AT321350B - Fugeneinlage für Brückenübergänge, Straßen u.dgl. - Google Patents

Fugeneinlage für Brückenübergänge, Straßen u.dgl.

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AT321350B AT668872A AT668872A AT321350B AT 321350 B AT321350 B AT 321350B AT 668872 A AT668872 A AT 668872A AT 668872 A AT668872 A AT 668872A AT 321350 B AT321350 B AT 321350B
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    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/06Arrangement, construction or bridging of expansion joints
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    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
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    • C07F7/22Tin compounds
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Fugeneinlage für Brückenübergänge, Strassen u. dgl., bestehend aus einem beiderseits der Dehnungsfuge in Aussparungen der Fahrbahn kraftschlüssig gehaltenen Band aus elastischen Werkstoffen, wie Gummi, bei dem parallel zur Dehnungsfuge in den seitlichen Randbereichen des Bandes von dessen Unterseite her eingeführte Halterippen und parallel zu diesen ausserhalb des Fugenbandes unter Abstand von den Halterippen Haltestege vorgesehen sind, die Halterippen und die Haltestege winkelig ausgebildet und mit ihren Gurten innerhalb der Fahrbahnaussparungen befestigt sind und die Unterseite des Bandes mindestens eine dehnungsfugenparallele Ausnehmung aufweist. 



   Bei einer derartigen bekannten Fugeneinlage ist mindestens eine parallel zur Dehnungsfuge verlaufende Ausnehmung vorgesehen, damit sich bei einer Kompression des Bandes dieses nicht zu stark aufwölbt und damit von der Unterlage abhebt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese gewöhnlich rechteckig ausgebildeten Ausnehmungen im Bereich der Ecken einem erhöhten Verschleiss unterworfen sind. Ausserdem heben sich bei längeren Fugenbändern die zwischen den Ausnehmungen liegenden Bereiche von den das Band unterstützenden Fahrbahnaussparungen örtlich ab. Auf diese Weise dringt Schmutz und Feuchtigkeit zwischen die Unterseite des Bandes und die Fahrbahnaussparungen und kann zu den seitlichen Befestigungsorganen des Bandes gelangen. 



  Ausserdem besteht bei einer starken Verformung des Bandes die Gefahr, dass sich dessen freie Seitenflächen von den anschliessenden Vergussmassen od. dgl. abheben. Auch dieses ermöglicht den Zutritt von Feuchtigkeit. 



   Ferner ist eine Fugeneinlage bekannt, bei der auf der Unterseite und der Oberseite des Bandes Ausnehmungen vorgesehen sind, denen jeweils auf der gegenüberliegenden Seite einvulkanisierte Bleche zugeordnet sind. Die Ausnehmungen auf der Oberseite des Bandes haben verschiedene Nachteile, da sich in ihnen Schmutz, Schnee und Eis ablagern können, die bei einer Verdichtung des Bandes zu erheblichen Schäden führen. 



  Bei einer Reinigung der Fahrbahn mittels eines Schneepfluges oder eines andern Strassenreinigungsfahrzeuges werden Schnee und Schmutz noch zusätzlich in die Ausnehmungen hineingeschoben. Darüber hinaus sind die Abschnitte zwischen den einvulkanisierten Blechen einem erhöhten Verschleiss unterworfen, so dass das Band eine erheblich reduzierte Lebensdauer hat. Während bei dieser bekannten Fugeneinlage die Ausnehmungen parallel zur Dehnungsfuge verlaufen, ist es ebenfalls bekannt, die Ausnehmungen schräg zur Dehnungsfuge in Form eines bestimmten Musters anzuordnen. 



   Bei einer anderen Art bekannter Fugeneinlagen ist das Band unter starker Vorkompression eingebaut, damit auch bei starker Dehnung stets sichergestellt ist, dass die Vorkompression nicht vollständig abgebaut wird. 



  Andernfalls würde sich das Band in den Fahrbahnaussparungen von den seitlichen Rändern abheben. Das bekannte Band ist deshalb nur für sehr begrenzte Dehnungswerte einsetzbar, zumal es in seiner Gesamtheit und damit auch die seitlichen Randbereiche des Bandes an der Verformung durch Dehnung und Kompression teilnehmen. Bei der gewöhnlich rollenden Belastung ist ohne seitliche Einspannung nicht sichergestellt, dass die Seitenränder des Bandes den Kontakt zu den anschliessenden Fahrbahnteilen stets unverändert aufrechterhalten. 



   Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei der eingangs näher erläuterten Fugeneinlage beim Auftreten jeder Art von Belastungen und Verformungskräften, die seitlichen Einspannbereiche gegen den Zutritt von Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, wobei die Verformungsbewegungen im mittleren Bereich des Bandes abgefangen werden sollen ohne in den seitlichen Einspannbereichen Formänderungen hervorzurufen. 



   Dieses wird bei der eingangs erläuterten Fugeneinlage erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass mindestens zwei Ausnehmungen als unsymmetrische Auswölbungen ausgebildet sind, deren Kuppen den Halterippen benachbart angeordnet sind. 



