AT299332B - Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette

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AT299332B
AT299332B AT1000969A AT1000969A AT299332B AT 299332 B AT299332 B AT 299332B AT 1000969 A AT1000969 A AT 1000969A AT 1000969 A AT1000969 A AT 1000969A AT 299332 B AT299332 B AT 299332B
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tgl
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AT1000969A
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Claus Dipl Ing Tellar
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Kapsch Telephon Telegraph
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette 
Das Stammpatent bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette mit n Eingangs- und n Ausgangsleitungen, bestehend aus n Halbleiterschaltzweigen und von jedem Halb- leiterschaltzweig zu allen übrigen Halbleiterschaltzweigen führenden Koppelwegen, wobei zwischen je- der Eingangsleitung und der zugehörigen Ausgangsleitung der Sperrkette   ein NAND-Gatter mit je   n Ein- gängen und ein von dessen Ausgang gesteuerter Transistorschaltkreis liegen und in jeder Eingangs-Aus- gangsstrecke von einem hinter dem NAND-Gatter liegenden Abgriffspunkt ein Koppelweg zu   n-l   Ein- gängen des NAND-Gatters aller übrigen Eingangs-Ausgangsstrecken führt, und wobei jeder Transistorschaltkreis im Ruhezustand gesperrt ist,

   durch Potentialänderung an der zugeordneten Eingangsleitung der Sperrkette aber in den leitenden Zustand versetzbar ist, wobei durch die Potentialänderung am Abgriffspunkt an die NAND-Gatter aller übrigen Eingangs-Ausgangsstrecken der Sperrkette ein deren Transistorschaltkreis sperrendes Potential angelegt wird. 



   Bei dieser Schaltungsanordnung wird durch die tatsächlich vorhandenen Exemplarstreuungen unter den einzelnen Halbleiterelementen gewährleistet, dass selbst bei gleichzeitiger Belegung aller Sperrketten-Eingangsleitungen nur ein Ausgang signalführend ist,   u. zw.   jener, dessen vorgeschaltete Halbleiterstufen unter den gegebenen Verhältnissen am schnellsten durchschalten bzw. sperren. 



   Elektronische Sperrketten dieser Art können in zentralen Einheitenverschiedener Vermittlungssysteme eingesetzt werden. Aus diesem Grunde kommt dem einwandfreien, störfreien Betrieb der elektronischen Sperrketten erhöhte Bedeutung zu. Vor allem soll bei Ausfall einer Halbleiterstufe innerhalb der Sperrkette die Forderung nach einer äusserstenfalls in Kauf zu nehmenden Verkehreinschränkung erfüllt werden. 



   Beschränkt man sich auf Halbleiterausfälle innerhalb der Schaltungsanordnung so ist z. B. bei Transistoren in den meisten Fällen das Niederohmigwerden bzw.   Hochohmigwerden - im   folgenden einfachheitshalber mit Kurzschluss bzw. Unterbrechung bezeichnet-der Schaltungsfunktion gefährlich. Durch die Wahl der Ruhepotentiale und infolge des strukturellen Aufbaues der gemäss dem Stammpatent verwendeten elektronischen Sperrketten in Transistorausführung führt eine Unterbrechung einer der drei Strecken eines im Ruhezustand durchgeschalteten   Gattertransistors-Tg-bzw.   ein Kurzschluss der Basis-Emitterstrecke eines vor dem   Abgriffspunkt-P-befindlichen Schaltstufentransistors-Ti   oder T-zu einer Blockierung der gesamten Sperrkette.

   Demnach könnte ein nicht erwünschtes Signal auf einer Sperrkettenausgangsleitung liegen und die Sperrkette wäre für neu ankommende Eingangssignale nicht mehr belegbar, was den Totalausfall der Fernsprechanlage zur Folge hätte. Andere Streckenausfälle hingegen würden nur eine Verkehrseinschränkung innerhalb der Anlage bewirken. 



   Das Ziel der Erfindung ist es, eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung für eine elektronische 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Sperrkette nach Patent Nr. 273245 anzugeben, bei der Totalausfälle, hervorgerufen durch Streckenun- terbrechungen der   Gattertransistoren-Tg-weitestgehend   verhindert sind, sowie mögliche Fälle von
Verkehrseinschränkungen auf ein Mindestmass reduziert werden. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass jedes NAND-Gatter je einen zusätzlichen Transi-   ! stör   enthält, wobei die beiden Transistoren der einzelnen NAND-Gatter mit ihren Basis-Kollektorstrek- ken parallelgeschaltet sind, und dass die Emitter der zusätzlichen Transistoren aller NAND-Gatter mit- einander verbunden und an die Basis eines mit seinem Emitter an Bezugspotential liegenden Überwa- chungstransistors angeschlossen sind, so dass die Emitter dieser Transistoren ein anderes Potential als die jeweils gesondert und unmittelbar an Bezugspotential angeschlossenen Emitter der jeweils andern Tran-   I sistoren   der NAND-Gatter aufweisen, wobei die Betriebsbedingungen der beiden Transistoren der ein- zelnen NAND-Gatter so gewählt sind,

   dass sich einer dieser beiden Transistoren normalerweise im lei- tenden Zustand befindet und dadurch den zugeordneten Transistorschaltkreis im Ruhezustand sperrt, wo- gegen der andere Transistor normalerweise gesperrt ist, aber bei Ausfall des normalerweise leitenden
Transistors durch Unterbrechung einer oder mehrerer   Halbleiterstrecken desselben oder durch Kurzschluss   der Basis-Emitterstrecke desselben die Schaltaufgabe dieses ausgefallenen Transistors übernimmt. 



   Vorzugsweise liegt im Kollektorkreis des normalerweise ebenfalls gesperrten Überwachungstransistors eine Lampe, die bei Ausfall eines oder mehrerer der normalerweise leitenden Transistoren der NAND-
Gatter durch Übergang des Überwachungstransistors in den leitenden Zustand aufleuchtet. 



   An Hand von Zeichnungen und logischen Schaltbildern wird die Erfindung näher beschrieben. Fig.   l   zeigt den strukturellen Aufbau, Fig. 2 die praktische Ausführung dieser Sperrkette und aus Fig. 3 ist das
Zusammenwirken mehrerer Gruppen nach Fig. 2 ersichtlich. 



   Als Ausgangspunkt zur Verbesserung der Betriebssicherheit der elektronischen Sperrketten wird aus wirtschaftlichen Überlegungen   jene Sperrkettenausführung des   Stammpatentes gewählt, die zwischen den
Eingängen --E1 ... En-- und den   Abgriffspunkten-Pl... Pn-möglichst   wenig Halbleiterelemente aufweist. Denn ein entsprechender Streckenausfall eines Transistors gerade in diesem Bereich hat den
Totalausfall der Anlage zur Folge. Somit ist in Fig. 1 eine Doppelungsschaltung der erwähnten kriti- schen Transistorstufen angegeben. Die elektronische Sperrkette besteht auch hier aus n Eingangs-Aus- gangsstrecken. In diesen Zweigen befinden sich die bereits in dem Zusammenhang bekannten NAND-
Gatter mit Widerstandseingängen. Parallel zu den Gattertransistoren --Tg1 ... Tgn-- sind hier noch
Reservetransistoren --Tg1 ...

   Tgn-- geschaltet, deren Emitteranschlüsse --em1 ... emn-- gesondert zusammengefasst und über den Basis-Emitterkreis eines   Überwachungstransistors-Ü-mit Spannung ver-   sorgt werden. Im Kollektorkreis dieses Transistors --Ü-- befindet sich eine Anzeigelampe --ÜL-- und 
 EMI2.1 
 den jeweiligen Abgriffspunkten der Eingangs-Ausgangsstrecken   führenSperrleitungenzudenWiderstands-   eingängen der Gatter-Gi-aller übrigen Eingangs-Ausgangsstrecken. Ausserdem stehen die Basiseingänge der   Schaltstufentransistoren-SI... Sn-auch   mit den Abgriffspunkten --P1 ... Pn-- in Verbindung. An die Kollektoren der Transistoren-SI... Sn-sind die Ausgangsleitungen-AI... Ander elektronischen Sperrketten angeschlossen. 



   Fig. 2 enthält die praktische Ausführung der in Fig. 1 dargestellten logischen Schaltung. Darin kommen durchwegs pnp Si-Transistoren in Emitterschaltung zur Anwendung. Um die Funktionsweise und die Betriebssicherheit der elektronischen Sperrkette zu erklären wird ein Schaltvorgang der Eingangs-Ausgangsstrecke-El-Al-in Verbindung mit verschiedenen möglichen Transistorausfällen des Gatter-   transistors-Tgl-näher   beschrieben. Im Ruhezustand befinden sich alle   Gattertransistoren-Tgi-   im durchgeschalteten Zustand, wenn intakte Transistoren vorausgesetzt werden. Hingegen sind alle Reservetransistoren-Tgi'-und somit auch der   Überwachungstransistor-Ü-gesperrt.   Die Anzeigelam-   pe-ÜL-leuchtet   nicht und auf der Überwachungsleitung --ÜS-- liegt kein Alarmsignal.

   Alle Schaltstufentransistoren-Ti-sind gesperrt, die Ausgangsleitungen-Ai-weisen hochohmiges   Minuspoten-   tial auf. 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 hätte auch der   Reservetransistor-Tgl'-die   Tendenz leitend zu werden. Doch besitzt dieser gegen-   über --Tg1-- ein,   um den im Basiskreis des   Überwachungstransistors--Ü-auftretenden   Spannungsabfall, vermindertes Emitterpotential, so dass dadurch die Schaltgeschwindigkeit   von -Tgl'- erheblich   kleiner wird, gegenüber jener   von-Tgl-.   Dieser Effekt kann jedenfalls sowohl durch die Grösse des Spannungsabfalles im Basiskreis des Transistors-Ü-als auch durch geeignet dimensionierte Basisspannungsteiler der beiden Transistoren-Tgl und   Tgll-beeinflusst   werden.

     LetztenEndes schaltet-Tgl-   durch und schliesst dadurch die Kollektor-Emitterstrecke   von-Tgl'-kurz,   noch bevor dieser leitend werden kann. Bei einwandfreier Sperrkettenfunktion schalten daher immer nur die Transistoren-Tglund nicht die Stufen-Tgl'-durch. Aus jenem Grund spricht auch der   Überwachungstransistor --Ü--   für diesen Betriebsfall nicht an. 



   Erst bei Ausfall einer oder mehrerer der drei Strecken des Transistors-Tgl-durch Unterbrechung   übernimmt --Tg1'-- dessen   Funktion. Das gleiche gilt für Ausfälle, die durch Kurzschluss der BasisEmitterstrecke des Transistors-Tgl-oder durch zu starkes Absinken seiner Stromverstärkung hervorgerufen werden. Es schaltet der   Überwachungstransistor-U-durch.   Die leuchtende Überwachungslampe-ÜL-- markiert den Ausfall eines der   Gattertransistoren-Tgi--bzw.   das Arbeiten des Ersatztransistors --Tgi'--. Über die Leitung-US-gelangt ein Alarmsignal zu einer eventuell vorhandenen zentralen Überwachungseinrichtung. Die in der Doppelungsschaltung arbeitenden Reservetransistoren schützen demnach die jeweilige Anlage weitestgehend vor Totalausfall und auch teilweise vor TeilnehmerGruppenausfällen. 



   In der aus Fig.   l   und 2 ersichtlichen Doppelungsschaltung sind nur die Gattertransistoren gedoppelt ausgeführt. Hingegen gelten die Widerstandsgatter selbst für beide   Transistoren-Tgi   und   Tgi'-.   



