AT286798B - Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last - Google Patents

Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last

Info

Publication number
AT286798B
AT286798B AT16268A AT16268A AT286798B AT 286798 B AT286798 B AT 286798B AT 16268 A AT16268 A AT 16268A AT 16268 A AT16268 A AT 16268A AT 286798 B AT286798 B AT 286798B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clutch
disc
axle drive
sliding sleeve
sep
Prior art date
Application number
AT16268A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl Ing Gaugusch
Hellmuth Dipl Ing Pauker
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag filed Critical Steyr Daimler Puch Ag
Priority to AT16268A priority Critical patent/AT286798B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT286798B publication Critical patent/AT286798B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last, mit einer axialen, vorzugsweise von einem Tellerfederpaket gebildeten, die Anpresskraft erzeugenden Druckfeder, die über eine Schiebemuffe auf die Lamellen einwirkt. Bei den bisherigen Lamellenkupplungen dieser Art muss die Schiebemuffe gegen die Kraft der Druckfeder festgehalten werden, wenn die Kupplung ausgerückt werden bzw. im ausgerückten Zustand verbleiben soll. Die Schiebemuffe wirkt also unmittelbar auf die Lamellen ein.

   Eine solche Ausführung ist daher nur für jene Anwendungsfälle brauchbar, in denen die Kupplung jeweils nur kurzzeitig und verhältnismässig selten ausgerückt zu werden braucht. Die Druckfeder bestimmt das jeweils übertragbare Drehmoment. Es ist daher nicht möglich, mit derartigen Kupplungen im Bedarfsfalle ein grösseres Drehmoment zu übertragen, als es der jeweils vorhandenen Federkraft entspricht. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, solche Lamellenkupplungen so zu verbessern, dass die Schiebemuffe bei ausgerückter Kupplung nicht gegen die Kraft der Druckfeder zurückgehalten werden muss und gegebenenfalls auch eine überschreitung des durch die Federkraft bestimmten übertragbaren Drehmomentes möglich ist, wobei die zu kuppelnden Wellen nicht durch Bohrungen od. dgl. geschwächt werden sollen und ein vergleichsweise einfacher Aufbau mit geringem Raumbedarf angestrebt wird. 



   Diese Aufgabe wird bei einer Lamellenkupplung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch gelöst, dass die Schiebemuffe bei ausgerückter Kupplung durch einen Anschlag gegen die Kraft der Druckfeder festgehalten und zwischen der Schiebemuffe und den Lamellen eine für sich axial verschiebbare Scheibe angeordnet ist, wobei Druckstücke vorgesehen sind, die sich einerseits an unter einem spitzen Winkel zur Kupplungsachse geneigten Schrägfläche der Schiebemuffe, anderseits an der Scheibenstirnfläche abstützen und beim Einrücken der Kupplung durch achsparallele, mittels einer Schaltmuffe verschiebbare Schaltbolzen od. dgl., die Keilflächen aufweisen, zum Auseinanderspreizen von Schiebemuffe und Scheibe radial auswärts bewegbar sind.

   Bei ausgerückter Kupplung ist die Schiebemuffe also gegen die Kraft der Feder am Anschlag abgestützt, es braucht die Muffe daher nicht eigens fest- bzw. zurückgehalten zu werden. Das Einrücken der Kupplung erfolgt nicht wie bisher durch blosse Freigabe der Schiebemuffe, es werden vielmehr die Schaltbolzen verschoben. Die Keilflächen der Schaltbolzen bewirken dabei ein radiales Auswärtsbewegen der Druckstücke, die nun zufolge ihrer Abstützung an den Schrägflächen der Schiebe muffe zunächst die Scheibe an die Lamellen drücken bzw. die Lamellen zusammenpressen und dann die Schiebemuffe zurückdrücken. Dabei ergibt sich der Vorteil eines wesentlich verringerten Federweges, da sich dieser auf das Mass des   Zurückdrücken   der Schiebemuffe beschränkt.

   Die Schaltbolzen können ohne weiteres am Umfang der Schiebemuffe verteilt angeordnet sein, es braucht also keine der beiden zu kuppelnden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Wellen durch eine Bohrung geschwächt zu werden, und es ergibt sich eine verhältnismässig einfache und betriebssichere Konstruktion mit geringen Gesamtabmessungen. 



