AT309217B - Aufnahme- oder Wiedergabegerät - Google Patents

Aufnahme- oder Wiedergabegerät

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Publication number
AT309217B
AT309217B AT1074171A AT1074171A AT309217B AT 309217 B AT309217 B AT 309217B AT 1074171 A AT1074171 A AT 1074171A AT 1074171 A AT1074171 A AT 1074171A AT 309217 B AT309217 B AT 309217B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flow
devices
loop
tape
channel
Prior art date
Application number
AT1074171A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kantner
Herbert Ing Krammer
Hans Ing Mazanec
Robert Dr Scheiber
Original Assignee
Eumig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • G03B1/54Tensioning or loop-maintaining devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Aufnahme- oder Wiedergabegerät für bandförmigen Informationsträger, im besonderen Kinoprojektor, mit einer Einrichtung zum Überwachen einer vom Band gebildeten Schlaufe und mit einem Strömungsgenerator. 



   Bei Aufnahme- oder Wiedergabegeräten war es bisher üblich, die Steuerung von Gerätefunktionen mit mechanischen bzw. elektrischen Einrichtungen durchzuführen. Bei mechanischen Steuereinrichtungen ist es jedoch nachteilig, dass ihre Lebensdauer durch Abnutzungserscheinungen begrenzt ist. Darüber hinaus arbeiten solche Einrichtungen sehr geräuschvoll und sind sehr aufwendig bezüglich des Platzbedarfes. Diese Nachteile umgehend, werden in letzter Zeit elektronisch gesteuerte Geräte immer häufiger am Markt angeboten. Diese Geräte kennzeichnen sich durch besonders lange Lebensdauer in der Funktionsweise und geringen Platzbedarf der darin angeordneten Steuereinrichtungen, wobei der Arbeitsgang nahezu geräuschlos ist. Diese Geräte haben jedoch den Nachteil, dass sie sehr teuer sind. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 721924 wurde eine Einrichtung bekannt, bei der in Abhängigkeit von in dem Film eingestanzten Markierungslöchern Signale abgenommen wurden, wobei Druckluft gegen den Film geleitet wurde. Je nachdem, wie die Markierungslöcher ausgebildet waren, entstand ein charakteristisches Ausgangssignal. Der Zweck dieser Einrichtung war, ein synchrones Ein- bzw. Ausschalten zweier Filmprojektoren zu erzielen, welche Projektoren mit in der laufenden Filmszene aufeinanderfolgenden Filmspulen bestückt waren, so dass ein pausenloser Projektionsablauf gegeben war. Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische Steuereinrichtung zum Steuern von Regelvorrichtungen innerhalb desselben Gerätes, wobei Markierungen am Band nicht erforderlich sind.

   Zusätzlich kann durch den Umstand, dass bei Aufnahme- oder Wiedergabegeräten, besonders bei Kinoprojektoren, im Betriebszustand hohe Temperaturen beispielsweise durch die Projektorlampe auftreten, ein zum Zwecke der Kühlung angeordnetes Gebläse als Lieferant für die Steuerströmung herangezogen werden. 



   Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, dass im Bereich der Bandschlaufe mindestens ein Prüfkanal mündet, wobei im Prüfkanal Einrichtungen zum Überwachen der vom Strömungsgenerator dem Prüfkanal über einen weiteren Kanal zugeführten, und von der Bandschleife beeinflussten, Strömung angeordnet sind. Dadurch ergibt sich zusätzlich der Vorteil, dass die zu diesem Zweck bisher üblichen Einrichtungen wie Tänzerrolle, lichtelektrische Abtaster u. dgl. erspart werden können. Die Einrichtungen zum Überwachen der Strömung sind zweckmässig mit dem Antriebsmotor verbunden, so dass je nach Grösse des Steuersignals ein Vergrössern oder Verringern der Bandantriebsgeschwindigkeit bewirkt wird, bis die Schlaufe die dem Normalzustand entsprechende Grösse aufweist. 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass ein zweiter, im Bereich der Bandschlaufe angeordneter Prüfkanal vorgesehen ist, welcher im Innern ebenso Einrichtungen zum Überwachen der Strömung aufweist, wobei die den beiden Prüfkanälen zugeführte Strömung von der Grösse der Bandschlaufe steuerbar ist, und dass die beiden Einrichtungen zum Überwachen der Strömung mit einer Vergleichseinrichtung verbunden sind.

