AT298837B - Shaltungsanordnung zum lernfähigen Einteilen von als elektrische Signale anliegenden Zuständen in Klassen - Google Patents

Shaltungsanordnung zum lernfähigen Einteilen von als elektrische Signale anliegenden Zuständen in Klassen

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AT298837B
AT298837B AT865368A AT865368A AT298837B AT 298837 B AT298837 B AT 298837B AT 865368 A AT865368 A AT 865368A AT 865368 A AT865368 A AT 865368A AT 298837 B AT298837 B AT 298837B
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Austria
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classes
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circuit arrangement
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Robert Dipl Ing Dr Tech Genser
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Robert Dipl Ing Dr Tech Genser
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    • G06NCOMPUTING ARRANGEMENTS BASED ON SPECIFIC COMPUTATIONAL MODELS
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    • G06N3/02Neural networks
    • G06N3/06Physical realisation, i.e. hardware implementation of neural networks, neurons or parts of neurons
    • G06N3/063Physical realisation, i.e. hardware implementation of neural networks, neurons or parts of neurons using electronic means
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M7/00Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Schaltungsanordnung zum lernfähigen Einteilen von als elektrische Signale anliegenden Zuständen in Klassen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum   lemfähigen   Einteilen von als elektrische
Signale anliegenden Zuständen, Parametern od. dgl. der Aussenwelt in Klassen, mit wenigstens zwei
Zustandsklassifiziereinrichtungen, z. B. Lemmatrizen, an deren Zustandsschienen die Parameter der zu klassifizierenden Zustände über einen vorgeschalteten Verteiler eingegeben sind und die je über einen
Maximumdetektor   mit angeschlossener Dekodiereinrichtung   zur Anzeige der dem Zustand der Parameter entsprechenden Klasse verfügen. 



   Lemfähige Klassifiziereinrichtungen kennt man schon seit einiger Zeit und diese werden heute, um nur einige Beispiele aufzuzählen, auf dem Gebiet der Informationstechnik zum Erkennen von Zeichen, insbesondere von Handschriften und Fingerabdrücken, in der Medizin bei automatischen Diagnoseverfahren, in der Meteorologie für das Erkennen von Wetterzuständen usw. verwendet. 



   In der Praxis tritt es sehr häufig auf, dass die Klassen der zu klassifizierenden Zustände oder Parameter in Grob- und Feinklassen unterteilt werden können. Üblicherweise kommt noch hinzu, dass in der ersten Phase des Erlernen des richtigen Klassifizierens zunächst ein richtiges Klassifizieren hinsichtlich der Grobklassen als wichtiger erachtet wird als das richtige Klassifizieren hinsichtlich der Feinklassen. 



  Die für die Klasseneinteilung massgebenden Parameter, welche z. B. als elektrische Signale der Klassifiziereinrichtung zugeführt werden, können ausserdem mit grosser Wahrscheinlichkeit in nur für die Grobklassen massgebende und in nur für Feinklassen massgebende Parametergruppen unterteilt werden. Treffen diese in der Praxis üblicherweise erfüllten Bedingungen zu, so wird im Vergleich zu den bisher bekannten Schaltungsanordnungen bei der Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung eine wesentliche Anzahl von Speicherplätzen bzw. von Bauelementen eingespart. 



   Dieser Vorteil gegenüber den bisher bekannten Schaltungsanordnungen wird erfindungsgemäss erreicht durch eine aus einem von Hand oder z. B. über einen Prozessrechner betätigbaren Verknüpfungsschalter und einem Wahlschalter bestehende Schalteinrichtung, wobei in einer ersten Lernphase jede Zustandsschiene der ersten, zur Grobklassifizierung dienenden Zustandsklassifiziereinrichtung bei ge- öffnetem Wahlschalter über den Verknüpfungsschalter mit je einer Zustandsschiene der zweiten, zur Feinklassifizierung dienenden Zustandsklassifiziereinrichtung in beliebiger Zuordnung verbindbar ist und in einer zweiten Lemphase je über ein zur Bewertung des Zustandes der die Grobklassen darstellenden Parameter dienendes, einstellbares Gewicht und den Wahlschalter mit sämtlichen Zustandsschienen der zweiten Zustandsklassifiziereinrichtung verbindbar ist. 



   Die als elektrische Signale anliegenden Parameter werden also auf mindestens zwei an sich bekannte Klassifiziereinrichtungen aufgeteilt. In der ersten Lernphase des Erlernens der Grobklassen, werden diese Klassifiziereinrichtungen durch die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung so verbunden, dass diese Parameter zum Erlernen des Klassifizierens hinsichtlich der Grobklassen gleichwertig berücksichtigt werden können. In der zweiten Lernphase aber werden, nachdem schon während der ersten Lernphase,   z.

