AT292292B - Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff

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AT292292B
AT292292B AT915065A AT915065A AT292292B AT 292292 B AT292292 B AT 292292B AT 915065 A AT915065 A AT 915065A AT 915065 A AT915065 A AT 915065A AT 292292 B AT292292 B AT 292292B
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AT
Austria
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sep
storage space
sleeve
piston
thermoplastic material
Prior art date
Application number
AT915065A
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English (en)
Inventor
Reinold Hagen
Original Assignee
Kautex Werke Gmbh
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff 
Das Patent Nr. 276736 betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff, bestehend aus einer Strangpresse mit einem Winkelspritzkopf, der einen in Ausspritzrichtung verlaufenden mit der Strangpresse durch einen Zuführungskanal verbundenen ringförmigen Speicherraum für den Kunststoff aufweist, wobei der unmittelbar in die Spritzdüse mündende Speicherraum mittels eines Kolbens entleerbar ist. Das Neue gemäss dem Stammpatent besteht darin, dass der Verbindungskanal zwischen Strangpresse und Speicherraum an der der Spritzdüse des Spritzkopfes zugekehrten Seite des Speicherraumes in denselben einmündet. 



   Der Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung gemäss dem Patent Nr. 276736 in vorteilhafter Weise auszugestalten, insbesondere auch mit dem Ziel, eine übersichtliche und kompakte Bauweise zu ermöglichen, die zudem eine möglichst einheitliche und gleichmässige Führung des Materialstromes innerhalb des Spritzkopfes zulässt. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Verbindungskanal und der Speicherraum koaxial zu einem Kern der Ringdüse angeordnet sind. Die Ausgestaltung erlaubt eine verhältnismässig kleine Bauhöhe des Spritzkopfes, wobei die Beheizung und damit des darin fliessenden Materialstromes verhältnismässig geringe Aufwendungen erfordert. 



   Die Erfindung sieht weiterhin die Möglichkeit vor, dass koaxial zum Kern in einem geringen Abstand eine Hülse angeordnet ist, die oberhalb der   Ringdüse --119-- endet,   wobei der zwischen Hülse und Kern gebildete Verbindungskanal an seinem oberen Ende mit der Strangpresse und an seinem oberen Ende mit der Strangpresse und an seinem unteren Ende mit dem Speicherraum verbunden ist. Weiterhin hat es sich als zweckmässig herausgestellt, dass das untere freie Ende der Hülse mit der Unterkante des Kolbens im Speicherraum in seiner tiefsten Lage abschliesst. Der Kern kann sich unmittelbar unterhalb des freien Endes der Hülse in der Auspressrichtung kegelförmig verbreitern, wobei die Unterseite des im Speicherraum vorgesehenen Kolbens dieser Kegelfläche angepasst ist. 



   Ein wesentlicher Vorteil der Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht auch darin, dass keine toten Räume, Ecken od. dgl. innerhalb des Spritzkopfes entstehen können, in denen sich Material festsetzt oder jedenfalls länger als an sich notwendig verweilt, so dass unzulässige überhitzungen des Materials vermieden werden. Das Nichtvorhandensein von toten Räumen u. dgl. hat noch einen weiteren Vorteil zur Folge. Bei einem Wechsel des zu verarbeitenden Materials ist es möglich, die zuerst verarbeitete Materialsorte verhältnismässig schnell und vollständig aus dem Spritzkopf zu entfernen. Es besteht also nicht die Gefahr, dass bei der Verarbeitung der darauffolgenden Materialsorte noch Reste der ersten Materialsorte im Spritzkopf vorhanden sind, die sich dann zur Unzeit lösen und in den Strom der zweiten Materialsorte eintreten könnten. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Längsschnitt durch einen 

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 Spritzkopf dargestellt. 



   Der Spritzkopf --110-- ist mit einer   Schneckenpresse--111--verbunden,   in der eine Schnecke--112--angeordnet ist, die das thermoplastische Material plastifiziert und in Richtung des 
 EMI2.1 
 u. zw.--41-- trägt. Die Aussenwandung des   Bereiches --44-- mit   der Hülse --43-- ist zugleich die innere Begrenzung der Wandung des   Zylinders--40--.   Eine Bewegung des   Kolbens --41-- nach   oben und unten hat über die Teile-44, 43 und 42-eine Mitnahme des   Bolzens-117-zur   Folge. Stirnseitig wird der   Zylinder --40-- durch   die beiden Teile --45 und 46-begrenzt. Die 
 EMI2.2 
 
Kolben--41--hat--117-- und damit des   Düsenkems-118-kann   auf diese Weise höher oder tiefer eingestellt werden. 



   Der   Kern --115-- ist   von einer Hülse --47-- umgeben. Diese bildet in ihrem unteren Bereich gemeinsam mit dem Kern --15-- einen ringförmigen Verbindungskanal--129--. Der obere Bereich der Hülse--47--, die innen etwas konisch verläuft, bildet einen Sitz für den Kern 
 EMI2.3 
 sowohl mit dem inneren   Verbindungskanal--129--als   auch mit der   Spritzdüse--119--in   Verbindung steht. Der oberhalb des freien   Endes--49--der Hülse--47--liegende   Ringraum - dient als Speicherraum. In ihm ist ein Ringkolben --50-- geführt, der über Bolzen --51-- mit einem zweiten   Ringkolben--52--verbunden   ist. Letzterer ist in einem Ringzylinder   - 53-hin-und   herverschiebbar.

