AT323571B - Plattenförmiges, aus zwei parallelen wänden gebildetes bauelement - Google Patents

Plattenförmiges, aus zwei parallelen wänden gebildetes bauelement

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AT323571B
AT323571B AT721668A AT721668A AT323571B AT 323571 B AT323571 B AT 323571B AT 721668 A AT721668 A AT 721668A AT 721668 A AT721668 A AT 721668A AT 323571 B AT323571 B AT 323571B
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rib
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walls
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Merkur Gmbh Metallwerk
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein plattenförmiges, aus zwei parallelen Wänden gebildetes Bauelement für einseitig belastbare tafelförmige Gegenstände, wie Bordwände für Lastkraftwagen, Türen u. dgl. mit je zwei zueinander parallelen oder annähernd parallelen Rippen an jedem Längsrand, wobei die Rippen des einen Elementlängsrandes einen geringeren Abstand als die Rippen am andern Längsrand haben, so dass im zusammengebauten Zustand zweier Bauelemente die Rippen des einen Randes die Rippen des angrenzenden Elementes klauenartig umgreifen und die gegeneinander geneigten oder gekrümmten Stirnflächen der weiter gestellten Rippen an gleichartig ausgebildeten Gegenflächen des benachbarten Bauelementes satt anliegen, wobei die Innenseite der einen Rippe des weiter gestellten Rippenpaares eine im Querschnitt nasenartige Ansatzrippe trägt,

   die von einer vorspringenden Leiste an der Stirnseite der benachbarten Rippe des enger gestellten Rippenpaares eines angrenzenden Elementes hintergriffen wird, wobei zur gelenkigen Ausbildung der Elementenverbindung ausserdem die Aussenfläche der andern Rippe des enger gestellten Rippenpaares zur Stirnseite der Rippe hin konvex verläuft. 



   Es ist bekannt, doppelwandige Profilplatten zusammenzusetzen, wobei die Einzelteile über nut- und federartige Abschnitte der Stossflächen miteinander verbunden sind. Auch sind Profilplatten zur Bildung von Wänden, insbesondere Bordwänden von Lastkraftwagen bekannt, wobei die Einzelplatten an ihrer Schmalseite mit Lappen versehen sind, an denen rippenartige Vorsprünge angebracht sind, die in entsprechende Ausnehmungen an dem anzuschliessenden Profil eingreifen. 



   Bei weiteren bekannten Wänden aus Kastenprofilen sind auf der einen Seite des Stosses die Nutquerschnitte gekrümmt ausgeführt, so dass die Einzelteile winkelig zueinander angebracht werden können, wie auch die Anordnung eines nach innen gewölbten Vorsprungs an der Innenseite einer Randrippe sowie die entsprechende Einbuchtung an der Aussenseite einer inneren Rippe für die Bildung eines scharnierartigen Gelenkes zwischen den angrenzenden Plattenteilen bekannt ist. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Bauelementes der eingangs genannten Art, das eine kraftschlüssige Verbindung zwischen benachbarten Elementen ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Verbindungsmittel gewährleistet und mehrere Bauelemente ohne hohe Passgenauigkeit ihrer an den Stossstellen gelegenen Abschnitte eine schnell zusammensetzbare, einseitig belastbare Wand ergeben. 



   Wenn hier vorstehend und nachfolgend von einseitig belastbarer Wand od. dgl. gesprochen wird, so lässt sich die Wand in eine zweiseitig belastbare Wand ändern, wozu es nur des Verbindens zweier benachbarter Abschnitte der Bauelemente durch Stifte od. dgl. bedarf. 



   Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass die enger gestellten Rippen zur Bildung eines Kastenprofils durch zwei Querwände miteinander verbunden sind, von denen die äussere Querwand etwa auf der Höhe der vorspringenden Leiste angeordnet ist. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Bauelemente nach der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l eine gerade Bordwand für einen Lastkraftwagen mit zwei Randabschnitten und Fig. 2 und 3 gewölbte Wände mit Bauelementen nach der Erfindung. 



   Die Wand nach Fig. l besteht aus zwei gleichartig ausgebildeten   Elementen --1, 2--,   einem ersten Endteil   --3-- und   einem zweiten Endteil--4--. Jedes der beiden   Elemente--1, 2--besitzt   zwei parallele Wände   --5, 6--sowie   zwei   Querwände --7, 8--,   von denen die   Querwand --8-- die   eine Seite eines Kastenprofils--9--darstellt, dessen weitere Seiten durch die   Wand-11--und   die   Rippen-10, 12--   gebildet werden.

   Die dem   Viereckrahmen-9-benachbarten   Enden der   Wände-5, 6-laufen   in schräge   Anlageflächen--13, 14--aus,   die gegeneinander geneigt sind und deren Verlängerungen sich im Innern des Elementes--l bzw.   2--schneiden.   Die Rippe --12-- des Kasten profiles --9-- ist gegen die Wand   --11-- zu   mit einer Krümmung oder   Wölbung-15--versehen,   wogegen an der Verbindungsecke die Rippe   --10-- eine   vorspringende   Leiste --16-- trägt,   die eine gewölbte   Gleit-und Anlagefläche--17--bildet.   



   Die zweite Längsseite jedes   Elementes --1, 2-- bildet   ein Hohlprofil--18--, das aus der Querwand - sowie den beiden   Rippen-19, 20-besteht   und in Richtung des   Pfeiles-K-offen   ist. Die Rippen--19, 20--sind weiter gestellt als die   Rippen--10, 12--,   so dass die letztgenannten von den Rippen   --19, 20--klauenartig umfasst   werden können. Die Enden der beiden Rippen--19, 20--bilden geneigte   Gegenflächen--21, 22--zu   den   Anlageflächen--13, 14--des   angrenzenden Bauelementes.