   Hiedurch wird der Vorteil erreicht, dass bei einer Kompression oder einer Dehnung des Bandes oder auch beim Auftreten rollender Lasten die Formänderungen innerhalb des mittleren Bereiches abgefangen werden, während die seitlichen Einspannbereiche von Formänderungen weitgehend befreit und die innerhalb des Bandes auftretenden Spannungen ausgeglichen sind. Auf diese Weise wird verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit zu den Einspannorganen gelangen können, was für die Wartung von Bedeutung ist. 



   Vorteilhafterweise greifen Auswölbungen relativ kurzer Längenausdehnung ineinander. Die Formänderungen des Bandes erfolgen hiebei auf dessen Unterseite, ohne dass auf der Oberseite merkliche Veränderungen auftreten. Es ist so stets eine glatte Fahrbahnfläche sichergestellt, was unter dem Aspekt der Reinhaltung und Bildung von Eis wesentlich ist, da derartige Ablagerungen die Funktionen des Bandes erheblich beeinträchtigen. 



   Diese Vorteile gelten auch in dem Fall, dass die Auswölbungen quer zur Dehnungsfuge verlaufende Rippen aufweisen. Diese sind vorteilhafterweise mit dem Fugenband einstückig ausgebildet. Die Rippen benachbarter Auswölbungen können gegeneinander versetzt sein. Sie können auch mit starren Einlagen versehen sein. 



   Zweckmässigerweise liegen an den freien Seitenflächen des Bandes starre Profilstücke satt an und sind mittels Schraubbolzen verankert. Die seitlichen Vergussmassen können bei dieser Ausführungsform entfallen, so dass der Einbau des Bandes unabhängig von Witterungseinflüssen, wie Schnee und Regen, erfolgen kann. 



  Ausserdem lässt sich der Einbau beschleunigen. Um auch hiebei den Zutritt von Schmutz und Feuchtigkeit zu den Einspannbereichen zu verhindern, können die Profilstücke eine schwache Vorspannung, insbesondere im Fahrbahnbereich, auf das Band aufbringen. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, die an Hand der 

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 nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden. Es zeigen Fig. l einen Querschnitt durch eine Fugeneinlage relativ geringer Breite, jedoch verhältnismässig grosser Dehnbarkeit und die Fig. 2 und 3 Fugeneinlagen für eine relativ grosse Dehnung. Eine Dehnungsfuge --10-- ist zwischen den beiden   Teilen--11   und   12--eines   Bauwerkes, wie einer Brücke, einer Strasse od. dgl., vorgesehen. Der Unterbau besteht aus Beton und weist einen   Belag--13--mit   einer Asphaltschicht--14--auf, die die Fahrbahnfläche bildet. Der Belag --13-besteht im allgemeinen aus Bitumen und ruht unter Zwischenschaltung einer isolierenden Kunststoffschicht   --15-   auf dem Unterbau.

   Die Lagen--13, 14 und   15--sind   nicht bis an die Dehnungsfuge--10-herangeführt, wodurch die Fahrbahnaussparungen zur Aufnahme eines   Fugenbandes--26--gebildet   werden. 



  Bei der dargestellten Ausführungsform weist jeder Bauwerksteil--11 und 12--parallel zur Dehnungsfuge als Haltesteg ein Winkeleisen--16--auf, das einen horizontalen Gurt--17--und einen senkrechten Steg --18-- hat. Der   Gurt-17-ist   am   Grund --19-- der   Fahrbahnaussparungen dadurch befestigt, dass der Gurt mit einer   Armierung--20--verschweisst   ist, die in dem Unterbau vorgesehen ist. Auf der freien   Oberfläche--21--des Gurtes--17--ist   ein eine Halterippe bildendes   T-Stück --22-- mit   einem Gurt --23-- und einem   Steg--24--mittels   eines Schraubbolzens --25-- befestigt. Der als Rippe ausgebildete   Steg--24--greift   von unten her in den Randbereich des   Bandes--26--aus   elastischen Werkstoffen. 



  Zweckmässigerweise ist das   Band--26--durch   Vulkanisieren mit der Rippe--24--verbunden. 



   Ferner ist auf der Oberfläche des horizontalen   Gurtes--23--des T-Stückes--22--mittels   des 
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 Anziehen der Mutter des Schraubbolzens erzeugt. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. l hat das   Winkeleisen--16--im   wesentlichen die Grundform eines T, so dass der horizontale   Gurt-17-in   den   Gurtteil --35-- übergeht.   Die isolierende Kunststoffschicht   --15-- ist   bis auf den horizontalen   Gurtteil--35--geführt   und kann auch parallel zum Steg --18-hochgezogen sein. Der Raum zwischen dem federnden Winkelstück --27-- und dem senkrechten Steg - bzw. der anschliessenden   Asphaltschicht-14--und   dem Belag --13-- wird nach Fixierung des Schraubbolzens durch   Vergussmassen--29--,   eingelegte elastische Bänder od. dgl. verschlossen. 



