<Desc/Clms Page number 1>
Elektrische Lampe mit wenigstens einem Aussenquetschfuss
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Lampen, insbesondere Halogenglühlampen, mit wenigstens einem mit mehreren Stromzuführungen versehenen Aussenquetschfuss, auf welchem Blechkörper befestigt sind.
Zur Sockelung dieser Lampen ist es gemäss der USA-Patentschrift Nr. 3, 093, 768 bekannt, über den Aussenquetschfuss einen topfförmigen Blechkörper zu stülpen, von dem aus ein ausgestanzter Lappen in eine Vertiefung im Quetschfuss eingreift. Eine solche Bauart sichert jedoch keinen festen Sitz des Blechkörpers, da der Lappen leicht abbrechen kann. Ausserdem sind die Kanten der Vertiefung im Quetschfuss durch den scharfen Umriss des Lappens gefährdet. Dies kann insbesondere zum Undichtwerden der ganzen Einschmelzstelle führen.
Es ist ein Ziel der Erfindung, diese Mängel zu beseitigen und darüberhinaus dafür Sorge zu tragen, dass auch bei höheren Quetschfusstemperaturen als bisher ein ordnungsgemässer Betrieb möglich werden kann.
Bei einer elektrischen Lampe der eingangs angegebenen Art besteht die Erfindung darin, dass wenigstens eine zwischen den eingeschmolzenen Stromzuführungen durch die Dicke des Quetschfusses gehende Bohrung vorgesehen ist und als Blechkörper Blechstreifen mit Löchern, die wenigstens die Grösse der Bohrung besitzen, dienen, wobei zur Verankerung der Blechstreifen Nieten oder Stifte durch die Bohrung des Quetschfusses und die Löcher der Blechstreifen greifen. Besonders zweckmässig ist es, wenn die Blechstreifen zu abstehenden Kontaktstreifen geformt sind, während durch besondere Isolierringe die Nieten, Stifte elektrisch isoliert sind. An Stelle der Nieten können auch andere Verbindungsmittel z. B. nach Art eines Druckknopfes Verwendung finden. Auch können mehr als zwei Bohrungen im Quetschfuss und entsprechend viele Löcher im Blechstreifen sein.
Die Bohrungen können auch anders als annähernd zylindrisch sein. Ferner kann es erwünscht sein, zwischen den Blechkörperteilen und den Isolierungen polsternde, ebenfalls isolierende Elemente vorzusehen.
Die Bohrungen erstrecken sich ganz durch den Quetschfuss. Durchgehende Bohrungen eignen sich vorzüglich dazu, Verankerungselemente wie Niete oder Stifte aufzunehmen, die an beiden Enden fest mit Kühlflügeln oder Sockelblechen verbunden oder als Teil von ihnen ausgebildet sind, so dass die Kühlflügel oder Sockelbleche fest und unverrückbar kittfrei auf dem Quetschfuss gehalten werden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. l ist eine Seitenansicht einer noch ungesockelten Halogenglühlampe. Fig. 2 zeigt den in Richtung der Pfeile gesehenen Schnitt längs der Linie X-X durch den Quetschfuss der Lampe von Fig. l, Fig. 3 einen Schnitt durch den Quetschfuss einer Halogenglühlampe mit zweiteiligem, der Kühlung dienendem Blechkörper, Fig. 4 eine Teilseitenansicht einer Halogenglühlampe mit zweiteiligem Sockel, Fig. 5 die Endansicht der Lampe von Fig. 4, Fig. 6 einen Teilschnitt durch den Quetschfuss einer andern Lampe.
<Desc/Clms Page number 2>
In Fig. 1 und 2 ist das Quarzglasgefäss--l--einer Halogenglühlampe durch den Quetschfuss - abgeschlossen, der im Querschnitt I-förmig ist, wie Fig. 2 zeigt. Im Quetschfuss sind zwei dreiteilige Stromzuführungen--3 und 4--eingeschmolzen, an deren Enden im Gefässinneren der Leuchtkörper--5--befestigt ist. Der Gasfüllung des Gefässes ist wie bekannt ein Halogen oder eine Halogenverbindung zugesetzt. In dem Quetschfuss befinden sich zwei Bohrungen--6 und 7--zur Befestigung von Blechkörpern.
