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Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung für ein Querstromgebläse mit einer an die Gebläsewalze angeschlossenen Riemenscheibe.
Querstromgebläse, die höheren Temperaturen ausgesetzt sind, werden vorzugsweise über Riemen angetrieben, so dass der Elektromotor für den Antrieb an wärmeisolierter Stelle angeordnet werden kann. Sind besonders breit angelegte Luftströmungen verlangt, für die ja das Querstromgebläse aufgrund seiner Konstruktion besonders geeignet ist, dann muss gerade bei riemengetriebenen Querstromgebläsen für das Ankuppeln eines oder mehrerer weitererer Querstromgebläse ein hoher konstruktiver und fertigungstechnischer Aufwand getrieben werden. Bei den bisher bekannten Konstruktionen war das Ankuppeln auch nur einseitig, nämlich an der antriebsabgewandten Seite möglich.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, mehrere riemengetriebene Querstromgebläse in axialer Richtung bei Verwendung eines einzigen Antriebsmotors aneinander kuppeln zu können. Dabei soll eine leichte Demontierbarkeit der einzelnen Gebläse gewährleistet sein. Ausserdem soll die Kupplungskonstruktion sicherstellen, dass keine Biegemomente auf die Gebläsewalzen der gekuppelten Querstromgebläse einwirken.
Nach der Erfindung werden die vorstehend aufgezeigten Aufgaben dadurch gelöst, dass die als Keilriemenscheibe ausgebildete Riemenscheibe angeformte Kupplungsansätze zur Aufnahme von elastischen Kupplungselementen für das axiale Ankuppeln von einem oder mehreren weiteren Querstromgebläsen aufweist.
Riemenscheiben sollten auf beiden Seiten der Gebläsewalze anschliessbar sein. Die Riemenscheibe kann stirnseitig mit C-förmigen Kupplungsansätzen versehen sein, in die als Kupplungselemente können mittels die Kupplungsansätze radial übergreifende Klammern sicherbar sein. Bei zu kuppelnden Querstromgebläsen ist es sichtbar sein. Bei zu kuppelnden Querstromgebläsen ist es zweckmässig, in montiertem Zustand die Stirnflächen der Riemenscheibe mit einem Abstand gleich oder grösser als die Breite des Riemens zueinander anzuordnen, während die Stirnflächen der Kupplungsansätze an den Riemenscheiben den geringstmöglichen Abstand voneinander haben.
Die besonderen Vorteile einer Antriebsvorrichtung für ein Querstromgebläse nach der Erfindung sind im äusserst einfachen Aufbau der Kupplungseinrichtung, die wartungslos und betriebssicher ist und im leichten Demontieren eines Querstromgebläses aus einer Reihe von gekuppelten Gebläsen oder dem leichten Austausch des Antriebskeilriemens ohne Demontage der Gebläse zu sehen.
Ferner gewährleistet die Auslegung der Riemenscheibe, dass das überstehmass der Riemenscheibe seitlich über den Seitenteil des Gebläsegehäuses hinaus auf ein Minimum gebracht werden kann. Die Kupplungseinrichtung kann zudem in Abhängigkeit von ihrer Auslegung höchste Antriebskräfte übertragen.
Besonders wirkungsvoll wird sie dadurch, dass sie ohne spezielle Werkzeuge an- und abbaubar ist. Die Kupplungsansätze sollten um etwas mehr als die halbe maximale Keilriemenbreite über die Stirnfläche der Riemenscheibe hervorragen. Damit wird einerseits gewährleistet, dass die Stirnflächen der Kupplungsansätze mit minimalstem Abstand einander gegenüberstehen können, die Kupplungselemente nur auf Abscherung beansprucht werden und auf ihrer ganzen Länge sicher gehalten sind, wobei es aber gleichzeitig möglich ist, den Keilriemen zu montieren, ohne die gekuppelten Gebläse in ihrer Lage zueinander verändern zu müssen.
Die Merkmale der Erfindung werden nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 eine Antriebs-und Kupplungsvorrichtung eines Querstromgebläses nach der Erfindung im Schnitt, Fig. 2 zwei über die Antriebs- bzw. Kupplungsvorrichtung nach der Erfindung aneinandergekuppelte Querstromgebläse, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Querstromgebläses mit einer Riemenscheibe mit Kupplungseinrichtungen ; Fig. 4 und 5 Ausführungsbeispiele für die Sicherung der Kupplungselemente in den Kupplungsansätzen der Riemenscheibe.
