AT295377B - Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse - Google Patents

Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse

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AT295377B
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AT491567A
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Max Birkenmaier
Antonio Brandestini
Mirko Robin Ros
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Max Birkenmaier
Antonio Brandestini
Mirko Robin Ros
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  Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse, mit einem langen, aus einer Schalungstafel bestehenden Spannbett und Widerlagern für die auf ganze Länge durchlaufenden Spanndrähte, sowie einer Heizeinrichtung zur Beschleunigung der Erhärtung der genannten Masse. 



   Ziel der Erfindung ist es, bei der gleichzeitigen Fertigung einer Anzahl vorgespannter Bauteile, die im Interesse eines rationellen Fertigungsablaufes hintereinanderliegend auf einer langen Schalungstafel hergestellt werden, wobei die Spanndrähte über die ganze Länge dieser Schalungstafel und durch mehrere Bauteile hindurchlaufen, jegliche Relativverschiebung zwischen den vorgespannten
Spanndrähten und der Schalungstafel während der Erhärtung, selbst bei einer zur Beschleunigung der Erhärtung vorgenommenen Wärmezufuhr, zu verhüten. 



   Die erfindungsgemässe Anlage eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungstafel aus einer Mehrzahl von aneinandergereihten, fugenlos miteinander verbundenen Schalungsblechen besteht, welche über eine Versteifungskonstruktion auf einer Tragkonstruktion in an sich bekannter Weise dilatations-und rüttelfähig gelagert ist, und dass die Anker bzw. die Vorspannvorrichtung für die allen Bauteilen bis zur Erhärtung der Masse gemeinsamen Spanndrähte sich auf die Enden der derart versteiften Schalungstafel abstützen. 



   Durch die spezielle Ausbildung der Schalungstafel und durch das Anordnen der Anker für die Spanndrähte an den Enden der Schalungstafel kann beim Beheizen der Bauteile zwecks Beschleunigung der Aushärtung eine bisher unvermeidliche und nachteilige Relativbewegung zwischen Spanndrähten und der Schalungstafel bzw. der im Erhärten begriffenen Masse der Bauteile, wirksam vermieden werden. Damit wird die Qualität der herzustellenden Bauteile wesentlich verbessert, da die nachteiligen Einflüsse solcher Relativverschiebungen ausgeschaltet sind. Solche Relativverschiebungen können nämlich   z. B.   ein unkontrolliertes Nachlassen der Spannkraft (Verbundkräfte) und auch ein Rosten der Drähte bewirken. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die Schalungstafel gegen Ausknicken nach oben durch zug-und druckfeste Pendellager verankert ist. 



   Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der   erfindungsgemässen   Anlage ist dadurch gekennzeichnet, dass die Spanndrähte an einer Vorspanneinrichtung festgemacht sind, welche Einrichtung an beiden Enden des Schalungsbettes zweiarmige Hebel aufweist, die an ihrem Ende schwingfähig verankert sind, und an welchen die Spanndrähte direkt oder unter Zwischenschaltung von Vorspannvorrichtungen verankert sind. 



   Es sei erwähnt, dass Anlagen zur Fertigung vorgespannter Bauteile bekannt sind, bei denen die Widerlager für die Spanndrähte getrennt vom Schalungsbett angeordnet sind, wobei sich, wie oben 

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 erwähnt, nachteilige Relativverschiebungen zwischen den Spanndrähten und der Schalung ergeben können. 



   Weiter ist es bei der Herstellung kleiner vorgespannter Bauteile, wie Eisenbahnschwellen, die in Einzelformkästen vorgenommen wird, bekannt, die Spanndrähte in den Wänden dieser Formkästen direkt zu verankern. Bei solch kleinen Bauteilen kommt eine Fertigung auf einem Spannbett nicht in Frage und es liegen durch die geringe Länge derselben praktisch auch keine Probleme vor, die sich aus einer Relativverschiebung zwischen der Schalung und den Spanndrähten ergeben könnten. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigt : Fig. la und 1b schematisch in Seitenansicht ein Spannbett in verkürzter Darstellung ; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Spannbettes von oben ; Fig. 3 das Spannbett in perspektivischer Ansicht von unten ; Fig. 4 im Längsschnitt die Ausbildung der Stossfuge von   Schalungsblechenj Fig. 5 im   Querschnitt im gleichen Massstab wie Fig. 4 die Befestigung eines Schalungsbleches auf einem der Längsträger der   Versteifungskonstruktion ;

   Fig. 6   in Ansicht und teilweise im Querschnitt in kleinerem Massstab als in Fig. 4 und 5 in montiertem Zustande eines der Pendellager, das Schwingmetall als elastisch nachgiebige Glieder enthält, und Fig. 7 das Pendellager nach Fig. 6 von der Seite und teilweise im Längsschnitt. 



