AT283887B - Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweißgehalt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweißgehalt

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Siegfried Dipl Ing Sowada
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Zuckerfabriken Exp Veb
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweissgehalt 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweissgehalt aus zuckerhaltigen Pflanzen, insbesondere Zuckerrüben, wobei die zuckerhaltigen Pflanzen zerkleinert und die erhaltenen Schnitzel in einem Brühapparat der Plasmolyse unterzogen werden. 



   Aus der Schweizer Patentschrift   Nr. 203125   ist ein Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels bekannt, bei dem Zuckerrübenschnitzel, die im Rücknahmeverfahren gewonnen werden, ausgelaugt werden. Die Zuckerrübenschnitzel sind dabei zu etwa 97% entzuckert. Die bei der Auslaugung gewonnenen Auslaugewässer werden verheft. Da sowohl diese Schnitzel als auch die Auslaugewässer nur einen geringen Zuckergehalt aufweistn, ist es nicht möglich, nach diesem Verfahren grosstechnisch Futterhefe in grösseren Mengen herzustellen. 



   Gemäss der Patentschrift des Deutschen Reichspatentamtes, Zweigstelle Österreich, Nr. 159456, ist ein Verfahren zur Aufarbeitung von Rübenschnitzeln bekannt, das von ausgelaugten, von Zucker, Pektin-und Arabanverbindungen befreiten Schnitzeln ausgeht. Diese Schnitzel werden mit einem nährstoffreichen Material, welches durch Verhefen der Auslaugewässer gewonnen wird, vereinigt. 



   Weiterhin ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 734198 ein Verfahren bekannt, bei dem Futtermittel aus geschnitzelten und getrockneten Zuckerrüben gewonnen wird. Bei diesem Verfahren fällt eine Flüssigkeit an, in der das Futtereiweiss enthalten ist. Bei diesem Verfahren werden nur etwa je 10 bis 12 Teile Zucker der Masse in einen Teil Eiweiss umgesetzt. Ausserdem dauert die Umsetzung etwa vier bis fünf Tage. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweissgehalt bei gleichzeitiger Verringerung der Verfahrensschritte und gleichbleibender Futtermittelqualität zu schaffen, das geeignet ist, den Aufwand an Apparate-Ausrüstungen zu reduzieren und eine höhere Ausbeute zu gewährleisten. 



   Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die zerkleinerten Pflanzenteile im frischen oder getrockneten Zustand in einem Fermentor dem Verhefungsprozess unterzogen, das aus ausgelaugten Pflanzenteilen und verhefter Würze bestehende Gemisch abgezogen und getrennt wird und Pflanzenteile und Würze separat getrocknet werden. 



   Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens gehen alle bei der Photosynthese in den zuckerhaltigen Pflanzen entstandenen Stoffe nach der Vergärung in das Endprodukt über,   u. zw.   entweder nach der Umwandlung durch die Biosynthese oder in unveränderter Form als Produkte der Photosynthese. 



   Durch die Ausnutzung sämtlicher reduzierter Bestandteile der zuckerhaltigen Pflanzen kann die Hefeausbeute gegenüber der Verhefung des Zuckers allein, um 25% ebenso gesteigert werden, wie sich die notwendigen Nährsalzmengen vermindern, da die in der Rübe enthaltenen Mineralsalze von zirka 0, 75% nahezu von den Hefezellen assimiliert werden. Dies ist vom Standpunkt der Wirtschaftlichkeit von ausserordentlicher Bedeutung. Bei Anwendung des   erfindungsgemässen   Verfahrens werden die 

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 energie-, investitionskosten-und arbeitskräfteaufwendigen Auslaugeapparaturen und die Eindampfstation für ungereinigte Diffusionssäfte einschliesslich der Vorwärmer, Pumpen und Pufferbehälter sowie die gesamte Dicksaftlagerung eingespart.

   Ferner brauchen die ausgelaugten mit Futterhefe beladenen Schnitzel nicht mehr Mischfutterwerken zwecks Aufbereitung zugeleitet werden, weil die Schnitzel sowohl im nassen als auch im getrockneten Zustand ein vollwertiges einweisshaltiges Futtermittel darstellen. Die Erzeugungskosten von nutritivem Eiweiss senken sich demzufolge bedeutend. 



   An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher beschrieben :
Bei der Verarbeitung ganzer Zuckerrüben werden diese in üblicher Weise wie bei der Zuckererzeugung in Schneidemaschinen geschnitzelt. Nach erfolgter Plasmolyse im Brühapparat werden sie direkt im Laufe der Kampagne zu nutritivem Eiweiss bei einer Temperatur von 32 bis 40, vorzugsweise   35 C   und einem PH-Wert von 5, 5 fermentiert. Dabei gelangen die Schnitzel zusammen mit den Nährstoffen, Superphosphat und Ammoniakwasser in die Hefebütte, wo sie bei fünfstündiger Aufenthaltszeit kontinuierlich fermentiert werden. Die Verdünnung der Gärwürze mit Verhefungswasser hat dabei so zu erfolgen, dass ihr Gehalt an reduzierender Substanz 3% beträgt. Die abgezogene verhefte Würze wird in einem Separator mit Siebboden von den ausgelaugten Schnitzeln getrennt. 



   Die ausgelaugten, mit Futterhefe beladenen Schnitzel können in nassen, gepressten oder getrockneten Zustand abgegeben werden. Die Trockenschnitzel haben einen zusätzlichen nutritiven Eiweissgehalt von 6 bis   8%.   Die verbleibende verhefte Würze wird in Hefeseparatoren in Hefemilch und enthefte Würze getrennt, die völlig in den Gärbottich zurückgeleitet werden kann, so dass kein Abwasser anfällt. Der Hefemilch wird mittels einer Eindampfanlage mit anschliessender Sprühtrocknung die Feuchtigkeit bis auf 92% Hefetrockensubstanz entzogen. Falls der Betrieb, je nach den ökonomischen Bedingungen, auch ausserhalb der Kampagne arbeiten soll, werden getrocknete Zuckerrübenschnitzel gegebenenfalls in gemahlener Form als Verhefungsrohstoff eingesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweissgehalt aus zuckerhaltigen Pflanzen, insbesondere Zuckerrüben, wobei die zuckerhaltigen Pflanzen zerkleinert und die erhaltenen Schnitzel EMI2.1 zerkleinerten Pflanzenteile im frischen oder getrockneten Zustand in einem Fermentor dem Verhefungsprozess unterzogen, das aus ausgelaugten Pflanzenteilen und verhefter Würze bestehende Gemisch abgezogen und getrennt wird, und Pflanzenteile und Würze separat getrocknet werden.
AT242968A 1967-09-07 1968-03-12 Verfahren zur Herstellung von Futterstoffen mit hohem Eiweißgehalt AT283887B (de)

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