Am Gehäuse --1-- eines Querstromgebläses sind endseitig topfförmig ausgestaltete Seitenteile--2 und 3--befestigt. Ein am Seitenteil--3--angeschraubter Tragteil--4-trägt ein elastisches Lager--5-, bestehend aus Aussenmantel--6--, elastischer Einlage--7--und Lagerring--8--. Im Lagerring--S-- ist ein Wälzlager --9-- festgelegt, dessen Innenring auf einem Nabenteil--10--einer Gebläsewalze--11-- gehalten ist.
Auf der Antriebsseite ist an der Gebläsewalze-11--über eine elastische Zwischenlage--12--ein Nabenteil --13-- festgelegt. Der Nabenteil --13-- weist Gewindebohrungen --14-- auf. Auf einem zylindrischen Ansatz --15-- einer Keilriemenscheibe --16-- ist der Innenring eines Wälzlagers--17--, vorzugsweise eines Pendellagers, zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern zentriert.
Der Aussenring des Wälzlagers --17-- ist über eine Sicherungsscheibe --18-- in einem Lagerelement --19-- festgelegt, dessen Flansch --20-- unter Zwischenlage von Abstandscheiben--21--und Elastik-Scheiben--22--unter Bildung eines Luftspaltes-A-zur Kühlung des Wälzlagers-17-mittels Schrauben-23-am Seitenteil --2-- befestigt ist.
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der Lagermitte--27--zusammenfällt. Damit ist gewährleistet, dass alle Riemenzugkräfte allein vom antriebsseitigen Wälzlager-17-aufgenommen werden.
Es kann also kein Biegemoment auf die Gebläsewalze wirken bzw. ein zusätzliches Lager auf der Antriebsseite zur Aufnahme dieses Momentes kann eingespart werden.
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Ferner wird durch diese Ausführung erreicht, dass das überstehmass der Riemenscheibe --16-- über den Gebläseseitenteil-2-auf ein Minimum reduziert wird und damit Baulänge gespart werden kann.
Die Keilriemenscheibe --16-- weist stirnseitig am Umfang verteilt Kupplungsansätze --28-- aus.
Ausbildung und Funktion werden nachstehend noch genauer beschrieben.
In Fig. 2 ist die Kupplung eines Querstromgebläses-30-mit einem zweiten Querstromgebläse --31-gezeigt. Das Querstromgebläse --30-- ist beiderseits der Geblsewalze --32-- bzw. deren endseitigen Nabenteilen mit Keilriemenscheiben-33 und 34-versehen. Aufbau und Anordnung der Keilriemenscheibenlagerung entsprechen dem an Hand Fig. 1 bereits ausführlich Beschriebenen. Die Querstromgebläse--30 und 31--sind so auf einer Unterlage montiert, dass sich die Riemenscheibe--34--
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Demontage der Gebläse ausgewechselt werden kann. Man braucht dazu nur die Kupplungsansätze--35 und 36--gegeneinander zu verdrehen.
In die einander jeweils gegenüberstehenden Kupplungsansätze--35 und 36--sind als Kupplungselemente elastische Zylinderbolzen --39-- vorzugsweise aus Hartgummi oder einem Elastomer eingefügt, die für die Kraftübertragung sorgen.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht des Querstromgebläses --30-- nach Fig.2 mit der montierten Keilriemenscheibe-33--. Die Kupplungsansätze --35-- sind etwa C-förmig ausgebildet und umfassen so grösstenteils die einzufügenden Kupplungselemente-39--, die radial eingedrückt werden müssen.
Soll eine zusätzliche Sicherung der Kupplungselemente --39-- gegen Fliehkräfte vorgesehen werden, so lässt sich dies durch relativ einfache Änderungen an den Kupplungsansätzen der Riemenscheiben erreichen. In Fig. 4 ist ein Kupplungsansatz--40--mit seitlich überstehenden Nasen--41 und 42--versehen. Diese Nasen --41 und 42--werden von einer Federklammer--43--hintergriffen. Das Kupplungselement--44--ist damit ausreichend gesichert.
Fig. 5 zeigt eine ähnliche Sicherungsart. Allerdings wird hier ein Sicherungselement--45--auf dem Kupplungsansatz-46-festgeschraubt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kupplungsvorrichtung für ein Querstromgebläse mit einer an die Gebläsewalze angeschlossenen
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