AT303639B - Becken zur Klärung von Abwasser - Google Patents

Becken zur Klärung von Abwasser

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AT303639B
AT303639B AT1054870A AT1054870A AT303639B AT 303639 B AT303639 B AT 303639B AT 1054870 A AT1054870 A AT 1054870A AT 1054870 A AT1054870 A AT 1054870A AT 303639 B AT303639 B AT 303639B
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AT
Austria
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mouth
collecting chamber
scoop
sludge
basin
Prior art date
Application number
AT1054870A
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English (en)
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Joh Conrad Stengelin
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/245Discharge mechanisms for the sediments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Becken zur Klärung von Abwasser mit einem um eine über dem Abwasserspiegel liegende Achse langsam drehbaren, an der halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle entlang geführten Schlammräumer. 



   Die bisher bekannten Becken dieser Art, bei denen sich Schöpfbecher der Schlammräumer nach Erreichen einer gewissen Höhe entleeren, hatten den Nachteil, dass der vom Boden des Beckens aufgenommene Schlamm beim Auftauchen des Räumers aus der Wasseroberfläche durch dabei entstehende Wirbelströmungen vom Räumer wieder weggespült wurde und an die Sohle des Beckens absank. 



   Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den gesamten vom Räumer von der Beckensohle angehobenen Schlamm auch tatsächlich abzuführen. 



   Zur Erreichung dieses Zieles hatte man sich die Aufgabe gestellt, den gesamten angehobenen Schlamm durch Absaugen seiner weiteren Bestimmung zuzuführen. 



   Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass der Schlammräumer einen der Beckenbreite angepassten Schöpfbecher aufweist, an dessen beim Auftauchen unten liegenden Boden an seiner tiefsten Stelle ein zugleich der Halterung dienendes Absaugrohr angeschlossen ist, durch das bei der Drehbewegung des Schöpfbeckens Schlamm zu einem über dem Abwasserspiegel liegenden Abflusskanal geführt wird. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Abflusskanal koaxial zur Drehachse des Schlammräumers verlaufen und das Absaugrohr in eine Sammelkammer münden, die beim Auftauchen des Schöpfbechers im wesentlichen unterhalb des Abwasserspiegels liegt und an deren dann höchster Stelle ein Verbindungsrohr angeschlossen ist, das infolge seiner besonderen Ausbildung zugleich die Drehachse des Schlammräumers bildet. 



  Die die Drehachse bildenden Teile des Verbindungsrohres können zweckmässig einerseits an einem Antriebsmittel, beispielsweise fliegend an einem Elektromotor oder an einem Untersetzungsgetriebe angekuppelt und anderseits in dem vorzugsweise rohrförmig ausgebildeten Abflusskanal gelagert sein. Vorteilhaft ist ausserdem, wenn die in der Sammelkammer endende Mündung des Absaugrohres beim Auftauchen des Schöpfbechers etwas unter seiner Höhe liegt und die Höhe der Mündung eingestellt werden kann. Dadurch lässt sich der Beginn des Absaugens einstellen. Dies sollte nämlich kurz vor dem Auftauchen des Räumbechers beginnen und beendigt sein, wenn er ganz aufgetaucht ist. 



   Die Einstellung der Mündung lässt sich leicht durch eine das Ende des Absaugrohres überragende Manschette bewerkstelligen, deren Lage sich entweder durch eine wasserdicht abdeckbare Öffnung hindurch oder von aussen her verändern lässt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert ist. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch ein Abwasserklärbecken nach der Erfindung mit horizontal abstehendem Schlammräumer, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Klärbecken mit vertikal stehendem Schlammräumer. 



   Dargestellt ist ein   Abwasserklärbecken--l--mit   einer halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle   --2--.   Das Becken hat bei--3--einen Zulauf, der vom Beckeninneren durch eine   Tauchwand--4--   abgeschirmt ist, die wie die   Beckensohle--2--dem   Kreisbogen angepasst ist, den die äusserste   Kante--S--   
 EMI1.1 
 entsprechend gebogene   Tauchwand--11--abgeschirmt   ist, durch überlaufen in eine Ablaufrinne--12--. Bei der langsamen Bewegung des Wassers durch das Becken setzt sich an seiner Sohle Schlamm ab.

   Dieser Schlamm wird von Zeit zu Zeit aus dem Becken entfernt, indem der Schlammräumer um die Achse--6--in Umdrehung versetzt wird. 
 EMI1.2 
 Dieses   Absaugrohr --15-- dient   zugleich als Halterung für den   Schöpfbecher--13--,   denn mit Hilfe eines besonders ausgebildeten Verbindungsrohres--16--, das bei der in Fig. l dargestellten Lage des Schlammräumers an der höchsten Stelle--17--einer Sammelkammer--18--angeschlossen ist, in die auch das   Absaugrohr --15-- mündet,   ist der gesamte Schlammräumer um die   Achse -6-- drehbar   gelagert. 



