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Die Erfindung betrifft ein Gehäuse, insbesondere für Automaten, mit einem frontalen, von vorne in
Halterungen des Gehäuses einsetzbaren und mit diesem verriegelbaren Deckel.
Von einem solchen Gehäuse ausgehend ist es das Ziel der Erfindung, ohne erheblichen konstruktiven
Aufwand ein besonders weitgehend einbruchsicheres Gehäuse zu schaffen, das. mit einfachen Mitteln verschliessbar ist und dennoch gewaltsam nicht geöffnet werden kann, ohne hiefür beträchtlichen Zeitaufwand und schwere Werkzeuge zu benötigen.
Dem wesentlichsten Merkmal der Erfindung zufolge ist der Deckel mittels in abschliessbare Ausnehmungen des Deckels versenkter Schrauben, vorzugsweise Imbusschrauben, an mit den Gehäusewänden fest verbundenen, mit Gewindebohrungen versehenen Halteteilen des Gehäuses lösbar befestigt.
Diese Deckelbefestigung erbringt gegenüber den Befestigungen vorbekannter Gehäusedeckel erhebliche
Vorteile :
So beschreibt etwa die deutsche Offenlegungsschrift 2123881 ein Gehäuse mit einer frontal angeschlagenen, verschliessbaren Tür, die mittels eines im Bereich der freien Türkante vorgesehenen
Sicherheitsschlosses verschliessbar sein soll, wobei zur Abdeckung der Schliessfuge ein beim Schwenken der Tür mitschwenkendes Winkeleisen vorgesehen ist. Diese vorbekannte Vorrichtung schliesst jedoch das Einsetzen eines
Brecheisens zwischen einem Winkelschenkel an der Tür nicht aus ; davon abgesehen bedarf diese Vorrichtung einer Anzahl witterungsgefährdeter Scharniere.
Bei andern Gehäusen, etwa solchen nach der Schweizer Patentschrift Nr. 386145 und der brit. Patentschrift
Nr. 1, 250, 795 ist ein Bodenteil ausschwenkbar und in Verschlussstellung mit dem übrigen Gehäuse verriegelbar.
Auch bei solchen Gehäusen kann zwischen diesen beweglichen Teilen ein Brecheisen eingeführt werden, mit dessen Hilfe das Gehäuse innerhalb kürzester Zeit aufgebrochen werden kann.
Bei dem erfindungsgemäss gestalteten Gehäuse ist hingegen weder ein Aufbiegen des Deckels von der Seite her möglich, noch kann dieser Deckel etwa hochgeschoben und dadurch aus Verankerungen ausgehoben werden.
Der im Gehäuse untergebrachte Automat bedarf deshalb auch keiner aufwendigen und kostspieligen zusätzlichen
Sicherheit-un Alarmvorrichtungen, die zur Abschreckung potentieller Einbrecher bereits vorgeschlagen worden sind.
Zahlreiche weitere Erfindungsmerkmale sind der besseren Verständlichkeit halber nachstehend an Hand der
Zeichnungen erläutert, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen. Der Fig. 1 dieser
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2Gehäusedeckel.
In ein Gehäuse herkömmlicher Ausführung mit einem frontalen, von vorne in Halterungen des Gehäuses einsetzbaren und mit diesem verriegelbaren Deckel sind beidseits winkelige Halteteile--l--durch Punktschweissung od. dgl. an der Rückwand --2-- und je einer Seitenwand --3-- befestigt. Neben der ihnen
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Bereich des Halteteiles--l--ausgespart, um das Einsetzen und Anlegen des Deckels an die Deckelführungen zu ermöglichen (Fig. 7) ; der Deckel--5--hintergreift dabei die obere und untere Randleiste des Gehäuses (Fig. l, 2).
An der Rückseite des Deckels--5--sind zu beiden Seiten je ein Bügel --6-- durch Punktschweissung befestigt und diese Bügel --6- sind mit je einer Gewindebohrung--7--ausgestattet, welche den zum Deckel parallelen Steg des Bügels --6-- durchsetzt und in welcher die der Deckelbefestigung dienenden Imbusschrauben--8--verschraubbar sind. Dabei bilden die beiden zueinander parallelen Schenkel--9, 10-des Bügels --6-- eine Führung für ein in die Deckelausnehmung einsetzbares Schloss. Der Schenkel--9-weist einen quer zur Achse des nicht dargestellten Schlosses verlaufenden Schlitz--11--zur Aufnahme des Schlossriegels auf.
An dem oberen Schenkel --10- sind hingegen in einem der Schlossbreite entsprechenden
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beidseits mit den Halteteilen--l--verschraubt werden. Dabei verkörpert der Kopf jeder in den Ausnehmungen des Deckels--5--versenkten Schraube--8--einen Anschlag für das in die Ausnehmung
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mehr abgehoben werden, auch nicht gewaltsam durch Aufbiegen, weil dies die Deckelführungen--4--und die obere und untere Halteleiste des Gehäuses zuverlässig verhindern.
An der Rückseite des Deckels, etwa in dessen Breitenmitte, ist eine in das Gehäuseinnere senkrecht ausragende Wange --13- od. dgl. angeordnet, die sich über eine grössere Höhe erstreckt als die im Deckel angeordneten Fenster--14--. Diese Wange --13-- schliesst die Möglichkeit aus, um den zwischen den Fenstern --14-- gebildeten Mittelsteg des Deckels--5--etwa ein Seil zu schlingen und mit dessen Hilfe dann den Deckel nach vorne aufzubiegen.