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Die Erfindung betrifft einen Altpapierstofflöser zum Auflösen und Sortieren von Altpapier, der im wesentlichen aus einem Behälter zum Aufnehmen der Stoffsuspension und einem nahe einer Behälterwand angeordneten Rotor besteht und der im Bereich des Rotors eine an den Behälter angeschlossene Ablaufleitung für den Gutstoff sowie ein dieser Ablaufleitung vorgeschaltetes Sieb aufweist und bei dem in dem dem Rotor gegenüberliegenden Wandbereich des Behälters eine Ablaufleitung zum Abführen von in Suspensionsform vorliegenden spezifisch leichten Verunreinigungen (Leichtstoffen) vorgesehen ist, nach Patent Nr. 314342.
Der in dem Stammpatent beschriebene Stofflöser dient dazu, die leichten Bestandteile, wie z. B.
Schaumstoff, Gummi, Folien usw., die in einem Stofflöser weder durch den Gutstoffauslass noch durch den Auslass für den ausgeschiedenen Grobstoff abführbar sind, zu entfernen. Man hat sich hiezu die Erkenntnis zu eigen gemacht, dass die vom Rotor hervorgerufene Wirbelströmung einen Wirbelkern erzeugt, der vom Rotor zur gegenüberliegenden Wand des Stofflösergehäuses reicht, wobei sich die spezifisch leichten Verunreinigungen in dem dem Rotor gegenüberliegenden Wandbereich ansammeln. Mit Hilfe einer in diesem Bereich angeordneten Ablaufleitung können diese Leichtstoffe aus dem Stofflöser abgezogen werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei dem Stofflöser nach dem Stammpatent eine schärfere Trennung zwischen den auszuscheidenden, spezifisch extrem leichten Bestandteilen und der übrigen Suspension herbeizuführen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch gelöst, dass der Rotor auf seiner dem Behälterinnenraum zugewandten Seite eine im wesentlichen zur Rotorachse koaxiale Hülse als Zentriervorrichtung für den Wirbelkern aufweist.
Durch die Hülse wird der Wirbelkern im Zentrum des Behälters festgelegt. Damit wird verhindert, dass die sich im Wirbelzentrum bereits angesammelten Leichtstoffe erneut vom Laufrad erfasst werden und in den Kreislauf der Suspension im Stofflöser wieder mit hereingezogen werden.
Diese Stabilisierung des Wirbelkernes wird noch weiter verstärkt, wenn erfindungsgemäss auch in dem dem Rotor gegenüberliegenden Wandbereich vor die Ablaufleitung für den Leichtstoff eine Hülse gesetzt ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch den erfindungsgemässen Stofflöser, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Stofflöser nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der Leichtstofflöser --1-- besteht aus einem zylinderförmigen, geschlossenen Gehäuse--2--. Am Umfang des Gehäuses --2-- ist tangential eine Zulaufleitung --3-- für die aus Altpapier hergestellte Suspension angebracht. An einer Stirnseite des Gehäuses --2-- ist eine Ablaufleitung--4--zur Abführung der spezifisch leichten Teile angebracht. An der gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses ragt eine Antriebswelle--5--ins Gehäuseinnere, an deren Ende ein Rotor --6-- angeordnet ist. Der Rotor-6dient zum Zerkleinern des Altpapiers und zur Abführung des sogenannten Gutstoffes durch ein hinter dem Rotor--6--angebrachtes Sieb--7--.
Die Längsachse der Mündung der Leichtstoff-Ablaufleitung --4-- liegt in der Verlängerung der Rotordrehachse. Hinter dem Sieb --7-- ist stirnseitig an das Gehäuse--2- ein Sammelraum --8-- für den Gutstoff angebracht, an dessen unterem Ende eine Leitung-9herausführt. Zur Abscheidung von spezifisch schweren Teilen ist in der Umfangswand des Gehäuses-2-eine ringförmige Ausbuchtung--10--vorgesehen, an die ein Auslauf --11-- angeschlossen ist. Der Auslauf --11-- für die spezifisch schweren Teile und die Ablaufleitung --4-- für die Leichtstoffe sind durch Absperrschieber--12 und 13--absperrbar. Die beiden Leitungen werden nur von Zeit zu Zeit kurzzeitig geöffnet, um einen zu hohen Verlust an Gutstoff zu vermeiden.
Der Rotor--6--besteht aus einer flachen Schleuderscheibe, die mit annähernd stirnförmig verlaufenden Flügelschrauben-36--versehen ist. An ihrer in Drehrichtung gesehen vorderen Kante sind die Flügelscheiben
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gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses vor die Ablaufleitung --4-- gesetzt.
Bei Betrieb des Rotors --6-- entsteht nun im Stofflöser--l-eine Strömung, etwa wie sie in Fig. l durch Pfeile angedeutet ist. Die aus der tangential einmündenden Zulaufleitung-3-einströmende Suspension wird noch in der Nähe der Behälterstirnwand in eine in Richtung der Rotordrehachse verlaufende Strömung gebracht, die auf den Rotor zu verläuft. Der sogenannte Gutstoff gelangt dann durch das hinter dem Rohr angeordnete Sieb zur Leitung--9--, während die am Rotor --6-- noch nicht genügend zerkleinerten
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