AT299998B - Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel

Info

Publication number
AT299998B
AT299998B AT230568A AT230568A AT299998B AT 299998 B AT299998 B AT 299998B AT 230568 A AT230568 A AT 230568A AT 230568 A AT230568 A AT 230568A AT 299998 B AT299998 B AT 299998B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lance
mouth
electrodes
slag
distance
Prior art date
Application number
AT230568A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Allegheny Ludlum Steel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allegheny Ludlum Steel filed Critical Allegheny Ludlum Steel
Priority to AT230568A priority Critical patent/AT299998B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT299998B publication Critical patent/AT299998B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4606Lances or injectors
    • C21C5/462Means for handling, e.g. adjusting, changing, coupling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer
Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einstellen des Abstandes zwischen der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel, bei welchem gemeinsam mit der Lanze zwei über die Lanzenmündung vorspringende Elektroden abgesenkt werden, bei
Berührung beider Elektroden mit dem Metall mittels eines dieser Elektroden enthaltenden Schaltkreises ein Anzeigeinstrument zum Ansprechen gebracht wird, und eine zur Durchführung dieses Verfahrens bestimmte Vorrichtung. 



   Die Einhaltung eines bestimmten Abstandes insbesondere zwischen Lanzenmündung und Metallspiegel ist beim Sauerstoffblasen wichtig, weil der Sauerstoffstrom nicht nur die Schlacke vom Metall trennen, sondern auch genügend tief in das Metallbad eindringen muss, um die gewünschte Reaktion herbeizuführen und dem geschmolzenen Metall ausserdem eine kreisende Bewegung oder Wirbelbewegung zu erteilen. Die Dicke der Schlackenschicht ist von Charge zu Charge verschieden und kann daher nicht ein für allemal berücksichtigt werden. Bekanntgewordene Vorrichtungen zum Einstellen des Mündungsabstandes von Blaslanzen bestehen aus einem in die Lanzenmündung einsetzbaren Hohlpfropfen, in dessen Deckel eine Glühlampe eingesetzt ist.

   Der Deckel enthält einen Hohlraum zur Aufnahme einer Batterie und sein Boden ist von zwei über die Lanzenmündung gleich weit vorstehenden Elektroden durchsetzt, die mit der Batterie und der Lampe in Serie geschaltet sind. 



  Beim Auftreffen der Elektrodenspitzen auf den Metallspiegel wird dieser Kreis geschlossen und die Lampe leuchtet auf, was mittels einer am oberen Lanzenende eingebauten Photozelle beobachtet wird. Wenn die Blaslanze auf das richtige Niveau abgesenkt worden ist, wird Sauerstoff zugeführt und dabei zunächst die gesamte Vorrichtung aus der Lanzenmündung in die Metallschmelze ausgestossen. Es versteht sich, dass die Schmelze hiedurch verunreinigt wird, was auf keinen Fall wünschenswert sein kann. 



   Ziel der Erfindung ist ein von diesem Mangel freies Verfahren, das auch einen Aufschluss über die jeweilige Dicke der Schlackenschicht vermittelt. Dieses Ziel ist mit einem Verfahren der eingangs umrissenen Art erreichbar, bei dem erfindungsgemäss mit der Lanze zwei über die Lanzenmündung verschieden weit vorstehende Elektroden abgesenkt werden, bei Auftreffen der weniger weit vorstehenden Elektrode auf dem Schlackenspiegel der Schaltkreis geschlossen und das Schliessen mit dem Anzeigegerät festgestellt wird,

   hierauf die Lanze und die Elektroden weiter abgesenkt werden und mit Hilfe der von dem Anzeigegerät beim Auftreffen der weniger weit vorstehenden auf den Metallspiegel angezeigten plötzlichen Widerstandsänderung des Schaltkreises ein Bezugsniveau ermittelt und anschliessend die Lanze samt den Elektroden gegenüber diesem Bezugsniveau angehoben und hiedurch die Lanzenmündung in den gewünschten Abstand von dem Metallspiegel gebracht wird. Auf diese Weise kann man das Auftreffen der kürzeren Elektrode mit Genauigkeit feststellen, wenn vom Eintauchen der längeren Elektrode in die Schlacke an vorsichtig weiter abgesenkt wird. Gegenüber dem verlässlich ermittelten Bezugsniveau wird dann die Blaslanze eingestellt, d. h. angehoben.

