AT314717B - Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine

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Publication number
AT314717B
AT314717B AT565469A AT565469A AT314717B AT 314717 B AT314717 B AT 314717B AT 565469 A AT565469 A AT 565469A AT 565469 A AT565469 A AT 565469A AT 314717 B AT314717 B AT 314717B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thyristor
needle
stopping
knitting machine
button
Prior art date
Application number
AT565469A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottschall Gernot
Original Assignee
Morat Gmbh Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine mit Zungennadeln, die von den Nadelzungen steuerbar ist und einen elektrisch leitenden Taster aufweist, dessen freies Ende im Bereich der
Hakenöffnung der in Einschlussstellung befindlichen Nadeln steht und durch Berührung mit einer in geschlossener oder halboffener Stellung befindlichen Nadelzunge einen elektrischen Impuls im Steuerkreis eines Thyristors erzeugt, in dessen Hauptstromkreis ein den Antriebsmotor der Maschine stillsetzendes Relais eingeschaltet ist, wobei der Taster, die Elemente des Steuerkreises, einschliesslich Thyristor sowie eine dem Thyristor vorgeschaltete Signallampe nacheinander in einem länglichen Gehäuse untergebracht sind, aus dessen einem Ende die Tasterspitze herausragt und dessen anderes Ende mit einer durchsichtigen Kappe verschlossen ist, nach Patent
Nr. 308275. 



   Bei dieser Einrichtung gemäss dem Stammpatent sind die Lampe, die Widerstände, der Thyristor und die elektrischen Verbindungen in einem Gehäuse untergebracht, das aus vielen auf der Drehmaschine herzustellenden
Teilen zusammengesetzt ist, wobei die Montage der Vorrichtung von Hand erfolgen muss, wodurch die
Gestehungskosten einer solchen Vorrichtung unverhältnismässig hoch sind. Ausserdem besteht die Gefahr, dass sich die Verbindungsstellen der einzelnen Teile lockern, so dass die Betriebssicherheit der Vorrichtung nicht gewährleistet ist. 



   Zweck der Erfindung ist es, die Einrichtung billiger sowie bruch-und stosssicher zu gestalten. 



   Die daraus sich ergebende Aufgabe, nämlich das miteinander Verbinden der Vielzahl von Einzelteilen durch
Handarbeit zu vermeiden, wird dadurch gelöst, dass die Signallampe und der in Form einer gedruckten Schaltung ausgeführte Steuerkreis, einschliesslich Thyristor, in einem Körper aus Giessharz eingebettet sind, aus dessen einem Ende eine als Halterung für den Taster dienende Schraube herausragt, und dass der Körper im Bereich der gedruckten Schaltung einen an seine Oberfläche tretenden Kontaktring sowie im Bereich der Signallampe einen nach aussen ragenden Anschlussstift aufweist. 



   Es ist verständlich, dass das Einbetten der elektrischen Teile der Vorrichtung in einen gegossenen Körper aus elektrisch nicht leitendem Material nicht nur Gestehungskosten herabsetzt, sondern auch die Vorrichtung bruch- und stosssicher macht und die einzelnen elektrischen und elektronischen Elemente voneinander isoliert. 



   Nach einem weiteren Kennzeichen der ERfindung wird vorgeschlagen, dass der Kontaktring mit der Masse der Strickmaschine und der Anschlussstift über das Relais mit der Stromquelle verbunden ist. 



   Die gesamte erfindungsgemässe Einrichtung kann so billig hergestellt werden, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt und beim Auftreten von Fehlern der ganze Baustein ausgewechselt wird. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es   zeigen : Fig. l   eine Anordnung der Stillsetzvorrichtung in Kombination mit einer Nadel des Nadelzylinders einer Rundstrickmaschine, deren
Zunge geöffnet ist, Fig. 2 die Stillsetzvorrichtung in Kombination mit einer Nadel des Nadelzylinders einer Rundstrickmaschine, deren Zunge fehlerhaft geschlossen ist, Fig. 3 den elektrischen Schaltplan der
Stillsetzvorrichtung, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Stillsetzvorrichtung mit der Ansicht des bedruckten Teiles der Leiterplatte, Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, die um ihre Achse zu Fig. 4 um 180  gedreht ist, Fig. 6 einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Schnittlinie VI-VI in Fig. 4. 



   Das Ausführungsbeispiel der   erfindungsgemässen   Vorrichtung wird an einer Rundstrickmaschine erläutert, deren Zungennadeln im sich drehenden Nadelzylinder--2--untergebracht sind. Jede   Nadel--l--hat   einen Fuss--ld--, der in den an der Strickstelle auf und ab steigenden Kanal der   Schlossteile --20-- hineinragt,   die am   Schlossmantel--21--befestigt   sind. Die Erfindung betrifft auch Stillsetzvorrichtungen an solchen Rundstrickmaschinen oder Flachstrickmaschinen, deren Nadeln von Stössern gesteuert werden, und überhaupt alle Rundstrickmaschinen und Flachstrickmaschinen, deren unabhängig voneinander bewegbaren Nadeln Zungennadeln sind.

   Wenn die Nadel, wie in Fig. l dargestellt, sich in der Einschlussstellung befindet, dann ist ihre Zunge--la--normalerweise geöffnet, damit der Faden zum Bilden neuer Schleifen eingelegt werden kann. 



  Dieser Vorgang ist bekannt und bedarf keiner Erläuterung. 