   Die   Teile--19   und   21--bilden   die Drehachse des Verbindungsrohres--16--des Schlammräumers. 



  Der   Teil --21- ist   dadurch gelagert, dass er in den rohrförmig ausgebildeten Abflusskanal --22-- hineinragt. Das   Endstück--23--dieses Teiles--21--ist   in einem am   Abflusskanal--22--angeschweissten   Flansch   --24-   mit einem von einer Platte--25--angedrückten Dichtring--26--abgedichtet. Der andere Teil 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Dadurch lässt sich der Beginn der Absaugung in gewissen Grenzen einstellen und dem Wasserstand anpassen. Die Verstellung der   Manschette--33--kann   dadurch geschehen, dass die mit Gewinde auf der   Mündung--31--   sitzende Manschette verdreht wird, zu der man durch eine Öffnung gelangt, die wasserdicht mit einer 
 EMI2.1 
 auf der Stange festgekeilten Verstellrad verdreht werden kann. 



   Wird der Schlammräumer in Umdrehung versetzt, so dass sich der   Schöpfbecher --13-- entgegen   der Richtung der   pfeile --8-- mit   langsamer Geschwindigkeit der halbkreisförmigen   Beckensohle --2-- entlang   bewegt, so reinigt er die Beckensohle vom abgesetzten Schlamm. Dieser Schlamm rutscht dabei zum Teil in den Schöpfbecher und wird zum andern Teil vor diesem hergeschoben. Ist der Schlammräumer in die in Fig. l dargestellte Lage gekommen, dann wird der Schlamm aus dem Becher in das Abflussrohr gesaugt. Diese Absaugung beginnt, sobald die   Mündung --31-- des   Absaugrohres unterhalb des Wasserspiegels kommt.

   Beim weiteren Drehen des   Schöpfbechers-13-fliesst   der in die   Sammelkammer --18-- eingedrungene   Schlamm über das   Verbindungsrohr --16-- und   den einen   Teil-21-in   den   Abflusskanal-22-,   der den Schlamm zur Weiterbehandlung führt. 



   Zu beachten ist noch, dass zur vollkommenen Schlammabsaugung der Inhalt der Sammelkammer, die beim Auftauchen des Schöpfbechers fast vollständig eingetaucht sein sollte, grösser sein sollte als der Inhalt des Schöpfbechers, um den erforderlichen Sog zu bekommen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Becken zur Klärung von Abwasser mit einem um eine über dem Abwasserspiegel liegende Achse langsam drehbaren, an der halbkreisförmig ausgebildeten Beckensohle entlang geführten Schlammräumer, 
 EMI2.2 
 Schöpfbecher (13) aufweist, an dessen beim Auftauchen unten liegenden Boden (14) an seiner tiefsten Stelle ein zugleich der Halterung des Schöpfbechers dienendes Absaugrohr (15) angeschlossen ist, durch das bei der Drehbewegung des Schöpfbechers Schlamm zu einem über dem Abwasserspiegel liegenden Abflusskanal (22) geführt wird. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Absaugrohr (15) in eine Sammelkammer (18) mündet, die beim Auftauchen des Schöpfbechers (13) im wesentlichen unterhalb des Abwasserspiegels liegt und an deren dann höchster Stelle ein Verbindungsrohr (16) angeschlossen ist, das infolge seiner besonderen Ausbildung zugleich die Drehachse (16) des Schlammräumers (7) bildet. EMI2.4 die die Drehachse (6) des Verbindungsrohres (16) bildenden Teile (19,21) des drehbaren Schlammräumers (7) einerseits an einem Antriebsmittel (30) angekuppelt und anderseits in dem vorzugsweise rohrförmig ausgebildeten Abflusskanal (22) gelagert sind. EMI2.5 die in der Sammelkammer (18) endende Mündung des Absaugrohres (15) kurz vor dem Auftauchen des Schöpfbechers (13) wenigstens annähernd in seiner Höhe liegt.
    EMI2.6 Mündungshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) vorzugsweise durch eine die Mündung überragende Manschette (33) verstellbar ist. EMI2.7 Mündungshöhe des Absaugrohres (15) in der Sammelkammer (18) durch eine in dieser vorgesehene wasserdicht abdeckbare Öffnung vorzugsweise durch Verdrehen der auf die Mündung aufschraubbaren Manschette (33) verstellbar eingerichtet ist. EMI2.8 Sammelkammer (18) wenigstens annähernd dem Inhalt des Schöpfbechers (13) und des Absaugrohres (15) entspricht.
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