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Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung für abwechselnd bzw. in Kommutierungsschaltung arbeitende gesteuerte Ventile (z. B. Thyristoren, Triac's, od. dgl.) oder Ventilgruppen, deren vorzugsweise höherfrequente Zündspannungen durch einen mit einem RC-Kreis und einem Trigger, z. B. einem Unijunktion-Transistor (UJT) arbeitenden Kippgenerator erzeugt werden, wobei für jedes (jede) der abwechselnd, z. B. periodisch abwechselnd, arbeitenden Ventile bzw. Ventilgruppen ein eigener, die Zündspannung erzeugender Kippgenerator vorgesehen ist und diese Kippgeneratoren, von denen immer nur einer arbeiten darf, zum Zwecke ihrer gegenseitigen Verriegelung mit abwechselnd stromdurchlässig gemachten Transistoren beschaltet sind, wie dies an sich aus der franz. Patentschrift Nr. 1. 528. 526 bekannt ist.
Während jedoch bei letzterer Patentschrift die Transistoren im stromdurchlässigen Zustand in einem Vorschaltwiderstand einen Spannungsabfall erzeugen und damit die Basis-Basis-Spannung eines als Kippkreis-Triggerelement dienenden Unijunktionstransistors so vermindern, dass dieser anspricht, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Transistoren wenigstens einen den
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bei Stromdurchlässigkeit des Transistors ausser Betrieb gesetzt ist. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass auch bei einem durch fehlerhaftes zu hohes Ansteigen der Transistorspannung eintretenden, in dauerndem Leitendsein bestehenden Transistorschaden die beiden kommutierenden Ventile bzw. Ventilgruppen nicht gleichzeitig leitend werden können.
In Weiterbildung der Erfindung werden die Kollektoren der beiden Transistoren an je einen Verbindungspunkt zweier in Reihe geschalteter Teilwiderstände der in Parallelschaltung an die Speisespannung angeschlossenen RC-Kreise der beiden Iippgeneratoren angeschlossen und des weiteren der Kollektor des ersten, z. B. unmittelbar vom Eingang gesteuerten Transistor über einen Widerstand bzw. einen Spannungsteiler mit der Basis des zweiten Transistors verbunden und die genannten Widerstände so bemessen, dass der letztere Transistor nur sperrt, wenn der erste stromdurchlässig ist, so dass die beiden Iippgeneratoren bei beliebigem Eingangssignal niemals gleichzeitig Impulse abgeben können.
Diese Schaltung hat also den Vorteil, dass nur einer, nämlich der erste Transistor von aussen zu steuern ist, während die richtige Steuerung des zweiten in zwangsläufigen Abhängigkeit vom ersten erfolgt.
In Ausgestaltung der Erfindung werden ferner den Primärseiten von Ausgangs-Impulsübertragern der
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gesteuerten Ventile verhindern. Diese Massnahme bringt also den Vorteil, dass auch Störspannungsspitzen einen in der erfindungsgemässen Weise jeweils gerade überbrückten Kippgenerator nicht zur Abgabe von Zündimpulsen veranlassen können.
Die Erfindung ermöglicht einen sehr vorteilhaften Schaltungsaufbau, wie sich aus dem nachstehend an Hand der Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispiel ergibt.
Die Einrichtung soll an den Ausgängen-AI bzw. A2-- Zündimpulse höherer Frequenz für zwei in Kommutierungsschaltung betriebene Thyristoren od. dgl. abgeben, je nachdem, ob der Transistor--T l--durch den Eingangsstrom bei--E-gesperrt oder leitend ist. Niemals dürfen die Ausgänge-AI und A2-gleichzeitig Impulse liefern, weil sonst die beiden (nicht dargestellten) Thyristoren gleichzeitig leitend werden könnten und sich gegenseitig blockieren würden.
Der Kippgenerator für den ersten Thyristor besteht aus dem RC-Kreis--C1, Rl, R2--, dem mit-UJT1-bezeichneten Unijunktionstransistor und dem Impulsübertrager--Trl--, der Kippgenerator für den zweiten Thyristor aus dem RC-Kreis--C3, R7, R6--, dem--UJT2-und dem Impulsübertrager--Tr2--. Die Widerstände --R4 und R8-sind
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--Trl, Tr2-- sindWicklungskapazität der Transformatoren (Impulsübertrager) übertragen werden und durch überlagerung mit der jeweiligen Spannung an-Cl bzw. C3--zu einer unerwünschten Zündung des-UJT1 bzw. UJT2-führen
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Die RC-Kreise und die den--UJT--und den Impulsübertrager enthaltenden Kreise der beiden Kippgeneratoren liegen in Parallelschaltung an der gemeinsamen Speisespannung--+Ub,-Ub--.
An die Verbindungspunkte der Teilwiderstände-Rl und R2 bzw. R7 und Reder beiden RC-Kreise ist der Kollektor eines Transistors--T l bzw. T2--angeschlossen. Die Emitter dieser die RC-Kreise zum Teil überbrückenden Transistoren sind an die mit--Ub--bezeichnete Leitung angeschlossen. Ist z. B. der über seine Basis vom Eingang--E--der Schaltung zu steuernde Transistor--T l--gerade gesperrt, so wird der Kondensator-Cl-über die Widerstände --R1 und R2-jeweils so lange geladen, bis der-UJT1--,
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vorzugsweise höherfrequente Impulsfolge zündet den nicht dargestellten, mit seinem Steuerkreis an--AI-- angeschlossenen Thyristor od. dgl.
Der Vorteil höherer Zündimpulsfrequenz liegt vor allem in der raschen Wiederzündung eines Thyristors, der durch eine Störspannung durch Unterschreiten des Haltestromes gelöscht wurde. Die Basis des zweiten Transistors--T2--ist über den durch die Widerstände--R3 und R5--
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gebildeten Spannungsteiler (oder nur über den Widerstand-R3--) an den Kollektor des Transistors-Tl-, d. h. an den Verbindungspunkt der Widerstände-Rl und R2-angeschlossen, von denen-R2--gegen --Rl-niederohmig ist.
Die Widerstände --R2, R3, R5 und R6--sind nun so bemessen, dass der Transistor
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teineTransistor-Tl-durch das Steuersignal am Eingang-E-genügend stromleitend wird, um den ersten Kippgenerator ausser Betrieb zu setzen. Es wird also stets jener der beiden Kippgeneratoren, dessen Überbrückungstransistor gerade stromleitend ist, mangels Aufladung seines Kondensators nicht arbeiten, d. h., es wird wie gewünscht bzw. erforderlich, stets nur einer von ihnen Zündimpulse erzeugen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zündeinrichtung für abwechselnd bzw. in Kommutierungsschaltung arbeitende gesteuerte Ventile (z. B.
Thyristoren, Triac's od. dgl.) oder Ventilgruppen, deren vorzugsweise höherfrequente Zündspannungen durch einen mit einem RC-Kreis und einem Trigger, z. B. einem Unijunktion-Transistor arbeitenden Kippgenerator erzeugt werden, wobei für jedes (jede) der abwechselnd z. B. periodisch abwechselnd arbeitenden Ventile bzw.
Ventilgruppen ein eigener, die Zündspannung erzeugender Kippgenerator vorgesehen ist und diese Kippgeneratoren, von denen immer nur einer arbeiten darf, zum Zweck ihrer gegenseitigen Verriegelung mit
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