  Ausserdem ist je Widerstandsgatter ein Ausgang im Vielfach geschaltet getrennt als Leitung-SP-herausgeführt. Über diese Leitung lässt sich die gesamte Sperrkette gegen etwaige Eingangssignale sperren. 
 EMI3.1 
 aggregate für die Blockierung aller andern Sperraggregate über Schaltstufen und die Sperrleitungen-SPbenutzt wird (Fig.   3).   



   Die in Fig. 1 und 2 aufgezeigten Schaltungsanordnungen lassen sich naturgemäss auch mit npn SiTransistoren bestücken und mit umgekehrt gepolten Dioden mit inversen Speisepotentialen betreiben. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette mit n Eingangs- und n Ausgangsleitungen, bestehend aus n Halbleiterschaltzweigen und von jedem Halbleiterschaltzweig zu allen übrigen Halbleiterschaltzweigen führenden Koppelwegen, wobei zwischen jeder Eingangsleitung und der zugehörigen Ausgangsleitung der Sperrkette ein NAND-Gatter mit je n Eingängen und ein von dessen Ausgang gesteuerter Transistorschaltkreis liegen und in jeder Eingangs-Ausgangssirecke von einem hinter dem NAND-Gatter liegenden Abgriffspunkt ein Koppelweg zu n-1 Eingängen des NAND-Gatters aller übrigen Eingangs-Ausgangsstrecken führt, und wobei jeder Transistorschaltkreis im Ruhezustand gesperrt ist, durch Potentialänderung an der zugeordneten Eingangsleitung der Sperrkette aber in den leitenden Zustand versetzbar ist,
    wobei durch die Potentialänderung am Abgriffspunkt an die NAND-Gatter aller übrigen Eingangs-Ausgangsstrecken der Sperrkette ein deren Transistorschaltkreis sperrendes Potential an- EMI3.2 bis Gn) je einen zusätzlichen Transistor (Tgl'bis Tgn') enthält, wobei die beiden Transistoren (Tgl, Tgl'usw.) der einzelnen NAND-Gatter (Gl usw.
    ) mit ihren Basis-Kollektorstrecken parallelgeschaltet sind, und dass die Emitter (eml bis emn) der zusätzlichen Transistoren (Tgl'bis Tgn') aller NANDGatter miteinander verbunden und an die Basis eines mit seinem Emitter an Bezugspotential (Erde) liegenden Überwachungstransistors (Ü) angeschlossen sind, so dass die Emitter dieser Transistoren (Tgl'bis Tgn') ein anderes Potential als die jeweils gesondert und unmittelbar an Bezugspotential (Erde) angeschlossenen Emitter der jeweils andern Transistoren (Tgl bis Tgn) der NAND-Gatter (Gl bis Gn) aufweisen, wobei die Betriebsbedingungen der beiden Transistoren (Tgl, Tgl'usw.) der einzelnen NAMD- Gatter (GI usw.) so gewählt sind, dass sich einer (Tgl usw.
    ) dieser beiden Transistoren normalerweise im EMI3.3 leitenden Transistors (Tgl usw.) durch Unterbrechung einer oder mehrerer Halbleiterstrecken desselben oder durch Kurzschluss der Basis-Emitterstrecke desselben die Schaltaufgabe dieses ausgefallenen Transistors (Tgl usw.) übernimmt. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 des normalerweise ebenfalls gesperrten Überwachungstransistors (Ü) eine Lampe (ÜL) liegt, die bei Ausfall eines oder mehrerer der normalerweise leitenden Transistoren (Tgl bis Tgn) der NAND-Gatter (GI bis Gn) durch Übergang des Überwachungstransistors (Ü) in den leitenden Zustand aufleuchtet.
AT1000969A 1969-10-23 1969-10-23 Schaltungsanordnung für eine elektronische Sperrkette AT299332B (de)

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