AT304837B - Dachunterspannbahn - Google Patents

Dachunterspannbahn

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Publication number
AT304837B
AT304837B AT571370A AT571370A AT304837B AT 304837 B AT304837 B AT 304837B AT 571370 A AT571370 A AT 571370A AT 571370 A AT571370 A AT 571370A AT 304837 B AT304837 B AT 304837B
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AT
Austria
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threads
membrane
underlay
fleece
different
Prior art date
Application number
AT571370A
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English (en)
Inventor
Helmut Dr Kaeufer
Reiner Theobald
Friedrich Zenkert
Original Assignee
Metallgesellshaft Ag
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  • Nonwoven Fabrics (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Dachunterspannbahn zum Schutz gegen äussere Einflüsse und zu Isolationszwecken. Dachunterspannbahnen sind insbesondere im Bauwesen bekannt, wo sie die Funktion einer zweiten Dachhaut als Schutz gegen eindringendes Regenwasser, Schmelzwasser, Treibsand und Staub oder andere Fremdkörper erfüllen müssen. Dachunterspannbahnen müssen leicht verlegbar sein, d. h., deren Einreissfestigkeit muss so gross sein, dass eine Befestigung durch Nageln oder Heften ohne weiteres erfolgen kann und die Bahn dann zuverlässig verankert ist. 



   Eine der Hauptforderungen ist weiterhin Luft- und Dampfdurchlässigkeit, d. h., die Unterspannbahn muss atmungsaktiv sein, darf jedoch kein Wasser durchlassen und sich nicht vollsaugen. Ausserdem ist ein ansprechendes Aussehen erwünscht. 



   Es sind bereits Unterspannbahnen für die verschiedensten Zwecke bekannt. Einfache Kunststoffolien haben den Nachteil der geringen Festigkeit und haben sich nicht bewährt, da sie bei geringfügiger Verletzung zum Weiterreissen neigen. 
 EMI1.1 
 



  Diese Dachhaut besitzt gegenüber den Kunststoff-Folien eine wesentlich höhere Festigkeit. Sie dient zur Bedeckung des Daches als Aussen-Oberfläche und muss infolgedessen andere Eigenschaften besitzen, wie eine beispielsweise unter den Ziegeln angebrachte Dachunterspannbahn, die insbesondere eine gewisse Atmungsfähigkeit zulassen muss, so dass eine Luftventilation entsteht. 



   In einer verbesserten Ausführung zum Zweck der Verstärkung wurden verstärkende Fäden zwischen zwei Folien derart eingearbeitet, dass sie sich in gewissen Abständen überkreuzten und ein Gitter bildeten. Diese Unterspannbahn ist unter dem   Namen"Foliengitter"bekannt.   Der Nachteil ist der hohe Fertigungsaufwand, da zur Herstellung der Gittereinlagen zusätzliche Arbeitsgänge erfolgen müssen. Ausserdem kann bei einer solchen Folie nur von einer relativen Einreissfestigkeit gesprochen werden, da, um die Unterspannbahn leicht zu gestalten, mit einer grossen Maschenweite gearbeitet wird. Die Festigkeit selbst ist dann örtlich, d. h., an den Stellen der Fäden wesentlich grösser als an den übrigen Stellen. Dies bedeutet in der Praxis, dass eine genagelte oder geheftete derartige Bahn nicht dauerhaft und sicher befestigt ist.

   Ist beispielsweise ein Verstärkungsfaden gerissen, erhöht sich die Rissgeschwindigkeit in der zwischen dem Gitter unverstärkten Folie. Der nächste Faden wird demzufolge noch schneller reissen als der erste und so fort. 



   Darüber hinaus besteht ein weiterer Nachteil darin, dass zur Luft- und Dampfdurchlässigkeit Löcher in die Folie eingestochen werden müssen. Dadurch ist neben den bereits geschilderten Nachteilen-beispielsweise bei einer Dachfolie-Dichtigkeit nicht mehr vorhanden. 



