AT319089B - Verschlussgetriebe,insbesondere kantengetriebe - Google Patents

Verschlussgetriebe,insbesondere kantengetriebe

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AT319089B
AT319089B AT550772A AT550772A AT319089B AT 319089 B AT319089 B AT 319089B AT 550772 A AT550772 A AT 550772A AT 550772 A AT550772 A AT 550772A AT 319089 B AT319089 B AT 319089B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing
control rod
faceplate
stops
gears
Prior art date
Application number
AT550772A
Other languages
English (en)
Inventor
W Frank
Original Assignee
Frank Gmbh Wilh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verschlussgetriebe, insbesondere Kantengetriebe, bestehend aus Stulpschiene und dahinter angeordneter Stellstange, die über ein in einem an der Stulpschiene befestigten Gehäuse gelagertes
Antriebsritzel betätigbar ist, wobei die Stellstange im Gehäuse geführt und mit mindestens einem
Verriegelungsglied versehen ist, das durch ein Langloch der Stulpschiene ragt und der Verstellweg der Stellstange über zu beiden Seiten des Gehäuses angeordnete, mit dem Gehäuse zusammenarbeitende Anschläge begrenzt ist. 



   Zur Begrenzung des Hubes der Stellstange eines Verschlussgetriebes sind mehrere Ausführungsformen gebräuchlich. So ist es bekannt, das durch ein Langloch der Stulpschiene ragende Verriegelungsglied an den
Enden des Langloches anschlagen zu lassen. Da beim Streichen des am Flügel montierten Verschlussgetriebes kaum zu vermeiden ist, dass Farbe in das Langloch eindringt und bei Betätigung der Stellstange die Farbe sich an den Enden des Langloches ansammelt, ist eine exakte Hubbegrenzung auf einem bestimmten
Schwenkwinkelbereich des das Verschlussgetriebe betätigenden Bedienungshebels nicht erreichbar. Auch ergeben 
 EMI1.1 
 



   Um diese Abweichungen des Bedienungshebels von den Sollstellungen zu vermeiden, ist es üblich, die
Stellstange im Bereich des Gehäuses auf eine geringere Breite abzusetzen, wobei der abgesetzte Bereich der
Stellstange innerhalb des Gehäuses angeordnet und durch das Gehäuse geführt ist. Dabei schlagen die durch die
Verringerung der Breite der Stellstange gebildeten Schultern der Stellstange an den senkrecht zur Längsachse der
Stulpschiene angeordneten Stirnflächen des Gehäuses an und bewirken damit eine Begrenzung des Verstellweges der durch das Antriebsritzel betätigten Stellstange. 



   Bei einem Verschlussgetriebe mit im Bereich des Gehäuses verringerter Breite der Stellstange wirkt sich nachteilig aus, dass ausgerechnet an denjenigen Stellen, über welche der Antrieb durch das im Gehäuse gelagerte
Antriebsritzel erfolgt, die Stellstange ihren schwächsten Querschnitt aufweist, da innerhalb des durch die verringerte Breite geschaffenen Steges der Stellstange zusätzlich noch die Ausnehmungen zum Eingriff der Zähne des Antriebsritzels angeordnet sind. Auch erfordert das Ausstanzen der Ausnehmungen und das Absetzen der
Breite der Stellstange zwei getrennte Arbeitsgänge, da insbesondere bei Stellstangen geringer Breite aus stanzwerkzeugtechnischen Gründen eine gleichzeitige Herstellung der Ausnehmungen und des abgesetzten
Bereiches nicht möglich ist. 



   Infolge der Absetzungen der Stellstange ergibt sich neben einem verstärkten Materialabfall auch eine verschlechterte Führung der Stellstange über den abgesetzten Bereich an den Innenwandungen des Gehäuses, da die Gleitflächen des abgesetzten Bereiches der Stellstange als Stanzschnittflächen ausgebildet sind und deshalb eine grosse Oberflächenrauhigkeit aufweisen. 