   Aus irgendwelchen Gründen kommt es vor, dass die Nadelzunge--la--, wie Fig. 2 zeigt, in der Einschlussstellung geschlossen oder halboffen ist. Dadurch entstehen Strickfehler. Um ein derartiges fehlerhaftes Verhalten der Nadelzungen--la--so rechtzeitig zu erkennen, dass der Fehler beseitigt werden kann, ist auf den Umfang des Nadelkreises mindestens eine Stillsetzvorrichtung mittels ihres   Fusses--3b--so   am   Schlossmantel--21--oder   einem andern feststehenden Teil der Maschine angeordnet, dass das freie Ende ihres   Tasters--4--so   weit in die Öffnung des Nadelhakens--lb--hineinreicht, dass bei geschlossener oder halboffener Zunge--la-- (Fig. 2) das Ende des   Tasters --4-- von   der Zunge berührt und etwas in der Drehrichtung des Nadelzylinders verschwenkt wird.

   Durch diese Berührung des Tasterendes mit der Nadel wird über den   Ableitwiderstand--Rl--ein Thyristor--6--stromführend   gemacht, weil im Augenblick dieser Berührung ein durch den Widerstand--Rl--verkleinerter Steuerstrom in den Thyristor fliesst, ohne das den Motor abschaltende Relais zu betätigen. Dadurch wird der Thyristor für den Durchfluss des Arbeitsstromes der Stromquelle geöffnet, der so stark ist, dass er das Relais betätigt. 



   Der kurzzeitige Stromfluss dient also nur der Aufsteuerung des Thyristors-6--. Durch diese Aufsteuerung steht das ganze zur Relaisschaltung notwendige Spannungsgefälle der Stromquelle zur Verfügung,   u. zw.   so lange, bis ein im Arbeitsstromkreis eingeschalteter Druckschalter, der sich normalerweise in 

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 Schliessstellung befindet, von Hand kurzzeitig geöffnet wird. Durch dieses Unterbrechen des Arbeitsstromkreises wird die Anlage wieder in Bereitschaftsstellung zurückversetzt, weil der Thyristor in der Sperrzustand zurückschaltet und die Vorrichtung wieder arbeitsbereit ist. Jeder Vorrichtung ist eine Signallampe-9zugeordnet, die beim Auslösen des Arbeitsstromflusses, bei der Berührung einer halboffenen oder geschlossenen Zunge durch den   Taster --4-- der   Stillsetzvorrichtung aufleuchtet. 



   Bei einem Spannungsgefälle von 24 V bleibt bei einem Bedarf von 6 V für das Relais gemäss der in Fig. 3 dargestellten Schaltung für eine 24 V-Lampe 18 V übrig, so dass die Gefahr einer Überbelastung derselben nicht besteht. 



   Der   Giessharzkörper--26-- (Fig. 4 bis   6) kann neben der zylindrischen jede andere zweckdienliche Form haben. 



   Im oberen Teil des   Giessharzkörpers--3--ist   die   Lampenfassung --16-- mit   der Lampe --9-- 
 EMI2.1 
 --3b-- radial--Cl--. Auf der andern Seite der Leiterplatte --25-- befindet sich, wie Fig. 5 zeigt, der Widerstand   --R2-- und der Thyristor   Am unteren Ende der   Leiterplatte --25-- ist   in den Giessharzkörper 
 EMI2.2 
 Befestigungsmittel überflüssig. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine mit Zungennadeln, die von den Nadelzungen steuerbar ist und einen elektrisch leitenden Taster aufweist, dessen freies Ende im Bereich der Hakenöffnung der in   Einschlussstellung befindlichen   Nadeln steht und durch Berührung mit einer in geschlossener oder halboffener Stellung befindlichen Nadelzunge einen elektrischen Impuls im Steuerkreis eines Thyristors erzeugt, in dessen Hauptstromkreis ein den Antriebsmotor der Maschine stillsetzendes Relais eingeschaltet ist, wobei der Taster, die Elemente des Steuerkreises, einschliesslich Thyristor sowie eine dem Thyristor vorgeschaltete Signallampe nacheinander in einem länglichen Gehäuse untergebracht sind, aus dessen einem Ende die Tasterspitze herausragt und dessen anderes Ende mit einer durchsichtigen Kappe verschlossen ist, nach Patent Nr.

   308275, 
 EMI2.3 
 ausgeführte Steuerkreis (Rl, R2,   Cl),   einschliesslich Thyristor (6), in einem Körper (3) aus Giessharz eingebettet sind, aus dessen einem Ende eine als Halterung für den Taster (4) dienende Schraube     lib)   herausragt, und dass der Körper (3) im Bereich der gedruckten Schaltung einen an seine Oberfläche tretenden Kontaktring (27) sowie im Bereich der Signallampe (9) einen nach aussen ragenden Anschlussstift (28) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine mit Zungennadeln nach Anspruch 1, EMI2.4
AT565469A 1967-03-25 1969-06-13 Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine AT314717B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0073343 1967-03-25
DE6807789U DE6807789U (de) 1968-11-20 1968-11-20 Von den zungen der zungennadeln einer strickmaschine steuerbare vorrichtung zum stillsetzen derselben

Publications (1)

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AT314717B true AT314717B (de) 1974-04-25

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AT565469A AT314717B (de) 1967-03-25 1969-06-13 Einrichtung zum Stillsetzen einer Strickmaschine

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