AT29853B - Einrichtung zur mechanischen Herstellung von Tafelglas. - Google Patents
Einrichtung zur mechanischen Herstellung von Tafelglas.Info
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- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Oberhalb dieses Kanales 8 sind die Ziehvorrichtungen für die Glasplatten angeordnet. Der Kanal 3 ist in mehrere Kammern eingeteilt, entsprechend der Zahl von Ziehformcn, die angewendet werden sollen ; von diesen Kammern dient abwechselnd je eine Kammer 5 für das Ziehen der Glasmasse und je eine Kammer 8 für das Erhitzen der Glasplatte während dos allmählichen Erstarrens. Diese verschiedenen Kammern werden durch quer angeordnete überbrüclende Bögen gebildet, welche bis zu einer gewissen Tiefe in die den Kanal 3 EMI2.1 oben geschlossen sind. Es ist nun ersichtlich, dass die Kammern 5, welche die Form von Schächten haben und die abwechselnd darauffolgenden Räume 8 oberhalb der Fläche des Glasbades voneinander unabhängige Kammern bilden ; es kann jedoch die flüssige und gleichmässig durchgearbeitete Glasmasse unterhalb der in sie eintauchenden Brückenbögen von einer Kammer in'die andere überfliessen. Die den Heizkammern 8 zugeführte Hitze kann sich zu den Zieliräumen, nur durch Leitung durch die lotrechten Schachtwände 6 hindurch fortpflanzen. Diese Wände 6 der Ziehräume 5 werden somit von den. aus den Brennern 7 der Klammern 8 kommenden Flammen bestrichen. Zwischen jeder Heizkammer 8 befindet sich somit ein Zieb- schacht, . Unter diesen Verhältnissen durchdringt die von den Heizkammern 8 kommende Wärme die Mauern 6 der Ziehschächte 5 und hält die letzteren auf einer konstanten Temperatur. Der geeignete Temperaturgrad in den Schächten 5 wird durch"die Stärke dieser Wandungen bestimmt, da die Übertragung der Wärmemenge umgekehrt proportional ist der Wandstärke. Es ist auch unzulässig, die Hitze an den Feueröffnungen zu steigern und somit die Temperatur in den Schächten 5 zu erhöhen, denn es wäre dabei die Gefahr vorhanden, dass die Glasmasse für das Ziehen zu dünnflüssig würde. Die Brenner 7 verbrauchen darum nur sehr wenig Gas, u. zw. um so weniger, als die seitlichen Wände des Kanales. ? gegen Abkühlung nach aussen hin durch eine Wand aus Sand oder anderem sch ! echtleitenden Material. 9 bedeckt sind, durch welche eine Entglasung der Glasmasse in dem J (anal 8 vermieden werden soll (Fig. 4). Oberhalb eines jeden Zieh schachtes, in welchem die Oasplatten hergestellt werden EMI2.2 ordnung des Kanales 3 können über demselben leicht eine beliebige Anzahl von Streckmaschinen angebracht sein, welche alle mit der Glasmasse gespeist werden, so dass das Produkt eine einheitliche Homogenität aufweist. Da die Formen 4 tief in der Glasmasse schwimmen, werden sie mit solcher Masse gespeist, die etwas zähflüssig ist, da sie aus den unteren Schichten der Masse entnommen wird. Jedes Glasblatt bildet sich somit ohne jede Schwierigkeit aus. Es geht somit \on jeder Form ein ununterbrochenes Band aus, welches zwischen den feuerfesten und warmen Wänden 5 fest wird. Das (ilasblatt verliert EMI2.3 geschützt, so lange bis das Blatt eine geringere Temperatur annimmt, als dass es sich noch durch Erhärtung zusammenziehen könnte. Es erreicht somit in dem Oühschacht einen ge- ringen Tomperaturgrad uud eine grosse Festigkeit, wodurch ein Beschädigen der glatten Oberflächeunmöglichist. Da es notwendig ist, insbesondere bei der Ingangsetzung der Maschine beliebig die Temperatur im Innern der Oühkanäle zu regeln, sind am unteren Ende eines jec1eu Glllh- kanales 10 Kanäle 12 angeordnet, welche mehr oder weniger durch Ziegel 13 geschlossen werden können und einen Übertritt der Wärme von den Heizkammern 8 in die Glühkanäle 10 nach Belieben gestatten. Auf diese Weise kann man eine vollkommene Temperatur- EMI2.4 Die Streckschächte können überdies noch durch besondere Brenner 14 erwärmt werden, welche in den vier Ecken dieser Schächte angeordnet sind ; jedoch dienen diese Brenner nur zur vorübergehenden Erhitzung der Schächte und der Form für das Strecken, wenn eine solche notwendig wird, z. B. bei einer zu starken Abkühlung des Streckschachtes EMI2.5 und es ist ein. starke Erwärmung notwendig, bevor man zur Herstellung eines neuen Glasbandes übergehen kann. Während des normalen Betriebes bleiben die Brenner 14 andauernd geschlossen.
Claims (1)
- EMI3.1 1. Einrichtung zur Herstellung von Tafelgias durch Ziehen, dadurch gekennzeichnet, dass Ziehvorrichtungen in beliebiger Zahl hintereinander über einem oder mehreren Kanälen angeordnet sind, welche von einem Wannenofen (1) aus mit Glasmasse unter gleichem Hohenstande gespeist werden und durch in die Glaslssl1sse eintauchende, oberhalb derselben Kammern bildende Scheidewände (6) geteilt sind, wodurch die Glasmasse unterhalb der Scheidewände zu allen Kammern gelangen kann, von welchen Kammern abwechselnd die EMI3.2 Kanälen (3) befindliche Glasmasse auf einer beliebigen Temperatur erhalten, andererseits durch Erwärmung der Scheidewände (6) zur Beheizung der Ziehkammern (5) dienen.3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehkammern (5) an den unteren vier Ecken mit Brennern (14) versehen sind, zum Zwecke, die in der Ziohkammor befindliche Glasmasse nach einem längeren Stillstande des Arbeitsverfahrens durch Beheizung in Fluss bringen zu können.4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Heizkammern (8) Öffnungen (12) vorgesehen sind, welche durch die Wandungen (6) zu den oberhalb der Ziehkammern (5) angeordneten und mit den Ziehwalzen (11) versehenen Schächten (10) führen, zum Zwecke, die letzteren durch die Abwärme aus den Heizkammern (8) zu erwärmen.5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Seitenwände der Kanäle (8) mit einem die Wärme schlechtleitenden Material, wie Sand oder dgl. bekleidet sind, um eine Entglasung der Glasmasse durch WärmeverlustR zu verhindern.
Priority Applications (1)
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1905
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