkende Zentrifugalkraft wirkt hiebei der Federkraft entgegen und versucht die Zinken --34-- vom Boden abzuheben. Die Grösse der auf die Zinken --34-- einwirkenden Zentrifugalkräfte kann durch entsprechende Anordnung der Schwenkachse der Kipphebel--35--in bezug auf den Schwerpunkt der Zinken in der gewünschten Grössenordnung gehalten werden. Durch entsprechende Abstimmung der auf die Zinken einwirkenden Zentrifugalkraft und der in entgegengesetzter Richtung wirkenden Federbelastung kann die Zinke so an den Boden angestellt werden, dass diese schon bei geringem Widerstand nach oben ausweicht.
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Zur Bestimmung der von der Zentrifugalkraft abhängigen Auflast der Zinken auf dem Boden kann es auch zweckmässig sein, wenn der Abstand des Anlenkpunktes der Lenker am Kipphebel in bezug auf die Schwenkachse des Kipphebels einstellbar ist.
Die Erfindung ist auch bei solchen Heuwerbungsmaschinen anwendbar, die zwei oder mehrere Stützräder aufweisen, unabhängig davon, ob diese als Vor-oder Nachlaufräder ausgebildet sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Heuwerbungsmaschine mit wenigstens einem um eine zumindest annähernd lotrechte Achse umlaufenden Rechenrad, das über wenigstens ein Stützglied, insbesondere Stützrad, am Erdboden abgestützt ist und an dessen Umfang mehrere Gruppen von, insbesondere federnden, Rechzinken schwenkbar gelagert sind, die aus ihrer Betriebsstellung, in der sie sich etwa radial zur Drehachse des Rechenrades nach aussen erstrecken, in eine Ruhestellung etwa parallel zur Drehachse des Rechenrades verschwenkbar sind, wobei die mit dem Stützglied versehene Achse des Rechenrades oder ein mit dieser fest verbundener Bauteil aus wenigstens zwei über eine vorgegebene Strecke in etwa lotrechter Richtung gegeneinander verschieblichen, gegebenenfalls unter Federkraft stehenden, Teilen gebildet ist,
von denen der eine unverschiebliche Teil mit einem mit dem Rechenrad umlaufenden Drehkörper verbunden ist, der Anschlüsse für Lenker aufweist, die mit die Rechzinken tragenden Kipphebeln gekuppelt sind, denen wenigstens ein mit dem verschieblichen Teil verbundenes
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Lenker (11,14) aus wenigstens zwei, insbesondere teleskopartig gegeneinander verschieblichen Teilen gebildet sind, die mittels einer Druckfeder (19) oder eines andern elastischen Elementes gegenseitig abgestützt sind, und dass den vorzugsweise höhenverstellbar gelagerten Kipphebeln (10) bzw. dem Schaltelement (36,41, 43) zur Begrenzung des Hubes der gegeneinander verschieblichen Teile (12,13 bzw. 36,37) der Achse (1, 31) wenigstens ein, vorzugsweise einstellbarer, Anschlag (22 bzw. 45,46) zugeordnet ist.
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