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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schublade od. dgl. Behälter mit einem vorzugsweise in Einschubrichtung verlaufenden Steg, auf den Reiter aufsetzbar sind.
Der Anwendungsbereich der Erfindung erstreckt sich vorzugsweise auf Apothekereinrichtungen, aber allgemein auf die Aufbewahrung von Kleinmaterialien.
Zur geordneten Aufbewahrung von Kleinmaterialien, wobei hier und im folgenden unter Kleinmaterialien auch Schachteln, Ampullen, Fläschchen od. dgl. verstanden werden sollen, dienen im allgemeinen Behälter, sowie Schubladen, welche in sich in mehrere Abteile unterteilt sind.
Ein besonderes Problem bietet bei dieser Art der Aufbewahrung die Kennzeichnung der einzelnen Fächer und im allgemeinen geschah dies bis heute dadurch, dass Beschriftungsplättchen od. dgl. an den einzelnen Unterteilungsstegen angebracht wurden.
Dieser Art der Kennzeichnung haftete jedoch einmal der Nachteil an, dass bei vollem Fach das Beschriftungsplättchen nicht mehr sichtbar war und weiters, dass letzteres durch die sich nicht zu verhindernde Berührung beim Herausnehmen oder Hineingeben der Ware bald abgenutzt und unleserlich wurde.
Ein weiterer Vorschlag, die Beschriftungsplättchen jeweils an den Seitenwänden der Lade oder des Behälters anzubringen, umging zwar obige Nachteile, war aber nicht durchführbar, wenn z. B. die Lade entlang einer Wand aufgezogen werden musste, da die betreffende Schubladenseitenwand dann nicht sichtbar war.
Auch die Anwendung eines eigenen Markierungssteges brachte keine optimale Lösung, da für die Beschriftungskarten eigene Tragtaschen notwendig waren.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gesetzt einen Behälter zu schaffen, der die Anordnung von Kennzeichnungskarten od. dgl., in übersichtlicher Art und Weise ermöglicht und überdies auch die Unterbringung sogenannter Laufkärtchen gestattet.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Steg in einer sich in der Oberkante mindestens einer Schubladenseitenwand befindlichen Nut abhebbar angeordnet ist, deren Breite etwas grösser ist als die Dicke des Steges, wodurch sich beiderseits des Steges Einsteckschlitze für Kennzeichnungskarten od. dgl. befinden.
Im allgemeinen ist dabei der Steg aus durchsichtigem Material angefertigt, wodurch die optische Wirkung der angeordneten Kennzeichnungskärtchen noch erhöht wird.
In einer bevorzugten Ausführung ist der Steg entlang seiner unteren Kante an einer Seite mit einer Abstufung versehen, während die gegenüberliegende Seite vorzugsweise Noppen aufweist.
Diese Ausführung ermöglicht es als Beschriftungskarten und als Laufkarten Karten gleicher Grösse zu nehmen, was mancherlei Vorteile, wie z. B. die Möglichkeit einer Beschriftung im Durchschlagverfahren mit sich bringt, dennoch können die Karten an der erfindungsgemässen Schublade ihrer Verwendung entsprechend unterschieden werden. Während die Beschriftungskarte am Boden der in die Seitenwand gearbeiteten Nut ansteht, vorzugsweise mit der oberen Kante des Steges abschliesst und von den Noppen zwischen Steg und Nutseitenwand festgehalten wird, liegen die Laufkarten auf der Abstufung des Steges auf, wodurch erstens eine Klemmung der Karten verhindert wird, und diese zweitens die Beschriftungskarte und den Steg um ein der Höhe der Abstufung entsprechendes Mass überragen.
Laufkarten können also leicht mit der Ware herausgenommen werden, ohne dass die Gefahr einer Verwechslung mit der Beschriftungskarte besteht.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Figuren der Zeichnungen eingehend beschrieben. Fig. 1 zeigt ein Schaubild einer erfindungsgemässen Schublade, Fig. 2 zeigt eine Elevation des Ausschnittes A der Fig. l, Fig. 3 zeigt ein weiteres Schaubild eines erfindungsgemässen Reiters, und Fig. 4 ein Schaubild eines erfindungsgemässen Steges.
Der Behälter --1--, der durch Trennwände--2 und 3-in verschiedene Abteile unterteilt ist, weist an
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--4-- auf,Beschriftungskärtchen-7-seitlich begrenzen.
Zusätzlich zum Beschriftungskärtchen--7--kann aber auch eine beschränkte Anzahl von Laufkarten - -13-- od. dgl. gehalten werden.
Wie aus der Fig. 4 ersichtlich, weist der Steg--5--entlang seiner unteren Kante an einer Seite eine Abstufung--9--auf, deren oberer Rand--14--unterhalb der Oberkante der Schubladenwand liegt, während er an der gegenüberliegenden Seite mit Noppen --12-- versehen ist. Durch die Abstufung--9ergibt sich auf dieser Seite des Steges--5--ein Einsteckschlitz geringerer Höhe.
Die Beschriftungskarten--7-werden zwischen den Noppen --13-- und der Nutseitenwand geklemmt und schliessen, wie in der Fig. 1 ersichtlich, mit der Oberkante des Steges --5-- ab. Die Laufkarten-13-- liegen hingegen am oberen Rand --14-- der Abstufung --9-- ohne Klemmung auf und überragen den Steg --5-- (s. Fig. l) um ein Mass, das der Höhe der Abstufung --9-- entspricht.
Es ist selbstverständlich, dass die Abstufung--9--nicht bis zur unteren Kante des Steges--5durchlaufen muss, da lediglich Breite und Höhe des oberen Randes --14-- massgebend sind. Ebenso kann die Abstufung--9--auch in ihrem Längsverlauf unterbrochen sein.
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Im Ausführungsbeispiel sind die Schubladenseitenwände mit Nuten-8, 8'--versehen, welche einen sicheren Halt der Begrenzungsreiter auf dem Steg--5--und auf der Schubladenseitenwand gewährleisten.
Vorteilhaft sind Steg --5-- und Begrenzungsreiter --6-- aus Kunststoff gefertigt.
In manchen Fällen ist es vorteilhaft, dass die Begrenzungsreiter an ihrem Vertikalsteg mindestens eine in
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nach aussen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schublade od. dgl. Behälter mit einem vorzugsweise in Einschubrichtung verlaufenden Steg, auf den
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mindestens einer Schubladenseitenwand befindlichen Nut (4) abhebbar angeordnet ist, deren Breite etwas grösser ist als die Dicke des Steges (5), wodurch sich beiderseits des Steges (5) Einsteckschlitze für Kennzeichnungskarten (7,13) od. dgl. befinden.
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