   Auch Unterlagen aus dünner, eventuell bituminierter Pappe haben sich aus den bekannten Gründen nicht bewähren können. Zudem ist diese Art von Unterlagen meist sehr schwer und dementsprechend schwierig zu verlegen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, Dachunterspannbahnen zu schaffen, die die vorgenannten Mängel nicht aufweisen, im Hinblick auf die Herstellung sowie auf die Verlegung wirtschaftlich sind, und insbesondere Reissfestigkeit, Dichtheit und Atmungsfähigkeit, aufweisen. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss bei einer Unterspannbahn dadurch gelöst, dass sie aus einem Vlies aus thermoplastischen, verspinnbaren Fäden besteht, dessen Fäden Wirrendlosfäden oder Stapelfasern sind, wobei die Vliesaussenflächen zur Einstellung der Atmungsfähigkeit mehr oder weniger stark heissversiegelt sind. Vorteilhaft ist durch Zusammenschmelzen der äusseren Fäden die Atmungsfähigkeit so eingestellt, dass das Vlies flüssigkeitsdicht ist. 



   Weiterhin in einer vorzugsweisen Ausgestaltung geht die Versiegelung nur so tief, dass die Vliesstruktur im Inneren der Bahn nicht zerstört wird. 



   Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es   zeigen : Fig. 1   die Anwendung einer Unterspannbahn, Fig. 2 eine Unterspannbahn vor dem Verlegen, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Unterspannbahn nach der Erfindung unter Verwendung von   Endlosfäden,   Fig. 4 einen Schnitt gemäss Fig. 3 unter Verwendung von Stapelfasern und die   Fig. 5,   6 und 7 Aufsichten auf Unterspannbahnen mit verschiedenen Versiegelungsgraden. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, sind die Oberflächen der Unterspannbahn heissversiegelt. 



  Dies bedeutet, dass sich durch Aufschmelzen der an den Aussenflächen der Vliesbahn liegenden Fäden eine homogene Schicht bildet. Der Aufschmelz- oder Heissversiegelungsvorgang geschieht in einem Arbeitsgang bei der Herstellung des Vlieses durch bekannte Verfahren wie heisskalandrieren. Solche Methoden zum Heissversiegeln sind   z. B.   in der   österr. Patentschrift Nr. 211524   beschrieben. Für die Verwendung als Unterspannbahn lässt sich der Grad der Versiegelung,   d. h.   die Dicke der Schicht einstellen. Hiedurch kann nach Belieben die Luft- und Dampfdurchlässigkeit der Unterspannbahn variiert werden, denn je stärker der Versiegelungsgrad, desto fester und desto undurchlässiger ist das Vlies.

   Die Durchlässigkeit ist je nach Verwendungszweck als Dachbahn oder sonstige Unterspannbahn direkt und in einem Arbeitsgang bei der Herstellung einstellbar. 



   Die Art der so hergestellten Porosität unterscheidet sich von einer nachträglich auf mechanischem Wege hergestellten   (z. B.   bei Folien) durch ihre Feinheit. Dadurch ist mit Sicherheit eine Flüssigkeitsdichtigkeit gewährleistet und zugleich die Atmung der Unterspannbahn gewährleistet. 

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   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Unterspannbahn besteht darin, dass die Poren keine Verletzung der Bahn darstellen, wie etwa bei den herkömmlichen Unterspannbahnen, sondern dass ihr Entstehen durch Zusammenschmelzen von Vliesfäden geschieht und ein Weiterbilden von Rissen verhindert. 



   Es wird kein örtlicher Trennungsprozess vorgenommen, sondern gerade das Gegenteil. Eine örtliche Trennung, wie das Perforieren einer Folie ergibt immer einen Angriffspunkt, der das Einreissen begünstigt. 



