AT301742B - Flexible Trachealkanüle - Google Patents

Flexible Trachealkanüle

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AT301742B
AT301742B AT710870A AT710870A AT301742B AT 301742 B AT301742 B AT 301742B AT 710870 A AT710870 A AT 710870A AT 710870 A AT710870 A AT 710870A AT 301742 B AT301742 B AT 301742B
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tracheostomy tube
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AT710870A
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Peter Zeitelberger Dr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) stellt seit vielen Jahren einen wichtigen Eingriff im Rahmen von   Hals- und Kiefererkrankungen,   sowie zur Beatmung Schwerkranker und Bewusstloser dar. Die Freihaltung der operativ angelegten Öffnung in der Luftröhre (Tracheostoma) erfolgt mittels verschiedenartig gekrümmter Rohre und Schläuche, welche aus Metall, Gummi oder Kunststoffen gefertigt und teilweise mit Ballonen zur Abdichtung in der Trachea (Luftröhre) versehen sind ; diese Hilfsmittel stellen einerseits ein Erfordernis zur Sicherung der freien Atmung oder Beatembarkeit mittels Respiratoren, und der Pflege, z. B. Absaugung, dar, anderseits verursachen sie durch Druck, Reibung, Härte, Elastizität und Gewicht Schäden an den verletzlichen Geweben, denen sie in- und anliegen. 



   Vielfältige Modelle und Typen wurden entwickelt, welche einigen Erfordernissen nachkommen :
Der Freihaltung der Atemwege und der annähernden Formanpassung an den Patienten,   z. B.   durch Einbettung einer Spirale in die   Kanülenwand,   oder durch Aufbau derselben aus einem fortlaufenden, mittels Nut und Falz die benachbarten Windungen verbindenen Spiralsystem, wie es   R. C. Blackwood   in der USA-Patentschrift Nr. 2, 923, 299 beschreibt. 



   Nun bringen aber die vorliegenden Modelle einerseits durch relativ hohes Gewicht und Elastizität Gewebsschäden mit sich, anderseits ist ihr Aufbau kompliziert und aufwendig. Ausgehend von der Forderung einen bestimmten Querschnitt zum Gasaustausch aufrechtzuerhalten und dabei die geringst mögliche Schädigung zu setzen, wurde die Kanüle konstruiert. 



   Gemäss der Erfindung ist eine flexible Trachealkanüle, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem wenig elastischen, dünnen Kunststoffschlauch mit eingebetteten, vorzüglich kunststoffgefertigten, Versteifungsringen, welche mit Abstand voneinander und annähernd parallelliegenden Stirnflächen im Kunststoffschlauch angeordnet sind, besteht, welche weiters, wie an sich bekannt, mit einem aufblasbaren Ballon zur Abdichtung versehen ist und mittels eines, vorzüglich kunststoffgefertigten, in die Kanüle einschiebbaren, konischen Rohres entsprechender Grösse (Fig. 2) in das Tracheostoma eingeführt wird. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen   erklärt :   In einem dünnwandigen Kunststoffschlauch   - l-sind   in geringem Abstand gegen Kompression widerstandsfähige, schmale   Ringe --2-- eingebettet.   



  Diese Ringe können zum   Teil --2a-- so   beschaffen sein, dass in den gekrümmten Abschnitten der Kanüle deren Stirnfläche zueinander geneigt sind. über den   Zuführungsschlauch--6-wird   der   Ballon --3-- zur   
 EMI1.1 
   innerhalb der Trachea aufgebläht.Befeuchten  
Die Anordnung wird mittels eines gekrümmten, konischen Kunststoffrohres passender Grösse   (Fig. 2),   welches für den Intubationsvorgang in die Kanüle geschoben wird, um diese vorübergehend zu versteifen, in die   Luftröhrenöffnung   eingeführt, wobei währenddessen die Atmung nicht behindert wird. Anschliessend wird dieses Rohr entfernt und die Kanüle mittels der durchlochten, verschiebbaren Platte--4--mit Bändern um den Hals des Patienten befestigt. 



   Durch die besondere Konstruktion der Kanüle weichen bei seitlichen   Druck-und Zugbewegungen (Fig. 4),   wie sie durch Anschluss an Respiratoren einerseits, durch Drehung des Halses,   Schluck- und   Würgebewegungen und Atmung anderseits auftreten, die beschriebenen Ringe jeder für sich in die entsprechende Richtung aus, ohne diese Verschiebung an den parallelstehenden, benachbarten Ring mitzuteilen. Die Kontinuität der Kanüle wird durch die sich partiell faltenden bzw. entfaltenden Schlauchanteile gewahrt. Durch diese Eigenschaften passt sich die Kanüle praktisch ohne Übertragung von Scherkräften der Luftröhre an.

   Bei Wahl adäquater Ringbreite und Ringabstände, sowie eines möglichst unelastischen und dünnen Schlauchmaterials, hält sich die durch Druckbeatmung zu erwartende Längenzunahme der gesamten Kanüle in geringen Grenzen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI1.2 
 dassdünnen Kunststoffschlauch   (1)   mit eingebetteten Versteifungsringen (2,2a) besteht, welche mit Abstand voneinander und annähernd parallelliegenden Stirnflächen im Kunststoffschlauch angeordnet sind. 
 EMI1.3 
 

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Claims (1)

  1. Kunststoffschlauch, wie an sich bekannt, ein aufblasbarer Ballon zu Fixierung und Abdichtung in der Luftröhre angebracht ist. EMI1.4 Einführung der Kanüle in die Luftröhre ein in die Kanüle einschiebbares, konisches, gekrümmtes Rohr vorgesehen ist (Fig. 2). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT710870A 1970-08-05 1970-08-05 Flexible Trachealkanüle AT301742B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4137132A1 (de) * 1991-11-12 1993-05-13 Rainer Dr Weber Vorrichtung zur direkten absaugung und spuelung im nasen-, nasennebenhoehlen-, mund-, rachen- und luftroehrenbereich

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4137132A1 (de) * 1991-11-12 1993-05-13 Rainer Dr Weber Vorrichtung zur direkten absaugung und spuelung im nasen-, nasennebenhoehlen-, mund-, rachen- und luftroehrenbereich

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