   In den   Fig. 1a   und 1b ist in schematischer Seitenansicht und verkürzt ein Spannbett für die gleichzeitige Fertigung einer Anzahl vorgespannter Betonplatten dargestellt. Ihre Oberfläche wird von vollkommen ebenen und glatten, aneinandergereihten Schalungsblechen --1--, welche die Schalungstafel ergeben, gebildet. 



   Zum Erzielen einer Vorspannung in den herzustellenden Bauteilen sind   Spanndrähte-100-   vorgesehen, die über die ganze Länge der Schalungstafel durchlaufen und an Ankern bzw. Vorspannvorrichtungen --101-- an den Enden der Schalungstafel verankert sind. In Fig. la ist im rechten Teil das Anbringen der Spanndrähte dargestellt. Seitliche Begrenzungen für die herzustellenden Bauteile sind durch längs der Schalungstafel verlaufende   Längsprofile--81   und   82--sowie   durch   Querstücke --9--,   die auch die einzelnen Bauteile voneinander trennen, gebildet.

   In dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel sind dabei die Querstücke --9-- mit einem   Oberteil --92-- und   einem Unterteil, in dem   öffnungen --91-- für   den Durchtritt der über die ganze Länge der Schalungstafel durchlaufenden Spanndrähte vorgesehen sind, versehen. 



   Die praktisch fugenlose Verbindung der   Schalungsbleche-l-wird   gemäss Fig. 4 dadurch herbeigeführt, dass parallel zu den Stosskanten zueinander passende   Leisten-12   und   14-mittels   an die Bleche --1-- geschweisster Schrauben --11--, die ihrerseits mit   Muttern --13-- versehen   
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    Schrauben--18--,Bohrungen--15   und 16--in den Leisten --12 und 14-- geführt sind, werden die Stosskanten benachbarter Bleche--l--zusammengezogen und auf diese Art jeweils zwei Bleche--l--fugenlos verbunden. 



   Die so aneinandergereihten, fugenlos miteinander verbundenen Schaungsbleche --1--, die die 
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Doppel-T-Profilabstützen. Die Befestigung wird mittels verzugsfrei an der Unterseite der Schalungsbleche angeschweisster Schraubenbolzen-22-, welche mit   Muttern --24-- versehen   sind, und mit   Laschen-23-,   die   Stege --25-- tragen,   entsprechend Fig. 5 am   Flansch --21-- der   Träger - derart vorgenommen, dass eine unbehinderte Verschiebung der   Schalungsbleche-l-in   ihrer Ebene auf den   Längsträgern-2-zum   Ausgleich unterschiedlicher Ausdehnung bei Temperaturänderungen ermöglicht ist. 



   Die   Längsträger--2--übertragen   die von den   Schalungsblechen--l--aufgenommenen   Kräfte auf die querträger --3-- der Versteifungskonstruktion, welche gleichfalls ein 
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Vibratoren--4--angebracht.Die aus den   Längsträgern--2--und   den Querträgern --3-- bestehende Versteifungskonstruktion bildet mit der Schalungstafel das durch die   Vibratoren--4--in   Schwingung versetzbare Spannbett. Dieses ist durch schwingungsdämpfende Elemente in den Pendellagern--7vom Boden isoliert. Die   Pendellager --7-- sind   am Oberflansch der   Querträger-3-angelenkt   und übertragen über Schwingmetallelemente zug-und druckfest sämtliche Kräfte auf dem Spannbett auf die Fundamente, ohne Längenänderungen des Spannbettes zu behindern.

