<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Feder 16 verbundener Schreibstift 17 berührt bei der Bewegung des Wagens die Oberfläche der Walze, die durch ein nur durch seine Gestellplatte 18 angedeutetes Uhrwerk in gleichmässige langsame Umdrehung versetzt wird.
Für die endlose Registrierung, d. h. für die Registrierung während Zeiträumen, für die der Umfang der Walze 15 nicht ausreichen würde, wird ein Papierstreifen dauernd über die
EMI2.1
geführten, durch Federn 22 getragenen und nach oben gedrückten Lagerkörpern 21 ruht, so dass der Umfang der Walze 20 ständig mit dem Umfang der Schreibwalze 15 in Berührung steht und hei der Vergrösserung ihres Durchmessers durch Aufwickeln des Papierstreifens ausweichen kann.
Diese Anordnung ermöglicht es, dass man allein die Schreibwalze anzutreiben braucht, wodurch das Triebwerk ausserordentlich vereinfacht wird.
Beim Betriebe wird daher der Apparat neben der sichtbaren Anzeige der augenblicklich erreichten Geschwindigkeit durch das Schauglas eine dauernde Registrierung der durchlaufenen Geschwindigkeiten durch Aufzeichnung einer Kurve ausführen, deren Abszissen die Zeit und deren Ordinaten die Geschwindigkeiten sind, und die es ermöglicht, genau die Dauer und den Zeitpunkt der verschiedenen Geschwindigkeiten zu erkennen. Die Anordnung der Magnete ist derart, dass immer zwei Pole, u. zw. ungleichnamige, in der Achsenrichtung der Walze 4 über- einanderlieen. Ausserdem aber sind die Pole in der Richtung um die Walze herum so angeordnet, dass Nord- und Südpol abwechse@nd aufeinander folgen.
Es stehen also an keiner Stelle gleichnamige Pole nebeneinander und es wird durch diese Anordnung eine ausserordentlich kräftige Wirkung auf den Leiter ausgeübt.
In den Fig. 4-7 ist eine zweite Ausführungsform des Apparates veranschaulicht. Die Einrichtung der Magnetwalze 4 mit ihren Magnetpolen ist dieselbe wie oben beschrieben, dagegen tritt an die Stelle des parallel mit sich verschiebbaren Leiters ein drehbarer Leiter, d. h. eine Kreisscheibe 6, die auf der senkrecht zur Magnetwalzenachse stehenden Achse 26 befestigt ist
EMI2.2
geführten Skala auf einem Zifferblatt 32 fortgleitet. Eine Spiralfeder 35, welche einerseits an der Achse : 26, andererseits an einem festen Stift 31 angreift, erhält den Leiter und mit ihm den Zeiger 33 in der Nullstellung und setzt der Verdrehung des Zeigers nach beiden Richtungen einen bestimmten Widerstand entgegen.
Die Achse 26 ist in einem Bügel 27 gelagert, der bei 29 am Gehäuse 2. S' befestigt ist. Die zuletzt beschriebene Ausführungsform zeigt gegenüber der zuerst beschriebenen, abgesehen von der Gestalt und Lagerung des Leiters, den Unterschied, dass der Apparat für Drehungen nach beiden Richtungen verwendbar ist.
Es ist bei der beschriebenen Anordnung der Magnetwalze nicht nur möglich, ebene Leiter anzuwenden, vielmehr kann der
EMI2.3
<Desc/Clms Page number 3>
Wird nun die Leitertrommel infolge der Drehung der Magnetwalze, beispielsweise in der Pfeilrichtung III gedreht, so kommt das konische Rad 43 mit dem Zahnkranz 45 zum Eingriff und die Zeigerwelle wird in der Richtung des Pfeiles IV gedreht, Wird dagegen die Leitertrommel der Pfeilrichtung III entgegengesetzt gedreht, so kommt das Rad 44 mit dem Zahnkranz 45 in Eingriff. Da aber das Rad 44 umgekehrt steht als das Rad 43, so wird die Zeigerwelle nicht entgegengesetzt, sondern in der gleichen Richtung wie vorher, also ebenfalls in der Richtung des Pfeiles IV gedreht.
PATENT-ANSPRÜCHE : , 1. Geschwindigkeitsmesser mit umlaufenden Magneten und von diesen durch Wirbelströme beeinflusstem Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass Magnete zu einer Walze so miteinander vereinigt sind, dass ihre Polflächen auf dem Zylindermantel liegen.