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Bei bisher bekannten Rundmagazinen für Projektoren sind beispielsweise die Gefache hinsichtlich ihrer Breite von Gefachwand zu Gefachwand den Dimensionen eines unverglasten Dias angepasst. Bei Rundmagazinen, in welche sowohl unverglaste als auch verglaste Dias einsetzbar sind, sind die Abstände der Gefachwände entsprechend grosser-und somit bei gleichem Durchmesser die Aufnahmekapazität entsprechend geringer. Aus diesem Grunde wurde bereits ein Rundmagazin mit verkürzten Gefachwänden entwickelt, wobei also die innere Zylinderwand frei bleibt. Bei dieser Anordnung kommt als nutzbarer Raum für die Dias-welche sich dann an der inneren Zylinderwand berühren-noch die Dicke der dort sonst vorhandenen Gefachwände hinzu.
Solche Rundmagazine haben jedoch nicht in allen Fällen die gewünschte Stabilität ; da nämlich die Rückwand im allgemeinen mit einem ringförmigen Einschnitt für den Durchgriff des Transportstössels versehen ist-muss die erforderliche Verbindung zwischen beiden Zylinderwänden von den Gefachwänden übernommen werden ; infolge ihrer Verkürzung werden aber auch ihre Verbindungsstellen an der geteilten Rückwand kleiner und-weil der direkte Kontakt zwischen den beiden Zylinderwänden ganz wegfällt-wird die Stabilität erheblich verringert.
Extrem ungünstige Verhältnisse ergeben sich, wenn der ringförmige Einschnitt an der Magazinrückwand in Anpassung an einen entsprechend dimensionierten und in einem Projektor angeordneten Diastössel relativ gross und nach der Innenwand zu liegend ausgebildet ist.
Nach der Erfindung werden nun bei einstückigen Rundmagazinen in Form eines vollen Kreisringes für Projektoren diese Nachteile in einfacher und wirksamer Weise dadurch vermieden, dass sowohl verkürzte, die innere Zylinderwand freigebende als auch durchgehende, beide Zylinderwände verbindende und gleichmässig am Umfang verteilte Gefachwände vorgesehen werden, wobei die Anzahl der letzteren bis auf die Hälfte der Gesamtgefachzahl begrenzt wird. So können z. B. verkürzte und durchgehende Gefachwände in abwechselnder Folge vorgesehen sein. Die Anzahl der durchgehenden Gefachwände kann aber auch wesentlich geringer sein, wodurch die Aufnahmemöglichkeit für die Dias gegenüber einer Anordnung mit verkürzten Wänden nur unwesentlich vermindert wird, trotzdem aber noch eine ausreichende Stabilität gewährleistet bleibt.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäss aufgebauten Rundmagazins für Projektoren veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l die Draufsicht auf ein Rundmagazin mit verkürzten und durchgehenden Gefachwänden in abwechselnder Folge, Fig. 2 den zugehörigen Querschnitt nach A-A der Fig. l, Fig. 3 Teile eines Ringmagazins mit anderer Gefachteilung.
Das einstückige Rundmagazin--l--besteht aus den beiden zylindrischen Wänden-2 und 3--, der Rückwand --4-- und einer Anzahl Gefachwänden, von denen zwei verschiedene Arten--5a, 5b- vorgesehen sind. Die kürzeren Gefachwände--5a--und die von Zylinderwand zif Zylinderwand durchgehenden Gefachwände--5b--sind in wechselnder Folge angeordnet. Die Rückwand-4-ist mit einem ringförmigen Einschnitt --6-- für den Durchtritt eines Diastössels versehen. Als Verbindungselemente zwischen der inneren und äusseren Zylinderwand und der geteilten Rückwand dienen ausschliesslich die durchgehenden Gefachwände--5b--.
Mit-7--sind Längsrippen bezeichnet, die die Aufgabe haben, die sich innerhalb der Gefache aus der radialen Anordnung der Gefachwände ergebenden Abstandsänderungen
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unmittelbar aneinandergrenzen. Gemäss dem Beispiel nach Fig. 3 berühren sich jeweils vier Dias, da hiebei nur jedes fünfte Gefach durchgehend ausgebildet ist. Die "eingesparte" Wandstärke von drei Gefachwänden kommt bei noch guter Stabilität der Aufnahmekapazität zugute.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einstückiges Rundmagazin in Form eines vollen Kreisringes für Projektoren, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass für die Gefach-Teilung sowohl verkürzte, die innere Zylinderwand (2) freigebende Gefachwände (5a) als auch beide Zylinderwände (2 und 3) verbindende Gefachwände (5b) vorhanden sind, welch letztere über den Umfang gleichmässig verteilt und in ihrer Anzahl bis auf die Hälfte der Gesamt-Gefachzahl begrenzt sind.
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