Wie in Fig. 3 zu erkennen, besteht ein Kühlkörper aus zwei Blechstreifen--8, 9--, die an den
EMI2.1
--2-- anliegen,--6, 7-- und den Blechstreifen--9--, so dass nach Anformen des jeweilig zweiten Nietkopfes beide Blechstreifen fest mit dem Quetschfuss verbunden sind.
In den Fig. 4 und 5 ist ein Sockel aus zwei Blechstreifen--13, 14-- dargestellt, die an den entgegengesetzten Breitseiten des Quetschfusses-2-anliegen, wobei der eine Streifen nur die eine Schmalseite und der andere nur die zweite Schmalseite des Quetschfusses umgreift. Es wird also jeweils nur eine Breitseite vom selben Blechstreifen berührt und jeder Streifen umgreift jeweils nur eine der gegenüberliegenden Schmalseiten. Die beiden Blechstreifen bilden ungefähr in der die Stromzuführungsdrähte enthaltenden Lampenmittelebene liegende Kontaktstreifen--15, 16--. Die aus dem Quetschfuss herausragenden Stromzuführungsdrähte --17,18-- sind U-förmig zur Seite gebogen und an die Kontaktstreifen--15, 16-- elektrisch leitend angeschlossen.
Mit Rücksicht auf die notwendige Isolierung sind hier Löcher --19-- in den Blechabschnitten--13, 14-- vorgesehen, die konzentrisch zu den Quetschfussbohrungen, aber grösser im Durchmesser sind. Dafür befinden sich Keramikringe-20, 21--, die die Löcher --19-- überdecken, jeweils aussen auf den Blechabschnitten -13,14--. Niete --12-- greifen durch die Keramikringe--20--, die grösseren Löcher --19-- des Blechabschnittes --13--, die Quetschfussbohrungen, durch die grösseren Löcher --19-- des Blechabschnittes--14--und durch die Keramikringe --21--, so dass nach Anformen der jeweils zweiten Nietköpfe die beiden Blechabschnitte--13, 14-- des Sockels durch die Keramikringe fest am Sockel gehalten werden.
Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Art der Befestigung des Sockels von Fig. 4 und 5 auf dem Quetschfuss --2--. Der Übersichtlichkeit wegen sind die einzelnen Teile etwas auseinander gerückt gezeichnet. Die Befestigungslöcher--19'--im Blechstreifen--13'--sind grösser als die Löcher --19-- im Sockelstreifen--13--in Fig. 4 und 5. Der Durchmesser der Löcher-19'--kann beispielsweise grösser sein als der Durchmesser des zugehörigen Nietkopfes. Zur Isolierung des Nietes
EMI2.2
--13'-- ist--13'-- und ist so lang, dass er, wenn der Keramikkörper--20'--vom Nietkopf fest gegen den Sockelstreifen--13'--gedrückt wird, fast die Quetschfussbreitseite berührt. Auf der andern Seite des Quetschfusses kann die Befestigung genau so sein.
Oder der in Fig. 6 nicht dargestellte zweite
EMI2.3
- -13'-- isoliert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Lampe, insbesondere Halogenglühlampe, mit wenigstens einem mit mehreren
EMI2.4
Stromdurchführungen (3, 4) durch die Dicke des Quetschfusses (2) gehende Bohrung (6 bzw. 7) vorgesehen ist und als Blechkörper Blechstreifen (8, 9 bzw. 13, 14) mit Löchern (19'), die wenigstens die Grösse der Bohrung (6 bzw. 7) besitzen, dienen, wobei zur Verankerung der Blechstreifen (8, 9 bzw.
13, 14) Nieten oder Stifte (12 bzw. 12') durch die Bohrung (6 bzw. 7) des Quetschfusses (2) und die Löcher (19 bzw. 19') der Blechstreifen (8, 9 bzw. 13, 14) greifen.
EMI2.5