   Die Versteifungskonstruktion wird von einem etwa in der Mitte des Spannbettes angeordneten Festlager--5-, das 

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 seinerseits auf   Auflagern --51-- ruht,   gehalten, welches   Festlager --5-- jegliches   Verrücken des Spannbettes an diesem Bezugspunkt verhindert. Dieses   Festlager --5-- ist   unter Zwischenschaltung von Schwingmetall an einem Querträger angeschlossen. An weiteren Querträgern befinden sich   Stützkonstruktionen-6--,   die ihrerseits auf   Auflagern --61-- ruhen   und die ebenfalls unter Zwischenschaltung von Schwingmetall an der Versteifungskonstruktion angeschlossen sind, aber nur eine Verschiebung des Spannbettes in seiner Querrichtung verhindern.

   Das   Festlager-5-,   die   Stützkonstruktionen --6-- und   die   Pendellager --7-- bilden   eine Tragkonstruktion, auf der die 
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 den Enden der Schalungstafel vorgesehen, welche sich auf die Enden derselben abstützen. Weiter stehen die   Vorspannvorrichtungen --101-- über   schwingungsdämpfende Elemente mit dem Boden in Verbindung. Vorteilhafterweise ist eine der Vorspannvorrichtungen zum Spannen bzw. Entspannen der Spanndrähte bewegbar. Mit einer   Spanneinrichtung --102-- kann   dem Drahtbündel die erforderliche Vorspannkraft zusammen erteilt und bis zur Beendigung des Erhärtens der Betonplatten aufrechterhalten werden. Die Spanndrähte können jedoch mittels entsprechender Geräte auch einzeln gespannt und entspannt werden. 



   Im Rahmen des Fertigungsablaufes der Betonplatten auf dem Spannbett wird vorteilhaft ein   Drahtausziehwagen-103-verwendet,   der auf den Seitenrändern des Spannbettes entlangfährt. Ein in gleicher Weise fahrbarer   Betonbeschicker-104-und Profilierwagen-105-können   gleichfalls im Interesse einer kostensparenden Arbeitsweise bei der Fabrikation von vorgespannten Betonplatten auf dem Spannbett Verwendung finden. Das Spannbett wird nach dem Betonieren der Platten mit einer aus Einzelelementen zusammengesetzten   Haube --106-- abgedeckt,   damit die Betonplatten zur Beschleunigung der Erhärtung mit Dampf oder Warmluft beheizt werden können. Die Heizeinrichtung selbst kann dabei mit einer   Leitung --82-- zur   Zufuhr des Heizmediums versehen sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse, mit einem langen, aus einer Schalungstafel bestehenden Spannbett und Widerlagern für die auf ganze Länge durchlaufenden Spanndrähte, sowie einer Heizeinrichtung zur 
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 Schalungstafel aus einer Mehrzahl von aneinandergereihten, fugenlos miteinander verbundenen Schalungsblechen   (1)   besteht, welche über eine Versteifungskonstruktion (2,3) auf einer Tragkonstruktion (5,6, 7) in an sich bekannter Weise   dilatations- und rüttelfähig   gelagert ist, und dass die Anker bzw.

   die Vorspannvorrichtung (101,102) für die allen Bauteilen bis zur Erhärtung der Masse gemeinsamen Spanndrähte (100) sich auf die Enden der derart versteiften Schalungstafel   (1)   abstützen.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungstafel (1) gegen Ausknicken nach oben durch zug-und druckfeste Pendellager (7) verankert ist. EMI3.3 einer Vorspanneinrichtung (101) festgemacht sind, welche Einrichtung an beiden Enden des Schalungsbettes zweiarmige Hebel aufweist, die an ihrem Ende schwingfähig verankert sind und an welchen die Spanndrähte (100) direkt oder unter Zwischenschaltung von Vorspannvorrichtungen verankert sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.4 <tb> <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 127 <SEP> 934 <SEP> Leonhardt, <SEP> Spannbeton, <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 349 <SEP> 546 <SEP> 2. <SEP> Auflage, <SEP> Berlin <SEP> 1962 <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 369 <SEP> 910 <SEP> S. <SEP> 165-167 <SEP> <tb>
AT491567A 1966-06-15 1967-05-26 Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse AT295377B (de)

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CH860566A CH459857A (de) 1967-12-11 1966-06-15 Einrichtung für die Reihenfertigung vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse und Verfahren zu ihrem Betrieb

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AT491567A AT295377B (de) 1966-06-15 1967-05-26 Anlage für die gleichzeitige Fertigung mehrerer hintereinanderliegender, vorgespannter Bauteile aus einer erhärtungsfähigen Masse

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