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Sockel-und Kopftraverse
Die Erfindung betrifft eine Sockel-bzw. Kopftraverse eines frontseitigen, zwischen Fussboden und Decke einspannbaren Rahmens für Möbel. Die Erfindung strebt eine stufenlose Höhenverstellung an, um einen unmittelbaren Anschluss zwischen Fussboden und Decke ohne Anpassarbeit zu ermöglichen. Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch eine gegen den Fussboden bzw. gegen die Decke offene U-Profilschiene, in der je ein Pfosten od. dgl. lotrecht verschiebbar gelagert ist, wobei zwischen der U-Profilschiene und dem Pfosten durch die U-Profilschiene hindurch betätigbare Spannschrauben angeordnet sind.
Die U-profilförmige Schiene der Sockel-bzw. Kopftraverse für Schränke, Regale u. dgl. kann gleichzeitig als formschöne Sockel-bzw. Deckenblende verwendet werden. Selbst bei geöffneten Türen bei Schränken u. dgl. sind keine störenden Verschraubungen sichtbar. Die Erfindung hat weiter den Vorteil des leichten und schnellen Zusammenbaues, der schnellen Spannmöglichkeit und kann dabei auch noch rasch bei Bedarf gelöst und zerlegt werden. Für einen Wandverbau kann der Rahmen einer Vorderwand aufgestellt und zwischen dem Fussboden und der Decke verspannt werden. Die Inneneinrichtung kann dann an dieser Vorderwand angebracht werden, ohne dass ein eigentlicher Schrank oder ein Regal, insbesondere die herkömmlichen durchgehenden vollen Mittel- und Endhäupter erforderlich sind. Die Herstellungskosten können dadurch stark herabgesetzt werden.
Es sind mit einem Möbel mittels Gewinde höhenverstellbare Füsse bekannt (franz. Patentschrift Nr. 1. 276. 312 und USA-Patentschrift Nr. 2, 931, 128). Die bekannten Konstruktionen sind für den erfindungsgemässen Zweck nicht verwendbar und sie ermöglichen auch nicht eine Erreichung der angeführten Vorteile.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Sockel-bzw. Kopftraverse schematisch veranschaulichen. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer Sockeltraverse, Fig. 2 eine Draufsicht der Sockeltraverse nach Fig. 1, Fig. 3 und 4 Schnitte durch die Sockeltraverse in zwei verschiedenen Stellungen, Fig. 5 eine Ansicht einer Sockeltraverse gemäss einer zweiten Ausführungsform, Fig. 6 eine Draufsicht teilweise weggebrochen und Fig. 7 einen Schnitt durch die Sockeltraverse.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 1 bis 4 besteht die Sockeltraverse und analog eine Kopftraverse eines frontseitigen Rahmens eines Möbels aus einer U-förmigen Profilschiene - -2--, in der ein Pfosten-l-od. dgl. lotrecht verschiebbar gelagert ist. Die Profilschiene kann auch einen H-förmigen Querschnitt aufweisen. Der Pfosten--l--kann aus vollem Holz oder andern Werkstoffen bestehen, aber auch als Rohr-oder Profiltraverse ausgebildet sein. Der Pfosten-l-ist gegenüber der Profilschiene --2-- durch eine im Pfosten bzw. eine Profiltraverse--l-- eingeschraubte und sich gegen die Profilschiene--2--abstützende Spannschraube--3--stufenlos höhenverstellbar.
Die Spannschraube --3-- ist vorzugsweise als Schlitzschraube, Inbusschraube u. dgl. ausgebildet und sie bewegt sich in einer Gewindebüchse--5--, die verdrehsicher im Pfosten--l-- bzw. in der Profiltraverse eingesetzt ist. Die Spannschraube--3--wird durch eine in der Profilschiene--2--ringförmig ausgebildete Sicke --6-- zusätzlich zentriert und kann durch eine Öffnung --4-- in der Profilschiene mit einem Werkzeug erreicht werden. Die Spannschraube kann
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mit einem Schlitz oder einem Innensechskant ausgeführt sein.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 ist in der Profilschiene -2wieder ein Pfosten - lotrecht verschiebbar geführt. Die Spannschraube --3-- ist vorzugsweise als
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einer Gewindebüchse--5--, die verdrehsicher im Pfosten eingesetzt ist. Die Spannschraube--S-wird durch eine in der Profilschiene --2-- ringförmig ausgebildete Sicke --6-- zusätzlich zentriert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sockel-bzw. Kopftraverse eines frontseitigen, zwischen Fussboden und Decke einspannbaren Rahmens für Möbel, gekennzeichnet durch eine gegen den Fussboden bzw. gegen die Decke offene U-Profilschiene (2), in der je ein Pfosten (1) od. dgl. lotrecht verschiebbar gelagert ist, wobei zwischen der U-Profilschiene (2) und dem Pfosten (1) durch'die U-Profilschiene (2) hindurch betätigbare Spannschrauben (3) angeordnet sind.
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