   Am einfachsten könnte die Steuerung bewirkt werden, wenn bei einer, dem Normalbetrieb entsprechenden Schlaufengrösse jedem der beiden Strömungsfühler dieselbe Strömungsmenge zuführbar ist, hingegen bei einer, vom Normalbetrieb abweichenden Schlaufengrösse einer der Strömungsfühler einer grösseren, der andere einer kleineren Strömung ausgesetzt ist, wobei das Verhältnis der Änderung der Bandgeschwindigkeit durch die Antriebseinrichtung bezogen auf die relative Veränderung der Schlaufengrösse zur Schlaufengrösse im Normalbetrieb indirekt proportional ist. Die beiden Strömungsfühler könnten dabei als temperaturabhängige Widerstände ausgebildet sein. 



   Bei dem Inbetriebsetzen von weiteren am Gerät angeordneten Steuereinrichtungen ist es oft notwendig, dass beim Einfädeln der Bandanfang des Informationsträgers in Führungskanäle und Transporteinrichtungen des Gerätes bis auf eine Aufwickelspule eine bestimmte Stelle im Gerät erreicht hat. Ein Einschalten der Schlaufenüberwachungseinrichtung bzw. das Zuführen der Steuerströmung zum Prüfkanal könnte, wie gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgeschlagen wird, zusätzlich von einer, in Vorlaufrichtung des Bandes gesehen, nach der Schlaufe in der Bahn des Bandes angeordneten Bandabfühleinrichtung steuerbar sein.

   Vorzugsweise ist diese Bandabfühleinrichtung, wie an sich bekannt, von einer einem mit dem Strömungsgenerator verbundenen Kanal gegenüberliegend angeordneten Ventilklappe gebildet, wobei sich der Vorteil ergibt, dass das Band weder durch einen mechanischen Taster zerkratzt werden könnte, noch bei einer zu grossen Abtastkraft der Bandtransport durch zu grosse Reibung beeinflusst werden würde. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten   Ausführungsbeispielen.   Die Fig. 1 und 2 zeigen die erfindungsgemässe Steuereinrichtung, wobei in Fig. 1 das Aufnahme- oder Wiedergabegerät beim Einfädeln des bandförmigen Informationsträgers, in Fig. 2 das Gerät im Betriebszustand dargestellt ist. Die Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Steuern des Antriebsmotors in Abhängigkeit von der Schlaufengrösse. 



   Ein   Gebläse--l-- (Fig. l),   in einem nicht näher dargestellten Projektor, führt einer Projektionslampe --2-- über einen   Kanal --3-- Kühlluft   zu. Ein von einer nicht dargestellten Vorratsspule kommender Film   --4--   wird von einer Antriebseinrichtung--5--über eine   Bildbühne --6-- einer   Schlaufenbildner-   einrichtung --7-- zugeführt   und gelangt dann über den   Führungskanal --8-- zu   einer ebenfalls nicht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
    Gebläses-l--fördertStrömungskanal --9-- weiter   entfernten Wandung des Filmführungskanals --8-- angelenkten Klappe -   verschliessbar.   Eine Schenkelfeder --12-- hält bei nicht vom Luftstrom beaufschlagter Klappe   --11-- dieselbe   in 

  Geschlossenstellung. Hat, wie in   Fig. 1   dargestellt, der Filmanfang die   Öffnung--11--   noch nicht erreicht, hält der vom   Gebläse--l--über Kanal-9-zugefuhrt   Luftstrom die Klappe-11-in Offenstellung, wobei ein auf der Klappe --11-- fixierter Photowiderstand --13-- in den Lichtstrahl einer   Lampe--14--gelangt.   Der erzeugte Photostrom wird verstärkt und induziert in Spulen--15, 16--der 
 EMI2.2 
    18--- -14-- ausgesetzt.   Dadurch werden aber auch die Spulen--15, 16--stromlos, so dass die   Feder-21--   zur Wirkung kommt und die beiden   Führungsteile--17   und 18--voneinander weg bewegt.

   Da nun der Film -   die Öffnung--10-abdeckt,   wird der vom Gebläse --1-- erzeugte Luftstrom in den Kanal --23-- umgelenkt und gelangt durch die   Öffnung --22-- in   den von den Kurven--17, 18--gebildeten Raum, wobei der Strahl vom Film--4--geteilt wird (Pfeile in Fig. 2). Ist die Schlaufengrösse dem Normalbetriebszustand entsprechend, wird der Luftstrahl durch den Film --4-- genau halbiert und durch die nun freien Öffnungen--24, 25--dem temperaturabhängigen Widerstand--26, 27-zugeleitet (Fig. 3). Die   Widerstände --26, 27-- sind   in einer Wheatstone'schen Brücke geschaltet, in deren Diagonale ein Differenzverstärker --29-- mit einem den Greifer--5--steuernden Antriebsmotor--30--verbunden ist.

   Treten beispielsweise in der Weiterschaltung der Transporteinrichtung Störungen auf, die eine Veränderung der Schlaufengrösse zur Folge haben, so wird entweder dem   Widerstand --27-- oder   dem Widerstand--28-mehr Luftströmung zugeführt, wodurch sich deren Betriebstemeratur verändert. Die Wheatstone'sche Brücke - kommt aus dem Gleichgewicht, wobei dem in die Diagonale der Brücke --28-- geschalteten Differenzverstärker --29-- die Spannungen der beiden Widerstände --26,   27--zugeführt   werden. Der vom   Differenzverstärker--29--gesteuerte Motor--30--steuert   wieder die Bandantriebseinrichtung--5--. 



  Das Verhältnis der Steigerung der Transportgeschwindigkeit zur Grösse der Schlaufe ist indirekt proportional. Die Nachsteuerung der Transportgeschwindigkeit erfolgt automatisch so lange, bis die Schlaufe die Grösse erreicht hat, bei welcher der   Film-4--die   Luftströmung halbiert, wodurch   Rz 7 = Rz 8,   die Brücke also wieder im Gleichgewicht ist. 
 EMI2.3 
 --11-- könnteKlappe der Photowiderstand--13--bzw. die Lichtquelle --14-- könnten dann entfallen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Aufnahme- oder Wiedergabegerät für bandförmigen Informationsträger, im besonderen Kinoprojektor, mit einer Einrichtung zum überwachen einer vom Band gebildeten Schlaufe und mit einem Strömungsgenerator, 
 EMI2.4 
 mündet, wobei im Prüfkanal Einrichtungen zum überwachen (26 oder 27) der vom Strömungsgenerator   (1)   dem Prüfkanal über einen weiteren Kanal (22) zugeführten und von der Bandschlaufe beeinflussten, Strömung angeordnet sind. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. Bandschlaufe angeordneter Prüfkanal vorgesehen ist, welcher im Inneren ebenso Einrichtungen zum Überwachen der Strömung aufweist, wobei die den beiden Prüfkanälen zugeführte Strömung von der Grösse der Bandschlaufe steuerbar ist, und dass die beiden Einrichtungen zum überwachen der Strömung (26,27) mit einer Vergleichseinrichtung (29) verbunden sind. EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Leitungsverzweigung (9,23) angeordnet ist, deren anderer Ast (23) mit dem weiter im Bereich der Bandschlaufe einmündenden Kanal (22) verbunden ist. EMI3.2
AT1074171A 1971-12-14 1971-12-14 Aufnahme- oder Wiedergabegerät AT309217B (de)

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