   Ist das Gehäuse als Blechbiegeteil ausgebildet, welcher die Stellstange umgreift, entstehen an den auf der
Stulpschiene aufliegenden Biegeradien des Gehäuses über die ebene Stirnfläche des Gehäuses herausragende Wülste, an welchen zur Hubbegrenzung die Schultern der Stellstange anschlagen, wodurch wieder eine Ungenauigkeit in der Hubbegrenzung gegeben ist. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, ein Verschlussgetriebe mit exakter Begrenzung des Verstellweges der Stellstange zu schaffen, wobei die oben beschriebenen Nachteile beseitigt sind. 



   Diese Zwecke werden nach der Erfindung erreicht durch ein Verschlussgetriebe, insbesondere durch ein Kantengetriebe der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die auf der der Stulpschiene abgewandten Rückseite der Stellstange angeordneten Anschläge aus dem Material der Stellstange herausgedrückt sind. 



   Die   erfindungsgemässe   Anordnung der Anschläge auf der freien Rückseite der Stellstange ergibt den Vorteil, dass die Stellstange im Bereich des Gehäuses nicht mehr auf eine geringere Breite abgesetzt werden muss. 



  Dadurch wird eine Schwächung der Stellstange im Bereich des Antriebes durch eine zusätzliche Querschnittsverringerung vermieden. Da die Stellstange üblicherweise aus gezogenem Bandstahl gefertigt ist, besitzen die am Gehäuse zum Zwecke der Führung der Stellstange zur Anlage gelangenden Stirnflächen eine glatte Oberfläche, wobei gleichzeitig eine gute Massgenauigkeit und Planparallelität der geführten Breite der Stellstange gegeben ist. 



   Die Nut im Flügel oder Rahmen zur bündigen Aufnahme des Verschlussgetriebes kann mit den gebräuchlichen Fräsern gefertigt werden. Dabei wird die Tiefe der Nut zur Aufnahme der Stellstange üblicherweise 7 mm tief ausgebildet, damit die Nietstellen der Verriegelungsglieder auf der Rückseite der Stellstange nicht am Nutgrund streifen. Da die Anschläge im Bereich des Gehäuses angeordnet sind und die Stellstange auch durch das Gehäuse geführt wird und deshalb in diesem Bereich auf der Rückseite der Stulpschiene aufliegt, reicht die bisher angewendete Nuttiefe im Flügel oder im Rahmen für die Stellstange auch zur Aufnahme der auf der Rückseite der Stellstange angeordneten Anschläge aus. 



   Durch die Anordnung der Anschläge auf der Rückseite der Stellstange schlägt der Anschlag auch nicht mehr im Bereich der Wülste der auf der Stulpschiene angeordneten Biegeradien des Gehäuses am Gehäuse an, sondern in einer von der Stulpschiene etwas entfernteren Ebene, so dass auch eine genauere Hubbegrenzung gegeben ist. 



   Als weiterer Vorteil ergibt sich, dass noch am fertig zusammengebauten Verschlussgetriebe eine 

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 Nachbearbeitungsmöglichkeit der Anschläge gegeben ist, da die Anschlagfläche der einzelnen Anschläge über die Rückseite der Stellstange hinausragend angeordnet ist. 



   Ganz besonders günstig ist es, den Anschlag aus dem Material der Stellstange herauszudrücken ; den Anschlag beispielsweise als Nocken oder Sicke auszugestalten. In diesem Fall ist kein zusätzlicher Teil und kein zusätzlicher Arbeitsgang zur Herstellung der Anschläge erforderlich. Die Herstellung der Ausnehmungen zum Eingriff des Antriebsritzels, sowie eventuell der Langlöcher zum Durchtritt der Befestigungsschrauben in der Stellstange, kann dann in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen. 



   In ganz besonders vorteilhafter Weise werden die Anschläge als Zunge ausgestaltet, die durch Einreissen bzw. Einschneiden oder Durchdrücken aus der Breitseite der Stellstange gewonnen wird, wobei die dem Gehäuse zugewandte Stirnfläche der Zunge mit dem Gehäuse zusammenwirken kann. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Die Figur zeigt schematisch eine Seitenansicht eines Verschlussgetriebes im Teilschnitt, wobei die Anschläge von Zungen gebildet werden, die aus der Breitseite der Stellstange herausgearbeitet sind. 



   Das als Kantengetriebe ausgebildete Verschlussgetriebe nach der Figur besteht aus der von Bandmaterial gebildeten   Stulpschiene --1--,   der dahinter angeordneten   Stellstange--2--,   die eine geringere Breite wie die Stulpschiene--l-aufweist, aus dem   Gehäuse--3--,   in dem das   Antriebsritzel --4-- gelagert   ist und aus 
 EMI2.1 
 --2-- befestigtenAntriebsritzel --4-- ist mit einer Vierkantausnehmung--9--versehen, in welche in eingebautem Zustand des Kantengetriebes in einer abgesetzten Nut, insbesondere im Falz eines Flügels, ein Vierkantstift eines Bedienungshebels eingreift, über den die Betätigung des Kantengetriebes erfolgt. Zur Befestigung des 
 EMI2.2 
 zum Durchtritt des Schraubenschaftes der Befestigungsschrauben versehen. 



   Das Gehäuse --3-- ist an seinem freien Ende als Halbkreiszylinder ausgebildet, so dass die Aussparung im Flügel zur Aufnahme des Gehäuses --3-- als Bohrung hergestellt werden kann. Diese Bohrung ist   z. B.   im Flügelrahmen senkrecht zur Flügelebene, ausgehend von der dem Rauminnern zugewandten Flügelseite derart anzubringen, dass sie die Längsnut im Falz zur Aufnahme der   Stellstange --2-- schneidet.   Diese Bohrung dient gleichzeitig zur Aufnahme des Vierkantstiftes des Bedienungshebels. 



   Die   Stellstange --2-- liegt   mit ihrer der Stulpschiene--l--zugewandten Breitseite auf dem Boden 
 EMI2.3 
 des Gehäuses-3-auf,Gehäuses --3-- über die schmalen   Stirnseiten --14-- der   von einem gezogenen Bandstahl gebildeten Stellstange--2-, die über ihre gesamte Länge eine gleichbleibende Breite aufweist, also nicht mehr im Bereich des   Gehäuses --3-- auf   eine geringere Breite abgesetzt ist. 



   Zur Begrenzung des Hubes der   Stellstange--2--weist   diese zwei Anschläge --15-- auf, die über die   Rückseite-16--der Stellstange-2--hinausragen.   Die Anschläge --15-- werden von Zungen-17- 
 EMI2.4 
 



   Der Verstellweg der Stellstange --2-- wird somit begrenzt durch die über die   Rückseite --16-- der   Stellstange --2-- ragenden Stirnseiten --18-- der Zungen --17-- und durch die ebenen Stirnflächen   - 19-des Gehäuses-3-.    

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verschlussgetriebe, insbesondere Kantengetriebe, bestehend aus Stulpschiene und dahinter angeordneter Stellstange, die über ein in einem an der Stulpschiene befestigten Gehäuse gelagertes Antriebsritzel betätigbar ist, wobei die Stellstange im Gehäuse geführt und mit mindestens einem Verriegelungsglied versehen ist, das durch ein Langloch der Stulpschiene ragt und der Verstellweg der Stellstange über zu beiden Seiten des Gehäuses angeordnete, mit dem Gehäuse zusammenarbeitende Anschläge begrenzt ist, d a d u r c h g e k e n n- zeichnet, dass die auf der der Stulpschiene (1) abgewandten Rückseite (16) der Stellstange (2) angeordneten Anschläge (15) aus dem Material der Stellstange (2) herausgedrückt sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
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