   Um die Kupplung in eingerückter Stellung zu sichern, sind an den äusseren Enden der Keilflächen der Schaltbolzen   od. dgl.   Rasten für die Druckkörper vorgesehen, so dass die Druckfeder allein nicht im Stande ist, die Kupplungsteile in die ausgerückte Stellung zurückzuführen. 



   Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die in der einen Kupplungsfläche gelagerten Schaltbolzen   od. dgl. über   die Stellung, in der die Lamellen Reibungsschluss haben, hinaus in eine weitere Stellung verschiebbar, in der sie in in der zweiten Kupplungshälfte vorgesehene Ausnehmungen formschlüssig eingreifen. Soll vorübergehend ein grösseres Drehmoment, als es der Druckfeder entspricht, übertragen werden, so brauchen die Schaltbolzen   od. dgl.   mit Hilfe der Schaltmuffe nur in Einrückrichtung weiter verschoben zu werden.

   Da das Drehmoment bereits den Reibungswiderstand an den Lamellen überwindet, ergibt sich dabei eine Relativverdrehung der beiden Kupplungshälften, so dass die Schaltbolzen auch tatsächlich in die Ausnehmungen der zweiten Kupplungshälfte eintreten können, worauf eine formschlüssige Kupplung hergestellt ist, die selbstverständlich die Übertragung höherer Drehmomente zulässt. 



   Die erfindungsgemässe Lamellenkupplung könnte auch als sogenannte Differentialsperre mit Synchronisiereffekt verwendet werden, bei der zunächst die beiden Halbachsen kraftschlüssig verbunden bzw. auf gleiche Drehzahlen gebracht und dann formschlüssig gekuppelt werden. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen die Fig. 1 bis 3 eine Lamellenkupplung im Axialschnitt in ausgerückter und eingerückter Stellung sowie in der Stellung der formschlüssigen Kupplung und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV gemäss Fig. 1. 



   Die beiden zu kuppelnden Wellen sind mit-1 und 2--bezeichnet. Auf der   Welle--2--sitzt   drehfest ein Kupplungstopf-3--, in dem die   Aussenlamellen --4-- eingesetzt   sind. Die   Innenlamellen--5--sind   unmittelbar auf einem   Nabenteil --6-- der Welle --1-- angeordnet.   



  Auf der Welle--1--ist ferner eine Schiebemuffe--7--vorgesehen, auf die eine von einem Tellerfederpaket--8--gebildete Druckfeder einwirkt. In ausgerückter Stellung gemäss Fig. 1 stützt sich die   Schiebemuffe--7--an   einen von einem Wellenabsatz gebildeten   Anschlag--9--gegen   die Kraft der   Druckfeder--8--ab.   Zwischen der   Schiebemuffe--7--und   den Lamellen--4, 5- ist eine für sich axial verschiebbare   Scheibe --10-- vorgesehen.   



   Die   Schiebemuffe --7-- ist   gegen die Lamellen--4, 5-- bzw. die Scheibe--10--zu kegelförmig verbreitert. Von der Basisfläche des Kegels her sind drei gegeneinander um je 1200 versetzte   Frässchlitze --11-- eingearbeitet,   so dass unter einem spitzen Winkel zur Kupplungsachse geneigte Schrägflächen --12-- entstehen.

   Mit --13-- sind, beispielsweise als Rollen ausgebildete, Druckkörper bezeichnet, die sich einerseits an diesen   Schrägflächen--12--,   anderseits an der Stirnfläche der   Scheiben --10-- abstützen.   In den   Frasschlitzen--11-entsprechender   Anordnung sind achsparallele Schaltbolzen --14-- vorgesehen, die mit Hilfe einer gemeinsamen Schaltmuffe   --15-- verschoben   werden können und   Keilflächen --16-- aufweisen.   
 EMI2.1 
    --15-- aus--10-- gegen   die   Lamellen --4, 5-- gedrückt   bzw.

   es werden die Lamellen zusammengepresst und es wird in weiterer Folge die   Schiebemuffe--7--gegen   die Kraft der Feder --8-zurückgeschoben, bis die   Druckstücke --13-- am   Ende der Keilflächen --16-- in Rasten --17-einrasten und so die eingerückte Kupplungsstellung gemäss Fig. 2 erreicht ist. 



