AT298427B - Schnellverschluß an Autoklaven - Google Patents

Schnellverschluß an Autoklaven

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AT298427B
AT298427B AT58070A AT58070A AT298427B AT 298427 B AT298427 B AT 298427B AT 58070 A AT58070 A AT 58070A AT 58070 A AT58070 A AT 58070A AT 298427 B AT298427 B AT 298427B
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AT58070A
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Scholl Ag Maschinenfabrik Und
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/12Detachable closure members; Means for tightening closures attached by wedging action by means of screw-thread, interrupted screw-thread, bayonet closure, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/03Pressure vessels, or vacuum vessels, having closure members or seals specially adapted therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnellverschluss an Autoklaven 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellverschluss an Autoklaven und hat zum Ziel, eine einfachere, zuverlässigere und in der Herstellung billigere Konstruktion vorzuschlagen. 



   Neben den seit langem bekannten Verschlusseinrichtungen an Autoklaven und Druckbehältern im allgemeinen, bei welchen der Deckel mit einer Anzahl Bolzen auf dem eigentlichen Behälter festgeschraubt wird, haben sich die zeitsparenden Schnellverschlüsse durchgesetzt, bei welchen beispielsweise der Behälterdeckel in der Verschlussstellung mit Lappen unter am Umfang eines
Behälteröffnungsringes angeordnete Knaggen greift und mit Hilfe geeigneter Einrichtungen gegenüber dem Behälter verdreht werden kann. 



   Diese Schnellverschlüsse haben sich im allgemeinen gut bewährt, doch ist die Herstellung der dazu erforderlichen Teile ziemlich kostspielig, da sie präzis gearbeitet und den auftretenden Drücken entsprechend stark dimensioniert sein müssen. Dazu kommt, dass bei einem Verschleiss unter eine bestimmte Toleranzgrenze der ganze Behälteröffnungsring und die am Deckel angebrachten Latten ausgewechselt werden müssen. 



   Das Ziel der Erfindung ist es, einen Schnellverschluss an Autoklaven vorzuschlagen, der diese Nachteile nicht mehr aufweist. Er ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass derselbe eine Anzahl im Bereich des oberen Randes des Autoklavenbehälters im Abstand voneinander angeordnete, radialabstehende Zapfen und einen am Rand des Behälterdeckels angeordneten, als endloser Blechstreifen ausgebildeten Verschlussring aufweist, welcher für jeden Zapfen mit einer Einführungsöffnung versehen ist, die in einen Halteschlitz übergeht, wobei die Einführung-un Halteschlitze im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehen, indem der Einführungsschlitz eine zur Behälterhochachse parallele und der Halteschlitz eine periphere Richtung einnimmt, und dass jeder der Halteschlitze mit einem ersten, am hinteren Ende seiner unteren Kante ausgebildeten Absatz und einem zweiten,

   am vorderen Ende seiner oberen Kante ausgebildeten Absatz versehen ist. 



   Bei dieser Ausbildung eines an sich bekannten Bajonettverschlusses wird der dem grössten Verschleiss unterworfene Verschlussring als einfacher, endloser Blechstreifen ausgebildet, aus welchem die Einführungsschlitze ausgestanzt sind. Bei der Anwendung eines solchen Blechstreifens in Zusammenwirkung mit radial abstehenden Zapfen treten im Verschlussring lediglich Zugkräfte auf, welche leichter zu beherrschen sind als beispielsweise Biegebeanspruchungen. Dies erlaubt eine sehr preisgünstige Herstellung der Verschlussteile, wobei trotzdem absolute Betriebssicherheit gewährleistet wird. Das Auswechseln eines nach längerem Gebrauch abgenutzten Verschlussringes gestaltet sich äusserst einfach und ist mit einem Bruchteil der Kostenaufwendung, wie bei bisher bekannten Lösungen, zu bewerkstelligen. 



   Im folgenden werden mit Hilfe der Zeichnungen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes näher erläutert, und es   zeigen : Fig. l   einen Schnitt durch den Rand des auf dem Behälter aufgesetzten Deckels bei einem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Verschlussring des ersten Ausführungsbeispiels, in Abwicklung, Fig. 3 einen Schnit durch den Rand des auf dem Behälter 

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 aufgesetzten Deckels bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 4 die Form der Einführungsöffnung und des Halteschlitzes beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 und Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch den Verschluss gemäss Fig. 3. 



   In Fig. l ist am oberen Rand des   Autoklaven-Behälters-l-ein Ring-3-fest   angebracht, welcher sich um den ganzen Umfang des Behälters erstreckt. Dieser Ring --3-- ist mit einer Anzahl 
 EMI2.1 
 vorgesehen, die zur Aufnahme einer   Dichtung --9-- bestimmt   sind. 



   Der   Verschlussring-5-ist,   wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit einer Anzahl   Öffnungen-10-   
 EMI2.2 
 jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. 



   Zum Schliessen des Autoklaven --1-- mittels des   Deckels --4-- wird   letzterer so auf den Behälter aufgesetzt, dass je ein   Bolzen-2-in   je einen Einführungsschlitz --11-- gelangt. Hierauf wird der Deckel --4-- in einer solchen Richtung verdreht, dass die Bolzen --2-- in die Halteschlitze --12-- gleiten.

   Durch Überwindung des   Absatzes --12'-- im   unteren Rand des Halteschlitzes wird der Deckel fest auf den Behälter gepresst, wobei die Dichtungslippe --9'-- auf der oberen Stirnfläche des   Ringes --3-- aufliegt.   Der   Absatz --12"-- im   oberen Rand des Halteschlitzes --12-- verhindert eine schlagartige Änderung der Druckverhältnisse im Autoklaven, da bei einer Verdrehung des Deckels dieser zuerst nur geringfügig angehoben wird, wodurch der im Autoklaven herrschende Druck langsam abgelassen wird. 



   In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsmöglichkeit des vorgeschlagenen Schnellverschlusses dargestellt. Der   Autoklaven-Behälter--13--trägt   an seinem oberen Rand einen umlaufenden Wulst 
 EMI2.3 
 welcher im Bereich der Verbindungsstelle zwischen Deckel und Ring mit einem umlaufenden Blechprofil --19-- zur Aufnahme einer   Dichtung --20-- versehen   ist. 



   Dieser Verschlussrung --18-- besitzt eine Anzahl Öffnungen-21-zur Einführung der Bolzen--16--, welche Öffnungen-21-in einen Halteschlitz --22-- übergehen, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Aus Fig. 5 geht hervor, dass der   Verschlussring-18-mit   einer Anzahl Ausbuchtungen --23-- versehen ist. 



   Beim Aufsetzen des   Deckels --17-- auf   den Autoklaven-Behälter --13-- wird der Ring   --15--   in eine solche Stellung gebracht, dass die Bolzen --16-- jeweils genau unter einer der Ausbuchtungen --23-- liegen, (Stellung I in Fig. 5). Nach dem Aufsetzen des Deckels wird der Ring --15-- in einer solchen Richtung gedreht, dass die Bolzen --16-- in die Einführungsöffnung - 21-- eintreten (Stellung II). Bei Weiterdrehen des   Ringes --15-- überwinden   die Bolzen - den beim Übergang von der   Einführungsöffnung-21-zum Halteschlitz-22-   ausgebildeten   Absatz--22'--,   wodurch der Deckel --17-- auf den   Behälter--13--aufgepresst   wird, so dass die Dichtungslippe--20'--der Dichtung--20--am oberen Rand des Wulstes --14-- aufliegt. 



   Der   Ring-15-ist   ausserdem mit nicht dargestellten Betätigungsorganen, manueller oder maschineller Natur, ausgestattet. 



   Der vorgeschlagene Schnellverschluss ermöglicht ein müheloses, rasches und zuverlässiges Aufsetzen und Arretieren des Deckels und ist dabei einfach und billig herzustellen, sowie absolut funktionssicher. 

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 Die einzigen, einem Verschleiss unterworfenen Teile sind die Bolzen--2 bzw. 16--, welche auf einfachste Weise ausgewechselt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI3.1 im Bereich des oberen Randes des Autoklavenbehälters im Abstand voneinander angeordnete, radialabstehende Zapfen (2,16) und einen am Rand des Behälterdeckels (4,17) angeordneten, als endlosen Blechstreifen ausgebildeten Verschlussring (5,18) aufweist, welcher für jeden Zapfen mit einer Einführungsöffnung (11,21) versehen ist, die in einen Halteschlitz (12,22) übergeht, wobei die Einführungs- (11) und Halteschlitze (12) im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehen, indem der Einführungsschlitz (11) eine zur Behälterhochachse parallele und der Halteschlitz (12) eine periphere Richtung einnimmt, dass jeder der Halteschlitze mit einem ersten, am hinteren Ende seiner unteren Kante ausgebildeten Absatz (12') und einem zweiten, am vorderen Ende seiner oberen Kante ausgebildeten Absatz (12") versehen ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-OS 1 442 903 US-PS 3 107 810 OE-PS 47 712 US-PS 3 125 240
AT58070A 1970-01-21 1970-01-21 Schnellverschluß an Autoklaven AT298427B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9111793U1 (de) * 1991-09-20 1993-01-28 THERA Patent GmbH & Co. KG Gesellschaft für industrielle Schutzrechte, 82229 Seefeld Druckbehälter
EP0859185A1 (de) * 1997-02-12 1998-08-19 Aeroquip-Vickers International GmbH Anordnung zum Verbinden zweier rohrförmiger Elemente

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