   In der Zeichnung sind die beiden   Kolben-50   und 52-links in ihrer unteren und rechts in ihrer oberen Lage dargestellt. Diese obere Lage ist   mit--50a   bzw. 52a-bezeichnet. Die innenseitige Führung des Kolbens --52-- erfolgt dabei durch einen verdickten Bereich des Bolzens-117--. Die Steuerung des Kolbens --52-- und damit auch des Kolbens   --50-- erfolgt   in der Weise, wie es im Zusammenhang mit dem Patent Nr. 276736 beschrieben ist. 
 EMI2.4 
    --111-- durch-   132-- ein, die durch einen   Steg --137-- voneinander   getrennt sind. Die Zwischenkanäle --132-- und die daran anschliessenden Verteilerkanäle --130-- werden, durch Ausnehmungen im   Kern --115-- gebildet,   die durch die   Hülse --47-- abgedeckt   sind.

   Durch die Zwischenkanäle --132-- strömt das Material in den Bereich-135-, wo es umgelenkt wird und in die   Verteilerkanäle--130--fliesst.   Von dort aus gelangt es, nachdem sich beide Teilströme auf etwa 1800 im Bogenmass verbreitert haben, in den Verbindungskanal --129-- hinein. Am unteren Ende --49-- der Hülse --47-- tritt das thermoplastische Material aus dem Verbindungskanal-129aus und zunächst in den oberhalb des freien Hülsenendes --49-- befindlichen Speicherraum --48-ein, wobei gleichzeitig der   Ringkolben --50-- aus   der links in der Zeichnung dargestellten Lage nach oben in die rechts dargestellte Lage --50a-- verdrängt wird.

   Dies erfolgt ohne besondere Vorkehrungen, da der Strömungswiderstand, den das Material beim Durchfliessen der eigentlichen   Spritzdüse--119--zu überwinden   hat, wesentlich grösser ist als der Widerstand, der durch den 
 EMI2.5 
 nicht seine obere Endlage erreicht hat. Sobald das der Fall ist, wird über geeignete Mittel Druck auf den   Zylinder --53-- gegeben,   so dass über den   Ringkolben --52-- und   die   Bolzen --51-- der   Ringkolben --50-- nach unten gefahren wird. Dabei wird gleichzeitig das den Speicherraum --48-- ausfüllende Material durch die   Spritzdüse--119--ausgepresst.   



   Ringkolben--50--und Bolzen--51--sind nicht fest miteinander verbunden. Vielmehr liegen die unteren Enden der   Bolzen --51-- lose   auf der Oberseite des Ringkolbens --50-- auf. 



  Dieser ist also schwimmend angeordnet. Dadurch wird insbesondere die Möglichkeit ausgeschlossen, dass auf Grund einer Fehlschaltung oder auf Grund sonstiger Umstände eine Aufwärtsbewegung des Kolbens 

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 - erfolgt, ohne dass gleichzeitig Material in den   Speicherraum --48-- einfliesst.   Es wird mithin verhindert, dass sich im   Speicherraum --48-- zu   irgendeinem Zeitpunkt eine Unterdruckzone bildet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff nach Patent Nr. 276736, bestehend aus einer Strangpresse mit einem Winkelspritzkopf, der einen in Ausspritzrichtung verlaufenden mit der Strangpresse durch einen Zuführungskanal verbundenen ringförmigen Speicherraum für den Kunststoff aufweist, wobei der unmittelbar in die Spritzdüse mündende Speicherraum mittels eines Kolbens entleerbar ist und wobei der Verbindungskanal zwischen Strangpresse und Speicherraum an der der Spritzdüse des Spritzkopfes zugekehrten Seite des 
 EMI3.1 
 kanal (129) und der Speicherraum (48) koaxial zu einem Kern (115) der Ringdüse (119) angeordnet sind. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. (115) in einem geringen Abstand eine Hülse (47) angeordnet ist, die oberhalb der Ringdüse (119) endet, wobei der zwischen Hülse (47) und Kern (115) gebildete Verbindungskanal (129) an seinem oberen Ende mit der Strangpresse und an seinem unteren Ende mit dem Speicherraum (48) verbunden ist. EMI3.3 unmittelbar unterhalb des freien Endes (49) der Hülse (47) in der Ausspritzrichtung kegelförmig verbreitert und die Unterseite des im Speicherraum (48) vorgesehenen Kolbens (50) dieser Kegelfläche angepasst ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.4 <tb> <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 317 <SEP> 853 <SEP> GB-PS <SEP> 651 <SEP> 062 <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 354 <SEP> 247 <tb>
AT915065A 1963-02-14 1965-10-11 Vorrichtung zum Herstellen von Schlauchabschnitten aus thermoplastischem Kunststoff AT292292B (de)

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DEK0048942 1963-02-14
DEK0054311 1964-10-21

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AT292292B true AT292292B (de) 1971-08-25

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