   Ein anderer grosser Vorteil ist in der Struktur des Werkstoffs der erfindungsgemässen Unterspannbahn zu suchen, da die Faserstruktur im Bahninneren für eine hochgradige Isolierung sorgt. 



   Als Ausgangsstoffe können Wirrendlosfadenvliese oder auch Stapelfaservliese verwendet werden. Beide Arten eignen sich als Unterspannbahn. Das Wirrendlosfadenvlies ist erfahrungsgemäss dem Stapelfaservlies vorzuziehen, da durch die endlosen gereckten Fäden grössere Haltbarkeit gewährleistet ist. 



   Die relativ gleichmässige Verteilung der Fäden in Länge und Breite der Bahn sowie deren dichtes Aneinanderliegen bringt den Vorteil einer ausserordentlichen Weiterreissfestigkeit und hohen Zugfestigkeit. Hinzu kommt, dass gereckte Fäden eine ungleich höhere Festigkeit aufweisen als ungereckte und die Unterspannbahn nach der Erfindung daher in allen Richtungen eine hohe Festigkeit und geringe Dehnung aufweist. 



   Eine erfindungsgemässe Unterspannbahn lässt sich ohne weiteres nageln oder heften und ist damit dauerhaft befestigt. Ihre Zugfestigkeit ist in allen Richtungen etwa gleich gross. Die Bahn ist dadurch besonders trittfest, was insbesondere bei der Verlegung von Vorteil ist. Auch können Nägel mit verhältnismässig kleinen Köpfen zum Befestigen der Bahn verwendet werden, es entfällt die Verwendung von Spezialnägeln. 



   Bei den bisherigen Unterspannungen mussten, um das Einreissen zu verhindern, dafür immer Spezialnägel dienen. 



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Unterspannbahn ist die gute optische Wirkung, die bei der Herstellung beliebig durch Verwendung von Fäden mit verschiedenen Farben oder durch Prägung der Oberflächen mittels Walzen beeinflusst werden kann. Dabei ist es oft von Vorteil, die Fläche punkt- und linienförmig stärker zu versiegeln, damit ein entsprechendes Muster entsteht. An diesen besonderen Versiegelungsstellen kann die Versiegelung des Vlieses bis zum Durchschmelzen vorgenommen werden. 
 EMI2.1 
   oderPATENTANSPRÜCHE :    1. Dachunterspannbahn als flächenhaftes Gebilde zum Schutz gegen äussere Einflüsse und zu 
 EMI2.2 
 verspinnbaren Fäden besteht, dessen Fäden Wirrendlosfäden oder Stapelfasern sind, wobei die Vliesaussenflächen zur Einstellung der Atmungsfähigkeit mehr oder weniger stark heissversiegelt sind. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Versiegelung eine geschlossene Oberfläche bildet.
    5. Unterspannbahn nach den Ansprüchen 1 bis 4, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Fäden unterschiedlicher Dicke, wobei die dickeren Fäden Festigkeit gebend sind und die dünneren eine hohe Dichtigkeit ermöglichen. EMI2.4 verwendeten Fäden bei ein und derselben Bahn aus verschiedenem Werkstoff bestehen, verschiedene Farben oder verschiedene Zusätze aufweisen. EMI2.5 Form von Linien, Punkten oder Flächen eine stärkere Versiegelung bis zum Durchschmelzen vorliegt.
    8. Unterspannbahn nach den Ansprüchen 1 bis 7, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine brandhemmende Imprägnierung.
AT571370A 1969-09-10 1970-06-25 Dachunterspannbahn AT304837B (de)

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DE19691945686 DE1945686A1 (de) 1969-09-10 1969-09-10 Dachunterspannbahn
DE19691945086 DE1945086A1 (de) 1968-09-26 1969-09-10 Abstuetzung fuer die Ummantelung einer Gasturbine

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AT304837B true AT304837B (de) 1973-01-25

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ID=25757870

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AT571370A AT304837B (de) 1969-09-10 1970-06-25 Dachunterspannbahn

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