   An Stelle des federnden   Winkelstückes--27--und   der Vergussmassen --29-- kann ein Profilstück -   gemäss Fig. 3   vorgesehen sein. Das Profilstück --7-- besteht vorteilhafterweise aus Metall, 
 EMI2.2 
 --25-- auf.trapezförmig, rechteckig odergemäss Fig. 3 im wesentlichen dreieckig sein, wobei der Belag--13--und die   Asphaltschicht--14--bis   unmittelbar an die schräge   Seitenfläche --72-- und   gegebenenfalls in die 
 EMI2.3 
 Verschalen zum Einbetonieren der   Armierung--20--als   Bezugskante dient und durch eine Rippe versteift sein kann.

   Unterhalb der Platte--76--kann eine   Schicht--77--aus   zähelastischen Kunststoffen angebracht werden, die nach dem Betonieren durch die Öffnung für den Schraubenbolzen--25--zwischen die   platte --76-- und   die Oberseite des   Bauwerkes --12-- gespritzt   wird. Etwaige Hohlräume werden dadurch verschlossen und die Bildung feuchter Kammern unterbunden. 
 EMI2.4 
 diese Weise ist die Fixierung des Bandes --26-- auf den Rippen bzw. Stegen--24, 24'--verbessert. 



   Auf der Unterseite des   Fugenbandes--26--sind   sich in Richtung der Dehnungsfuge--10erstreckende Ausnehmungen--30--ausgebildet. Diese Ausnehmungen haben die Gestalt einer flachen unsymmetrischen Auswölbung. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. l bestehen die Ausnehmungen aus zahlreichen in Längsrichtung des   Bandes--26--hintereinander   angeordneten, exzentrischen Auswölbungen   --30, 30'--,   die eine relativ kurze Längenausdehnung haben.

   Bei der Darstellung in Fig. l liegt in der Schnittebene die   Auswölbung--30--und   dahinter die   Auswölbung--30'--.   Diese ist gegenüber der exzentrischen   Auswölbung--30--derart   versetzt, dass ihre Kuppe --61'-- dem rechten Lager benachbart ist, während die Kuppe --61-- der Auswölbung --30-- dem linken Lager benachbart ist. Von unten betrachtet bilden die schrägverlaufenden   Kanten--62   und   62'--der Auswölbungen--30   und 30'--Rippen, die fingerartig ineinandergreifen. Bei einer Kompression des Bandes--26--wird deshalb das Material nicht nur in Richtung der Kompressionsbewegung verformt, sondern auch quer zu dieser. Innerhalb des Bandes stellt sich eine S-förmige Hauptspannungslinie ein. Das gleiche gilt für eine Dehnung des Bandes. 



   Innerhalb der bogenförmigen Ausnehmungen können auch Rippen vorgesehen sein ; diese Rippen erstrecken sich quer zur Dehnungsfuge und sind unter einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet, der je nach Grösse des Bandes zwischen 15 und 40 cm betragen kann. 

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   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 sind zwei sich in Längsrichtung erstreckende bogenförmige Ausnehmungen --30-- vorgesehen, die sich mit gleichem Querschnitt über die gesamte Länge des Bandes   --26-- parallel   zur   Dehnungsfuge --10-- erstrecken.   Die Ausnehmungen--30--sind exzentrisch, wobei ihre Kuppen--61--in Richtung der seitlichen Lager weisen. Innerhalb der   Ausnehmungen --30-- sind     Rippen --63-- angeordnet,   die sich zum   Boden --19-- der   Fahrbahnaussparungen hin trapezförmig verjüngen. Die Rippen enden etwas oberhalb des Bodens der Fahrbahnaussparungen. 



   Die   Rippen --63-- benachbarter Ausnehmungen --30-- brauchen   nicht miteinander zu fluchten. 



  Vorteilhafterweise sind sie gegeneinander versetzt, so dass bei einer Kompression des   Bandes --26-- eine   Verformung stattfindet, wie sie in Verbindung mit Fig. l beschrieben worden ist. 



   Die   Rippen --63-- können   mit starren Einlagen versehen sein, wie sie   bei--64--angedeutet   sind. 



  Diese starren Einlagen--64--tragen dazu bei, dass bei einer Kompression des Bandes dieses noch stärker 
 EMI3.1 
 



    --63-- nicht miteinanderPATENTANSPRÜCHE :    
1. Fugeneinlage für Brückenübergänge, Strassen u. dgl., bestehend aus einem beiderseits der Dehnungsfuge in Aussparungen der Fahrbahn kraftschlüssige gehaltenen Band aus elastischen Werkstoffen, wie Gummi, bei dem parallel zur Dehnungsfuge in den seitlichen Randbereichen des Bandes von dessen Unterseite her eingeführte Halterippen und parallel zu diesen ausserhalb des Fugenbandes unter Abstand von den Halterippen Haltestege vorgesehen sind, die Halterippen und die Haltestege winkelig ausgebildet und mit ihren Gurten innerhalb der Fahrbahnaussparungen befestigt sind und die Unterseite des Bandes mindestens eine dehnungsfugenparallele 
 EMI3.2 
 unsymmetrische Auswölbungen ausgebildet sind, deren Kuppen (61,61') den Halterippen (24) benachbart angeordnet sind. 
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