   B.   durch Auslassen einzelner Parameter bzw. deren Signalzuleitungen, die für die Grobklassen und die für die Feinklassen massgebenden Parameter ermittelt und getrennt wurden, die einzelnen 

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 Klassifiziereinrichtungen entsprechend ihrer Zuordnung für die Grob- und Feinklassifizierung benutzt, wobei die Feinklassen eine feinere Unterteilung der einzelnen Grobklassen sind. Darüber hinaus können aber durch die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung auch jene Fälle berücksichtigt werden, bei welchen die Rangordnung der Feinklassen nicht bei allen Grobklassen gleich geordnet ist, indem die Möglichkeit besteht, in Abhängigkeit von der jeweilig auftretenden Grobklasse zusätzliche Signale der Feinklassifiziereinrichtung zuzuführen. 



   Die Erfindung wird nachstehend an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die einzige Figur zeigt schematisch eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, werden die Parameter    x ,x,..., xn) der   zu klassifizierenden Zustände (X) über einen Verteiler den an sich bekannten lernfähigen Klassifiziereinrichtungen   - 2   und   5-zugeführt.   Zum besseren Verständnis wurde   für--2   und   5-als   Beispiel eine Klassifiziereinrichtung entsprechend der Lemmatrixmethode eingezeichnet, bestehend aus den Zustandsschienen - ZG bzw. ZF¯- und dem Maximumdetektor-KG bzw. KF-. 



   Die Aufteilung der Signalleitungen (x1,x2,...,xn) durch den   Verteiler --1-- auf   die Grob-   klassen-Klassifiziereinrichtung-2-und   auf die Feinklassen-Klassifiziereinrichtung --5-- kann zunächst rein zufällig erfolgt sein. Es werden daher in einer ersten Lernphase die beliebig zugeordneten Zustandsschienen-ZG und ZF¯- in einer Verbindungseinrichtung --4-- durch den Verknüpfungs- 
 EMI2.1 
 nur Klassifizierungen hinsichtlich der Grobklassen durchgeführt ; die ansonsten zur Feinklassen-Klassifizierung verwendete Dekodiereinrichtung --6-- und der Maximumdetektor-KF-werden hiebei nicht benutzt. 



   Man kann nun z. B. durch Auslassen eines Parameters nach dem andern der Parameter   (xm   1, xm+2,...,xn) in der Feinklassen-Klassifiziereinrichtung --5-- hinsichtlich der Grobklassen-Klassifizierung während dieser Lernphase die für die Grobklassen wesentlichen Parameter finden 
 EMI2.2 
 
X.,..., xm)(xm + 1, xm +2,...,xn) der Feinklassen-Klassifiziereinrichtung --5-- werden solange nacheinander ausgelassen, bis mit der   Grobklassen-Klassifiziereinrichtung-2-nur   mehr überprüfte Signalleitungen verbunden sind. 



   Nach Abschluss dieser Phase werden die Verbindungen   vox-spin   der Verbindungseinrichtung   - -4- unwirksam   und   geöffnet,   während der   Schalter -S2 -- nun   in Funktion tritt. Es kann nun, neben der Erlernung der richtigen Grobklassen-Klassifizierung durch die Grobklassen-Klassifiziereinrichtung-2-und die Dekodiereinrichtung-3-, in der zweiten Lemphase die entsprechende Feinklassen-Klassifizierung durch die   Feinklassen-Klassifiziereinrichtung-5-und   Dekodiereinrichtung -   erlernt   werden. Mit dem Maximumdetektor--KG-- und den Zustandsschienen --ZG-- wird der vorliegende Zustand der Signale   (xl, X.,..., xm)   herausgefunden und die Dekodiereinrichtung-3gibt dann die entsprechende Grobklasse an.

   Erfindungsgemäss regt die betreffende Grobklasse den   Schatter-spin   der Verbindungseinrichtung-4-so an, dass die anregende   Zustandsschiene-Za-   über deren in der Feinklassen-Lernphase einstellbarem   Gewicht-w-,   welches dazu dient, geeignete 
 EMI2.3 
 klassen unterdrückt werden sollen oder Rangordnungen der Feinklassen umgeändert werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zum lernfähigen Einteilen von als elektrische Signale anliegenden Zuständen, Parametern od. dgl. der Aussenwelt in Klassen, mit wenigstens zwei Zustandsklassifiziereinrichtungen, z. B. Lernmatrizen, an deren Zustandsschienen die Parameter der zu klassifizierenden Zustände über <Desc/Clms Page number 3> einen vorgeschalteten Verteiler eingegeben sind und die je über einen Maximumdetektor mit angeschlossener Dekodiereinrichtung zur Anzeige der dem Zustand der Parameter entsprechenden Klasse verfügen, gekennzeichnet durch eine aus einem von Hand oder z.
    B. über einen Prozessrechner betätigbaren Verknüpfungsschalter (Sl) und einem Wahlschalter (S2) bestehende Schalteinrichtung (4), wobei in einer ersten Lemphase jede Zustandsschiene (ZG) der ersten, zur Grobklassifizierung dienenden Zustandsklassifiziereinrichtung (2) bei geöffnetem Wahlschalter (S2) über den Verknüpfungsschalter (Sl) mit je einer Zustandsschiene (ZF) der zweiten, zur Feinklassifizierung dienenden Zustandsklassifiziereinrichtung (5) in beliebiger Zuordnung verbindbar ist und in einer zweiten Lernphase je über ein zur EMI3.1
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