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sie bei der steileren Stellung des Lenkers war, so wird keine Verminderung der als Auflàgerdruck sich geltend machenden Komponente, sondern cher eine Vergrösserung zu erwarten sein.
Diese Verhältnisse ändern sich aber, wenn die Neigung des Lenkers gegen die Horizontale kleiner wird. Der Unterschied zwischen dem Vertikalweg des oberen und dem Horizontalweg 'des unteren Lenkerendes wird geringer und wenn der Winkel von 450 überschritten ist, so kehrt
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lagerdruck, der Auflagerdruck wird kleiner werden als er bei Beginn der Wirkung des Reglers war. Gienge man demnach von einer Ausgangsstellung des Lenkers aus, deren Neigung etwa zwischen 50 und 60 gelegen ist, so wäre die Deformation der Feder und die Spannungszpnahme wohl günstiger ; doch müsste wegen des kleinen Übersetzungsverhältnisses zwischen Exzenterkraft und der Federkraft die Feder sehr stark bemessen werden, mitunter stärker als dies kon- struktiv ausführbar wäre.
Nimmt man für einen Augenblick an, dass eine solche Ausführung möglich wäre, so hätte man die Vorteile, dass die Veränderungen der Federspannung während des Wirkens des Druckreglers geringfügig geworden sind und dass bei Erreiehung einer gewissen Schräge des Lenkers trotz Fortschreitens des Exzenterhubes der Auflagerdruck abnimmt.
Diese Erkenntnisse führten nun zu folgender Erfindung : Lässt man den steil gestellten Lenker e (Fig. 2) auf einen zweiten Lenker e1 und diesen erst auf den Teil c einwirken und wird
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des Lagers / gleich sein der Längsbewcgung des einen Endes des zweiten Lenkers und dessen anderes Ende wird daher eine noch grössere Querbewegung machen als das zweite Ende des ersten Lenkers :
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lagerdruckes erreicht, von dem aus bei fortschreitender Exzenterbewegung eine Entlastung eintritt.
Immerhin aber wird man das, was bei schräger Lage eines Lenkers nur mit einer grossen Federkraft und nur auf einem langen Wege möglich war, mit einer Federkraft erzielen, die um vieles
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zu vervielfachen. Für alle Fälle sichert man durch die angegebene Konstruktion, dass durch die annähernd fest begrenzte und innerhalb der Konstruktionsmöglichkeit gelegene Maximaldeformation der Feder ein Maximalauflagerdruck bestimmt ist, der nicht iiberschritten werden kann ;
ist dieser Maximaldruck erreicht, so tritt bei weiterem Fortschreiten des Hubes eine Entlastung ein.
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ruht auf einem wa. gerecht verschiebbaren Keil D auf, der mit einem hakenförmigen Fortsatz in die zweite Abteilung des Gehäuses A hineinragt. in welcher der Druckregler eingebaut ist.
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der es verhindert, dass die Lenker bis zur Selbsthemmung verstellt werden, so dass die Feder sie nicht mehr in die Ausgangsstellung zurückführen könnte. Zur Verminderung des anfängliehen Auflagerdruckes, den die Lenker auf ihre Lager und diese wieder auf ihre Bahn ausüben, werden die Lenker und Lager so breit wie möglich ausgeführt, was bei der dargestellten Anordnung der Presse keinen Schwierigkeiten begegnet.
Das ganze Gehäuse ist allseitig geschlossen und mit 01 gefüllt. Bei N wird das Werkzeug eingespannt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen in Vertikalschnitt und Draufsicht eine andere Ausführungsform des Druckreglers, der hier in einem Rahmen 0 angeordnet ist, welcher auf jede bestehende Exzenterpresse, u. zw. auf die Tischplatte aufmontiert werden kann. In dem Rahmen ist vertikal beweglich die unten mit keilförmigen Rippen versehene Platte P angeordnet, unterhalb welcher eine zweite horizontal verschiebbare Platte Q liegt, die gleichfalls mit keilförmigen Rippen versehen ist.
Diese Rippen passen in die zwischen den Rippen der oberen Platte P befindlichen Nuten hinein.
Die Platte Q ist in der auf den Keilrippen senkrechten Richtung verschiebbar, wird aber durch die Lenker R, R, die sich einerseits gegen die Platte und andererseits gegen ein itn Rahmen verschiebbares Lager S stützen, im Gleichgewicht gehalten. Gegen dieses Lager stützt sich auch der Lenker T, der andererseits von einem Haken, der durch die Feder U belasteten Stange ! angefasst wird. Auf der Platte P wird das Werkzeug aufgespannt. Wird der Druck zu gross, so verschiebt sich die Platte P etwas nach unten und drückt mittels der Keilrippen die Platte Q nach links, so dass der Druckregler in der vorhin beschriebenen Weise in Wirksamkeit tritt.
Die Lenker T ? stellen sich schräger und verschieben das Lager S, welches seinerseits wieder auf den Lenker T einwirkt, der von der Feder U beeinflusst ist. Es könnte auch hier noch ein dritter Lenker angegeordnet werden, wenn ein höheres Übersetzungsverhältnis erforderlich wäre. Die konstruktive Ausgestaltung des Reglers lässt selbstverständlich mancherlei Änderungen zu, die das Wesen der Erfindung nicht berühren.
Für andere Verwendungsarten, wie für Lager, die stark zunehmenden Drücken ausgesetzt sind, z. B. für Lager von Walzwerken, ferner für Scheren, Biegemaschinen usw. ergibt sich die Konstruktion des Druckreglers nach den gezeigten Beispielen von selbst.