AT311664B - Verschlußeinrichtung für den Einspritzkanal einer Spritzgußform - Google Patents
Verschlußeinrichtung für den Einspritzkanal einer SpritzgußformInfo
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-
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlusseinrichtung für den Einspritzkanal einer Spritzgussform, insbesondere einer Spritzgussform für schäumbare Kunststoffe, mit einer Membran. Es sind verschiedene mechanische Verschlusseinrichtungen für Einspritzkanäle von Spritzgussformen bekanntgeworden. Diese Verschlüsse haben jedoch den Nachteil, dass sie sehr störungsanfällig sind. Das eingespritzte, oft dünnflüssige Material dringt zwischen die bewegten und festen Teile der Verschlusseinrichtung ein, und erhärtet, so dass das Schliessen und Öffnen höhere Kräfte erfordert, wobei jedoch auf Grund des erhärteten Materials kein dichter Verschluss mehr möglich ist. Weiters ist es bekannt, im Einspritzkanal eine schlauchförmige Membran anzuordnen. Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass der Schlauch durch die zum Schliessen erforderlichen Kräfte sehr schnell zerstört wird, da hiebei dieser stark deformiert werden muss. Diese Membran muss daher sehr oft ausgewechselt werden, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Es ist auch bekanntgeworden, ein Membranventil normal zum Einspritzkanal vorzusehen. Bei einer derartigen Anordnung muss der Materialstrom gerade an der Stelle des Membranventils umgelenkt werden. Dadurch wird der Fluss des Materials an den Umlenkstellen teilweise verzögert, wodurch es vor allem bei schnellreagierenden Gemischen zu Produktablagerungen kommt, die einerseits den Strömungsweg verlegen und anderseits die Dichtfläche der Membran verschmutzen. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Verschlusseinrichtung mit einer im wesentlichen ebenen Membran für den Einspritzkanal einer Spritzgussform zu schaffen, welche eine langanhaltende Funktionstüchtigkeit besitzt und leicht bedient werden kann. Die erfindungsgemässe Verschlusseinrichtung besteht darin, dass die Membran-vorzugsweise in einer Erweiterung des Einspritzkanals-in einer zur Achse des Einspritzkanals etwa parallelen Ebene angeordnet und etwa senkrecht zu ihm betätigbar ist. Die wirksame Fläche der Membran soll dabei grösser als der Querschnitt des Einspritzkanals sein. Um eine optimale Dichtfläche für die Membran zu schaffen, weist der Einspritzkanal eine Erweiterung auf, deren Ausmasse etwa den Ausmassen der Membran in Schliessstellung entsprechen. Dadurch kann die Membran, unter Einwirkung eines Druckes satt an die Wandung der Erweiterung anliegen. Die Tiefe der Erweiterung soll mindestens dem Radius des Einspritzkanals entsprechen, damit der Materialfluss besonders günstig unterbrochen werden kann. Zur Bewegung der Membran kann ein hydraulisches Medium, z. B. Druckluft dienen. Die Steuerung kann automatisch, synchron mit dem Arbeitslauf erfolgen. Es ist vorteilhaft, wenn die Membran aus der Schliessstellung mit Hilfe einer Vakuumeinrichtung zurückbewegbar ist. Dadurch kann, wenn das Schliessen und öffnen des Membranventils oft und schnell hintereinander erfolgen muss, eine besonders sichere und genaue Betätigung erreicht werden. Weiters ist es möglich, die Membran durch einen Kolben zu betätigen. Bei einer mittels Kolben betätigbaren Membran, korrespondiert zweckmässigerweise, die Kolbenspitze mit der dieser Spitze gegenüberliegenden Wandung des Einspritzkanals. So kann die Membran an die Wandung der Erweiterung dicht und gleichmässig angepresst werden. Ist bei einer zweiteiligen Form, deren Teilungsebene durch die Achse des Einspritzkanals verläuft, die Membran in dem einen Teil der Form angeordnet und senkrecht auf die Erweiterung des andern Formteiles betätigbar, so kann der Einspritzkanal wirksam verschlossen werden, weil die Membran völlig gleichmässig an die als Dichtfläche zur Verfügung stehende Wandung des Einspritzkanals eingepresst werden kann, wobei eine derartige Verschlusseinrichtung leicht montiert und demontiert werden kann. Ist bei einer einteiligen Form mit geradlinig verlaufendem Einspritzkanal die Membran in einem senkrecht zum Einspritzkanal einsetzbaren Verschlusskörper angeordnet, so kann dieser Teil einfach ein und ausgebaut werden, so dass der Einspritzkanal sehr leicht gereinigt werden kann. Als Material für die Membran kann Polytetrafluoräthylen-insbesondere wenn in der Form Polyurethan verarbeitet wird-aber auch z. B. Silikonkautschuk verwendet werden. Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 3 eine zweite erfindungsgemässe Ausführungsform im Schnitt und Fig. 4 eine dritte erfindungsgemässe Ausführungsform im Schnitt. EMI1.1 der Membran--5--ist im Teil-2--eine Ausnehmung-8--vorgesehen, in welche ein Kanal-9einmündet. EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Membran auch unter Vakuum gesetzt werden kann, damit die Wölbung der Membran aus dem Einspritzkanal --3-- herausgezogen werden kann. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Ausnehmung--8--eine der Membranwölbung entsprechende Form aufweist. Der Ring-7-ist im Bereich der Knickzone-b-der Membran abgerundet. Desgleichen kann auch der entsprechende Abschnitt Teil--2--abgerundet sein. Die Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Membran-5--durch einen Kolben in den Einspritzkanal --3-- gedrückt wird. Der Kolben --11-- weist eine abgerundete Spitze 12-auf, deren Form der Erweiterung --10-- im Teil --1-- entspricht. Der Kolben --11-- wird über eine Kolbenstange--13--von einer (nicht gezeigten) mechanischen Betätigungseinrichtung entsprechend dem Pfeil --14-- bewegt. EMI2.2 --13-- im Teil --2-- einErweiterung --10-- gedrückt und durch die Form der Kolbenspitze--12--satt anliegend und gleichmässig zwischen der Erweiterung --10-- und der Kolbenspitze --12-- zusammengepresst. Nach Beendigung des Einspritzvorganges werden die Teile--l und 2--auseinander genommen, und der freiliegende Einspritzkanal --3-- wird gereinigt. In der Fig. 4 ist eine weitere erfindungsgemässe Ausführungsform für eine Schuhsohlenform dargestellt. Bei dieser Ausführung ist ein gerader Kanal--29--vorgesehen, welcher in die Formhöhlung-21--mündet. Der Kanal --29-- fluchtet mit dem Einspritzkanal --20- des Einspritzmundstückes --18--, das die EMI2.3 kommt. Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform können an Stelle einer hydraulischen oder pneumatischen Betätigung über Bohrungen --28-- auch mechanische Betätigungseinrichtungen für die Membran--26--vorgesehen sein, wie dies beispielsweise in der Fig. 3 dargestellt ist. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verschlusseinrichtung für den Einspritzkanal einer Spritzgussform, insbesondere einer Spritzgussform für EMI2.4 (5, 26)-vorzugsweise in einer Erweiterung (10) des Einspritzkanals (3, 29)-in einer zur Achse (a) des Einspritzkanals (3,29) etwa parallelen Ebene angeordnet und etwa senkrecht zu ihm betätigbar ist. EMI2.5
Claims (1)
- eines Kolbens (11) betätigbaren Membran die Kolbenspitze (12) korrespondierend mit der dieser Spitze gegenüberliegenden Wandung des Einspritzkanals (3,29) ausgestaltet ist.4. Verschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, für eine zweiteilige Form, deren Teilungsebene EMI2.6
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT224869A AT311664B (de) | 1969-03-06 | 1969-03-06 | Verschlußeinrichtung für den Einspritzkanal einer Spritzgußform |
| ZA701430A ZA701430B (en) | 1969-03-06 | 1970-03-03 | Injection mould having a closure in the injection channel particularly for moulded shapes of polyurethane |
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| CH313670A CH497262A (de) | 1969-03-06 | 1970-03-04 | Spritzgiessform mit einem Absperrorgan im Einspritzkanal, insbesondere für die Herstellung von Formkörpern aus schaumfähigem Polyurethan |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT385716B (de) * | 1985-02-04 | 1988-05-10 | Lim Kunststoff Tech Gmbh | Form zum herstellen von gegenstaenden, insbesondere schuhsohlen |
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1969
- 1969-03-06 AT AT224869A patent/AT311664B/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-03-03 ZA ZA701430A patent/ZA701430B/xx unknown
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| AT385716B (de) * | 1985-02-04 | 1988-05-10 | Lim Kunststoff Tech Gmbh | Form zum herstellen von gegenstaenden, insbesondere schuhsohlen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ZA701430B (en) | 1971-01-27 |
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