   Soll ein grösseres Drehmoment, als es der Kraft der Druckfeder --8-- entspricht, übertragen werden, so werden die   Schaltbolzen --14-- über   die Stellung nach Fig. 2 hinaus in jene nach Fig. 3 verschoben, in der sie in Ausnehmungen--18--im Kupplungstopf--3--eingreifen und so eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Wellen--1, 2- herstellen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last, mit einer axialen, vorzugsweise von einem EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> c h ge k e n n z e ich n e t, dassSchiebemuffe und den Lamellen (4, 5) eine für sich axial verschiebbare Scheibe (10) angeordnet ist, wobei Druckstücke (13) vorgesehen sind, die sich einerseits an unter einem spitzen Winkel zur Kupplungsachse geneigten Schrägflächen (12) der Schiebemuffe, anderseits an der Scheibenstirnfläche abstützen und beim Einrücken der Kupplung durch achsparallele, mittels einer Schaltmuffe (15) verschiebbare Schaltbolzen (14) od. dgl., die Keilflächen (16) aufweisen, zum Auseinanderspreizen von Schiebemuffe und Scheibe radial auswärts bewegbar sind.
    EMI3.1 dassäusseren Enden der Keilflächen (16) der Schaltbolzen (14) od. dgl. Rasten (17) für die Druckkörper (13) vorgesehen sind.
    3. Lamellenkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, d gekennzeichnet, dass die in der einen Kupplungshälfte (1, 5 bis 7) gelagerten Schaltbolzen (14) od. dgl. über die Stellung, in der die Lamellen (4, 5) Reibungsschluss haben, hinaus in eine weitere Stellung verschiebbar sind, in der sie in in der zweiten Kupplungshälfte (2 bis 4) vorgesehene Ausnehmungen (18) formschlüssig eingreifen.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.2 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 903 <SEP> 306 <SEP> DT-PS <SEP> 936 <SEP> 073 <tb>
AT16268A 1968-01-08 1968-01-08 Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last AT286798B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16268A AT286798B (de) 1968-01-08 1968-01-08 Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16268A AT286798B (de) 1968-01-08 1968-01-08 Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT286798B true AT286798B (de) 1970-12-28

Family

ID=3483194

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16268A AT286798B (de) 1968-01-08 1968-01-08 Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT286798B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2010017881A1 (de) Kupplungsanordnung und antriebsstranganordnung für ein mehrachsgetriebenes kraftfahrzeug
DE10217576A1 (de) Kupplungsmuffe
DE2611238A1 (de) Synchronisier- und schalteinrichtung fuer kraftfahrzeuggetriebe
DE19918411C2 (de) Steuerbare Viscokupplung
EP1582758B1 (de) Kupplungsvorrichtung mit Klemmkörpern
DE664336C (de) Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer Lamellenreibungskupplungen mit einer zum Einruecken dienenden Hilfskupplung
DE1284309B (de) Gangschalt- und Synchronisierkupplung fuer Zahnraederwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE3402917C1 (de) Differentialgetriebe mit einer reibschlüssigen Sperrkupplung, die durch eine von Ausgleichsbewegungen abhängige selbsttätige Steuerkupplung betätigbar ist
AT286798B (de) Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last
DE3620924A1 (de) Achsbaugruppe fuer kraftfahrzeuge
DE540295C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE2739489B2 (de) Ausrückkupplung
DE69800362T2 (de) Flüssigkeitsreibungsbetätigte Kugel-Rampen-Kupplung
DE732195C (de) Schaltbare Freilaufreibungskupplung fuer Wellen
DE1675243C3 (de) Lamellenkupplung, beispielsweise zum Zuschalten des Vorderachsantriebes eines allradgetriebenen Schleppers an den Hinterachsantrieb unter Last
DE2162969B2 (de) Selbstsperrendes Kegelräderausgleichsgetriebe
DE102009028518A1 (de) Klauenkupplung mit in axialer Richtung geneigten Klauenflanken
AT216903B (de) Synchronisiervorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE1675243A1 (de) Lamellenkupplung
DE3208945A1 (de) Synchronisiereinrichtung
DE2538782A1 (de) Zahnkupplung in zahnradwechselgetriebe fuer lamellen-synchronisierung mit indirekt verstaerkter wirkung
DE2006984C2 (de) Schaltbare reibungskupplung insbesondere fuer zahnradgetriebe
DE681409C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausruecken von Rutschkupplungen bei zu starkem Gleiten
DE102010046139A1 (de) Synchronisationseinheit für eine formschlüssige Doppelschaltkupplung
DE1625849A1 (de) Reibungskupplung,insbesondere fuer Bootsgetriebe

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee