AT325672B - Turverschluss für eine seilbahnkabine - Google Patents

Turverschluss für eine seilbahnkabine

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AT325672B
AT325672B AT694472A AT694472A AT325672B AT 325672 B AT325672 B AT 325672B AT 694472 A AT694472 A AT 694472A AT 694472 A AT694472 A AT 694472A AT 325672 B AT325672 B AT 325672B
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cable car
folding door
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door lock
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Koellensperger Geb
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
    • B61B12/022Vehicle receiving and dispatching devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Türverschluss für eine vorzugsweise zweitafelige Falttüre einer Seilbahnkabine, welcher aus einem eine Falle betätigenden Schlossmechanismus und einem die Falle aufnehmenden Schliessteil wie Öse od. dgl. besteht und mittels eines an der Aussenseite der Kabine angeordneten Steuerhebels betätigbar ist, wobei zum Verstellen des Steuerhebels in den Seilbahnstationen ortsfest angeordnete Anschläge vorgesehen sind. 



   Es sind Türverschlüsse für Seilbahnkabinen bekannt, bei denen der Schlossmechanismus im Bereich der Türleibung angebracht ist. Für die Betätigung des Schlosses sind bei diesen bekannten Vorrichtungen Treibstangen und Getriebe erforderlich, die mit dem Steuerhebel in Verbindung stehen. Der grosse Abstand zwischen Steuerhebel und Schlossmechanismus führt aber zu Nachteilen, da für die Kraftübertragung verhältnismässig lange Treibstangen und zur Kraftumlenkung oft komplizierte Getriebe erforderlich sind. 



  Derartige lange Wege der Kraftübertragung stellen auch in bezug auf die auftretenden Reibungskräfte in den Gestängeführungen und Getrieben ein grosses Problem dar. Insbesondere im Winterbetrieb können diese bekannten Türverschlüsse zu Schwierigkeiten führen, die im Vereisen der Getriebe und Treibstangenlager begründet sind. 



   Seilbahnkabinen sind auch mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt (Einfahren in die Station bei Wind), so dass es bei den sehr leicht und flexibel ausgeführten Kabinenkonstruktionen oft zu Deformationen kommt. Diese Deformationen werden an die Gestänge der Türverschlüsse weitergegeben und führen zum Verklemmen der Türverschlüsse. 



   Weiters ist es beispielsweise bei Eisenbahnpersonenwagen bekannt, die Falttüren durch eine oberhalb des Türsturzes angeordnete Fallklappe zu verriegeln, deren Entriegelung durch einen an der Türinnenseite angeordneten Handgriff erfolgt. Dabei wird durch die Betätigung des Handgriffes zuerst die Fallklappe angehoben und durch die weitere Betätigung die Türe geöffnet. 



   Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Türverschluss der eingangs erwähnten zu schaffen, der sich durch Einfachheit der Konstruktion und damit verbundene absolute Betriebssicherheit auszeichnet. Insbesondere soll diese Betriebssicherheit auch im Winterbetrieb und bei auf die Kabinen wirkenden Deformationseinflüssen gegeben sein. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Schlossmechanismus wie an sich bekannt oberhalb des Türsturzes, vorzugsweise an der Aussenseite der Seilbahnkabine angeordnet ist, wobei der Schliessteil an dem dem Türsturz zugewandten oberen Rahmen einer Tafel der Falttüre vorgesehen ist, und dass der Steuerhebel von dem Schlossmechanismus vorzugsweise nach oben abragt, wobei die Anschläge in den Weg des freien Endes des Steuerhebels ragen, so dass dieser unmittelbar an den Anschlägen zur Anlage kommt. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung des Türverschlusses erfordert keinerlei Gestänge und Getriebe, so dass die mit solchen Vorrichtungen verbundenen Probleme nicht auftreten können. In der Kombination mit einer Falttüre ist der erfindungsgemässe Türverschluss für höchste Beanspruchungen ausreichend und stellt einen absolut betriebssicheren Mechanismus dar. 



   In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist der Schlossmechanismus und die Einhakvorrichtung der vorzugsweise zweitafeligen Falttüre im Bereich der Türfalte angeordnet. 



   Zur Führung der Falttüre kann in bekannter Weise der Türsturz als Führungsschiene ausgebildet sein, in die ein oder mehrere, am oberen Rahmen der Falttüre angebrachte Führungsmittel verschieblich eingehängt sind. 



   Für die untere Stabilisierung kann die in der Führungsschiene geführte Tafel der Falttüre an ihrem unteren Rand einen Stift aufweisen, der bei geschlossener Stellung in eine Halterung eingreift. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass diese Tafel bei geschlossener Stellung in eine ihren freien Rand umgreifende, am Anschlag befestigte Halterungsschiene eingreift. Dabei ist bei dieser Ausführungsvariante eine Weiterentwicklung derart möglich, dass die Halterungsschiene über die volle Länge des Anschlages reicht. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben. Die   Fig. 1   zeigt die Ansicht einer Seilbahnkabine mit dem erfindungsgemässen Türverschluss in geschlossener Stellung der Falttüre, die Fig. 2 zeigt die geöffnete Falttüre in schaubildlicher Darstellung, die Fig. 3 zeigt den Schnitt III-III nach der   Fig. 1   in vergrössertem Massstab und Fig. 4 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer Ausführungsvariante der Erfindung. 



   Wie aus der   Fig. 1   ersichtlich, hängt die   Seilbahnkabine--18--über   ein   Traggehänge--19--an   einem nicht dargestellten Seil. Die zweitafelige   Falttüre --5-- ist   mittels eines   Gelenkbandes--20--an   der Seilbahnkabine--18--schwenkbar angelenkt. 
 EMI1.1 
 Betätigung des Steuerhebels--l--bewirkt somit das Freiwerden des   Schliessteiles--6--,   so dass die Falttüre   --5-- geöffnet   werden kann. Das öffnen der Falttüre erfolgt dabei vorteilhaft mittels eines automatischen   Türöffners-23-.   



   In der Fig. 2 wird die   Falttüre --5-- derart   geöffnet, dass sich die   Türfalte--9--von   der   Seilbahnkabine--18--weg   nach aussen bewegt. Der erfindungsgemässe Türverschluss könnte aber ebenso für 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das öffnen der   Falttüre --5-- in   Richtung zum Innenraum der Seilbahnkabine --18-- verwendet werden. In diesem Falle müsste die   Falle --2-- derart   im   Schlossmechanismus --3-- eingebaut   werden, dass ihre 
 EMI2.1 
 
Durch die Anordnung des Schlossmechanismus --3-- im Bereich der   Türfalte--9--ergibt   sich eine gleichmässige Kräfteverteilung auf beiden Tafeln --8 und   8'--der Falttüre--5--.   



   Der Türsturz --4-- ist als Führungsschiene --10-- ausgebildet, wobei diese einen durchgehenden Schlitz--25--aufweist. In diesen Schlitz --25-- greift ein Führungsmittel --11-- ein, das am oberen Rahmen --7-- der Falttüre --5-- angebracht ist. Wie in der Fig. 3 dargestellt, kann das Führungsmittel   --11--   ein T-Bolzen sein, der in der Führungsschiene --10-- gleitet. Es könnten aber ebenso rollenartige Führungsmittel od. dgl. Verwendung finden. 
 EMI2.2 
    1417--,   die, wie in den Fig.1, 2 und 4 dargestellt, im unteren Bereich des   Anschlages --16-- angeordnet   sind. 



   So zeigen die   Fig. 1   und 2 eine Halterungsvorrichtung, die aus einem am unteren Rand --12-- der   Falttüre--5--angeordneten Stift--13--und   einer Halterung--14--besteht. Bei geschlossener Stellung der Falttüre --5-- (Fig.1) umgreift die Halterung --14-- den Stift --13--. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 4 umgreift die Halterungsschiene-17-- (bei geschlossener
Stellung der Falttüre --5--) den freien Rand --15-- der Tafel --8'--. 



   In dem Zusammenwirken des Schlossmechanismus --3-- mit dem   Führungsmittel --11-- und   den
Halterungsvorrichtungen --13, 14 bzw. 17--ist ein Türverschluss geschaffen worden, der in bezug auf
Funktionssicherheit und Stabilität einen grossen Fortschritt bedeutet. Ausserdem ist es gelungen, neben diesen im
Seilbahnbau lebensnotwendigen Sicherheitsanforderungen einen technisch sehr einfachen und daher in qirtschaftlicher Hinsicht günstigen Türverschluss zu schaffen. 



   Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Türverschlusses besteht darin, dass in Verbindung mit einem   Türöffner--23-ein   schnelles öffnen des Fahrgastraumes möglich ist, wodurch die Totzeiten im Seilbahnbetrieb auf ein Minimum herabgesetzt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Türverschluss für eine vorzugsweise zweitafelige Falttüre einer Seilbahnkabine, welcher aus einem eine Falle betätigenden Schlossmechanismus und einem die Falle aufnehmenden Schliessteil, wie Öse od. dgl., besteht und mittels eines an der Aussenseite der Kabine angeordneten Steuerhebels betätigbar ist, wobei zum Verstellen des EMI2.3 dem Schlossmechanismus (3) vorzugsweise nach oben abragt, wobei die Anschläge (21) in den Weg des freien Endes des Steuerhebels (1) ragen, so dass dieser unmittelbar an den Anschlägen (21) zur Anlage kommt.
AT694472A 1972-08-10 1972-08-10 Turverschluss für eine seilbahnkabine AT325672B (de)

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AT694472A AT325672B (de) 1972-08-10 1972-08-10 Turverschluss für eine seilbahnkabine

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ATA694472A ATA694472A (de) 1975-01-15
AT325672B true AT325672B (de) 1975-11-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580325A1 (fr) * 1985-04-15 1986-10-17 Creissels Denis Sa Cabine d'une installation de transport a cable aerien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2580325A1 (fr) * 1985-04-15 1986-10-17 Creissels Denis Sa Cabine d'une installation de transport a cable aerien

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ATA694472A (de) 1975-01-15

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