   Diese wünschenswerten Ergebnisse können mit sehr einfachen Vorrichtungen erhalten werden, die mit zwei voneinander elektrisch isolierten, an der Blaslanze befestigten und über deren Mündung vorstehenden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Elektroden sowie mit einem an diese angeschlossenen Schaltkreis ausgerüstet sind, mit dem ein Anzeigegerät betätigbar ist. Im Einklang mit der Erfindung ist der in Lanzenrichtung gemessene Abstand zwischen der Mündung der Lanze und der einen Elektrode um eine Länge grösser als der vorgegebene Abstand der andern Elektrode. Es empfiehlt sich, die beiden Elektroden als mit Asbest isolierte Stahlstäbe auszubilden. Von den Elektroden abschmelzendes Material verursacht dann nicht einmal eine geringfügige Verunreinigung der Metallschmelze, weil es sich um Eisen bzw. einen Schlackenbildner handelt.

   Das an die Elektroden angeschlossene Anzeigegerät kann ein Ohmmeter oder ein Strommesser sein, beides Geräte, die von dem Konverter od. dgl. entfernt aufgestellt werden können. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. 



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine erfindungsgemässe Vorrichtung samt Schmelzgefäss, teils in Ansicht, teils im Schnitt. 



   In der Zeichnung ist ein als Ganzes mit dem Bezugszeichen --10-- versehener Behälter,   z. B.   eine Konverterbirne, gezeigt, dessen bzw. deren Wandung aus einem äusseren   Stahlmantel --12-- und   einer inneren Auskleidung --14-- aus feuerfesten Steinen besteht. Innerhalb des   Behälters-10-   befindet sich ein Bad aus geschmolzenem   Metall-16--,   das eine (nicht gezeigte) Schrottbeschickung 
 EMI2.1 
 die aus Stahl bestehen und mittels einer Asbestumhüllung isoliert sind, die sowohl als Wärmeisolation als auch als elektrische Isolation dient. Wie die Zeichnung zeigt, können die Elektroden--22 und   24-in   einem Winkelabstand von 1800 gegeneinander versetzt sein. Der Wikelabstand ist indessen nicht von wesentlicher Bedeutung.

   Die eine   Elektrode --22-- ist   so angebracht, dass sie über die Mündung der Sauerstofflanze --20-- hinaus um eine vorbestimmte Strecke vorsteht, die in der Zeichnung   mit--X--bezeichnet   ist. Die andere   Elektrode--24--erstreckt   sich über die erste - hinaus um ein weiteres Stück nach unten, und berührt beim Absenken der Lanze den Metallspiegel demnach früher als die erstgenannte Elektrode. 



   Die Elektrodenstäbe --22 und 24-sind auf beliebige Weise   z. B.   mit   Bändern-26-an   der Lanze befestigt. Die oberen Stabenden sind über zwei elektrische   Leitungen--28--an   ein 
 EMI2.2 
 Auf diese Weise ist ein Reihenstromkreis. zusammengeschaltet, der von der einen   Elektrode-24--   über die zu ihr gehörende   Leitung--28--,   eine Klemme des   Niveau-Anzeigegerätes--30--,   die 
 EMI2.3 
 eintauchen, und das Anzeigegerät eine Anzeige vermittelt. 



   Beim Betrieb des Konverters wird die   Lanze-20-in   den   Behälter-10-gesenkt,   und das   Anzeigegerät-30-gibt   eine Anzeige, wenn die   Elektrode --22-- die   Schlackenschicht berührt. 



  Da das   Metall --16-- jedoch   eine grössere Leitfähigkeit als die   Schlacke --18-- besitzt,   zeigt sich am Anzeigegerät --30-- eine plötzliche Änderung der Anzeige, wenn bei der weiteren Abwärtsbewegung der Lanze--20--beide Elektroden--22 und   24--die   Oberfläche des Metallbades --16-- erreicht haben (diese Stellung ist in der Zeichnung in gestrichelten Linien gezeigt). Diese veränderte Anzeige liefert ein Bezugsmass für die tatsächliche Stellung der Lanze in bezug auf'das Metallbad. Nunmehr kann die   Lanze --20-- auf   die gewünschte Höhe über dem Bad eingestellt und der Blasvorgang durch Zufuhr von Sauerstoff durch die   Lanze --20-- hindurch   begonnen werden.

