AT329691B - Vorrichtung zur betrachtung von rontgenaufnahmen - Google Patents

Vorrichtung zur betrachtung von rontgenaufnahmen

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betrachtung von Röntgenaufnahmen mit einer vorzugsweise eine hohe spezifische Leuchtdichte aufweisenden Lichtquelle, insbesondere einer Edelgas- oder Natriumdampf-Hochdrucklampe. 



   Zur Speicherung von räumlichen Informationen oder Bildinhalten ist es seit längerem bekannt, durch die Anwendung von Interferenzverfahren nach der holographischen Darstellungsweise flächenhaft ausgedehnte Bilder zu erhalten, deren Form oder Struktur jedoch zunächst keinen unmittelbaren Aufschluss über die Geometrie des betrachteten Bildes gibt, sondern erst bei entsprechender Wahl der Beleuchtung, dann aber auch für kleine Ausschnitte des Gesamthologramms den ursprünglichen Bildinhalt räumlich richtig darstellt. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, in einer der holographischen Technik ähnlichen und diese in wesentlichen Teilen analog nachbildenden Technik zu   Überlagerungs-Röntgenbildern   zu gelangen, die ebenso wie die mit konventionellem Laserlicht im optischen Bereich hergestellten Aufnahmen durch entsprechende Art der Auswertung wieder ein räumliches Bild des untersuchten Gegenstandes ergeben.

   Die erfindungsgemässe Erkenntnis beruht auf der Einsicht, dass bei der Exposition eines der Röntgenuntersuchung unterzogenen Objektes dem Bildträger, beispielsweise der Emulsion des Röntgenfilmes sowohl ein Restanteil der direkten Strahlung, als auch ein von den verschiedenen andern Teilen des Objektes herrührender Anteil an Streustrahlung zugeleitet werden und dass bei der überlagerung dieser Teilstrahlungen im Bildträger Interferenzen möglich sind, die zu einer unregelmässigen und dem gewöhnlichen Röntgendurchstrahlungsbild überlagerten, bisher als unerwünschter Streustrahlungsanteil durch verschiedene Hilfsmittel, beispielsweise Feinstraster- oder Bucky-Blenden eliminierten Verschleierung des resultierenden Bildes führten. 



   Die Erfindung macht sich den Umstand zunutze, dass die räumliche Interferenzverteilung von Primär- und Sekundärstrahlung, bzw. die dieser entsprechende aperiodische und vor allem senkrecht zur Flächenausdehnung des Emulsionsmaterials, also in dessen Tiefe auftretende Schwärzungsverteilung durch entsprechende Betrachtungsweise auch mit lichtoptischen Wellenlängen zum ursprünglichen räumlichen Bild synthetisiert werden kann, wenn das primäre Röntgenbild nicht einen allzu hohen Gradationsgrad und zu hohe Grundschwärzung besitzt. 



   Es ist dieser Vorgang allenfalls formal gleichzusetzen mit jenen theoretischen Überlegungen, die der Bragg'schen Theorie der Vorzugswinkelstreuung an räumlich periodischen Strukturen, etwa in Kristallen, zugrundeliegen. 



   Es ist naheliegend, dass auf Grund dieser Einsichten besondere Aufnahmeverfahren, beispielsweise die Verwendung mehrerer Einzelfolien, die in einer gemeinsamen Umhüllung exponiert werden, gewisse Vorteile aufweisen können. Ebenso ist angesichts der zur Zeit weit vorgeschrittenen medizinischen Technik am Röntgensektor die Anwendung elektronischer Hilfsmittel bei der Betrachtung von Röntgenaufnahmen von Bedeutung. 



   Die eingangs beschriebene Vorrichtung zur Betrachtung von Röntgenaufnahmen ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Röntgenaufnahme zwischen der Lichtquelle und einem ebenen Spiegel angeordnet ist und dass sowohl die Röntgenaufnahme als auch der Spiegel um eine zur Achse des von der Lichtquelle kommenden Strahlenbündels senkrechte Achse schwenkbar sind. 



   Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 
 EMI1.1 
 Herstellung der Aufnahme zugeordneten Interferenzmuster aufeinanderfolgend dem Auge des Betrachters zugeführt werden, so dass der Betrachter den Eindruck einer räumlichen Bewegung des über den Spiegel reflektierten Bildes der Röntgenaufnahme empfängt. An die Stelle des Auges kann auch eine elektronische Übertragungseinheit, etwa ein Fernsehbildwandler, treten. In diesem Falle kann die Verschwenkbewegung der optischen Elemente durch Fernsteuerung bewirkt werden. 



   Der gewünschte Effekt kann auch durch Verschwenken des   Spiegels--5--erzielt   werden. Die durch den Spiegel erzielte grössere optische Bildlänge ist hinsichtlich der Einstellung von Vorteil. Die Verschwenkung in zwei Ebenen, einerseits in der Ebene der senkrecht zur Vertikalachse verdrehbaren Linse und in der durch die Spiegelfläche gebildeten Ebene, ermöglicht eine möglichst grossflächige Abtastung des auszuwertenden Röntgenbildes unter Vermeidung besonders stark geschwärzter Zonen. Durch die Verwendung von Winkel- oder Tripelspiegel kann die Bedienbarkeit vereinfacht werden. 



   Die in der Emulsion auftretenden Interferenzphänomene können besonders dann vorteilhaft ausgewertet werden, wenn Röntgenaufnahmen mit besonders hoher Emulsionsschichtdicke verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Betrachtung von Röntgenaufnahmen mit einer vorzugsweise eine hohe spezifische <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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