   Die Rippe   --19-- trägt   eine im Querschnitt nasenartige   Ansatzrippe-23--,   die eine gekrümmte   Gegenfläche-24-   bildet, an die sich eine   Ausnehmung --25-- anschliesst,   die der vorspringenden   Leiste-16--angepasst   ist. 



  Die Gegenfläche --24-- entspricht in ihrer Form und Anordnung der gewölbten Gleit- und Anlagefläche --17-- des Kastenprofiles--9--. 



   Wie aus Fig. l zu erkennen ist, findet das   Kastenprofil--9--des   einen   Elementes--l--formschlüssige   Anlage an den entsprechenden Teilen und Abschnitten des Hohlprofiles--18--. 



   Der   Endteil--3--der   Wand ist in dem   Hohlprofil--18-- der Elemente --1, 2-- in   entsprechender Weise ausgebildet, wobei die Querwand --7-- fortfallen kann bzw. durch die äussere Querwand--27ersetzt ist. 



   Der zweite   Endteil--4--entspricht   in seiner Form und Gestalt der zweiten Längsseite der Elemente   --1, 2--mit   dem Kastenprofil--9--, wobei eine zu den   Querwänden     11--zusätzliche   äussere   Querwand--28--vorgesehen   ist. 

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   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die   Rippe --19-- des   Elementes   bei --29-- abgeknickt,   so dass eine aus geraden Elementen gebildete gewölbte Wand entsteht. Bei dieser Ausführungsform sind die Rippen   --20-- verkürzt   gestaltet und   bei--20b--abgeschrägt.   
 EMI2.1 
 ausgebildet. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Kastenprofil mit seiner einen   Rippe --12-- gekrümmt   ausgebildet, und die entsprechende   Aussenrippe--30--des Hohlprofiles-18--ist   gleichfalls gekrümmt oder gewölbt. 



   Bei allen dargestellten Ausführungsformen kann die Wand, Tür od. dgl. eine Belastung von der der Leiste --16-- und der   Ansatzrippe-23-gegenüberliegenden   Wandseite aufnehmen. So kann auf die Wand nach Fig. l eine Belastung von der rechten Seite her einwirken. Soll die Wand nach beiden Seiten hin belastbar sein, so genügt es, eine Verbindung zwischen den Wänden des Kastenprofiles bzw. des Hohlprofiles zu schaffen, die der Ansatzrippe--23--gegenüberliegen. 



   Mit zunehmender Belastung von der entsprechenden Wandseite wird die Verbindung der Teile in zunehmendem Masse kraftschlüssig,   d. h.   bei entsprechender Anordnung und Gestaltung der Teile--16, 17 und 24, 25-einerseits und der   Flächen-13,   21 und 14, 22-anderseits werden diese Teile bei Belastung der Wand mit steigender Kraft zur Anlage aneinander gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Plattenförmiges, aus zwei parallelen Wänden gebildetes Bauelement, für einseitig belastbare tafelförmige Gegenstände, wie Bordwände für Lastkraftwagen, Türen u. dgl., mit je zwei zueinander parallelen oder annähernd parallelen Rippen an jedem Längsrand, wobei die Rippen des einen Elementenlängsrandes einen geringeren Abstand als die Rippen am andern Längsrand haben, so dass im zusammengebauten Zustand zweier Bauelemente die Rippen des einen Randes die Rippen des angrenzenden Elementes klauenartig umgreifen und die gegeneinander geneigten oder gekrümmten Stirnflächen der weiter gestellten Rippen an gleichartig ausgebildeten Gegenflächen des benachbarten Bauelementes satt anliegen, wobei die Innenseite der einen Rippe des weiter gestellten Rippenpaares eine im Querschnitt nasenartige Ansatzrippe trägt,
    die von einer vorspringenden Leiste an der Stirnseite der benachbarten Rippe des enger gestellten Rippenpaares eines angrenzenden Elementes hintergriffen wird, wobei zur gelenkigen Ausbildung der Elementenverbindung ausserdem die Aussenfläche der andern Rippe des enger gestellten Rippenpaares zur Stirnseite der Rippe hin konvex verläuft, EMI2.2 (8,10, 11,12) durch zwei Querwände (8,11) miteinander verbunden sind, von denen die äussere Querwand etwa auf der Höhe der vorspringenden Leiste (16) angeordnet ist.
AT721668A 1967-09-14 1968-07-25 Plattenförmiges, aus zwei parallelen wänden gebildetes bauelement AT323571B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4311497A1 (de) * 1993-04-07 1994-10-13 Linke Hofmann Busch Ebenes, aus Strangpreßprofilen gebildetes, doppelwandiges Verbundprofil
DE20104335U1 (de) 2001-02-05 2001-08-09 Ache, Ernst-Günter, 35638 Leun Containerwandaufbau auf einer Pritsche eines Lastkraftwagens

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4311497A1 (de) * 1993-04-07 1994-10-13 Linke Hofmann Busch Ebenes, aus Strangpreßprofilen gebildetes, doppelwandiges Verbundprofil
DE4311497C2 (de) * 1993-04-07 2000-07-13 Alstom Lhb Gmbh Ebenes, aus Strangpreßprofilen gebildetes, doppelwandiges Verbundprofil
DE20104335U1 (de) 2001-02-05 2001-08-09 Ache, Ernst-Günter, 35638 Leun Containerwandaufbau auf einer Pritsche eines Lastkraftwagens

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