   Da die Elektroden, insbesondere   Stahlstäbe,   während des Blasens meistens abschmelzen, ist die Vorrichtung so konstruiert, dass sie. zwischen den einzelnen Blasvorgängen leicht ausgewechselt werden können. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Einstellen des Abstandes zwischen der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel, bei welchem gemeinsam mit der Lanze zwei über die Lanzenmündung vorspringende Elektroden abgesenkt werden, bei Berührung beider Elektroden mit dem <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 vorstehenden Elektrode auf dem Schlackenspiegel der Schaltkreis geschlossen und das Schliessen mit dem Anzeigegerät festgestellt wird,
    hierauf die Lanze und die Elektroden weiter abgesenkt werden und mit Hilfe der von dem Anzeigegerät beim Auftreffen der weniger weit vorstehenden auf den Metallspiegel angezeigten plötzlichen Widerstandsänderung des Schaltkreises ein Bezugsniveau ermittelt und anschliessend die Lanze samt den Elektroden gegenüber diesem Bezugsniveau angehoben und hiedurch die Lanzenmündung in den gewünschten Abstand von dem Metallspiegel gebracht wird.
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit zwei voneinander elektrisch isolierten, an einer Blaslanze befestigten und über deren Mündung vorstehenden Elektroden und mit einem an diese angeschlossenen Schaltkreis, mit dem ein Anzeigegerät betätigbar ist, EMI3.2 Mündung der Lanze (20) und der einen Elektrode (24) um eine Länge grösser als der vorgegebene Abstand (X) der andern Elektrode (22) ist. EMI3.3 EMI3.4
AT230568A 1968-03-08 1968-03-08 Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel AT299998B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT230568A AT299998B (de) 1968-03-08 1968-03-08 Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT230568A AT299998B (de) 1968-03-08 1968-03-08 Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT299998B true AT299998B (de) 1972-07-10

Family

ID=3531888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT230568A AT299998B (de) 1968-03-08 1968-03-08 Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT299998B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2015789A1 (de)
DE1673336A1 (de) Gefaess fuer schmelzfluessiges Metall
DE2065105C3 (de) Metallurgischer Ofen
DE1290557B (de) Verfahren zur UEberwachung und Steuerung des Reaktionsablaufes bei Sauerstoffaufblaseverfahren
AT299998B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Abstandes der Mündung einer Blaslanze und einem mit Schlacke überschichteten Metallspiegel
DE1496746A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Pruefen einer Galvanisieranlage
DE2660509C2 (de) Meßtiegel zur Bestimmung der Temperatur von Metallschmelzen
DE3424466A1 (de) Feuerfester stein, insbesondere gasspuelstein
DE3022335C2 (de)
EP0886775A1 (de) Verfahren und tauchmessfühler zum messen einer elektrochemischen aktivität
DE2243609A1 (de) Vorrichtung zum messen der wanddicke eines erstarrenden gusskoerpers beim giessen eines schmelzfluessigen metalles in eine kokille
EP0105866B1 (de) Plasmaschmelzofen
DE2829355C2 (de) Vorrichtung zur Bestimmung der Höhe einer Flüßigkeitsoberfläche in einem Behälter
DE3822705A1 (de) Verfahren zur messung der hoehe des badspiegels eines metallbades in einem behaelter
DE3024709A1 (de) Transportbehaelter fuer metallschmelzen
DE3205528C2 (de) Sonde zur Teufenmessung
DE19531661C2 (de) Verfahren zum Messen einer elektrochemischen Aktivität
EP0187993B1 (de) Vorrichtung zur Regelung einer Giess- bzw. Fördereinrichtung beim Füllen einer Gussform mit Flüssigmetal
EP0765473A1 (de) Verfahren zum messen einer elektrochemischen aktivität
AT338640B (de) Steuervorrichtung fur das abfullen von flussigkeiten
DE2001256A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Bloecken
DE1433461A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur UEberwachung und Steuerung des Reaktionsablaufes beim Sauerstoffaufblasverfahren
DE2327879C2 (de) Vorrichtung zum Abfüllen und Überführen von genau abgemessenen Mengen von geschmolzenem Metall zu Verbraucherstellen
DE1608307A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einstellen der Lage einer Sauerstoffblaslanze in bezug auf die Hoehe des mit einer Schlackenschicht bedeckten Metallspiegels in einem basischen Sauerstoffblas-Konverter
DE2937353C2 (de) Vorrichtung zur Teufenmessung der Oberfläche eines Metallbades in Schmelzgefäßen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee